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Letzte Änderung für Artikel Fulda (Fluss): 14.02.2006 20:32

Fulda (Fluss)

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Verlauf
Daten
Staat : Bundesrepublik Deutschland
Bundesl├Ąnder : Hessen, Niedersachsen
Quelle : an der Wasserkuppe
M├╝ndung : in H. M├╝nden mit Werra in Weser
L├Ąnge: 218 km
Quellh├Âhe: 850 m ├╝. NN
M├╝ndungsh├Âhe: 116,5 m ├╝. NN
H├Âhenunterschied: 733,50 m
Einzugsgebiet : 6932 km┬▓
Gr. Nebenfl├╝sse: Eder, Haune
Gro├čstadt : Kassel
Mittelst├Ądte : Fulda, Bad Hersfeld, Hann. M├╝nden
Besonderheit: l├Ąngster Fluss in Hessen

Die Fulda ist mit 218 km L├Ąnge der l├Ąngste Flusslauf in Hessen. Ihr Einzugsgebiet umfasst 6932 km┬▓. Sie ist als linker oder westlicher Quellfluss neben der Werra einer von zwei Quellfl├╝ssen der Weser.

Die Fulda entspringt in der hessischen Rh├Ân an der Wasserkuppe und endet zwischen Kaufunger Wald und Reinhardswald in der Dreifl├╝ssestadt Hann. M├╝nden (Niedersachsen). Dort entsteht aus dem Zusammenfluss von Fulda und Werra die Weser, die wiederum in die Nordsee m├╝ndet.

Inhaltsverzeichnis

Flusslauf

Picknickplatz an der Quelle
Picknickplatz an der Quelle
Fuldaquelle
Fuldaquelle
Die Fulda bei Bad Hersfeld
Die Fulda bei Bad Hersfeld
Die Fulda bei Gut Freienhagen
Die Fulda bei Gut Freienhagen
Die Fulda in Kassel
Die Fulda in Kassel

Oberlauf: Von ihrer Quelle, die in rund 850 m H├Âhe nur etwas s├╝dlich des Gipfels der Wasserkuppe liegt, flie├čt die Fulda zuerst in s├╝dlicher Richtung vorbei am Feldberg nach Gersfeld und hat bis dorthin nach nur etwa 6 km Flussl├Ąnge schon 368 m H├Âhenunterschied ├╝berwunden. Von dort aus flie├čt sie einige Kilometer in westlicher Richtung nach Eichenzell, knickt dort nach Norden ab und erreicht danach auf 275 m ├╝ber NN die Stadt Fulda.

Mittellauf: Linker Hand der Fulda liegt hier der Vogelsberg und rechter Hand die Kuppenrh├Ân . Etwas weiter n├Ârdlich erreicht sie den kleinen Ort L├╝derm├╝nd , wo die L├╝der einm├╝ndet, dann die Stadt Schlitz, wo ihr die Schlitz zuflie├čt, danach den Ort Niederaula (Ortsteil Niederjossa), wo die Jossa einm├╝ndet und noch weiter n├Ârdlich Bad Hersfeld, wo ihr die Haune zuflie├čt. Vorbei am Seulingswald und weiter nach Norden flie├čend erreicht die Fulda ├╝ber Bebra und Rotenburg a.d. Fulda die Ortschaft Malsfeld, wo ihr die Beise zuflie├čt und bei Ober-Melsungen m├╝ndet die Pfieffe. Danach flie├čt ihr die M├╝lmisch leicht s├╝dlich von K├Ârle zu.

Das Fuldaknie ist eine Biegung des Flusses in der N├Ąhe der Stadt Bebra. Zwischen dem Kn├╝llgebirge und dem Seulingswald in nord├Âstliche Richtung flie├čend, macht der Fluss vor dem St├Âlzinger Gebirge eine Biegung in nordwestliche Richtung.

Unterlauf: Nach Durchflie├čen zweier herrlicher Flussschleifen bei Guxhagen m├╝ndet bei Grifte, ein Ortsteil von Ederm├╝nde, von Westen her kommend die Eder, ihr gr├Â├čter Nebenfluss. Noch etwas weiter n├Ârdlich flie├čen in Kassel unter anderen die Drusel (Kleine Fulda), die Ahne, die Wahle , die Losse und die Nieste ein.

Von Kassel flie├čt die Fulda abgesehen von einer Flussschleife als Grenzfluss zu S├╝d-Niedersachsen durch ein herrliches, oftmals enges und recht stark gewundenes Durchbruchstal , in dem ihr bei Fuldatal Simmershausen die Espe zuflie├čt.

Rund 32 km unterhalb von Kassel und damit weiter nord├Âstlich erreicht das Wasser der Fulda schlie├člich Hann. M├╝nden, wo sie sich auf 116,50 m ├╝. NN mit der Werra zur Weser vereinigt.

Landschaftsbild

├ťberblick: Die Fulda verl├Ąuft nahezu auf ihrer gesamten Strecke in dem mehr oder weniger tief von ihr ausgewaschenen Fuldatal, in dem sie sich haupts├Ąchlich durch den Buntsandstein k├Ąmpft. Dieses Tal, zu dessen beiden Seiten zumeist ausgedehnte W├Ąlder und teils hohe Berge aufragen, ├Âffnet sich eigentlich nur im weitl├Ąufigen Kasseler Becken.

Oberlauf: In ihrem zumeist steil abfallenden Oberlauf betr├Ągt die Talbreite teils nur wenige Meter bis hin zu 250 m und sp├Ąter bis zu 500 m. Bei Eichenzell bzw. Fulda weitet sich das Tal noch etwas, um sich danach wieder zwischen den Bergh├Ąngen durchzuzw├Ąngen.

Mittellauf: Um Bad Hersfeld und Bebra ist das Tal maximal 1,3 km breit und bei Guxhagen wieder nur wenige Hundert Meter.

Unterlauf: Erst an der Einm├╝ndung der Eder, vor allem aber bei Kassel im Bereich der Karls - und Fuldaaue durchflie├čt die Fulda in ihrer Flussniederung eine bis zu 3 km breite Ebene. Nach dieser Gro├čstadt zw├Ąngt sie sich bis Hann. M├╝nden wieder durch ein enges Tal, das oft nur wenige hundert Meter breit ist.

Schifffahrtsweg

Die Fulda wurde ab 1890 durch den Bau von Staustufen kanalisiert; so entstanden zwischen Bebra und Kassel 5 Stauanlagen sowie zwischen Kassel und Hann. M├╝nden insgesamt 8 Staustufen, so genannte Nadelwehre , deren schlechte Bausubstanz und gef├Ąhrliche Bedienungsweise seit den 1970ern einer Erneuerung bedurfte. Ein paar Staustufen wurden v├Âllig abgerissen und andere wurden restauriert oder komplett neu gebaut, so dass es heutzutage vor allem im Fulda-Unterlauf nur noch 5 Staustufen gibt. Die h├Âchste davon befindet sich unweit von Kassel - flussabw├Ąrts - bei Wahnhausen (bis 1980 erbaut): Sie weist 8,48 m Stauh├Âhe auf. ├ťber diese Wehranlage und die von Bonaforth f├╝hrt jeweils ein Fahrradweg. Das zweifeldrige Walzenwehr in Kassel ( 1912 ) wurde von 1991 bis 1993 restauriert. Dadurch kann die Fulda von Kassel bis Hann. M├╝nden als Schifffahrtsweg genutzt werden: Im Sommer verkehren dort viele Dampfer (Ausflugsverkehr), Ruder-, Paddel- und Sportboote.

Anfang des 20. Jahrhunderts sollte die Fulda Teil eines gigantischen Kanalsystems werden. So wurde der Bau einer Wasserstra├če von der Nord- bzw. Ostsee bis zum Schwarzen Meer (├╝ber Weser, Fulda, Kinzig , Main und Donau) geplant. Teilweise waren bis zu 8 km lange Tunnel zur Unterquerung der Mittelgebirgsz├╝ge vorgesehen. Bei Bergshausen (ca. 10 km s├╝d├Âstlichlich von Kassel) wurde sogar mit dem Bau einer Talsperre begonnen. Ende der 1920ern wurden jegliche Arbeiten und Planungen eingestellt.

Geschichte

Namensherkunft

Die Herkunft des Namens Fulda ist noch ungekl├Ąrt.

Die Kleine Fulda

Im Kasseler Stadtgebiet existiert noch heute die Kleine Fulda, der Unterlauf der Drusel. Der Name entstammt aus der historischen Entwicklung der Karlsaue , als diese noch im Rahmen eines Binnendeltas zu beiden Seiten von der Fulda umflossen wurde. Der westliche Flussarm hie├č Kleine Fulda. Mit der weiteren Entwicklung bzw. Gestaltung der Parkanlagen im Mittelalter wurde dieser Arm teilweise zugesch├╝ttet und im ehemaligen Flussbett der Kleinen Fulda der K├╝chengraben angelegt, ein sehr langgestreckter, nach wie vor vorhandener Teich . Das n├Ârdliche Ende des Arms ist immer noch - kanalisiert - als Drusel-Unterlauf erhalten und tr├Ągt den Namen Kleine Fulda.

Der Weserstein

Der Weserstein in Hann. M├╝nden
Der Weserstein in Hann. M├╝nden

Am Zusammenfluss von Fulda und Werra, durch den in Hann. M├╝nden die Weser entsteht, steht seit Ende Juli 1899 der Weserstein mit der Aufschrift:

Wo Werra sich und Fulda k├╝ssen
Sie ihre Namen b├╝ssen m├╝ssen,
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.
Hann. M├╝nden, d. 31. Juli 1899

Nebenfl├╝sse

Linksseitig (u.a.): flussabw├Ąrts sortiert

Rechtsseitig (u.a.): flussabw├Ąrts sortiert

Ortschaften

flussabw├Ąrts sortiert

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fulda (Fluss) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Fulda (Fluss) verfügbar.

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