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Letzte Änderung für Artikel Habichtswald (Mittelgebirge): 02.01.2006 15:56

Habichtswald (Mittelgebirge)

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Blick ├╝ber Kassel-Harleshausen zum Habichtswald mit Herkules, von NO (2003-12-24)
Blick ├╝ber Kassel-Harleshausen zum Habichtswald mit Herkules, von NO (2003-12-24)

Der Gebirgszug Habichtswald ist ein nur kleines, aber dennoch recht lang gestrecktes und bis 614,7 m hohes Mittelgebirge , das westlich von Kassel in Nord-Hessen im Naturpark Habichtswald liegt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Habichtswald ist fast vollst├Ąndig bewaldet. Es gibt aber auch einige Wiesenfl├Ąchen, sogar in den H├Âhenlagen. Nur wenige Stra├čen durchschneiden das Waldgebiet. Es gibt einige kleinere Seen, die nicht nur auf den Basaltabbau zur├╝ckzuf├╝hren sind (z.B. Erlenloch, Silbersee, Blauer See), sondern auch auf k├╝nstliche Erschaffung im Rahmen von Parkanlagen (z.B. Lac, Asch).

Erlenloch v. N (?), ca. 2003-12-18
Erlenloch v. N (?), ca. 2003-12-18

Berge

Die 3 h├Âchsten Berge, die jeweils stark bewaldet sind, des Habichtswaldes sind das Hohe Gras, eine Kuppe mit Aussichtsturm, der Gro├če Steinhaufen, eine Kuppe n├Ârdlich der Ehlener Stra├če, und der Essigberg, eine Kuppe mit Fernsehturm. Diese und weitere Berge sind:

  • Hohes Gras (614,70 m ├╝. NN ) - mit Aussichtsturm von 1890
  • Gro├čer Steinhaufen (597 m) - stark bewaldet
  • Essigberg (595 m) - mit Fernsehturm
  • Bachberg (ca. 565 m) - stark bewaldet
  • Ziegenkopf (564,70 m) - bis 1980 Standort einer Holz-Skischanze
  • Wuhlhagen (562 m) - stark bewaldet
  • H├╝ttenberg (555 m) - Standort der Reste des Kleinen Herkules (= Alter Winterkasten)
  • Elfbuchen (535 m) - stark bewaldet; mit von B├Ąumen ├╝berragtem Aussichtsturm (Plattform: 551,30 m ├╝. NN)
  • Habichtspiel (532 m) - stark bewaldet
  • Karlsberg (526,20 m) - Standort des Herkules in 515 m H├Âhe
  • Kleiner Herbsthaus (524,30 m) - unbewaldete, spitz aufragende Kuppe
  • Gro├čer Herbsthaus (509 m) - stark bewaldete, wuchtige Kuppe
  • Hirzstein (502 m) - Berg mit steiler Felswand eines ehemaligen Basaltsteinbruchs
  • H├╝hnerberg (496 m) - stark bewaldet
  • Wurmberg (ca. 485 m) - stark bewaldet, ├Âstlich vom Wurmbergsattel (474 m)
  • Brasselsberg (434,20 m) - mit Aussichtsturm von 1904
  • Firnskuppe (313,90 m) - stark bewaldeter, h├Âchster Berg n├Ârdlich von Kassel-Harleshausen

Flie├čgew├Ąsser

Im Habichtswald entspringen zahlreiche Flie├čgew├Ąsser , dazu geh├Âren:

  • Ahne (?? km), ein Zufluss der Fulda
  • Drusel (?? km), ein Zufluss der Fulda
  • Geile (9 km), ein Zufluss der Ahne
  • Bauna (?? km), ein Zufluss der Fulda

Bergbau

Die von einem vertikalen Stollen durchbohrte Firnskuppe
Die von einem vertikalen Stollen durchbohrte Firnskuppe
Seit dem 16. Jahrhundert wurde im Habichtswald Braunkohle untertage abgebaut. Schon im Mittelalter wurde Braunkohle im Tagebau gewonnen, meist zur Versorgung kleiner Glash├╝tten . Geringe Raseneisensteinvorkommen wurden auch verarbeitet. Die letzten Kohlegruben verschwanden in den 1960er Jahren. Heute gibt es nur noch einige Steinbr├╝che , die vor allem Basalt abbauen. Zum Abtransport der Kohle und des Basalts wurde 1903 die Herkulesbahn er├Âffnet.

Sehensw├╝rdigkeiten

An der ├Âstlichen Flanke des Habichtswaldes, zur Stadt Kassel hin, liegt der gro├če Bergpark Wilhelmsh├Âhe mit dem Schloss Wilhelmsh├Âhe, der L├Âwenburg und dem Herkules. Etwas n├Ârdlich des Herkules findet man den derzeit gesperrten Aussichtsturm "Elfbuchen" und unterhalb von Elfbuchen liegt der Blaue See mit der K├╝nstler-Nekropole.

Begriffskl├Ąrung

  • Habichtswald
  • Habicht

Literatur

  • Habichtswald , in: Meyers Konversationslexikon , 4.Aufl. 1888-90, Bd.7, S.985.

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