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Letzte Änderung für Artikel Hamburg Airport: 20.02.2006 12:52

Hamburg Airport

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Koordinaten: 53° 37' 55" N, 09° 59' 22" O

Flughafen Hamburg-FuhlsbĂĽttel
Flughafen-Kenndaten
IATA-Code HAM
ICAO-Code EDDH
Koordinaten 53° 37' 55" N
09° 59' 22" O
53 ft / 16 m ĂĽber NN
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum ca. 8 km
Bahnanbindung S-Bahn
(geplant 2008)
StraĂźe Bus 26, 39, 52, 110, 172, 292, 606, 4550,
4560, 5930, Taxi
Basisdaten
Betreiber 51 % Hamburg
49 % HAP
Fläche ca. 570  ha
Terminals Terminal 1, 2
Airlines 63 Airlines (2004)
Flugziele 108 Destinationen
per Nonstop-Flug (2004)
Passagiere 10.676.016 (2005)
Luftfracht 24.990 Tonnen (2005)
(7.688 Tonnen Luftpost)
Flugzeugbewegungen 156.180 (2005)
Kapazität
(Passagiere pro Jahr)
ca. 10 - 11 Millionen Passagiere (T1 & T2)
Beschäftigte ca. 1800 direkt
ca. 13.000 sonstige
Pistensystem
05/23 3250 m
15/33 3666 m

Der Hamburg Airport ist der internationale Flughafen der Stadt Hamburg. Die offizielle Bezeichnung lautet Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Er ist der fünftgrößte Flughafen Deutschlands. Seit der Einweihung eines neuen Terminals am 25. Mai 2005 zählt der Hamburg Airport zu den modernsten Flughäfen Europas . Im Jahr 2005 nutzten 10.677.268 Passagiere den Hamburger Flughafen. Das sind 7,9 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr zuvor, in dem 9.893.703 Passagiere von der Hansestadt aus flogen. (Quelle: http://www.airport.de ).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Offizieller Name: Flughafen Hamburg-FuhlsbĂĽttel
  • IATA -Code: HAM
  • ICAO -Code: EDDH
  • Gesellschafter der Flughafen Hamburg GmbH:
  • Fläche: ca. 570 Hektar
  • Passagierkapazität: 10 - 11 Millionen
  • Kapazität der Runways: 48 IFR-Flugbewegungen/Stunde
  • Anfliegende Airlines: 60
  • Direkt Beschäftigte: 1800
  • Sonstige Flughafenabhängig Beschäftigte: 10.000

Lage und Verkehrsanbindung

Der von der Flughafen Hamburg GmbH betriebene Flughafen liegt ca. 8 km nordnordwestlich der Stadtmitte Hamburgs, 8 km sĂĽdlich der Stadtmitte Norderstedts in FuhlsbĂĽttel zwischen den Ortskernen von Niendorf im Westen und Langenhorn im Nordosten. Von der Innenstadt aus ist der Flughafen in ca. 20-40 Minuten mit dem Bus erreichbar. 2008 (ursprĂĽnglich vorgesehen war 2004) soll er an das Hamburger S-Bahn-Netz angeschlossen werden, um seine Erreichbarkeit zu verbessern.

Die Autokraft betreibt Flughafen-Buslinien von und nach LĂĽbeck und Kiel.

Geschichte

Am 10. Januar 1911 wurde mit privaten Mitteln die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) gegründet. Im Januar 1912 wurde der Luftschiffhafen auf rund 45 Hektar in Betrieb genommen. Zunächst wurde der Flughafen daher vor allem von Luftschiffen genutzt. 1913 wurde die Fläche auf rund 60 Hektar ausgedehnt, wobei der nördliche Bereich den Luftschiffen vorbehalten war, und die Flugzeuge nur den südöstlichen Teil nutzen konnten.

Im Ersten Weltkrieg wurde die Luftschiffhalle ausschließlich von den Militärs genutzt, bis 1916 die Luftschiffhalle durch ein Feuer zerstört und für die Militärs damit bedeutungslos wurde. Die HLG baute die Einrichtungen zwar wieder auf, musste diese jedoch aufgrund der Versailler Verträge wieder unbrauchbar machen.

Seinen Namen Hamburg Airport erhielt der Flughafen 1945 durch die britische Besatzungsmacht. FĂĽr die Zwecke der Berliner LuftbrĂĽcke wurde 1948 die erste Startbahn als Behelfsbahn eingerichtet. Luftverkehrsrechtlich ist der Flughafen ein Kuriosum: zwar wurden einzelne Bestandteile planfestgestellt, niemals jedoch der Flughafenstandort selbst. Daher ist juristisch umstritten, ob der Flughafen als Landeort fĂĽr Flugzeuge ĂĽberhaupt legal ist. Unstrittig ist dagegen die Genehmigung fĂĽr Luftschiffe.

Mitte der 1960er Jahre wurde die Verlegung des Flughafens nach Kaltenkirchen angestrebt. Gründe dafür liegen einerseits in der massiven Umweltbelastung durch Fluglärm , der die Bevölkerung in Hamburg, Norderstedt, Quickborn und Hasloh ausgesetzt ist. Andererseits sind die Kapazitäten der beiden gekreuzten Start- und Landebahnen weitgehend erschöpft. Da der Flughafen mitten in alten, dicht besiedelten Wohngebieten liegt, wäre der Bau einer weiteren Landebahn aufgrund der notwendigen Enteignungen etwa fünfmal so teuer wie ein kompletter neuer Flughafen. Weiterhin blockiert der Flughafen Fuhlsbüttel mehr als 500 ha innerstädtischer Baugrundstücke, die im Zuge des politischen Konzepts „Wachsende Stadt“ für Wohnungsbau und Gewerbe benutzt werden könnten. Bereits der laufende Ausbau berücksichtigt die bevorstehende Verlagerung: Die beiden Terminals (das 1993 als Terminal 4 eröffnete jetzige Terminal 2 und das 2005 eröffnete Terminal 1) sind als Mehrfachnutzobjekte geplant, die sich ohne größere Umbauten nach dem Ende des Luftverkehrs in Fuhlsbüttel als Veranstaltungsgebäude, Ausstellungshallen und Gewerbeobjekte nutzen lassen; weitere Bauvorhaben sind eine Shopping-Plaza sowie ein Hotel. Auch eine Umwandlung in ein Einkaufszentrum für die künftigen Bewohner der Flughafencity - die auf den alten Landebahnen entstehen würde - ist architektonisch vorab berücksichtigt worden.

Aufgrund der massiven Widerstände seitens der betroffenen Bevölkerung Südholsteins, insbesondere im Kreis Pinneberg, hat sich das Projekt aber immer weiter verzögert.

Kapazität und Sicherheit

Die 9 Mio. Passagiere werden durch 150.000 jährliche An- und Abflüge transportiert. Gleichzeitig können 53 Flugzeuge abgefertigt werden. Die gekreuzten Start- und Landebahnen lassen maximal 48 Starts und Landungen pro Stunde zu. Die Sicherheitseinrichtungen auf dem Flughafen selbst entsprechen weitgehend dem Standard, allerdings verfügt die Landebahn 33 nur über einen Landekurssender und kein vollständiges Instrumentenlandesystem (ILS).

Ausbau

Am 25. Mai 2005 wurde ein neues Terminal eingeweiht, es erhielt die Bezeichnung Terminal 1. In diesem Zusammenhang wurde das ehemalige Terminal 4 in Terminal 2 umbenannt und dient jetzt ĂĽberwiegend fĂĽr FlĂĽge der Lufthansa und Star Alliance . Die ehemaligen Terminals 1 (Charterterminal) und 3 wurden geschlossen. Am Standort des Terminal 3 soll bis 2008 eine Shopping Plaza entstehen. Ebenfalls fĂĽr das Jahr 2008 ist eine direkte S-Bahn-Anbindung geplant.

Flugziele

Von Hamburg aus sind derzeit ca. 120 Destinationen per Nonstop-Flug zu erreichen (Stand: Februar 2006), der Schwerpunkt liegt hierbei auf innerdeutschen und europäischen Strecken. Seit 2005 sind auch wieder Transatlantik-Ziele ( New York und Toronto ) im Angebot, was seit Mitte der 90er-Jahre nicht mehr der Fall war.

Für das Frühjahr 2006 kommt als weiteres neues Ziel Dubai hinzu, wohin Emirates täglich fliegen wird.

Frequenzen

  • Sprechfunk
    • Kontrollturm TWR 126.850 MHz/121.275 MHz VDF O/R
    • Rollkontrolle GND 121.800 MHz
  • ATIS 123.125 MHz
  • Anflugkontrolle APP 134.250 MHz West
  • Anflugkontrolle APP 124.225 MHz Ost
  • Vorfeld APR 121.700 MHz / 121.750 MHz
  • Fluginformationsdienst FIS (Bremen) 125.100 MHz

Standortwettbewerb

Statistik

Jahr Fluggastaufkommen Flugbewegungen Umsatz
2005 10.677.268 156.128
2004 9.893.854 151.500 199 Mio. €
2003 9.529.830 149.365 187 Mio. €
2002 8.946.505 150.271 184 Mio. €
2001 9.490.432 158.569 192 Mio. €
2000 9.949.269 164.932 198 Mio. €
1990 6.861.255 141.042 -
1980 4.558.939 100.279 -
1970 3.138.467 89.788 -
1960 935.213 53.951 -

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