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Letzte Änderung für Artikel Eiterfeld: 10.02.2006 00:26

Eiterfeld

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Eiterfeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Fulda
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 46' N, 09┬░ 48' O
50┬░ 46' N, 09┬░ 48' O
H├Âhe : 349 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 89,83 km┬▓
Einwohner : 7.632 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 85 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 36132
Vorwahl : 06672
Kfz-Kennzeichen : FD
Gemeindeschl├╝ssel : 06 6 31 007
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
F├╝rstenecker Stra├če 2
36132 Eiterfeld
Website: www.eiterfeld.de
E-Mail-Adresse: marktgemeinde@eiterfeld.de
Politik
B├╝rgermeister : Hermann-Josef Scheich ( parteilos )

Die Marktgemeinde Eiterfeld liegt im Nordosten von Hessen im Landkreis Fulda an der Grenze zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg und dem th├╝ringischen Wartburgkreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt zwischen den Basaltkuppen Lichtberg, Stoppelsberg und Soisberg, in der Kuppenrh├Ân (in der Region Hessisches Kegelspiel genannt). Die n├Ąchsten gr├Â├čeren St├Ądte sind Fulda etwa 27 km s├╝dlich und Bad Hersfeld etwa 14 km n├Ârdlich von Eiterfeld.

Innerhalb der Gemeindegrenzen entspringt das Fl├╝sschen Eitra, das beim Dorf Eitra in die Haune flie├čt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht neben dem Kernort aus den Ortsteilen Arzell, Betzenrod, Buchenau, Branders, Dittlofrod, Giesenhain, Gro├čentaft, Hof Schwarzenborn, K├Ârnbach, Leibolz, Leimbach, Mengers, Oberweisenborn, Reckrod, Soisdorf, Treischfeld, Ufhausen und W├Âlf.

Geschichte

Eitrahafeldon wurde erstmals in zwei Urkunden am 18. Juli 845 erw├Ąhnt, bei denen es um einen G├╝teraustausch zwischen dem K├Ânig Ludwig der Deutsche und dem Fuldaer Abt Hatto I. geht. K├Ânig Ludwig beurkundete in der K├Ânigspfalz Frankfurt den Tausch seiner Liegenschaften in der Eitrafeldon Marcha gegen einige th├╝ringische D├Ârfer. Der Ortsname stammt von dem Fl├╝sschen Eitra, das hier entspringt. Im fr├╝hen Mittelalter wird die Eitra als "Aeiddiraha" erw├Ąhnt, was ├╝bersetzt etwa "Das rasch dahin eilende Wasser" bedeutet.

Innenhof der Burg F├╝rsteneck mit Bergfried
Innenhof der Burg F├╝rsteneck mit Bergfried

Um 1250 wurden der n├Ârdliche und s├╝dliche Bergfried in F├╝rsteneck erbaut. Im Jahre 1290 wird Berthold von Buchenau als Burgmann von Abt Heinrich von Weilnau eingesetzt und die Ortschaft F├╝rsteneck zum ersten Mal erw├Ąhnt. In dieser Zeit ist auch ein Zentgericht in Eiterfeld bzw. F├╝rsteneck belegt. Die St.-Georgs-Kirche in Eiterfeld wurde 1295 zum ersten Mal genannt. Ab 1357 ist die Burg F├╝rsteneck Amtssitz eines fuldischen Amtmannes. Die Burg, das Gericht und das Amt F├╝rsteneck wird bis 1532 etwa ein Dutzend Mal verpf├Ąndet, oft jedoch schnell von Fulda wieder zur├╝ckgekauft. Als Besitzer oder Lehensm├Ąnner traten in dieser Zeit unter anderen Berthold von Wiesenfeld, Otto von Buchenau, Reichsabtei Hersfeld und Hans von der Tann auf. 1463 unternahm Graf Heinrich von Henneberg einen Versuch, die Burg zu erobern, dies schlug jedoch fehl. Im Jahre 1486 geh├Ârten zehn D├Ârfer in der Umgebung vom F├╝rsteneck zum Amt.

Um 1555 setzte die Reformation ein und Eiterfeld wurde evangelisch, bis 1603 hier die Gegenreformation stattfand. In diesem Jahr wurde wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Seit 1603 geh├Ârten viele der heutigen Ortsteile schon zu dem Amt F├╝rsteneck. Es waren die 17 Orte Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenm├╝hle, K├Ârnbach, Igelsrod (heute W├╝stung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Oberufhausen, Oberweisenborn, Reckrod, Unterufhausen und W├Âlf.

Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg wurde das Amt unter anderem auch durch die Pest stark zerst├Ârt. Dies traf auch die Burg, die nach 1633 zerst├Ârt wurde. Eiterfeld hatte nach dem Krieg nur noch drei m├Ąnnliche Bewohner.

Am 29. M├Ąrz 1697 erhielt Eiterfeld von F├╝rstabt Placidus von Droste das Recht, j├Ąhrlich vier M├Ąrkte abzuhalten; das Dorf wurde zum Marktflecken. Zwischen 1708 und 1710 baute F├╝rstabt Adalbert von Schleifras die Burg F├╝rsteneck wieder auf. Im Jahre 1712 wurde in Eiterfeld ein Amtsgerichtsgeb├Ąude gebaut, und von 1730 bis 1731 wurde die Kirche neu erbaut, die 1740 geweiht wurde. Der Amtssitz verlagerte sich in dieser Zeit von F├╝rsteneck nach Eiterfeld. Nach der S├Ąkularisierung 1802 hie├č das Amt offiziell nach diesem Ort und verwaltete sich selbst. 1816 wird Eiterfeld zusammen mit dem vormaligen F├╝rstbistum Fulda in den kurhessischen Staat eingegliedert. Das bestehende Marktrecht von Eiterfeld wurde am 9. November 1868 , durch die k├Ânigliche Regierung in Kassel, um die Durchf├╝hrung von j├Ąhrlich zw├Âlf Schweinem├Ąrkten erweitert. Ab 1866 geh├Ârte Eiterfeld, so wie ganz Kurhessen, zu Preu├čen . Am 1. Dezember 1906 erhielt Eiterfeld den Eisenbahnanschluss auf der Linie zwischen H├╝nfeld und Vacha. 1922 folgte der Elektrizit├Ątsanschluss und 1926 bis 1927 wurde die erste Wasserleitung gebaut. 1942 wurde das Amt Eiterfeld aufgel├Âst und mit dem Amt H├╝nfeld zusammengelegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Eiterfeld wieder hessisch, und durch die Zonengrenze wurde die Bahnlinie wieder stillgelegt, zun├Ąchst ab Treischfeld und ab 1969 ab H├╝nfeld. Ab 1952 gab es erstmals seit der Gegenreformation wieder eine evangelische Gemeinde und Otto Bartning baute zwischen 1952 und 1953 die Burg F├╝rsteneck zu einer Heimvolkshochschule aus.

Im Rahmen der 1150-Jahrfeier am 4. Juli 1995 wurde der Gemeinde Eiterfeld das Recht verliehen, das Pr├Ądikat "Marktgemeinde" im Gemeindenamen zu f├╝hren.

Eingemeindungen

Im Rahmen der Gemeindereform im Jahre 1972 wurden die oben genannten Orte zur Gro├čgemeinde zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1999 2000 2001 2002 2003
Einwohner ┬╣ 7666 7686 7677 7600 7607

(┬╣ nach Angaben der Gemeinde)

Politik

Die Gemeindevertretung besteht aus 31 Mitgliedern. Seit der Kommunalwahl am 18. M├Ąrz 2001 entfallen davon 16 Sitze auf die CDU , 8 Sitze auf die FWG , 6 Sitze auf die SPD und 1 Sitz auf die CWE.

Der Gemeindevorstand besteht aus 10 Mitgliedern. Davon entfallen 6 Sitze auf die CDU , 2 Sitze auf die SPD und 2 Sitze auf die FWG .

Der B├╝rgermeister Hermann-Josef Scheich ( parteilos ) wurde am 19. M├Ąrz 2000 mit einem Stimmenanteil von 52,9 % gew├Ąhlt.

Wappen

Das Wappen wurde unserem Ort vom Land Hessen verliehen, als er 1972 Hauptort der neuen Gro├čgemeinde wurde.

Blasonierung: Die neun stilisierten Lilien links oben und die acht rechts unten (alle silbern auf Rot) symbolisieren die zusammen 17 Orte der Gro├čgemeinde. Das linke untere Feld mit dem alten Fuldaer Kreuz (schwarz auf Silber) weist darauf hin, da├č die Orte seit ihrer Gr├╝ndung bis 1802 zur F├╝rstabtei geh├Ârten. Der silbern gekr├Ânte gr├╝ne Vogel mit silbernem Halsband im goldenen Feld rechts oben ist ein Sittich, das Wappentier der Ritter von Buchenau, die als einziges adliges Geschlecht unseres Gebietes aus fr├╝hester Zeit bis in die Neuzeit ├╝berlebten. Das Wappen ist geviert von rot und gold bzw. silber. In Rot neun silberne Lilien im rechten Obereck und in Rot acht silberne Lilien im linken Untereck. In Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz im rechten Untereck und in Gold ein silberner gekr├Ânter gr├╝ner Vogel mit silbernem Halsband im linken Oberfeld.

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

  • Theaterkiste Eiterfeld

Musik

  • Orchesterverein Eiterfeld e.V.
  • Musikzug Eiterfeld & Arzell
  • Musikcorps der FFw. Ufhausen e.V.

Bauwerke/Sehensw├╝rdigkeiten

  • Schloss Buchenau (Renaissanceschloss von 1618 )
  • Burg F├╝rsteneck (von 1708 )
  • Soisdorfer Kirche mit Wehrfriedhof
  • Aussichtsturm Soisberg

Naturdenkm├Ąler

  • Die Saurierspuren von Eiterfeld befinden sich in einem stillgelegten und verf├╝llten Sandsteinbruch bei K├Ârnbach. Es ist ein anerkanntes Bodendenkmal und 240 Millionen Jahre alt. Es ist die bedeutendste zusammenh├Ąngende F├Ąhrtenplatte von Chirotherien (Handtiere), den Vorl├Ąufern der Sauriern.

Sport

  • Badepark Eiterfeld

Wirtschaft und Infrastruktur

Ans├Ąssige Unternehmen

  • isel-automation
  • B & M-Surface Systems
  • Ebner-Maschinenbau
  • Ley-Maschinenbau

Bildung

  • Lichtbergschule Eiterfeld (Gesamtschule)
  • Grundschule Eiterfeld]
  • Grundschule Gro├čentaft
  • Heimvolkshochschule - Akademie f├╝r berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung auf Burg F├╝rsteneck

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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