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Letzte Änderung für Artikel Hessisches Landesmuseum Darmstadt: 26.01.2006 16:57

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

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Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt
Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt

Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt (kurz HLMD) ist ein Universalmuseum mit umfangreichen ständigen Sammlungen; daneben finden Sonderausstellungen statt.

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Exponate

Prachtkäfer mit noch schillernder Färbung aus der Grube Messel
Prachtkäfer mit noch schillernder Färbung aus der Grube Messel

Das Museum verf√ľgt √ľber eine eindrucksvolle Sammlung gro√üer Wirbeltier-Fossilien aus der Grube Messel. In einer langfristig angelegten Sonderaustellung werden ferner fossile Pflanzen und Insekten ausgestellt; zum Teil bunt schillernd, vermitteln sie zugleich einen Eindruck von ihrer individuellen Sch√∂nheit. Weiterhin wird ein komplett erhaltenes Skelett eines Mastodons gezeigt.

Das HLMD beherbergt auch die europaweit größte Sammlung der Menschheitsgeschichte in Modellen, unter anderem ist seit 2005 eine Rekonstruktion des Urmenschen Kenyanthropus platyops zu sehen.

Der √Ąlteste Darmst√§dter, das Skelett eines in der typischen Hockerstellung beigesetzten jungen Mannes, wurde 1926 gefunden und wird den Glockenbecherleuten zugeordnet, die ab 2000 v. Chr. den Darmst√§dter Raum besiedelten.

Der in der Wetterau am Glauberg 1996 gefundene und rund 2.500 Jahre alte Keltenf√ľrst, eine 186 cm hohe und 230 kg schwere Statue, sowie seine kostbaren Grabbeigaben dokumentieren ab Anfang Oktober 2005 Fr√ľhgeschichte im Gebiet des heutigen Hessens.

Block Beuys ist eine umfangreiche Sammlung von Plastiken und Arbeiten auf Papier des deutschen K√ľnstlers Joseph Beuys im HLMD, die sieben R√§ume umfasst. Der K√ľnstler installierte diesen Werkkomplex 1970 .

Geschichte

Das Museum geht auf eine Stiftung des damaligen Gro√üherzogs Ludwig I. von Hessen-Darmstadt aus dem Jahre 1820 zur√ľck, der seine Kunst- und Naturaliensammlung in das Eigentum des Staates √ľbergab. Die Sammlungen waren seit dem 17. Jahrhundert von den Landgrafen von Hessen-Darmstadt kontinuierlich aufgebaut worden und konnten in den Folgejahren durch Ank√§ufe und Schenkungen bedeutend erweitert werden.

1817 wurde die Sammlung vom alten Residenzschloss in das Neue Schloss verlegt. Ab 1828 arbeitete der Naturforscher Johann Jakob Kaup (1803-1873) im Museum. Er gilt als ein Pionier der Paläontologie und untersuchte und beschrieb zahlreiche Fossilienfunde .

Ein Neubau wurde ab 1855 immer notwendiger, da die Sammlungen stetig weiter wuchsen. Ein 1892 durchgef√ľhrter Architektenwettbewerb brachte keine befriedigenden Ergebnisse. Das Geb√§ude, das heute die Sammlungen beherbergt, wurde schlie√ülich 1897 auf Veranlassung von Gro√üherzog Ernst Ludwig durch den Architekten Alfred Messel , der sich in Berlin mit Ideen zur Planung eines Idealmuseums profiliert hatte, erbaut und konnte 1906 seiner Bestimmung √ľbergeben werden. Unter der Einflu√ünahme des Gro√üherzogs √ľbernahm Messel von Louis Remy de la Fosse die nicht ausgef√ľhrte Idee eines Turmentwurfs f√ľr das Schloss. Im Inneren des Baus sollten die historischen Zusammenh√§nge durch Schaur√§ume wie den Romanischen Gang, die Gotische Kirche und den Mittelalterlichen Hof veranschaulicht werden.

1924 stiftete Freiherr Maximilian von Heyl , der daf√ľr zum Ehrenb√ľrger Darmstadts ernannt wurde, eine bedeutende Sammlung von Gem√§lden Arnold B√∂cklins, die zum Schwerpunkt der Galerie des 19. Jahrhunderts wurde.

Die Kunsthistorischen Sammlungen, insbesondere die Graphische Sammlung und der Bestand an deutschen Gemälden des Expressionismus , erlitten in der Zeit des Nationalsozialismus empfindliche Einbußen. Das Gebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs durch Bombardierung schwer beschädigt (siehe auch Geschichte der Stadt Darmstadt , Brandnacht), die wichtigsten Exponate waren allerdings vorher ausgelagert und somit gerettet worden.

1955 wurde das Museum wiederer√∂ffnet. Es folgten weitere bedeutende Erweiterungen der Sammlung, beispielsweise der Block Beuys von Joseph Beuys sowie eine umfangreiche Sammlung von Werken seines Sch√ľlers Blinky Palermo . Die geologisch-pal√§ontologische Sammlung wurde mit Funden aus der Grube Messel grundlegend erneuert. Anfang der 1970er Jahre wurde das Dachgeschoss ausgebaut. 1984 wurde das Museum um einen Erweiterungsbau f√ľr die Kunst des 20. Jahrhunderts erg√§nzt. Der 1. Preis eines Architektenwettbewerbes aus dem Jahr 2004 zur Sanierung und Erweiterung des HLMD sieht den Abriss und Ersatz dieses Erweiterungsbaus vor. Das HLMD wird wegen dieses Umbaus ab Oktober 2006 f√ľr zwei Jahre seine Pforten f√ľr die Besucher ganz oder teilweise schlie√üen.

Übersicht der ständigen Sammlungen

Kunstgeschichte

  • Ur- und Fr√ľhgeschichte
  • Griechische und r√∂mische Arch√§ologie
  • Mittelalterliche Kunst und Glasmalerei
  • Mittelalterliche Elfenbeinarbeiten und Altargem√§lde
  • Kunsthandwerk
  • Kunst des Barock
  • Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Werkkomplex Joseph Beuys
  • Sammlung Simon Spierer : Ein Wald der Skulpturen
  • Graphische Sammlungen
  • Physikalisches Kabinett und historische Musikinstrumente

Geologie/Paläontologie

  • Mastodon
  • Paul Ruppenthal
  • Burgess Schiefer
  • Rudistenriff
  • Grube Messel
  • Dinotheriensande
  • Evolution des Menschen

Zoologie

  • Tiere des mitteleurop√§ischen Waldes
  • Tierwelt der Alpen
  • Tierwelt der indischen Region
  • Tierwelt Mittel- und S√ľdamerikas

Mineralogie

  • Mineralogische Sammlungen

Außenstellen

Das HLMD hat mit der Volkskundlichen Sammlung und der Abteilung f√ľr Volkskunde eine Au√üenstelle im Museumszentrum Lorsch sowie die Au√üenstelle f√ľr Schriftguss, Satz- und Druckverfahren in Darmstadt.

Weblinks


Koordinaten: 49¬į52‚Ä≤29‚Ä≥ N 8¬į39‚Ä≤11‚Ä≥ O

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