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Letzte Änderung für Artikel Haus Hessen: 18.02.2006 11:00

Haus Hessen

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Im Haus Hessen sind alle Familienlinien des Hessischen F├╝rstenhauses zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Urspr├╝nge

Als Stammmutter des Hauses gilt die heilige Elisabeth von Th├╝ringen.

Durch die Tatkraft der Tochter Elisabeths, der Landgrafentochter Sophie, verheirateten Herzogin von Brabant (Sophie von Brabant), gelangte ihr Sohn Heinrich I. von Hessen aus der Familie der Reginare (* 24. Juni 1244; ÔÇá 21. Dezember 1308 in Marburg), auch Heinrich das Kind genannt, erstmals als Landgraf Heinrich I. von Hessen auf den hessischen Landgrafenthron.

Landgrafschaft Hessen

1292 wird die Landgrafschaft Hessen, Hauptstadt Kassel, f├╝r Landgraf Heinrich I. von Hessen vom Kaiser als Reichsf├╝rstentum best├Ątigt. Im HRR z├Ąhlten ab den Sp├Ątmittelalter Herz├Âge, Landgrafen, Markgrafen und Pfalzgrafen zum F├╝rstenstand.

Die hessischen Grafschaften waren wenige Generationen zuvor ├╝ber die weibliche Erblinie in den Besitz der Ludowinger gelangt und durch Sophie im Th├╝ringisch-Hessischen Erbfolgekrieg (1247-1264) wieder vom Erbteil der Wettiner getrennt worden. Die hessischen Grafschaften umfassten im Wesentlichen das Gebiet des heutigen Nordhessens beziehungsweise Niederhessen und Oberhessen und stellen zugleich das historische Kerngebiet Hessens, den Siedlungsraum der germanischen Chatten dar.

Der Name Hessen geht auf eine allm├Ąhliche Wortwandlung des Stammesname der germanischen Chatten von Chatten ├╝ber Hassi zu Hessen zur├╝ck.

Die vormaligen Landgrafen , Kurf├╝rsten und Gro├čherz├Âge von Hessen regierten auf dem Territorium der Landgrafschaft Hessen.

Die Landgrafen von Hessen geh├Âren seit deren Gr├╝ndung der Althessischen Ritterschaft an, sie ist heute eine Stiftung mit Sitz in ehemaligen Kloster Kaufungen bei Kassel.

Erbteilung 1567

Nach dem Tod Philipp des Gro├čm├╝tigen , Landgraf von Hessen, am 31. M├Ąrz 1567 wurde in einer altert├╝mlichen Erbteilung das Haus Hessen in die vier Linien seiner S├Âhne geteilt, von denen nur die ├Ąlteste Linie Hessen-Kassel - die etwa die H├Ąlfte des Landes und die alte hessische Hauptstadt Kassel inne hatte - und die j├╝ngste Linie Hessen-Darmstadt l├Ąnger Bestand hatten. Die Linien Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben schon in erster Generation aus, ihr Territorium fiel an Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt zur├╝ck.

Diese Teilung der Landgrafschaft bestimmte ├╝ber etwa 500 Jahre die Geschichte Hessens und war miturs├Ąchlich f├╝r den geschwundenen Einflu├č Hessens auf die Politik im Reich .

Hessen-Kassel und Nebenlinien

Bis 1866 regierten Philipps Nachkommen der Kasseler-Linie in Kurhessen /Hessen-Kassel.

Titel: Kurf├╝rst (seit 1803) und souver├Ąner Landgraf von Hessen, Gro├čherzog von Fulda, F├╝rst zu Hersfeld , F├╝rst zu Hanau, F├╝rst zu Fritzlar und F├╝rst zu Isenburg , Graf zu Katzenelnbogen, Graf zu Dietz , Graf zu Ziegenhain , Graf zu Nidda, und Graf zu Schaumburg , etc., etc.

Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel war ab 1730 zugleich K├Ânig von Schweden.

Friedrich Karl von Hessen Kassel (1868-1940) war als V├Ąin├ I. K├Ânig von Finland.

Rotenburger Quart

Moritz von Hessen-Kassel schuf durch Hausvertrag vom 12. Febr. 1627 und 1. Sept. 1628 f├╝r seine Kinder aus seiner zweiten Ehe die sogenannte Rotenburger Quart , bestehend aus den teilselbstst├Ąndigen Linien:

Hessen-Rotenburg, gegr├╝ndet durch Landgraf Hermann zu Rotenburg (gest. 1658), ├Ąltester Sohn Moritz aus zweiter Ehe; vererbt an Landgraf Ernst.

Hessen-Eschwege, gegr├╝ndet durch Landgrafen Friedrich zu Eschwege (gest. 1655); vererbt an Landgraf Ernst.

Hessen-Rheinfels (j├╝ngere Linie), gegr├╝ndet durch Landgraf Ernst dem j├╝ngern Sohn des Landgrafen Moritz aus zweiter Ehe, wird nach dem Erbanfall von Hessen-Rotenburg und Hessen-Eschwege zur Linie Hessen-Rheinfels-Rotenburg bzw. Hessen-Rotenburg die bis 1834 bestehen bleibt. Ernsts S├Âhne Wilhelm (gest. 1725) und Karl (gest. 1711) stifteten die Linien Hessen-Rheinfels-Rotenburg sowie die Linie Hessen(-Rheinfels)-Wanfried, letztere erlosch 1755 schon wieder. Die Besitzung Rheinfels wurde sp├Ąter an Hessen-Kassel gegen die Einf├╝hrung der Primogenitur in den Hausvertrag abgetreten, von diesem Zeitpunkt bis zum Erl├Âschen blieb der Name Hessen-Rotenburg unver├Ąndert.

Hessen-Philippsthal und Hessen-Philippsthal-Barchfeld

1685 wurde von Philipp, dem dritten Sohn des Landgrafen Wilhelm VI. (Hessen-Kassel) und der Prinzessin Hedwig Sophie von Brandenburg, die Linie Hessen-Philippsthal gegr├╝ndte, aus der sp├Ąter auch Hessen-Philippsthal-Barchfeld entstand.

Hessen-Philippsthal-Barchfeld ist eine der beiden heute lebenden Linien des Hauses Hessen.

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Hessen-Rumpenheim

Hessen- Rumpenheim ist eine der beiden heute lebenden Linien des Hauses Hessen.

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Haus Hanau

Die Nachkommen vom Friedrich Wilhelm I., dem letzten regierenden Kurf├╝rsten von Kurhessen , entstammten einer nicht durch das Hausgesetz legitimierten morganatischen Ehe , sie konstituierten das Haus Hanau und tragen den Namen F├╝rsten von Hanau und zu Horowitz, Grafen von Schaumburg.

Hessen-Darmstadt und Nebenlinien

Im heutigen S├╝dhessen regierte die Linie Hessen-Darmstadt bis 1918 im Gro├čherzogtum Hessen/Hessen-Darmstadt

Titel: Gro├čherzog (seit 1806) von Hessen und bei Rhein, souver├Ąner Landgraf zu Hessen, Herzog in Westphalen und Engern, Pfalzgraf bei Rhein , F├╝rst zu Hersfeld und Starkenburg, Graf zu Arnsberg und des heiligen r├Âmischen Reichs Vorfechter zwischen Rhein und Weser, Graf zu Katzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Hanau, Schaumburg, Isenburg und B├╝dingen, Herr zu Friedberg und Wimpfen, etc.

Hessen-Homburg

Aus Hessen-Darmstadt entsteht von 1622 bis 1806 die regierende Nebenllinie Hessen-Homburg in der gleichnahmigen Landgrafschaft.

Hessen-Braubach

(1609-1651)

Hessen-Bingenheim

Hessen-Bingenheim und Hessen-Homburg (1625-1681)

Haus Battenberg

Durch eine morganatische Ehe entstand 1858 das Haus Battenberg, dessen englische Linie nennt sich seit 1917 Mountbatten , die hiervon ├╝ber die weibliche Linie abstammenden britischen Thronanw├Ąrter nennen sich Mountbatten-Windsor.

Lebende Linien

Die heute lebende Linien des Haus Hessen sind die Hessen-Kasseler Nebenlinien Hessen-Rumpenheim und Hessen-Philippstal-Barchfeld.

Ebenfalls haben das Haus Hanau und das Haus Battenberg bis heute Bestand.

Weitere, in Lauf der Geschichte aufgetretene, nat├╝rliche Nachkommen Hessischer F├╝rsten und deren h├Ąufig geadelte Familien sind hier bisher nicht ber├╝cksichtigt.

Hessische Hausstiftung

Das Erbe der Hessischen Landgrafen, Kurf├╝rsten und Gro├čherz├Âge wird heute durch die Hessische Hausstiftung gepflegt. Das Museum der Stiftung ist das Schloss Fasannerie bei Eichenzell in der N├Ąhe von Fulda. Der Stiftungsvorsitz liegt heute bei Moritz Landgraf von Hessen (Hessen-Rumpenheim), er ist auch der Erbverwalter der k├╝rzlich erloschenen Linie Hessen-Darmstadt. Durch diesen Erbfall wurde die 500-j├Ąhrige Teilung des Hauses Hessen in die Hauptlinien Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt beendet.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia

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