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Letzte Änderung für Artikel Liste der Bezirke in Hamburg: 11.02.2006 18:53

Liste der Bezirke in Hamburg

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Orte des Bundeslandes Hamburg

Hamburg ist zwar heute Bundesland und zugleich eine einheitliche Gemeinde ( Stadt ), weist aber viele Orte auf, die frĂŒher selbstĂ€ndige StĂ€dte oder Gemeinden waren. Heute ist Hamburg verwaltungstechnisch in sieben Bezirke gegliedert, die einen Teil der kommunalen Aufgaben mit eingeschrĂ€nkter SelbstĂ€ndigkeit erledigen. Jeder Bezirk gliedert sich in ein Kerngebiet und ein bis vier Ortsamtsgebiete (davon existieren gegenwĂ€rtig 15 in ganz Hamburg). Diese Kern- und Ortsamtsgebiete werden jeweils vom zustĂ€ndigen Bezirksamt verwaltet; die OrtsĂ€mter bieten lediglich einen beschrĂ€nkten Vor-Ort-Service an, damit die Bewohner der peripheren Stadtteile nicht jedes Mal in das Bezirksrathaus fahren mĂŒssen, sind aber keine eigenstĂ€ndigen Teile der Verwaltung. Die unterste Gliederung des Stadtgebietes sind die Stadtteile, von denen es in Hamburg insgesamt 104 gibt.

Inhaltsverzeichnis

Die 104 Stadtteile Hamburgs, geordnet nach Bezirken und Ortsamtsgebieten

Bezirk Altona

Hamburger Bezirk mit 13 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg Altona in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Altona in Hamburg

Bezirk Bergedorf

Hamburger Bezirk mit 13 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg Bergedorf in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Bergedorf in Hamburg

Bezirk EimsbĂŒttel

Hamburger Bezirk mit 9 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg EimsbĂŒttel in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg EimsbĂŒttel in Hamburg

Bezirk Hamburg-Mitte

Hamburger Bezirk mit 20 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg Mitte in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Mitte in Hamburg

Bezirk Hamburg-Nord

Hamburger Bezirk mit 13 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg Nord in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Nord in Hamburg

Bezirk Harburg

Hamburger Bezirk mit 18 Stadtteilen

Lage des Bezirks Hamburg Harburg in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Harburg in Hamburg

Bezirk Wandsbek

Hamburger Bezirk mit 18 Stadtteilen, bestehend aus:

Lage des Bezirks Hamburg Wandsbek in Hamburg
Lage des Bezirks Hamburg Wandsbek in Hamburg

Geschichte

Wie die meisten ehemaligen Freien ReichsstĂ€dte konnte auch Hamburg im Laufe der Geschichte neben dem eigentlichen Stadtgebiet umliegende Dörfer und StĂ€dte fĂŒr sich gewinnen und unter seine Hoheit stellen bzw. sie gemeinsam mit anderen Staaten verwalten. Das "Staatsgebiet" der Freien Reichsstadt Hamburg bestand daher aus dem eigentlichen Stadtgebiet und dem sogenannten "Landgebiet", also einer Vielzahl von Landgemeinden, die mehr oder weniger eine eigene Verwaltung hatten. Meist stand ihnen ein Vogt vor. Das Landgebiet wurde seit dem 19. Jahrhundert auch in mehrere Bereiche eingeteilt. Die meisten der Landgemeinden bildeten mit der Stadt Hamburg ein geschlossenes Staatsgebiet, doch lagen einige auch als Exklaven vollstĂ€ndig außerhalb des geschlossenen Staatsgebietes. Zum hamburgischen Landgebiet gehörten u. a. die Ă€ußeren Stadtteile der heutigen Bezirke Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord und EimsbĂŒttel und die sogenannten Walddörfer, die seinerzeit als Landherrenschaft der Geestlande verwaltet wurden. Auch die Stadt Bergedorf gehörte zum Landgebiet. Diese Stadt ist seit ĂŒber 800 Jahren hamburgisch, war aber ĂŒber lange Zeit in beiderstĂ€dtischem Besitz von Hamburg und LĂŒbeck.

Hamburg im Deutschen Reich

Freie Hansestadt Hamburg 1815 -1937
Freie Hansestadt Hamburg 1815 -1937
Exklave Cuxhaven 1815 -1937
Exklave Cuxhaven 1815 -1937

Bei der GrĂŒndung des Deutschen Reichs 1871 war das Staatsgebiet Hamburgs in drei Bereiche eingeteilt: die Stadt Hamburg mit der Vorstadt St. Pauli, die Vororte und das ĂŒbrige Landgebiet. Im folgenden werden alle selbstĂ€ndig benannten Gebietsteile aufgezĂ€hlt. Die Orte sind in der damaligen Schreibweise wiedergegeben (speziell die Endung -wĂ€rder wird heute -werder geschrieben).

Zu den Vororten zĂ€hlten: Rotherbaum, Harvestehude, EimsbĂŒttel, Eppendorf, Winterhude, Uhlenhorst, Barmbek, Eilbeck, Hohenfelde, Borgfelde, Hamm, Horn, BillwĂ€rder-Ausschlag, SteinwĂ€rder mit Grevenhof und der kleine Grasbrook.

Das ĂŒbrige Landgebiet war in sieben Bereiche unterteilt. Diese Bereiche werden im folgenden mit ihren zugehörigen Gemeinden bzw. Ortschaften genannt:

  • Landgebiet rechts von der Alster: Gemeinden Großborstel, FuhlsbĂŒttel und Langenhorn
  • Landgebiet links von der Alster bis zur Gebietsgrenze: Gemeinden Alsterdorf, Ohlsdorf und Kleinborstel und Struckholt
  • Walddörfer: Gemeinden Farmsen mit Berne, Volksdorf, Wohldorf und Olstedt, Groß-Hansdorf und Schmalenbeck
  • Landgebiet zwischen der Bille und der Elbe: Gemeinden BillwĂ€rder an der Bille, Moorfleeth, Allermöhe, Spadenland, Tatenberg, OchsenwĂ€rder und Reitbrook
  • Landgebiet sĂŒdlich von der Elbe:
    • Ortschaften und Inseln östlich vom Reiherstieg: Gemeinde MoorwĂ€rder, Kaltenhofe, Peute, Die große Veddel, Die kleine Veddel, Niedernfelde, KlĂŒtjenfelde
    • Ortschaften und Inseln westlich vom Reiherstieg: Ellerholz, Ross, Waltershof, MĂŒhlenwĂ€rder, Dradenau und die Gemeinden FinkenwĂ€rder und Moorburg
  • Ortschaften im Bereich des ehemaligen Amts bzw. der Landherrenschaft Bergedorf: Stadt Bergedorf und Gemeinden Curslak, Altengamme, Neuengamme, KirchwĂ€rder, Krauel und Geesthacht
  • Amt RitzebĂŒttel: Gemeinden Cuxhaven, Groden, Döse, SĂŒderwisch und Westerwisch, StickenbĂŒttel, Sahlenburg, Duhnen, Holte und Spangen, Arensch und Berensch, Oxstedt, Gudendorf und Neuwerk

Das eigentliche Stadtgebiet Hamburgs umfasste bis Mitte des 19. Jahrhunderts nur die sogenannte Altstadt, die Neustadt und das Gebiet Klostertor. Ab 1868 wurden in mehreren Abschnitten benachbarte Landgemeinden in das Stadtgebiet eingegliedert. Dadurch verkleinerte sich das Landgebiet Hamburgs stetig.

Altona und Wandsbek gehörten frĂŒher zu den bedeutendsten StĂ€dten des Herzogtums Holstein, dessen SouverĂ€n der König von DĂ€nemark war. Nach der dĂ€nischen Niederlage 1864 kamen beide StĂ€dte zu Preußen (Provinz Schleswig-Holstein). Harburg und Wilhelmsburg gehörten zum Königreich Hannover, ab 1866 ebenfalls zu Preußen ( Provinz Hannover ). Harburg war Kreisstadt des Landkreises Harburg. 1927 wurden beide StĂ€dte zur Großstadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt und zum Stadtkreis erklĂ€rt. Dieser blieb aber zunĂ€chst noch Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Harburg.

Bezirksreform der Nationalsozialisten

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 (in Kraft getreten am 1. April 1938 ) wurde das Landgebiet vollstĂ€ndig mit der Stadt Hamburg zu einer einheitlichen Stadt vereinigt.

Seinerzeit wurden einige Gemeinden des Landgebiets (u. a. Geesthacht und Cuxhaven) dem Land Preußen angegliedert. Im Gegenzug erhielt Hamburg von Preußen mehrere Gemeinden, darunter die Stadtkreise Altona, Wandsbek und Harburg-Wilhelmsburg. Mit Wirkung vom 1. April 1939 wurde dann die Stadt Hamburg zunĂ€chst in zehn "Kreise" eingeteilt, denen 110 Bezirke und 178 Ortsteile nachgeordnet waren.

Die zentralistische Verwaltungsgliederung Hamburgs aus dem Jahre 1938, die sich an den Parteikreisen der NSDAP orientierte, wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten, obwohl es VorschlÀge gab, die Verwaltungsgliederung des Landes Hamburg durch Einrichtung von Gemeinden wieder demokratischer, effizienter und weniger zentralistisch zu gestalten. 1951 / 52 wurde die heutige Verwaltungsstruktur mit den sieben Bezirken und ihren zugehörigen OrtsÀmtern bzw. Stadtteilen geschaffen.

Eingliederungen im Überblick

Im einzelnen wurden folgende Gemeinden bzw. Gebiete in das Stadtgebiet Hamburgs eingegliedert:

  • 1869 : St. Georg
  • 1871 / 74 : St. Pauli, EimsbĂŒttel, Rotherbaum, Harvest, Eppendorf, Winterhude, Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde, Eilbek, Borgfelde, Hamm, Horn, Billwerder Ausschlag, Kleiner Grasbrook und Steinwerder
  • 1894 : Veddel
  • 1913 : Billbrook, Waltershof, Alsterdorf, Groß-Borstel, Ohlsdorf, FuhlsbĂŒttel und Langenhorn
  • 1919 : Finkenwerder (nur teilweise)
  • 1923 : Moorfleetstadt
  • 1. April 1938 :
    • vom bisherigen Staat Hamburg: Stadt Bergedorf und Gemeinden Altengamme, Allermöhe, Berne, Billwerder, Curslack, Farmsen, Kirchwerder (es gab außerdem auch eine Gemeinde gleichen Namens, die zur preuß. Provinz Hannover gehörte, siehe unten), Moorburg, Moorfleet, Moorwerder, Neuengamme, Ochsenwerder, Ohlstedt, Reitbrook, Spadenland, Tatenberg, Volksdorf und Wohldorf
    • vom preußischen Regierungsbezirk Schleswig (Provinz Schleswig-Holstein)
      • Stadtkreise Altona und Wandsbek (mit ihren bereits frĂŒher eingemeindeten Ortsteilen)
      • vom Landkreis Stormarn: Gemeinden Bergstedt, Billstedt, Bramstedt, Bramfeld, Duvenstedt, HummelsbĂŒttel, Lemsahl-Mellingstedt, LohbrĂŒgge, PoppenbĂŒttel, Rahlstedt, Sasel, Steilshoop und WellingsbĂŒttel
      • vom Landkreis Herzogtum Lauenburg: Wohnplatz Kurslack im Achterschlag der Gemeinde Börnsen
      • vom Landkreis Pinneberg: Gemeinde Lokstedt
    • vom preußischen Regierungsbezirk LĂŒneburg ( Provinz Hannover )
      • Stadtkreis Harburg-Wilhelmsburg (mit den bereits frĂŒher eingemeindeten Ortsteilen)
      • vom Landkreis Harburg: Gemeinden Altenwerder, Finkenwerder, Fischbek, Francop, Gut Moor, (Hannöversch) Kirchwerder, Langenbek, Marmstorf, Neuenfelde, Neugraben, Neuland, Rönneburg, Sinstorf sowie Teile der Gemeinde Over
    • vom preußischen Regierungsbezirk Stade ( Provinz Hannover )

Organe der Bezirksverwaltung

Die Bezirke verfĂŒgen jeweils ĂŒber eine Bezirksversammlung, die alle fĂŒnf Jahre parallel zur BĂŒrgerschaftswahl in direkter Wahl gewĂ€hlt wird. An der Spitze der Verwaltung (des Bezirksamtes) steht der Bezirksamtsleiter, der von der Bezirksversammlung gewĂ€hlt wird, jedoch zur AmtsĂŒbernahme der BestĂ€tigung durch den Senat bedarf. Den Bezirken sind OrtsĂ€mter zugeordnet, die einige Verwaltungsaufgaben außerhalb des Kerngebietes des jeweiligen Bezirkes wahrnehmen. Entsprechend existieren OrtsausschĂŒsse und (nicht in allen Bezirken) KerngebietsausschĂŒsse mit ZustĂ€ndigkeit fĂŒr das jeweilige Teilgebiet, die jedoch nicht direkt gewĂ€hlt, sondern von der Bezirksversammung berufen werden. Die Kerngebiete und Ortsamtsgebiete bestehen in der Regel aus mehreren Stadtteilen. Die Bezirke haben einwohnermĂ€ĂŸig die GrĂ¶ĂŸe kleinerer LandeshauptstĂ€dte, die Ortsamtsgebiete liegen zwischen KreisstĂ€dten und GroßstĂ€dten.

Die Selbstverwaltungsrechte der Bezirke entsprechen jedoch nicht denen von Gemeinden in anderen BundeslĂ€ndern. Dies kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass der Bezirksamtsleiter zum Amtsantritt der BestĂ€tigung durch den Senat bedarf, und dass Entscheidungen der bezirklichen Instanzen vom Senat außer Kraft gesetzt werden können, indem er die betreffende Angelegenheit per Evokation an sich zieht oder fachlich zustĂ€ndige Senatoren bindende Einzelweisungen erlassen.

Die 104 Stadtteile Hamburgs sind historisch-geographische und statistische, keine politischen Einheiten.

Reformierung der Bezirke

Derzeit wird die Änderung der Einteilung der Bezirke debattiert. Finanzsenator Wolfgang Peiner und sein Staatsrat Detlef Gottschalk ( CDU ) haben dazu Anfang Januar 2005 einen Diskussionsentwurf vorgelegt( [1] , [2] ). Ziel ist die Übertragung einiger Abteilungen der zentralen Landesbehörden an die Bezirke, so dass diese ĂŒber mehr Entscheidungsmöglichkeiten verfĂŒgen. Zur Neuaufteilung hat Peiner drei VorschlĂ€ge vorgestellt, welche die Diskussion anregen sollen:

  • Aufteilung des grĂ¶ĂŸten Bezirkes Wandsbek in zwei Teile, so dass acht Bezirke entstehen
  • Neuverteilung von acht Bezirken, die mehr an Einzugsgebieten orientiert sind
  • Einteilung in 17 Kleinbezirke zu je etwa 100.000 Einwohnern

Die regierende CDU hat sich inzwischen fĂŒr eine "kleine Lösung" mit folgenden GebietsverĂ€nderungen ausgesprochen:

  • Es bleibt bei sieben Bezirken
  • "Stadtteiltausch" zwischen den Bezirken Mitte und Harburg: Wilhelmsburg soll zu Mitte kommen, dafĂŒr Finkenwerder an Harburg gehen
  • Das Schanzenviertel soll einheitlich verwaltet werden, indem seine zu Mitte bzw. EimsbĂŒttel gehörenden Teile dem Bezirk Altona zugeschlagen werden

Weblinks

Wikipedia

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