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Letzte Änderung für Artikel Rheinisches Schiefergebirge: 19.01.2006 14:56

Rheinisches Schiefergebirge

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Das RSG schematisch
Das RSG schematisch

Das Rheinische Schiefergebirge (RSG) ist als geologische Einheit ein Mittelgebirge in Deutschland , Luxemburg und Belgien .

Gliederung

Satellitenaufnahme, das RSG in der Bildmitte, oben die Nordsee, unten rechts der Bodensee
Satellitenaufnahme, das RSG in der Bildmitte, oben die Nordsee, unten rechts der Bodensee

Diese mitteleuropäische Naturlandschaft wird vom Rhein in zwei Teile getrennt. Das häufig als schmetterlingsförmig bezeichnete Gebirge ist stark ausdifferenziert und wird unterschieden in das linksrheinische und das rechtsrheinische Schiefergebirge. Seine mittlere Höhe beträgt etwa 500 m.

Der Ostfl√ľgel wird von der Lahn durchschnitten, s√ľdlich von ihr liegt der Taunus, n√∂rdlich das Bergische Land, das Sauerland und das Siegerland mit dem Rothaargebirge sowie der Westerwald. Der √∂stlichste Zipfel umfasst den Kellerwald.

Der Westfl√ľgel wird von der Mosel durchschnitten, s√ľdlich von ihr liegt der Hunsr√ľck, n√∂rdlich die Eifel und die Ardennen mit dem Hohen Venn .

Neben den drei oben erwähnten Großtal-Furchen prägen zwei größere intramontane Becken das Landschaftsbild, das Mittelrheinische Becken zwischen Koblenz und Andernach sowie das beiderseits der Lahn um Limburg gelegene Limburger Becken .

Gesteine

Die Gesteine des Gebirges stammen haupts√§chlich aus der Zeit des Devon und des Unter- Karbon , jedoch gibt es auch Gebiete aus der Zeit des Lias und des K√§nozoikums . Vor allem in der Eifel und auf dem Westerwald sind vulkanische Gesteine aus dem Terti√§r verbreitet. In der Eifel dauerte der Vulkanismus sogar bis in geschichtliche Zeit an und kann bis heute nicht als g√§nzlich erloschen gelten. In den intramontanen Becken finden sich in gr√∂√üerem Umfang Sedimente der j√ľngeren Erdgeschichte ( Terti√§r , Quart√§r )

Die Bezeichnung Schiefergebirge verleitet zwar zur Annahme, dass im RSG besonders viel und fast √ľberall Schiefer vorkommt, dies trifft allerdings nicht zu. Lediglich in wenigen Bereichen, wie z.B. in Teilen des Bergischen Landes oder des Siegerlandes kommt dieses dort auch als Baumaterial beliebte plattige Gestein h√§ufig vor.

Die volkst√ľmlich als Tonschiefer oder Schiefertone bezeichneten und im RSG h√§ufig vorkommenden Gesteine sind im engeren Sinne aber kein Schiefer. Sie haben oft auch ein d√ľnn-plattiges Erscheinungbild, geben aber - im Gegensatz zum eigentlichen Schiefer - keinen stabilen Werkstein ab. (Erg√§nzung/Widerspruch: Die geh√§uft auftretenden Schiefertone sind durchaus Schiefer im engeren Sinn - nur die Tonschiefer nicht.)

Daneben kommen regional in gr√∂√üerem Umfang, insgesamt jedoch von untergeordneter Bedeutung, Massenkalke aus dem Devon mit entsprechenden Karsterscheinungen , unter anderem H√∂hlen, vor. Im Bereich der mittleren Lahn ist der so genannte Lahnmarmor, ein polierf√§higer Massenkalk, von Bedeutung. Auch der Massenkalkzug von W√ľlfrath bis zum H√∂nnetal ist bedeutend.

Weblinks

Wikipedia

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