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Letzte Änderung für Artikel Fulda: 18.02.2006 13:46

Fulda

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Fulda Deutschlandkarte, Position von Fulda hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Fulda
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 33' N, 09° 40' O
50° 33' N, 09° 40' O
Höhe : 261 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 104,04 kmÂČ
Einwohner : 63.782 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 613 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 36001–36043 (alt: 6400)
Vorwahl : 0661
Kfz-Kennzeichen : FD
GemeindeschlĂŒssel : 06 6 31 009
Stadtgliederung: 24 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Website: www.fulda.de
E-Mail-Adresse: buergerbuero@fulda.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Gerhard Möller ( CDU )
BĂŒrgermeister : Dr. Wolfgang Dippel ( CDU )

Fulda ist Oberzentrum Osthessens und die neuntgrĂ¶ĂŸte Stadt Hessens. Fulda ist die Kreisstadt des Landkreises Fulda und gleichzeitig eine von sieben SonderstatusstĂ€dten Hessens. Weiterhin ist Fulda Bischofssitz des gleichnamigen Bistums.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Fulda und Umgebung
Fulda und Umgebung

Die Stadt liegt am Fluss Fulda in der NĂ€he der Grenzen zu ThĂŒringen und Bayern, eingebettet zwischen Rhön und Vogelsberg.

Nachbargemeinden

Fulda ist umgeben von den Umlandgemeinden Petersberg, KĂŒnzell und Eichenzell. Diese Gemeinden haben einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren.

Weitere Orte in der Region sind HĂŒnfeld, Dipperz, Hofbieber, Tann in der Rhön, Hilders und Gersfeld in östlicher Richtung sowie nach SĂŒden und Westen SchlĂŒchtern, Grebenhain, Bad Salzschlirf, GroßenlĂŒder, Lauterbach und Schlitz.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den ehemals eigenstĂ€ndigen Gemeinden Horas, Bernhards, Besges, Bronnzell, Dietershan, Edelzell, GlĂ€serzell, Haimbach, Harmerz, Istergiesel, Johannesberg, Neuenberg, Kohlhaus, KĂ€mmerzell, Lehnerz, LĂŒdermĂŒnd, Maberzell, Malkes, Mittelrode, Niederrode, Niesig, Oberrode, Rodges, Sickels, Zell und Zirkenbach. Durch die Entwicklung der Stadt sind die neu errichteten Stadtteile Ziehers-Nord, Ziehers-SĂŒd, Aschenberg und Fulda-Galerie entstanden. Die ehemaligen US-Kasernen bilden ebenfalls einen neuen Stadtteil mit Wohn- und GewerbeflĂ€chen sowie Schulen, der MĂŒnsterfeld genannt wird.

  • Lehnerz liegt am nördlichen Stadtrand unterhalb des Rauschenberges, es war bis 1972 eine selbstĂ€ndige Gemeinde. Wahrzeichen sind die 1977 geweihte neue Kirche und die 1887 erbaute Grillenburg, die heute ein Hotel beherbergt.

Blick vom Schulzenberg ĂŒber Fulda auf die Rhön. (Foto, Thomas Diegelmann 2001)

Eingemeindungen

Die Stadt Fulda wurde durch die hessische Gebietsreform 1972 um die oben genannten 24 Umlandgemeinden vergrĂ¶ĂŸert, verlor aber 1974 ihre Kreisfreiheit. DafĂŒr wurde sie, wie sechs weitere hessische StĂ€dte mit mehr als 50.000 Einwohnern, Sonderstatusstadt . Das bedeutet, dass die Stadt mehr Aufgaben und Rechte hat als sonstige kreisangehörige StĂ€dte, aber weniger als kreisfreie StĂ€dte.

Entwicklung des Stadtgebiets

Anfang der 1970er Jahre entstand auf dem Aschenberg ein neuer Stadtteil, dessen Bebauung durch Wohnblocks, HochhĂ€user aber auch EinfamilienhĂ€user geprĂ€gt ist. Die heutige Stadtentwicklung wird am westlichen Rand der Innenstadt fortgeschrieben. Außerdem entsteht im Westen der neue Stadtteil "Fulda-Galerie", von dem aus man beinahe die gesamte Stadt ĂŒberblicken kann. Im Jahre 2005 wurde das neue Kultur- und Kongresszentrum "Esperanto" fertiggestellt und eingeweiht. Dies beinhaltet ein neues Schwimmbad, dass das alte Zentralbad ersetzen soll. Weitere grĂ¶ĂŸere Bauprojekte in der Innenstadt waren die Neugestaltung des GemĂŒsemarkts und zukĂŒnftig die Umgestaltung des UniversitĂ€tsplatzes.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Fulda

Namensherkunft

Die Herkunft des Namens Fulda ist noch ungeklĂ€rt. Es ist davon auszugehen, dass die Germanen den Namen von vorhergehenden Völkern ĂŒbernommen haben, denn er ist nicht germanischen, aber indogermanischen Ursprungs.

Historische Namensformen: Urkundlich sind folgende Namen ĂŒberliefert. Aus dem Jahr 750 Uulta und Uulthaha, von 751 Fulda, von 752 Uuldaha, vor dem Jahr 769 Fulde, und im 16. Jahrhundert Fuld, Fult und Fuldt.

Folgende Möglichkeiten der Verwandtschaft werden angefĂŒhrt: AltsĂ€chsisch: folda, AngelsĂ€chsisch: folde (Erde, Boden), das Grundwort scheint aha (Wasser, Fluss) zu sein, deshalb auch Fuldaha, Uultaha und Uuldaha. Man geht davon aus, dass der ursprĂŒngliche GewĂ€ssername Plta gelautet hat. Diese Annahme wird durch die Tatsache gestĂŒtzt, dass es im Indogermanischen eine große Zahl von Wörtern mit der Wurzel *pel-/pol- gibt. Somit könnte die Fulda eine Ablautvariante des indogermanischen Polota sein. Bei der Fulda lassen sich darĂŒber hinaus auch gewisse Verwandtschaftsbeziehungen im östlich Mitteleuropa finden. Im Lettischen gibt es palts, palte (PfĂŒtze, Lache), aber auch den Fluss Pelta od. Peltew. Eine Lautverschiebung von "P" nach "PF" mag zum Namen Fulda gefĂŒhrt haben. Vielfach wurden FlĂŒsse nach Gottheiten benannt, so kann der Name auch auf die germanische Gottheit Balder hindeuten. Um 800 standen die germanischen Sprachen altsachsisch, altfrankisch, altfriesisch einander noch recht nahe. Im Altfriesisch gibt es das Wort "Bulda" fĂŒr eine MĂŒnze. Erst um 800 wurden die Friesen auf ihr heutiges Siedlungsgebiet zurĂŒckgedrĂ€ngt, die germanische Lautverschiebung machten sie nicht mit.

Fuldaer Raum bis zur StadtgrĂŒndung

Hauptartikel: Fuldaer Raum bis zur StadtgrĂŒndung

Nach der wechselvollen Erdgeschichte des Fuldaer Raumes sind auch hier steinzeitliche Zeugnisse der Anwesenheit des Homo erectus zu finden. Erste Besiedlungen sind in der Zeit um 5000 v. Chr. nachweisbar (siehe Zeitleiste). Kulturen entwickelten sich, die Völkerwanderung brachte neue Siedler in die Region. Eine keltische Stadt entstand an der Milseburg. Das FrĂ€nkische Reich entwickelte sich nach dem Zerfall des Römischen Reichs zum Machtzentrum und spĂ€ter zur Großmacht in Mitteleuropa. Der Frankenkönig Chlodwig I. sicherte sich mit seiner Taufe die UnterstĂŒtzung Roms fĂŒr seine Machtbestrebungen, eine breitangelegte Christianisierung setzte ein. Bonifatius wurde vom Papst beauftragt, die heidnischen Völker Germaniens zu missionieren.

Durch Sturmius begann 744 die Entwicklung des Ortes. Im Jahre 754 wurde Bonifatius in diesem Kloster beigesetzt. Durch Karl den Großen erhielt das Kloster 774 die ImmunitĂ€t und wurde somit zu einem Reichskloster. Zwischen 791 und 819 wurde die Ratgar-Basilika (benannt nach dem Abt Ratgar ) erbaut, welche zu dieser Zeit der grĂ¶ĂŸte Kirchenbauten nördlich der Alpen war. In dieser Zeit siedelten sich erste Bauern und Handwerker um das Kloster an. Die Abtei und die Siedlung erhielt 1019 durch Heinrich II. das MĂŒnz-, Markt- und Zollrecht und 1114 wird Fulda das erste Mal als Stadt (Civitas) erwĂ€hnt.

Feudalismus

Unter Abt Marquard I. ( 1150 - 1165 ) erlebte die Stadt einen Aufschwung, viele entfremdete GĂŒter wurden restituiert. Dabei half dem Abt einer der bekanntesten UrkundenfĂ€lscher des Mittelalters, der Fuldaer Mönch Eberhard. Abt Marquard musste Raubritter vertreiben, Burgen anlegen und befestigte die Stadt 1162 mit einer Stadtmauer.

Durch König Friedrich II. wurden die Äbte des Klosters in den ReichfĂŒrstenstand erhoben. FĂŒrstabt Heinrich von Weilnau ließ zwischen 1294 und 1312 eine Abtsburg bauen, in der er außerhalb des Klosters residierte. Diese Burg wurde im 17. Jahrhundert durch FĂŒrstabt Johann Friedrich von Schwalbach in ein Renaissanceschloß umgebaut.

FrĂŒhbĂŒrgerliche Revolution

Aufstand der BĂŒrger

1208 wurde Fulda zur Stadt erhoben und wachte eifersĂŒchtig ĂŒber ihre Rechte gegen die Anmaßungen der Äbte. Letztere besaßen schon eine Burg neben dem Kloster; als Abt Heinrich (vor 1320 ) noch eine zweite innerhalb der Stadt errichtete, erstĂŒrmten die BĂŒrger mit Hilfe des Grafen Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burg samt Turm und Ringmauern. Auf Klage des geflĂŒchteten Abtes beim Kaiser wurden die Stadt und der Graf in die Reichsacht erklĂ€rt. SpĂ€ter ( 1331 ) vermittelte der triersche Erzbischof Balduin eine SĂŒhne, infolge derer die BĂŒrger den Turm und die Ringmauern der neuen Burg wiederherzustellen hatten und bedeutende EntschĂ€digungen zahlen mußten.

Bauernkriege im Fuldaer Land

Die Situation der StĂ€dtebĂŒrger und der Bauern im Umland war durch die hohen Abgaben und Frondienste sehr klĂ€glich. Das Stift plĂŒnderte das Landvolk aus und errichtete immer prunkvollere Bauten. So erhoben sich auch die Bauern im Fuldaer Land gemeinsam mit den BĂŒrgern der Stadt gegen die Obrigkeit und beteiligten sich im FrĂŒhjahr 1525 am Deutschen Bauernkrieg In den Bauernkriegen in Fulda und Fuldaer Land war der Pfaff von Dipperz Hans Dahlhopf bedeutsam, er scharte 10.000 Bauern um sich. Dem Stift kam der Landgraf Philipp von Hessen mit einem starken Heer zur Hilfe. Der Aufstand wurde durch eine Schlacht am Frauenberg niedergeschlagen.

Übergang Feudalismus - beginnende Industrialisierung (Barock)

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

FĂŒrstabt Adalbert von Schleifras ernannte 1700 Johann Dientzenhofer zum Stiftsbaumeister in Fulda und beauftragte ihn, an der Stelle der Ratgar-Basilika einen neuen Dom und ein Stadtschloss im barocken Stil zu errichten, siehe Artikel: Fuldaer Dom.

1752 wurden die FĂŒrstĂ€bte in den Stand von FĂŒrstbischöfen erhoben.

Die Straße zwischen Frankfurt und Fulda wurde 1764 auf Anweisung des Fuldaer FĂŒrstabts Heinrich von Bibra als eine der ersten Straßen in Hessen zu einer Chaussee ausgebaut.

Universitaet Fulda (Heute: von-Dalberg-Schule)
Universitaet Fulda (Heute: von-Dalberg-Schule)
Von 1734 bis 1805 existierte die UniversitĂ€t Fulda. Die von Adolph von Dalberg gegrĂŒndete Einrichtung besaß vier FakultĂ€ten : Theologie, Philosophie, Medizin und Jura. Das barocke GebĂ€ude von 1731 - 1734 wurde von Andreas Gallasini entworfen und beherbergt heute die Adolf-von-Dalberg-Grundschule.

Die SĂ€kularisierung 1802 entmachtete die FĂŒrstĂ€bte. Die fuldischen Besitzungen gingen an Friedrich Wilhelm von Oranien-Nassau , bis 1806 Napoleon die Provinz Fulda annektierte. 1810 wurde sie Teil des Großherzogtums Frankfurt. Auf dem Wiener Kongreß 1815 wurde die Provinz aufgelöst und nach einer einjĂ€hrigen preußischen Verwaltung an Kurhessen abgegeben. Durch den Deutschen Bruderkrieg wurden Fulda und Kurhessen 1866 Teil des Königreichs Preußen.

Fulda im Dritten Reich

In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wurde der historische Judenfriedhof und die Synagoge in der ehemaligen Judengasse zerstört.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Fulda mehrfach Ziel von Luftangriffen. Am 11. und 12. September 1944 und am 27. Dezember 1944 gab es die meisten Opfer, die Stadt wurde zu etwa einem Drittel zerstört.

Nach 1945

Die seit 1927 kreisfreie Stadt entwickelte sich nach 1945 zu einem modernen Industriestandort. 1972 erfolgte die Eingemeindung von 24 Stadtumlandgemeinden. 1974 verlor die Stadt die Kreisfreiheit, jedoch gilt seit 1980 ein "Funktionaler Sonderstatus", womit verschiedene Aufgaben der Kreisstufe verbunden sind.

In der Zeit des Kalten Krieges hatte Fulda eine besondere strategische Bedeutung, die im Begriff Fulda Gap verdeutlicht wird. Der Begriff rĂŒhrte von der Vorstellung her, dass im Falle eines Angriffs des Warschauer Paktes dieser versuchen wĂŒrde, durch das Tal der Fulda nach SĂŒdwestdeutschland einzudringen. Es gab eine große US-Garnison in den "Downs Barracks" mit dem 11th Armored Cavalry Regiment (Blackhorse). 1994 wurde die Stationierung von US-StreitkrĂ€ften in Fulda beendet. Auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Kaserne siedelten sich verschiedene Behörden und Firmen an. Auf dem GelĂ€nde des zur Kaserne gehörenden Flugplatzes entwickelte sich ein neuer Stadtteil: "Galerie".

1994 feierte die Stadt ihr 1250-jÀhriges Bestehen und wurde Veranstaltungsort der 1. Hessischen Landesgartenschau .

Wappen

Blasonierung: Ein gespaltenes Schild; vorne in Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz, hinten in Rot ein grĂŒner Dreiberg, aus dem eine grĂŒne Lilienstaude mit drei silbernen BlĂŒten aufwĂ€chst. Über dem Schild ist eine fĂŒnfzinnige Mauerkrone angeordnet.

Bedeutung: Das Kreuz stammt aus dem Wappen der Abtei Fulda, durch die die Stadt entstanden ist. Die Lilien stehen fĂŒr die drei Schutzpatrone der Stadt ( Simplizius , Faustinus und Beatrix). Bonifatius brachte Reliquien dieser Heiligen in die Klosterkirche nach Fulda. Der rote Hintergrund steht fĂŒr den MĂ€rtyrertod, den die drei gestorben sind. Die Mauerkrone steht fĂŒr die Stadtmauer.

StÀdtepartnerschaften

  • Como / Italien (seit 1960)
  • Arles / Frankreich (seit 1964)
  • Sergijew Possad / Russland (seit 1991)
  • Wilmington / USA (seit 1997)
  • Litoměƙice / Tschechien (seit 2001)

Politik

Stadtschloss, Sitz des Stadtparlamentes in Fulda
Stadtschloss, Sitz des Stadtparlamentes in Fulda

Im katholischen Fulda war im 2. Kaiserreich und der Weimarer Republik traditionell das Zentrum die stĂ€rkste Partei. Nach dem Krieg etablierte sich die Stadt als wichtigste Hochburg der CDU im Land Hessen. Bekanntester Fuldaer Politiker der Nachkriegszeit war Alfred Dregger, der 24 Jahre lang OberbĂŒrgermeister von Fulda und 26 Jahre lang Bundestagsabgeordneter (zeitweise CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender) des Wahlkreises Fulda war.

Der Magistrat besteht aus 11 StadtrĂ€ten. Davon entfallen 7 Sitze auf die CDU , 3 Sitze auf die SPD und ein Sitz auf BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen .

Der OberbĂŒrgermeister Gerhard Möller (CDU) wurde am 29. Juni 2003 mit einem Stimmenanteil von 74,1 % gewĂ€hlt.

Die Stadtverordnetenversammlung Fulda zÀhlt 59 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 18. MÀrz 2001 wie folgt dar:

Jahr CDU SPD GRÜNE REP FDP CWE Gesamt
2001 36 14 4 2 2 1 59

Kultur

Bedeutung des Katholizismus und anderer Religionen

Bischöfliches Generalviktariat
Bischöfliches Generalviktariat

Als katholischer Bischofssitz und Sitz der Deutschen Bischofskonferenz ist Fulda traditionell katholisch geprĂ€gt. Der ehemalige Erzbischof Johannes Dyba († 2000) war einer der bekanntesten deutschen Bischöfe und zugleich populĂ€r und umstritten aufgrund seiner konservativen Positionen. Dyba galt als herausragender pastoraler Seelsorger und besaß humorvolles Temperament. Sein Tod berĂŒhrte die Menschen weit ĂŒber Fulda und weit ĂŒber die katholische Kirche hinaus.

Nach der Reformation fand katholischer Gottesdienst nur noch in der Kirche am Severiberg statt. Die Gegenreformation mit intensivem Einsatz der Jesuiten eroberte Fulda wieder fĂŒr den Katholizismus zurĂŒck. Seit 1896 haben die Fuldaer Lutheraner eine reprĂ€sentative Kirche in der Innenstadt, die Christuskirche. Fulda ist Sitz des BĂŒros des Evangelischen Kirchentages .

In Fulda gibt es heute außerdem eine jĂŒdische Gemeinde. Sie setzt damit die jahrhundertelange Tradition jĂŒdischen Lebens in Fulda fort.

Medien

In Fulda erscheint im alteingessenen Parzeller Verlag die Fuldaer Zeitung. Der gleiche Verlag gibt zahlreiche heimatgeschichtliche Publikationen heraus. Eine konkurrierende Tageszeitung, die Fuldaer Volkszeitung, mußte 1974 das Erscheinen einstellen.

In der Fuldaer Bahnhofstraße betreibt der Hessische Rundfunk ein Regionalstudio, aus dem Berichte aus Osthessen gesendet werden. In der Frankfurter Straße unterhĂ€lt der Privatsender Hit Radio FFH im VerlagsgebĂ€ude der Fuldaer Zeitung ebenfalls ein Regionalstudio.

Über Kabelfernsehen ist der Offene Kanal Fulda zu empfangen, der von Laien produzierte Sendungen publiziert.

Musik

Orchester und Chöre

  • Fuldaer Symphonisches Orchester
  • Kammerorchester der Jugend e. V. Fulda
  • Collegium musicum Fulda e. V.
  • StĂ€dtischer Konzertchor Winfridia
  • Chöre am Hohen Dom zu Fulda:
    • Jugendkathedralchor (ehemals MĂ€dchenkantorei und Domsingknaben)
    • Domchor
    • Dompfarrchor St. Simplizius
    • Kinder- und Jugendchor der Dompfarrei Fulda

Rock und Jazz

  • die international erfolgreiche Rockband Edguy
  • Vorsicht GeblĂ€se e. V.
  • the incredible peanutz
  • mighty vibez
  • Zero_g
  • Hochspannung

Theater

  • Schlosstheater (kein eigenes Ensemble)
  • Johannesberger Puppentheater

Museen

FĂŒrstensaal im Schloss
FĂŒrstensaal im Schloss
  • Vonderau Museum: Das Museum ist nach dem Heimatforscher Prof. Vonderau benannt. Hier befinden sich zahlreiche FundstĂŒcke aus vorgeschichtlicher Zeit, des Weiteren auch StĂŒcke aus der keltischen Besiedlung des Fuldaer Raumes.
  • Deutsches Feuerwehrmuseum
  • Dommuseum
  • Ferdinand-Braun-Sammlung
  • Hochschul- und Landesbibliothek in Fulda mit mittelalterlichen Schriften
  • Kinder-Akademie
  • Planetarium

Bauwerke

Michaelskirche
Michaelskirche
Michaelskirche (Innenansicht)
Michaelskirche (Innenansicht)
Adelspalais im Barockviertel
Adelspalais im Barockviertel
Paulustor
Paulustor
  • Michaelskirche - Aus der Zeit vor 1000 n. Chr. ist in Fulda noch die romanische Michaelskirche erhalten, eine der Ă€ltesten Kirchen Deutschlands ( 818 – 822 erbaut). Sie diente wohl ebenfalls wie die ehemalige Ratgar-Basilika als Grabeskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmĂŒckt.
  • St. Andreas Kirche - Die neu restaurierte Krypta, aus ottonischer Zeit, ist ein gut erhaltenes Kunstwerk, und hĂ€lt eine der Ă€ltesten Wandmalereien nördl. der Alpen in sich verborgen.
  • UniversitĂ€t Fulda
  • Altes Rathaus (Rekonstruktion des Aussehens von 1531 )
Altstadt mit altem Rathaus in Fulda
Altstadt mit altem Rathaus in Fulda
  • Adelspalais im Barockviertel
  • Dom zu Fulda
  • Domdechanei
  • Stadtschloss
  • Orangerie und Schlossgarten mit Floravase des Bamberger Bildhauers Johann Friedrich Humbach
  • Kloster Frauenberg ( 1758 – 1765 )
  • Paulustor Bauzeit von 1710 – 1711
  • Stadtpfarrkirche (Bauzeit 1771 – 1785 )
  • Benediktinerinnenabtei St. Maria
  • St. Bonifatius in Horas , Nachbildung der Elisabethkirche (Marburg) 1885 , mit Glasfenstern von Charles Crodel 1958 und 1974 .
  • Propsteischloss Johannesberg
  • Schloss Fasanerie („Adolphseck"): Das Schloss, einstmals fĂŒrstbischöfliche und spĂ€ter kurfĂŒrstlich-hessische Sommerresidenz, liegt in der Gemarkung Eichenzell. Das Schloss wurde in den Jahren 1730 – 1757 erbaut. Die weitlĂ€ufige Barockanlage, die sich der Fuldaer FĂŒrstbischof Amand von Buseck schuf, spiegelt dessen Macht und Prachtliebe augenscheinlich wider. Architekt war der in fĂŒrstbischöflichen Diensten stehende italienische Hofbaumeister Andreas Gallasini . In dem Schloß befindet sich eine in Europa einmalige Porzellansammlung mit Fuldaer Porzellan.
  • JĂŒdische Mikwe
  • Erhaltene Fassaden im Schweizer Stil
  • Plastiken des KĂŒnstlers Franz Erhard Walther im Straßenraum

DenkmÀler

  • Bonifatiusdenkmal – Auf dem frĂŒheren „Schlossplatz“ (heute „Bonifatiusplatz“) steht seit 1842 ein Erzstandbild des heiligen Bonifatius
  • Gedenkstein Hundshagenanlage
  • Gedenktafel am Stadtschloss
  • Obelisk vor Stadtpfarrkirche

Parks

Orangerie von Fulda
Orangerie von Fulda
  • Frauenberg
  • Fuldaaue mit LandesgartenschaugelĂ€nde
  • Rauschenberg mit Aussichtsturm
  • Heimattiergarten
  • Wanderwege und Radwege um Fulda
  • Schlosspark am Stadtschloss

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Der „Fuldaer Weihnachtsmarkt“ fand 2005 zum 26. Mal statt.
  • „Fuldaer Foaset“ ( Karneval ) – Fulda ist Hessens wichtigste Karnevalshochburg. Die bis ins 15 Jh. zurĂŒckgehende Foaset besteht aus insgesamt 13 Karnevalsvereinen , an deren Spitze die Fuldaer Karnevalsgesellschaft steht. Um den Stadtkern herum „regieren“ die „Randstaaten“. Am Rosenmontag marschieren diese und zahlreiche regionale Karnevalsvereine im traditionell grĂ¶ĂŸten Rosenmontagszug in ganz Hessen durch Fuldas Innenstadt.
  • In den Sommermonaten (meist April – Oktober ) findet alle zwei Wochen die Night Skating Experience statt – eine Inlineskater -Veranstaltung auf öffentlichen Straßen der Stadt unter dem Schutz der Polizei. UnterstĂŒtzt wird das Projekt durch die Stadt Fulda und das PolizeiprĂ€sidium Osthessen.

Kulinarische SpezialitÀten

Ein bekanntes Fuldaer Gerich ist der „Zwibbelsploatz“ (Zwiebelkuchen), der traditionell in altfuldaer Haushalten freitags hergestellt und zum Backen in die nĂ€chste BĂ€ckerei gebracht wurde. Noch heute gibt es diese Fuldaer SpezialitĂ€t vornehmlich an Freitagen in den alteingesessenen BĂ€ckereien zu kaufen. Dazu gab es dann oft Kartoffelsuppe . Auch dieses Gericht grĂŒndet sich auf die katholische Fuldaer Tradition, da fleischloses Essen an Freitagen zur Erinnerung an Jesu Tod dient.

Wirtschaft und Infrastruktur

Brauerei in Fulda
Brauerei in Fulda

In frĂŒheren Jahrhunderten war Fulda Oberzentrum der umgebenden lĂ€ndlichen Gebiete mit der Verwaltung der fĂŒrstbischöflichen Liegenschaften; die Stadt war geprĂ€gt durch das Handwerk, wie zum Beispiel Gerber in der Löherstraße, Kammgarnspinnerei, Baumwollweberei, Damast- und Sackleinwandfabrikation (Fuldaer Leinwand), PlĂŒsch-, Filztuch-, Wachslichtfabrikation, WollfĂ€rberei, Wachsbleicherei, Salpetersiederei, Verfertigung von Blasinstrumenten etc. Um 1880 waren auch der Getreide- und der Viehhandel von Bedeutung; jĂ€hrlich fanden damals neun RindviehmĂ€rkte und wöchentlich ein Schweinemarkt statt.

Mit Beginn der Industrialisierung gewannen die Kerzenfabrikation, Metallverarbeitung (Emallierwerk) und Stoffverarbeitung (Fa. Mehler) an Bedeutung. Einkaufen ist in Fulda besonders attraktiv. Bedingt sowohl durch das große Einzugsgebiet wie auch die nette Innenstadt lĂ€dt Fulda mit einem vielfĂ€ltigen Angebot zum Bummeln ein. Man findet hier die drittgrĂ¶ĂŸte FußgĂ€ngerzone Hessens.

AnsÀssige Unternehmen

Die ĂŒberregional bekannte Reifenfirma Fulda Reifen
Die ĂŒberregional bekannte Reifenfirma Fulda Reifen

Etliche Industrie- und Dienstleistungsunternehmen von ĂŒberregionaler Bedeutung haben ihren Hauptsitz in Fulda.

Im Bereich der Kunststoff und Gummiverarbeitung sind hier die Firma Fulda Reifen zu nennen Eine alte Tradition hat das textilherstellende Gewerbe in der Stadt, die Firmen Mehler AG und die Wirth Gruppe , zu der unter anderem die FilzFabrik Fulda als Filzhersteller und die Dura Tufting als Teppichbodenhersteller gehören, spielen hier eine wichtige Rolle. Weiterhin ist hier der Hauptsitz der Supermarktkette tegut , in der Mess- und Regelungstechnik ist die Firma JUMO GmbH & Co. KG tĂ€tig, die Firma EDAG Engineering & Design AG entwickelt Automobilkarosserien und Produktionsstraßen (z. B. Entwicklung des smart) und die Firma Eika produziert Kerzen. Die Firma Adolf Jass mit Hauptsitz in Fulda stellt Wellpappenrohpapier her.

Verkehr

Eisenbahn

Fulda vor dem Hauptbahnhof
Fulda vor dem Hauptbahnhof

Fulda ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit ICE -Bahnhof zwischen Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und WĂŒrzburg; Nebenlinien fĂŒhren ĂŒber Alsfeld im Vogelsberg nach Gießen und nach Gersfeld in der Rhön (Rhönbahn).

Siehe auch: Bahnhof Fulda

Straßen

  • Historische Straßen

Fulda liegt an der Wegkreuzung folgender historischer Straßen:

Bildung

Schulen in Fulda
# Schulform SchĂŒler / Studenten
15 Grund- und Hauptschulen 3.136
3 Sonderschulen 467
1 Grund-, Haupt- und Realschule 1.043
3 Realschulen 2.565
4 Gymnasien 4.926
Gymnasiale Oberstufe 343
Berufliche Schulen 7.410
1 Fachhochschule 4.367
1 Theologische FakultÀt 40

Fulda hat seit der KlostergĂŒndung eine lange Tradition als Schul- und UniversitĂ€tsstadt. Zu erwĂ€hnen sind hier insbesondere Rabanus Maurus (Aufbau der Klosterbibliothek, Klosterschule, EnzyklopĂ€die „De universo“) und Heinrich von Bibra mit der Schulreform im Hochstift Fulda . 1734 wurde von Adolph von Dalberg die UniversitĂ€t Fulda gegrĂŒndet, die bis 1805 bestand.

An Unterrichtsanstalten bestanden 1880 : ein Gymnasium, ein Realprogymnasium, eine katholische und eine evangelische höhere Töchterschule, ein katholisches Schullehrerseminar und die hessische Landesbibliothek mit etwa 50.000 BĂ€nden ( 1778 gegrĂŒndet).

Heute gibt es in Fulda, dem Schuloberzentrum der Region, mehrere Gymnasien: die Freiher-vom-Stein-Schule , die Winfriedschule, das Domgymnasium und die Marienschule . Dazu sind drei weitere Realschulen, zahlreiche Grund- und Hauptschulen, Fach- und Fachoberschulen und Sonderschulen angesiedelt. Eine Gesamtschule gibt es im Stadtgebiet nicht. In der Fachhochschule Fulda sind etwa 4.000 Studierende eingeschrieben. Außerdem gibt es ein katholisches Priesterseminar .

Seit 2001 ist die Hochschul- und Landesbibliothek Fulda an zwei Standorten vertreten: am Heinrich-von-Bibra-Platz und an der Hochschule in der Marquardtstraße. Zusammen verfĂŒgen sie ĂŒber einen Bestand von ĂŒber 520.000 BĂ€nden.

ZusĂ€tzlich fĂŒhrt die Stadt Fulda ein Stadtarchiv, das am Bonifatiusplatz seinen Standort hat. Ein kirchliches Archiv befindet sich im Bischöflichen Priesterseminar am Eduard-Schick-Platz. Das Bonifatiushaus (Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda) ist als katholische Akademie ein TrĂ€ger der außerschulischen Bildung.

Sport

Stadion Fulda
Stadion Fulda

Der Fußballverein " Sport-Club Borussia Fulda " spielt in der Saison 2005/06 in der fĂŒnften deutschen Fußballliga , der „Landesliga Nord“. Der grĂ¶ĂŸte Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft von Nordhessen und Niedersachsen 1934 . Im Meisterschaftsspiel gegen Göttingen 05 siegte der Sport-Club damals mit 4:1.

Das Stadion der Stadt Fulda, der „Sportpark Johannisau“ verfĂŒgt ĂŒber 18.000 ZuschauerplĂ€tze; 742 der insgesamt 1.978 SitzplĂ€tze sind ĂŒberdacht. Das Stadion wurde im Jahre 1957 noch ohne die heutige SitztribĂŒne eingeweiht. Zuschauerrekord war 1963 in der Regionalliga SĂŒd das Spiel zwischen Fulda und Hessen Kassel vor 26.000 Besuchern. Die Besucherzahl wurde aus SicherheitsgrĂŒnden Anfang der 1970er Jahre auf 25.000, Anfang der 1980er Jahre auf 22.000 reduziert. Bei einem Freundschaftsspiel zwischen Fulda und dem FC Bayern MĂŒnchen waren 1997 20.000 Besucher zugegen. Der Landesliga-Alltag des Borussia Fulda findet vor deutlich weniger Zuschauern statt.

Bekanntester ehemalige Spieler von Borussia Fulda ist der deutsche Fußballnationalspieler Sebastian Kehl , derzeit in Diensten von Borussia Dortmund.

Fulda ist Heimat des grĂ¶ĂŸten Hessischen Kastenlauf (fand 2005 zum vierten Mal statt mit 300 Teilnehmern).

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Rudolf von Fulda
  • um 1445 Adam von Fulda , † 1505 in Wittenberg (an der Pest), deutscher Komponist und Musiktheoretiker
  • 1811 , 28. Juni , Georg von Adelmann , † 1888 in Berlin, deutscher Mediziner
  • 1850 , 6. Juni , Ferdinand Braun , † 20. April 1918 in New York City, NobelpreistrĂ€ger fĂŒr Physik, Erfinder der Kathodenstrahlröhre (Fernsehröhre)
  • 1866 , 10. Oktober , Ferdinand Schneider , † 27. MĂ€rz 1955 in Fulda, Techniker und Erfinder, Experimente zur drahtlosen InformationsĂŒbertragung
  • 1876 , 14. April , Curt von Ulrich , † 2. Februar 1946 im Lager Forst Zinna, OberprĂ€sident der preußischen Provinz Sachsen, MdR
  • 1888 , 5. Mai , Cuno Raabe , † 3. Mai 1971 in Gersfeld (Rhön), deutscher Politiker Zentrum , MdR
  • 1892 , 1. April , Anton Storch , † 26. November 1975 in Fulda, deutscher Politiker ( CDU ), MdB und Bundesarbeitsminister )
  • 1909 , 31. Dezember , Ernst Kramer, † 1993, Architekt und Lokalhistoriker
  • 1938 , Klaus Reichert , Anglist , Übersetzer und Lyriker
  • 1948 , 4. Februar , Martin Hohmann , deutscher Politiker ( CDU , 2004 ausgeschlossen), MdB
  • 1981 , Patrik Sinkewitz , Radrennfahrer, Gewinner der Deutschlandtour 2004

In Fulda wirkten bzw. wirken außerdem

  • Bonifatius (* 672 / 673 in Crediton ; † 5. Juni 754 bei Dokkum in Friesland), GrabstĂ€tte im Fuldaer Dom
  • Sturmius (* um 705 vermutlich in Lorch , Österreich; † 17. Dezember 779 in Fulda) war Missionar und GrĂŒnder des Klosters Fulda
  • Eigil von Fulda (* um 750 in Bayern; † 15. Juni oder 6. August 822 in Fulda), wurde 818 vierter Abt in Fulda
  • Rabanus Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856 in Mainz), Aufbau der Fuldaer Klosterschule
  • Bardo von Mainz (* ca. 980 ; † 1051 ) Mönch und Propst im Kloster Fulda, Abt von Kloster Werden und Erzbischof von Mainz
  • Markward I., auch Marquard und Marcuard war 1150 bis 1165 Abt in Fulda
  • Athanasius Kircher S.J. (* 1602 in Geisa/ThĂŒringen; † 27. November 1680 in Rom) war ein deutscher Jesuit und Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts, ausgebildet in Fulda
  • Balthasar Nuss (* um 1545 ; † 1618 in Bad BrĂŒckenau), Hexenrichter des Hochstifts Fulda von 1603 - 1606, brachte etwa 300 Menschen auf den Scheiterhaufen
  • Heinrich von Bibra (* 22. August 1711 in Schnabelwaid bei Bamberg; † 25. September 1788 in Fulda) FĂŒrstbischof, Abt von Fulda, Schulreformator.
  • Johann Dientzenhofer (* 25. Mai 1663 in Rosenheim; † 20. Juli 1726 in Bamberg), Baumeister des Fuldaer Doms und des Stadtschlosses
  • Johann Christian Hundeshagen (* 10. August 1783 in Hanau; † 10. Februar 1834 in Gießen), Forstwissenschaftler
  • Leo Weismantel (* 10. Juni 1888 in Obersinn/Unterfranken; † 16. September 1964 Rodalben/Pirmasens) Schriftsteller, gilt als GrĂŒnder der Fachhochschule Fulda
  • Archangelus Löslein (* 3. November 1903 in Alzey; † 13. Februar 1982 ), Kapuzinerpater , wirkte im Bistum Fulda
  • Dr. Alfred Dregger (* 10. Dezember 1920 in MĂŒnster (Westfalen); † 29. Juni 2002 in Fulda), Politiker der CDU, MdB und von 1956 bis 1970 OberbĂŒrgermeister von Fulda
  • Johannes Dyba (* 15. September 1929 in Berlin; † 23. Juli 2000 ), kath. Erzbischof
  • Heinz-Josef Algermissen (* 15. Februar 1943 in Hermeskeil), kath. Bischof
  • Dr. Alois Rhiel (* 6. Oktober 1950 in Marburg-Ginseldorf) OberbĂŒrgermeister, heute Hessischer Wirtschaftsminister
  • Karlheinz Diez (* 20. Mai 1954 ), ist Weihbischof im Bistum Fulda
  • Sebastian Kehl (* 13. Februar 1980 in Lahrbach bei Tann/Rhön), Fußballspieler beim Bundesligaverein Borussia Dortmund (Deutscher Meister 2002) und in der Deutschen Nationalmannschaft (24 EinsĂ€tze / Vizeweltmeister 2002 in Japan/SĂŒdkorea)

Literatur

  • Fulda in: Meyers Konversationslexikon 1888-90 (4.Aufl.), Bd.6, S.779.

Weblinks

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