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Letzte Änderung für Artikel Frankfurter Judengasse: 16.02.2006 15:22

Frankfurter Judengasse

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Die Judengasse auf einer Stadtansicht von Matth├Ąus Merian aus dem Jahr 1628
Die Judengasse auf einer Stadtansicht von Matth├Ąus Merian aus dem Jahr 1628

Die Frankfurter Judengasse war das von 1462 bis 1796 bestehende j├╝dische Ghetto in Frankfurt am Main. In der fr├╝hen Neuzeit lebte hier die gr├Â├čte j├╝dische Gemeinde Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Bebauung

Die Judengasse lag ├Âstlich der Staufenmauer, die die Frankfurter Altstadt von der nach 1333 entstandenen Neustadt trennte. Nur wenig mehr als 3 Meter breit und etwa 330 Meter lang, beschrieb sie einen Bogen, der ungef├Ąhr von der Konstablerwache bis zum heutigen B├Ârneplatz reichte. Sie war rundum von Mauern umschlossen und nur ├╝ber drei Tore zug├Ąnglich.

Da der Frankfurter Magistrat sich jahrhundertelang einer Erweiterung des Ghettos widersetzte, lebten auf dem Areal, das urspr├╝nglich f├╝r 15 Familien mit etwas mehr als 100 Mitgliedern geplant war, am Ende des 18. Jahrhunderts rund 3.000 Menschen. Nicht weniger als 195 H├Ąuser und Hinterh├Ąuser bildeten je zwei doppelte Geb├Ąudezeilen zu beiden Seiten der Gasse. Zeitgenossen schildern sie als ├Ąu├čerst drangvolles, d├╝steres Stadtquartier, so z.B. wie Johann Wolfgang von Goethe in Dichtung und Wahrheit . Aufgrund der engen Bebauung wurde die Judengasse allein im 18. Jahrhundert dreimal durch Feuersbr├╝nste zerst├Ârt: 1711, 1721 und 1796.

Die Frankfurter Juden vor der Ghettoisierung

Juden geh├Ârten wahrscheinlich bereits zu den ersten Bewohnern Frankfurts. Ihre erste urkundliche Erw├Ąhnung stammt aus dem Jahr 1150, aus der Handschrift ÔÇ×Eben ha EserÔÇť des Rabbi Eliesers ben Nathan aus Mainz. Die Gemeinde war damals wahrscheinlich noch sehr klein. Rechtlich waren die Juden zu dieser Zeit Kammerknechte des Kaisers , was ihnen eine gewissen Schutz vor ├ťbergriffen von christlicher verlieh. Bis zum Sp├Ątmittelalter lebten sie inmitten der christlichen Bev├Âlkerung in der heutigen Altstadt, im wesentlichen im Viertel zwischen Bartholom├Ąuskirche, Fahrgasse und Main.

Die Judenschlacht von 1241

Trotz des kaiserlichen Schutzes kam es in den folgenden Jahrhunderten immer wieder zu antij├╝dischen ├ťbergriffen. W├Ąhrend der so genannten Judenschlacht vom 24. Mai 1241 ├╝berfiel ein christlicher Mob die H├Ąuser der Juden, schlug Fenster und T├╝ren ein und t├Âtete trotz heftiger Gegenwehr fast 180 Gemeindemitglieder, darunter deren drei Rabbiner. Nur wenige Juden konnten fliehen, etwa 24 nahmen zwangsweise die Taufe an und retteten dadurch ihr Leben. Der damalige Kaiser Friedrich II. unternahm nichts zum Schutz der Juden, sondern lie├č es bei Ermahnungen bewenden, da er durch innen- und au├čenpolitische Konflikte mit seinem Sohn Heinrich (VII.) und Papst Gregor IX. in Anspruch genommen war.

Die Vernichtung der j├╝dischen Gemeinde 1349

Im 14. Jahrhundert erreichte die Stadt unter den Kaisern Ludwig der Bayer und Karl IV. ihre Unabh├Ąngigkeit als Freie Reichsstadt . Die Regierungsgewalt hatte der Rat, der von Patriziern dominiert wurde. Von seinen 42 Mitgliedern kamen 24 von der Ganerbschaft Alten Limpurg, die restlichen 18 Sitze teilten sich die zweite Ganerbschaft Frauenstein und die Vertreter der Z├╝nfte .

Im Juni 1349 verpf├Ąndete Kaiser Karl IV. der Stadt Frankfurt das Judenregal , seine Herrschaftsrechte ├╝ber die Juden, so dass diese rechtlich von kaiserlichen Kammerknecht zu Untertanen des Rates wurden. Die Urkunde dar├╝ber enthielt die Bestimmung, dass der Kaiser die Stadt nicht daf├╝r zur Verantwortung ziehen werde, falls die Juden ÔÇ×von Todes wegen abgingen oder verd├╝rben oder erschlagen w├╝rdenÔÇť.

Tats├Ąchlich wurden, am 14. Juli 1349, nur zwei Wochen nachdem der Kaiser die Stadt verlassen hatte, s├Ąmtliche Frankfurter Juden erschlagen oder in ihren H├Ąusern verbrannt. Die Zahl der Opfer ist nicht genau bekannt, sie wird auf etwa 60 gesch├Ątzt. In der ├Ąlteren Literatur werden durchweg Gei├čler , eine Schar umherziehender religi├Âser Fanatiker und Bu├čprediger, f├╝r die Tat verantwortlich gemacht. Bereits an anderen Orten waren sie die Urheber von Pogromen gewesen, weil man den Juden die Schuld f├╝r die zu dieser Zeit in Europa grassierende erste gro├če Pestepidemie gab. Insgesamt wurden damals allein in Deutschland etwa 300 j├╝dische Gemeinden vernichtet.

Gegen die Urheberschaft der Gei├čler spricht aber zum einen die oben zitierte Formulierung aus Urkunde Karls IV. sowie die Tatsache, dass die Pest in Frankfurt erst im Herbst 1349 ausbrach. Nach neueren Forschungen handelte es sich bei dem Mord├╝berfall wom├Âglich nicht um einen spontanen Aufruhr, sondern um ein von langer Hand vorbereitetes Massaker. Die Ermordung der Juden lag im wirtschaftlichen Interesse einiger Patrizier und Zunftmeister, die sich auf diese Weise ihrer Schulden entledigen und die H├Ąuser der Juden aneignen konnten. Trotz der Morde lie├čen sich bereits wenige Jahre sp├Ąter erneut j├╝dische Familien in Frankfurt nieder.

Geschichte der Judengasse

Die Einrichtung des Ghettos

Unter dem Einflu├č einer zunehmend judenfeindlichen Bev├Âlkerung versuchte der Rat, die Juden mehr und mehr von der st├Ądtischen Gesellschaft zu isolieren. 1460 beschlo├č er die Einrichtung eines abgeschlossenen Ghettos, der Judengasse. 1462 mu├čten die Juden ihre angestammten Wohnviertel verlassen und in die neu erbaute Judengasse ziehen. Obwohl die Juden den Bau neuer H├Ąuser dort selbst bezahlen mussten, blieben diese immer Eigentum der Stadt.

Der Fettmilch-Aufstand

Die Pl├╝nderung der Judengasse am 22. August 1614
Die Pl├╝nderung der Judengasse am 22. August 1614

Im 16. Jahrhundert kam es in Frankfurt zu einer allm├Ąhlichen Verschlechterung der Lebensverh├Ąltnisse, die sich in zunehmender Verschuldung der Stadt, einer die allgemeine Lebenshaltung verteuernden Inflation und einer hohen Steuerbelastung der B├╝rger bemerkbar machten. Auch anderswo in Europa herrschte zu dieser Zeit eine Wirtschaftskrise, die oft auf eine Klimaver├Ąnderung, die sogenannte Kleine Eiszeit , zur├╝ckgef├╝hrt wird.

Die aus der Teuerung resultierenden sozialen Spannungen f├╝hrten zu einem Aufruhr in der Stadt, als der Rat am 9. Juni 1612 nach der Wahl von Kaiser Matthias die bis dahin nach Kaiserwahlen ├╝bliche ├Âffentliche Verlesung der st├Ądtischen Privilegien verweigerte. Zum Wortf├╝hrer des Protestes wurde der seit 1593 in Frankfurt ans├Ąssige Kr├Ąmer und Lebk├╝chner Vinzenz Fettmilch. Der Aufstand ging deshalb als Fettmilch-Aufstand in die Geschichtsb├╝cher ein.

F├╝r Einzelheiten siehe den Artikel zum Fettmilch-Aufstand, hier wird im folgenden nur eine kurze Zusammenfassung gegeben.

Die Aufst├Ąndischen forderten neben der Bekanntgabe der Privilegien und einer staatlichen Regulierung der Getreidepreise auch antij├╝dische Ma├čnahmen, n├Ąmlich eine Beschr├Ąnkung der Zahl der in der Stadt ans├Ąssigen Juden sowie eine Halbierung des Zinssatzes, den die Juden bei ihren Geldgesch├Ąften fordern durften. Mit diesen beiden Forderungen fanden die Anh├Ąnger Fettmilchs Unterst├╝tzung bei Kaufleuten und Handwerkern, die von einer Vertreibung der Juden auch die Erledigung ihrer Schulden erhofften.

Ende 1613 schlo├č der Rat einen B├╝rgervertrag mit den Aufst├Ąndischen, der im wesentlichen eine Verfassungsreform bedeutete, die den Vertretern der Z├╝nfte mehr Rechte und mehr Einflu├č gew├Ąhrte. Als die hohe Verschuldung der Stadt ├Âffentlich wurde und sich zugleich herausstellte, da├č der Rat die Eink├╝nfte aus den Schutzgeldern veruntreut hatte, die die Frankfurter Juden zu leisten hatten, lie├č Fettmilch den Rat f├╝r abgesetzt erkl├Ąren und die Stadttore besetzen. Es kam zu ersten Ausschreitungen gegen die Juden. Nun schaltete sich der Kaiser in den Konflikt ein, der sich bis dahin neutral verhalten hatte. Er forderte die Wiedereinsetzung des Rates und drohte allen B├╝rgern die Reichsacht an, falls sie sich nicht unterwerfen sollten.

Nach Bekanntwerden der kaiserlichen Drohung zogen am 22. August 1614 aufst├Ąndische Handwerker durch die Stra├čen. Weil sie nunmehr nicht nur die Patrizier und die Juden, sondern auch den Kaiser als ihre Gegner ansahen, richtete sich ihr Zorn gegen das vermeintlich schw├Ąchste Glied in dieser Kette. Die Aufr├╝hrer st├╝rmten die Tore der Judengasse, die von den j├╝dischen M├Ąnnern verteidigt wurden, und drangen nach mehrst├╝ndigen Barrikadenk├Ąmpfen ins Ghetto ein. Alle Bewohner der Judengasse, insgesamt 1380 Menschen, wurden auf dem j├╝dischen Friedhof zusammengetrieben, ihre H├Ąuser gepl├╝ndert und zerst├Ârt. Am n├Ąchsten Tag mu├čten sie die Stadt verlassen. Sie suchten und fanden Zuflucht in den umliegenden Gemeinden, vor allem in Hanau, H├Âchst und Offenbach.

Daraufhin lie├č der Kaiser am 28. September 1614 die Reichsacht ├╝ber Fettmilch und mehrere seine Anh├Ąnger verh├Ąngen. Am 27. November wurde Fettmilch verhaftet. Ihm und 38 weiteren Angeklagten wurde der Proze├č gemacht. Das Gericht verurteilte sie jedoch nicht wegen der Ausschreitungen gegen die Juden, sondern wegen Majest├Ątsverbrechen und Mi├čachtung der kaiserlichen Befehle. Am 28. Februar 1616 wurden Fettmilch und sechs seiner Anh├Ąnger auf dem Frankfurter Ro├čmarkt hingerichtet. Am selben Tag, dem 20. Adar nach j├╝dischem Kalender, wurden die geflohenen Juden in einer feierlichen Prozession in die Judengasse zur├╝ckgef├╝hrt. An ihren Toren verk├╝ndete fortan ein steinerner Reichsadler ÔÇ×R├Âmisch kaiserlicher Majest├Ąt und des heiligen Reiches SchutzÔÇť. Den Jahrestag der feierlichen R├╝ckf├╝hrung begingen die Frankfurter Juden k├╝nftig als Freudenfest Purim Vinz .

Die zugesagte Entsch├Ądigung erhielten die zur├╝ckgekehrten Juden allerdings nie. Vielmehr wurden die Auflagen in einer neuen ÔÇ×Judenst├ĄttigkeitÔÇť versch├Ąrft, so da├č erst Anfang des 18. Jahrhunderts wieder so viele Juden in Frankfurt lebten wie 1614.

Der Gro├če Judenbrand von 1711

Stammhaus der Bankiersfamilie Rothschild in der Judengasse
Stammhaus der Bankiersfamilie Rothschild in der Judengasse
Die Judengasse um 1868
Die Judengasse um 1868

Am 14. Januar 1711 ereignete sich in der Judengasse eine der gr├Â├čten Brandkatastrophen, die Frankfurt jemals betroffen haben. Sie blieb im kollektiven Ged├Ąchtnis der Stadt als Gro├čer Judenbrand erhalten. Das Feuer brach gegen acht Uhr abends im Hause Eichel des Oberrabbiners Naphtali Cohen aus. Mit einer Frontbreite von ├╝ber 9,50m war das gegen├╝ber der Synagoge gelegene Haus eines der gr├Â├čten in der ganzen Gasse. Der starke Wind und die Enge der Gasse beg├╝nstigten die rasche Ausbreitung des Feuers ebenso wie die Bauweise der H├Ąuser in Fachwerk , ohne hinreichende Brandmauern und mit weiten ├ťberh├Ąngen zur Mitte der Gasse hin.

Aus Angst vor Pl├╝nderungen hielten die Bewohner die Tore der Gasse lange verschlossen, bis sich die Bev├Âlkerung der christlichen Stadtviertel um die Judengasse aus Angst vor einem ├ťbergreifen des Feuers gewaltsam Zutritt verschafften. Trotzdem gelang es nicht, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Nach 24 Stunden waren alle H├Ąuser des Ghettos bis auf eines verbrannt. Weil der Wind sich im letzten Augenblick gedreht hatte, griff der Brand nicht auf die umliegenden Viertel ├╝ber.

Vier Menschen verloren ihr Leben bei dem Brand und zahlreiche Kostbarkeiten gingen verloren, darunter B├╝cher, Handschriften und Thorarollen . Nach der Katastrophe durften die Bewohner der Gasse bis zum Wiederaufbau ihrer H├Ąuser zur Miete in christlichen H├Ąusern Frankfurts wohnen. Wer sich das nicht leisten konnte, war gezwungen, in Offenbach , Hanau, R├Âdelheim und anderen Orten der Umgegend mit j├╝dischen Gemeinden Unterschlupf zu suchen. Juden, die ohne St├Ąttigkeit in der Gasse gewohnt hatten, wurden ausgewiesen. Die j├╝dische Gemeinde Frankfurts beging den Jahrestag des Brandes, nach j├╝dischem Kalender der 24. Tewet , fortan als Bu├č- und Fasttag.

F├╝r den Wiederaufbau der Gasse erlie├č der Rat strenge Bauvorschriften. Die erhaltenen Bauzeichnungen erlauben heute eine recht gute Rekonstruktion der alten Judengasse.

Der Gassenbrand von 1721

Nur 10 Jahre nach dem gro├čen Judenbrand brach am 28. Januar 1721 erneut ein Feuer in der Gasse aus. Innerhalb von 11 Stunden stand der gesamte n├Ârdliche Teil der Gasse in Flammen. ├ťber 100 H├Ąuser brannten nieder. Weitere H├Ąuser wurden bei den Rettungsarbeiten durch christliche Bewohner der Stadt gepl├╝ndert und besch├Ądigt, so da├č Kaiser Karl VI. den Rat der Stadt ermahnte, gegen die Pl├╝nderer vorzugehen und die Juden besser zu sch├╝tzen. Nach langen Verhandlungen verzichtete der Rat, der der j├╝dischen Gemeinde Geld schuldete, auf die Zahlung von ausstehenden Gemeindesteuern. Trotzdem ging der Wiederaufbau diesmal nur langsam voran, weil ein gro├čer Teil der Gemeinde durch die erlittenen Katastrophen verarmt war.

Wieder hatte ein Teil der gesch├Ądigten Bewohner die Gasse verlassen und war bei christlichen Vermietern in Frankfurt untergekommen. 1729 zwang der Rat jedoch die letzten 45 au├čerhalb der Judengasse wohnenden Familien, ins Ghetto zur├╝ckzukehren.

Die Beschie├čung von 1796

Das Ende der Judengasse am 13./14. Juli 1796
Das Ende der Judengasse am 13./14. Juli 1796

Im Juli 1796 belagerten franz├Âsische Revolutionstruppen unter General Jean-Baptiste Kl├ęber Frankfurt. Da die Stadt von ├Âsterreichischen Truppen besetzt gehalten wurde, fuhr die franz├Âsische Armee Gesch├╝tze auf den Anh├Âhen n├Ârdlich der Stadt, zwischen Eschenheimer Tor und Allerheiligentor auf, Um den ├Âsterreichischen Kommandeur Graf Wartensleben zur Kapitulation zu zwingen, lie├č er die die Stadt am Abend des 12. Juli und am Mittag des 13. Juli beschie├čen. Besonders schwere Sch├Ąden richtete ein einst├╝ndiges Bombardement in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli an. Vor allem der Nordteil der Judengasse wurde getroffen und geriet in Brand. Etwa ein Drittel ihrer H├Ąuser wurde vollkommen zerst├Ârt. Die ├Âsterreichische Besatzung mu├čte daraufhin kapitulieren.

Trotz der schweren Sch├Ąden hatte der Brand der Judengasse f├╝r die j├╝dische Gemeinde auch ein Gutes, da er de facto das Ende des Ghettozwangs bedeutete.

Das Ende des Ghettos

Abri├č der Judengasse 1875, Aquarell von Carl Theodor Reiffenstein
Abri├č der Judengasse 1875, Aquarell von Carl Theodor Reiffenstein

Frankfurt hatte als eine der letzten St├Ądte in Europa an der Ghettoisierung seiner j├╝dischen Bev├Âlkerung festgehalten. Nach dem Brand von 1796 wurde den betroffenen Bewohnern jedoch gestattet, sich im christlichen Teil Frankfurts niederzulassen. 1806 verf├╝gte der damalige Gro├čherzog von Frankfurt Carl Theodor von Dalberg die Gleichberechtigung aller Konfessionen. Formell wurde der Ghettozwang jedoch erst 1811 aufgehoben.

Aufgrund der beengten Wohnverh├Ąltnisse verlie├čen die meisten Juden im Laufe des 19. Jahrhunderts das ehemalige Ghetto und lie├čen sich ├╝berwiegend im benachbarten Ostend nieder. Die Judengasse wurde zu einem Armenviertel. Obwohl das pittoreske Stra├čenbild Touristen und Maler anzog, wollte sich die Stadt der Reste des Ghettos entledigen. So wurden 1874 zun├Ąchst die mittlerweile als unbewohnbar geltenden H├Ąuser auf der Westseite abgerissen, 1884 bis auf wenige Ausnahmen auch die auf der Ostseite. Zu den wenigen Geb├Ąuden, die vorerst erhalten blieben, geh├Ârte das als Museum genutzte Stammhaus der Rothschilds.

Mit der Neubebauung wurde die Judengasse 1885 nach einem ihrer ber├╝hmtesten Bewohner, Ludwig B├Ârne, in B├Ârnestra├če umbenannt. Dort stand bis zu den Novemberpogromen von 1938 auch eine der Hauptsynagogen der Stadt.

Leben im Ghetto

Das Leben in der Judengasse wurde bis ins Kleinste von der so genannten Judenst├Ąttigkeit reglementiert. Diese Verordnung des Frankfurter Rats legte unter anderem fest, dass die Juden das Ghetto nachts, Sonntags und an christlichen Feiertagen nicht verlassen durften. ├ťber diese Isolierung hinaus enthielt die Judenst├Ąttigkeit eine Unzahl weiterer, zum gro├čen Teil diskriminierender und schikan├Âser Bestimmungen.

Sie regelte Aufenthaltsrecht, die Erhebung von Abgaben, und die berufliche T├Ątigkeit der Juden ebenso wie ihr Verhalten im allt├Ąglichen Leben. So war der Zuzug ins Ghetto von au├čerhalb Frankfurts streng begrenzt. Insgesamt durften nach der seit 1616 g├╝ltigen Judenst├Ąttigkeit nur 500 Familien in der Judengasse leben, und ihren Bewohnern waren pro Jahr nur zw├Âlf Hochzeiten erlaubt. Selbst wohlhabende und angesehene Bewohner wie der Bankier Mayer Amschel Rothschild waren von den diskriminierenden Beschr├Ąnkungen nicht ausgenommen.

├ťberreste des Ghettos

Alter j├╝discher Friedhof Battonstra├če
Alter j├╝discher Friedhof Battonstra├če
Nur wenige der Grabm├Ąler sind der Zerst├Ârung entgangen
Nur wenige der Grabm├Ąler sind der Zerst├Ârung entgangen

Nachdem die Nationalsozialisten fast alle Frankfurter Juden vertrieben, deportiert oder ermordet hatten, wurde in den Bombenn├Ąchten des Zweiten Weltkriegs auch die ehemalige Judengasse vollst├Ąndig zerst├Ârt. Die Lage der fr├╝heren Judengasse ist im heutigen Stra├čenverlauf nicht mehr erkennbar, da das gesamte Gebiet nach den Zerst├Ârungen des Krieges v├Âllig neu gestaltet wurde. Es wurde durch die in den 1950er Jahren angelegten Stra├čendurchbr├╝che der Kurt-Schumacher-Stra├če und der Berliner Stra├če sowie durch Neubauten ├╝berbaut.

Die n├Ârdliche H├Ąlfte der Stra├če An der Staufenmauer, s├╝dlich der Konstablerwache, entspricht dem n├Ârdlichen Ende der B├Ârnestra├če und vormaligen Judengasse. Hier ist auch der letzte erhaltene Rest der Mauer selbst zu sehen, au├čerhalb (├Âstlich) derer sich das Ghetto befand. Die recht breite Kurt-Schumacher-Stra├če schneidet den ehemaligen Verlauf der Judengasse in spitzem Winkel und bedeckt dadurch einen gro├čen Teil des fr├╝heren Ghettobezirks. Der Standort der Hauptsynagoge befindet sich auf der Richtung S├╝den f├╝hrenden Fahrbahn der Kurt-Schumacher-Stra├če sowie dem angrenzenden Gehsteig, genau gegen├╝ber der Einm├╝ndung der Allerheiligenstra├če. Das ehemalige s├╝dliche Ende der Judengasse liegt heute unter dem 1990 er├Âffneten Kundenzentrum der Stadtwerke und ist im Museum Judengasse zug├Ąnglich.

Museum Judengasse

Ende der 1980er Jahre wurden beim Bau eines neuen Verwaltungsgeb├Ąudes f├╝r die Frankfurter Stadtwerke Fundamente von H├Ąusern der Judengasse entdeckt. Daraufhin entwickelte sich eine bundesweite Debatte ├╝ber den angemessenen Umgang mit den ├ťberresten j├╝discher Kultur. Beigelegt wurde der Streit, indem die arch├Ąologischen Zeugnisse gesichert und in das 1992 er├Âffnete ÔÇ×Museum JudengasseÔÇť im Untergeschoss des Verwaltungsgeb├Ąudes integriert wurden. Das ÔÇ×Museum JudengasseÔÇť ist eine Au├čenstelle des J├╝dischen Museums Frankfurt.

J├╝discher Friedhof Battonnstra├če

Gedenktafeln erinnern an die 11.134 ermordeten j├╝dischen Frankfurter
Gedenktafeln erinnern an die 11.134 ermordeten j├╝dischen Frankfurter

Ein weiteres Zeugnis des Ghettos ist der 11.850 m┬▓ gro├če, alte j├╝dische Friedhof an der heutigen Battonnstra├če. Er diente der j├╝dischen Gemeinde bis 1828 als Begr├Ąbnisst├Ątte. Die ├Ąltesten Gr├Ąber stammen aus der Zeit um 1270. Damit ist der j├╝dische Friedhof von Frankfurt nach dem von Worms der zweit├Ąlteste in Deutschland. Das bekannteste Grab ist das von Mayer Amschel Rothschild.

Seit 1828 wurden die j├╝dischen Toten der Stadt auf dem zusammen mit dem Hauptfriedhof angelegten J├╝dischen Friedhof an der Rat-Beil-Stra├če begraben. Der alte j├╝dische Friedhof wurde geschlossen, blieb aber erhalten, um die Totenruhe zu wahren.

Anfang des 20. Jahrhunderts standen hier noch rund 7.000 Grabsteine. Im November 1942 ordnete der nationalsozialistische Oberb├╝rgermeister Friedrich Krebs ihre Zerst├Ârung an. Bis Ende des Krieges wurden etwa zwei Drittel der Grabsteine zertr├╝mmert. Nur ein kleiner Teil des Friedhofs befindet sich heute noch im Originalzustand. 1996 wurden in der Friedhofsmauer 11.134 kleine Namenssteine eingesetzt, um an die w├Ąhrend des Holocaust ermordeten j├╝dischen B├╝rger Frankfurts zu erinnern.

Literatur

  • Fritz Backhaus, Gisela Engel, Robert Liberles, Margarete Schl├╝ter (Hrsg.): Die Frankfurter Judengasse. J├╝disches Leben in der Fr├╝hen Neuzeit. Band 9 der Schriftenreihe des J├╝dischen Museums Frankfurt am Main. Frankfurt am Main 2006. Societ├Ąts-Verlag, ISBN 3-973-0927-9
  • Amos Elon: Der erste Rothschild. Biographie eines Frankfurter Juden, Reinbek 1999 ISBN 3-4996-0889-8
  • Frankfurter Historische Kommission (Hrg.): Frankfurt am Main - Die Geschichte der Stadt in neun Beitr├Ągen. Sigmaringen 1991. Jan Thorbecke Verlag, ISBN 3-7995-4158-6
  • Walter Gerteis: Das unbekannte Frankfurt. Neue Folge. Frankfurt am Main 1961. Verlag Frankfurter B├╝cher

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Koordinaten: 50┬░ 6' 49" N, 8┬░ 41' 13" O

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Hotel Kreiling┬┤s H├Âfchen 61118 Bad Vilbel http://www.hotel-kreiling.de  06101 / 85516
Nizza 60329 Frankfurt am Main http://www.hotelnizza.de/  069 / 24 25 38 - 0
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Holiday Inn Frankfurt Airport-North 60528 Frankfurt am Main http://www.frankfurt-airport-north-holiday-inn.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4069 / 67 84 0
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Sprudel Hotel 61118 Bad Vilbel http://www.sprudel-hotel.de  06101 / 49940
Hotel Monopol 60329 Frankfurt am Main http://www.hotelmonopol-frankfurt.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4069 / 22737-0
Hotel Am Zoo 60316 Frankfurt am Main http://www.hotel-am-zoo.com  069 / 94 99 30
Turm Hotel 60322 Frankfurt am Main http://www.turmhotel-fra.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3069 / 15 40 5-0
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Best Western Hotel Scala 60313 Frankfurt am Main http://www.scala.bestwestern.de  069 / 1381110
Hotel M├╝nchner Hof 60329 Frankfurt am Main http://www.hotel-muenchner-hof.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3069 / 23 00 66
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