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Letzte Änderung für Artikel Frankfurt-Niederursel: 04.02.2006 04:05

Frankfurt-Niederursel

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Niederursel
Stadtteil von Frankfurt am Main
Wappen Karte
Wappen Karte
Basisdaten
Fläche : 8,023 km²
Einwohner : 16.100
Bevölkerungsdichte : 2.006 Einwohner/km²
Postleitzahlen : 60439
Vorwahlen : 069
Gliederung
Ortsbezirk: 8 – Nord-West
Stadtbezirke:
  • 481 - Niederursel-Ost
  • 482 - Niederursel-West
Website

Frankfurt-Niederursel ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main. Niederursel hat heute (2005) etwa 16.100 Einwohner auf einer Fl√§che von 802,3 ha. Die Zahl der Einwohner wird allerdings steigen, da mehrere Neubaugebiete am Niederurseler Hang derzeit (2005) bezogen werden (siehe dazu auch den Artikel √ľber Frankfurt-Riedberg). Der Stadtteil wurde am 1. April 1910 nach Frankfurt eingemeindet.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Niederursel
Niederursel

Niederursel liegt am Unterlauf des Urselbachs im Norden Frankfurts. Es grenzt im Norden und Westen an die Gemarkungen von Steinbach (Taunus) und Oberursel , im Nordosten an Kalbach, im Osten an Eschersheim und Heddernheim und im S√ľden an Praunheim. Der Stadtteil wird in der noch immer genutzten Ackerbaufl√§che im Norden von der Autobahn Frankfurt-Kassel durchquert. Die Umgehungsstra√üe von der Nordweststadt nach Oberursel brachte eine enorme Verkehrsberuhigung.

Geschichte

Alt-Niederursel
Alt-Niederursel

Eine erste urkundliche Erw√§hnung Niederursels als M√ľhle und Hofgut erfolgte im Jahre 1132. 300 Jahre sp√§ter (1437) wird Niederursel durch den k√∂niglichen Vogt Henne von Niederursel geteilt und an die Stadt Frankfurt und die Ritter von Kronberg verkauft. Zu dieser Zeit hat das Dorf 21 Einwohner, wobei oftmals nur die freien B√ľrger gez√§hlt wurden.

1712 ist Niederursel noch immer geteiltes Dorf und die damaligen Herren des Ortes, Frankfurt und Solms, einigen sich auf die Hauptstra√üe (jetzt in Alt-Niederursel) als Trennlinie ihres Herrschaftsbereiches. Im S√ľden ist f√ľr Gesetz und Ordnung Solms zust√§ndig, im Norden die freie Reichsstadt Frankfurt. Erst im Jahre 1898 wird Niederursel, das zwischenzeitlich auch zu Preu√üen geh√∂rte, zu einem wiedervereinigten Ort. 1910 wird Niederursel endg√ľltig nach Frankfurt eingemeindet.

Die rasante Bev√∂lkerungsentwicklung von im Jahre 1960 noch 2.200 Einwohnern bis im Jahre 1975 √ľber 16.000 Einwohnern ist vor allem mit der zum Gro√üteil zu Niederursel geh√∂renden neu errichteten Nordweststadt zu erkl√§ren.

Kulturelle Einrichtungen

Eingang zur Europäischen Schule
Eingang zur Europäischen Schule

Im September 2002 begann die Europ√§ische Schule in Frankfurt, die im Zuge der Europ√§ischen Zentralbank f√ľr die Kinder der Mitarbeiter notwendig geworden war, mit dem Unterricht . Er erfolgt in mehreren Sprachabteilungen, darunter der Franz√∂sischen, Deutschen, Englischen und Italienischen Sprache.

Wirtschaft

Durch die Lage am Urselbach war Niederursel in der vorindustriellen Zeit haupts√§chlich ein Standort f√ľr M√ľhlenbetriebe. Getreide-, Papier-, Tabakm√ľhlen und andere auf Wasserkraft basierende Betriebe hatten sich hier entwickelt. In den 1970er -Jahren war am Niederurseler Hang eine Dependance des Frankfurter Zoos geplant, doch wirtschaftliche Interessen bevorzugten eine Bebauung des Standortes durch die Goethe-Universit√§t, die hier heute zahlreiche Betriebe ausgelagert hat (unter anderem auch das Institut f√ľr Biochemie ) und einer modernen Wohnbebauung.

Sehensw√ľrdigkeiten

Die Prangerkette am Niederurseler Gehorsam.
Die Prangerkette am Niederurseler Gehorsam.

Zu den Niederurseler Sehensw√ľrdigkeiten z√§hlen

  • das ehemalige Frankfurter Rathaus aus dem Jahr 1716, ein barockes Geb√§ude mit Zierfachwerk und Sturzbalken, sowie einer Inschrift und
  • das ehemalige Solm-R√∂delheimsche Rathaus in unmittelbarer N√§he ( Niederursel war √ľber 600 Jahre zweigeteilt) aus dem Jahre 1718, das ebenfalls im barocker Stil mit reichhaltigem Zierfachwerk errichtet wurde.
  • Au√üerdem ist der sogenannte Gehorsam mit der noch immer vorhandenen Prangerkette am Fu√üe der ehemaligen Sankt Georgskapelle (auf deren Grundmauern die 1927 vom Architekten Martin Els√§sser (ein Mitarbeiter von Ernst May) mit einem oktogonalem Grundriss errichtete Gustav-Adolf-Kirche zu erw√§hnen. Hier wurden die Verbrecher zum Gesp√∂tt der Bewohner angekettet und des nachts wieder in das hinter der T√ľre befindliche dunkle Loch verbracht.
  • Die bereits erw√§hnte Gustav-Adolf-Kirche war in der Bautechnik und in der Planung f√ľr 1927 geradezu revolution√§r. Die Kirche wurde seinerzeit einschlie√ülich des Daches aus Beton gegossen. Die wichtigsten Teile der alten Georgskapelle (Kruzifix und in Holz geschnitzte Schriftb√§nder von 1613) wurden ebenso wie ein romanischer T√ľrsturz und ein Dreipassfenster in den Bau intergriert. Auch die Grabsteine in der Au√üenmauer (von 1669) sind erhalten worden und noch zu sehen.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Frankfurt-Niederursel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Frankfurt-Niederursel verfügbar.

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