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Letzte Änderung für Artikel Industriehof (Frankfurt am Main): 15.01.2006 00:34

Industriehof (Frankfurt am Main)

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Der Industriehof ist ein Gewerbegebiet und eine Wohnsiedlung mit knapp 2 000 Bewohnern in Frankfurt am Main, das heute vom Verwaltungsbau der Deutschen B├Ârse AG gepr├Ągt ist.

Es liegt n├Ârdlich der City-West im Stadtteil Bockenheim und wird im Westen durch die Ludwig-Landmann-Stra├če (B 44) von R├Âdelheim getrennt. Im Norden grenzt es an Hausen an. Den s├╝dlichen Abschluss bildet eine Kleingartenkolonie im Frankfurter Gr├╝ng├╝rtel.

Ein gel├Ąufiger Irrtum ist, dass der Industriehof zu Hausen geh├Ârt. Quelle des Irrtums k├Ânnte die komplizierte Frankfurter Verwaltungsgliederung in Orts- und statistische Bezirke sein. Das Gebiet ist mit dem statistischen Bezirk 343 nahezu deckungsgleich. Dieser liegt nicht wie das restliche Bockenheim im Ortsbezirk Innenstadt II, sondern im Ortsbezirk Mitte-West, zu dem auch Hausen geh├Ârt. Des Weiteren wird der Industriehof durch Bahntrasse und Gr├╝ng├╝rtel optisch von Bockenheim separiert, was nichts an der Tatsache ├Ąndert, das er quasi ÔÇ×schon immerÔÇť zu deren Gemarkung geh├Ârt.

Stra├čen

Der Industriehof liegt in einem trapezf├Ârmigen Gebiet, welches durch vier Stra├čenz├╝ge beschrieben wird. Im Norden liegt die Stra├če Am Industriehof, die ├╝ber den Fischsteinkreisel mit der westlich verlaufenden Ludwig-Landmann-Stra├če verkn├╝pft ist. ├ľstlich verl├Ąuft der Stra├čenzug Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Stra├če/Breitenbachbr├╝cke/Breitenbachstra├če und im S├╝den liegt die R├Âdelheimer Landstra├če.

Bauwerke

Neue B├Ârse

Das dominierende Geb├Ąude am Industriehof ist die 2000 fertiggestellte Neue B├Ârse, die seitdem als Verwaltungs- und Rechenzentrum der Deutschen B├Ârse AG dient. Das achtschiffige Bauwerk erinnert in seiner Form entfernt an das von Hans Poelzig errichtete IG-Farben-Haus. Die einzelnen sechsst├Âckigen Fl├╝gel werden zu den Au├čenseiten immer k├╝rzer, wodurch das Geb├Ąude eine charakteristische W├Âlbung erh├Ąlt. Nachts erleuchtet die Neue B├Ârse blau.

Haus des Stra├čenverkehrs

Direkt daneben steht das 1961 erbaute Haus des Stra├čenverkehrs. Dieses zw├Âlfst├Âckige Geb├Ąude bildet eine Art Br├╝ckenkopf der Breitenbachbr├╝cke. Es wurde von der Arbeitsgemeinschaft G├╝terfernverkehr, dem heutigen Bundesverband G├╝terkraftverkehr Logistik und Entsorgung , als Hauptverwaltung errichtet.

Kaserne

Ein weiteres wichtiges Bauwerk und die ÔÇ×KeimzelleÔÇť des Industriehofs ist die Kaserne . Urspr├╝nglich wurde sie als die gr├Â├čte Flak -Kaserne Deutschlands von der Luftwaffe der Wehrmacht auf dem ehemals unbebauteten Gebiet im Frankfurter Gr├╝ng├╝rtel errichtet. Der Bau erfolgte mit kurzer Unterbrechung von 1936 bis 1938 . Die Milit├Ąranlagen wurden im Zweiten Weltkrieg stark besch├Ądigt und danach nicht mehr in Betrieb genommen. Sie diente vor├╝bergehend als Wohnsitz f├╝r vertriebene Deutsche aus den Ostgebieten. Die Stra├čennamen K├Ânigsberger- , Tilsiter -, Elbinger- , Trakehner- , Insterburger- , Rossittener- , Hohensteiner- und L├Âtzener Stra├če erinnern noch heute an die fr├╝here Heimat derer. Erst mit der Wiederbewaffnung der Bundeswehr 1955 wurde auch die Kaserne wieder milit├Ąrisch benutzt; nun aber auf einer deutlich kleineren Fl├Ąche, denn der nun erstmals als Industriehof bezeichnete ehemalige Luftwaffenst├╝tzpunkt wurde inzwischen gr├Â├čtenteils gewerblich genutzt. Die Kaserne diente dann zun├Ąchst als Kreiswehrersatzamt , bis dieses nach Eschborn umzog. Heute sind dort B├╝ros untergebracht.

Breitenbachbr├╝cke

Die Breitenbachbr├╝cke wurde in ihrer heutigen Form 1966 fertiggestellt und stellt nun, als Verl├Ąngerung der Schlo├čstra├če, die wichtigste Zufahrtsm├Âglichkeit aus Richtung der Stadtteilmitte und Innenstadt dar. Sie ├╝berspannt in ihrer heutigen Bauweise nicht nur die Main-Neckar-Bahn (Abschnitt Westbahnhof ÔÇô Bahnhof Eschersheim), sondern auch die Breitenbachstra├če. Sie ersetzte eine alte Br├╝cke, die 1915 errichtet wurde, um eine Stra├čenbahnbahntrasse ├╝ber die Eisenbahnstrecke zu f├╝hren und damit eine L├╝cke der Stra├čenbahn Frankfurt am Main f├╝r die Linien nach R├Âdelheim und Praunheim zu schlie├čen. Desweiterem wurden die zwei Bahn├╝berg├Ąnge H├Ąuser Gasse und R├Âdelheimer Landstra├če entfernt. Der direkte Weg Ginnheim ÔÇô R├Âdelheim wurde somit unterbrochen.

U-Bahnhof

1986 wurde die ehemaligen Stra├čenbahnstrecken der Linien 18 und 22 in Stadtbahntrassen umgebaut und werden seitdem von den U-Bahn-Linien U6 und U7 bedient. Kurz nach der Breitenbachbr├╝cke taucht hier die U-Bahn aus Richtung Westend an die Oberfl├Ąche auf, erreicht die Station Industriehof/Neue B├Ârse und verzweigt sich nach Praunheim und Hausen.

Weblinks

Wikipedia

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