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Letzte Änderung für Artikel Hamburg-Billstedt: 14.02.2006 15:36

Hamburg-Billstedt

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Basisdaten
Bundesland: Hamburg
Bezirk : Hamburg-Mitte
Fl├Ąche : 16,8 km┬▓
Einwohner : 68.461 (2002)
Bev├Âlkerungsdichte : 4065 Einwohner je km┬▓
Vorwahl : 040
Kfz-Kennzeichen : HH

Billstedt ist ein Stadtteil im Osten von Hamburg im Bezirk Hamburg-Mitte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Innere Stadtteilgliederung

Im westlichen Teil an der Grenze zu Hamburg-Horn ├╝berwiegt eine niedriggeschossige Bebauung von fr├╝heren Arbeitersiedlungen, teils auch als Reihenhaussiedlungen mit angeschlossenen Hinterg├Ąrten.

Im Nordosten deckt sich die Bezirksgrenze mit dem Verlauf der Autobahnen A 24 und A1, die hier am Kreuz Hamburg-Ost zusammentreffen. Auf Billstedter Gebiet liegen dabei die Autobahn-Anschlussstellen Hamburg-Jenfeld (A 24) sowie Hamburg-├ľjendorf und Hamburg-Billstedt an der A1. Dazwischen liegen in dem Viereck bis zum Jenfelder Bach bzw. dem ehemaligen Stadtteil Schiffbek im Westen und bis zur Glinder Stra├če bzw. der Siedlung ├ľjendorf im S├╝den 4,5 Quadratkilometer weitgehend unbebauter Fl├Ąche. Diese besteht gr├Â├čtenteils aus dem ├ľjendorfer Friedhof und dem ├ľjendorfer Park mit dem etwa 0,5 Quadratkilometer gro├čen ├ľjendorfer See.

Der ├ľjendorfer Friedhof ist mit einer Fl├Ąche von 1 Quadratkilometern der zweitgr├Â├čte von Hamburg. Der ├ľjendorfer See war ehemals eine Kiesgrube und der angrenzende Park steht zum gro├čen Teil auf hier abgelagerten Tr├╝mmern der im Weltkrieg zerbombten Hamburger Innenstadt. In den fr├╝hen 1950er Jahren f├╝hrte hier die "Tr├╝mmerbahn" aus der Innenstadt durch die Stra├čenz├╝ge Hermannstal - Kattensteert - Schiffbeker H├Âhe - Glinder Stra├če zum Kieswerk.

Der s├╝dliche Teil in dem Dreieck zwischen dem Sta├čenzug Schiffbeker H├Âhe /Glinder Stra├če und der Autobahn-Anschlussstelle Hamburg-Billstedt ist weitgehend mit Einfamilienh├Ąusern bebaut. Der s├╝d├Âstliche Zipfel an der Grenze zu Oststeinbek und zum Bezirk Hamburg-Bergedorf wird von der Hochhaussiedlung M├╝mmelmannsberg eingenommen.

Eine typische "Stadtkernbebauung" mit mehrgeschossigen H├Ąusern und Ladengesch├Ąften ist nur im Bereich der s├╝dlich an der Grenze zu Hamburg-Billbrook gelegenen Gabelung der M├Âllner Landstra├če und der Billstedter Hauptstra├če anzutreffen. Hier liegt auch rund um den U-Bahnhof Billstedt das Stadtteilzentrum mit Ortsamt, Einkaufszentrum und zentralem Busbahnhof. Ebenfalls am s├╝dlichen Ende, bereits au├čerhalb der Stadtteilgrenze, flie├čt die namensgebende Bille.

Nachbarstadtteile und -gemeinden

Der Bezirk wird umgrenzt von:

Geschichte

Billstedt entstand 1928 als Zusammenschluss der bis dahin selbst├Ąndigen D├Ârfer Kirchsteinbek, ├ľjendorf und Schiffbek. Im Zuge des Gro├č-Hamburg-Gesetzes wurde es 1937 nach Hamburg eingemeindet. Anfang der 1970er Jahre wurde die Gro├čsiedlung M├╝mmelmannsberg erbaut.

Kirchsteinbek

Erstmals wird der Ort 1212 als Steinbek urkundlich erw├Ąhnt. Der Name geht auf die Glinder Au, den den Ort teilenden steinigen Bach, zur├╝ck. Mit dem Bau der ersten Kirche 1239 wird das Dorf auch als Kirchsteinbek genannt. 1321 wird erstmals eine Kornm├╝hle im Ort genannt. Seit diesem Jahr geh├Ârt er auch zum Kloster Reinbek und wurde Zentrumsgemeinde eines Kirchspiels . Nach der Reformation und der damit verbundenen Aufl├Âsung des Klosterbesitzes kommt Steinbek zum landesherrlichen Amt Reinbek .

Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preu├čen wurde der Ort endg├╝ltig in Kirchsteinbek umbenannt und dem neugegr├╝ndeten Kreis Stormarn zugeordnet. Mit Einf├╝hrung der preu├čischen Kommunalverfassung 1889 kam der Ort zum Amtsbezirk Schiffbek . Seit ca. 1900 begann die Verst├Ądterung, der bisher d├Ârflichen Gemeinde. 1927 wurde Kirchsteinbek mit Schiffbek und ├ľjendorf zur neuen Gro├čgemeinde Billstedt zusammengelegt. Es hatte damals 2.154 Einwohner.

├ľjendorf

In ├ľjendorf liegt das Naherholungsgebiet ├ľjendorfer See und der Friedhof ├ľjendorf , der als Hauptfriedhof der damals selbstst├Ąndigen Stadt Wandsbek angelegt wurde.

Schiffbek

Im Rahmen des Hamburger Aufstandes der KPD wird am 23. Oktober 1923 die Polizeiwache ├╝berfallen und die dort liegenden Waffen erbeutet. Schiffbek entwickelt sich zu einem Zentrum des Aufstandes.

Einwohnerentwicklung

  • 1937 : 13.661
  • 2002 : 68.461

Infrastruktur

Verkehr

Billstedt ist mit drei Anschlussstellen an die Bundesautobahnen A 1 (Oldenburg in Holstein - Saarbr├╝cken) und A 24 (Hamburg - Berlin) und die Bundesstra├če 5 unmittelbar an das nationale Stra├čennetz angebunden.

Der ├ľPNV wird durch den Hamburger Verkehrsverbund gew├Ąhrleistet. Eine U-Bahn-Linie verbindet den Stadtteil (f├╝nf Haltestellen) mit der Hamburger Innenstadt. Nur noch von geringer Bedeutung ist die Bahnstrecke der ehemaligen S├╝dstormarnschen Kreisbahn, die jetzt von der "Eisenbahn Altona-Kaltenkirchen-Neum├╝nster" ( AKN ) f├╝r gelegentlichen G├╝terverkehr betrieben wird.

Beh├Ârden

Billstedt bildet mit den Nachbarstadtteilen Horn und Billbrook ein Ortsamtsgebiet, dessen Verwaltung in Billstedt sitzt. F├╝r M├╝mmelmannsberg gibt es eine Ortsdienststelle, die Dienstleistungen des Ortsamtes vor Ort anbietet.

Wirtschaft

In Billstedt befindet sich kein nennenswertes produzierendes Gewerbe. Lediglich bis etwa 1964 befand sich nahe der Archenholzstra├če / Schleemer Weg die gro├če Konservenfabrik Hermann Heins. Die ├╝berwiegend aus Arbeitern bestehende Bev├Âlkerung Billstedts fand ihr wirtschaftliches Auskommen stets meist in den Gewerbegebieten des benachbarten Billbrook und Wandsbek, sowie auch der Innenstadt und des Hafens von Hamburg.

Weblinks

Wikipedia

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