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Letzte Änderung für Artikel Hamburg-Bergedorf: 12.02.2006 15:05

Hamburg-Bergedorf

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Karte
Lage des Bezirks Hamburg Bergedorf in Hamburg
Basisdaten Bezirk
Bundesland: Hamburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 53° 30' N, 10° 14' O
53° 30' N, 10° 14' O
Fläche : 154,8 km²
Einwohner : 116.904 (2002)
Bevölkerungsdichte : 755 Einwohner je km²
Vorwahl : 040
Kfz-Kennzeichen : HH
Basisdaten Stadtteil
Fläche : 11,3 km²
Einwohner : 41911 (2002)
Bevölkerungsdichte : 3696 Einwohner je km²

Bergedorf (hochdeutsche Übersetzung von plattdeutsch Bardörp) ist der südöstlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Neben der ehemaligen Stadt (dem heutigen Stadtteil) Bergedorf gehören auch Lohbrügge sowie die Vierlande und die Marschlande zum Bezirk Bergedorf. Der gleichnamige zentrale Stadtteil des Bezirks Bergedorf liegt an der Bille. Auf einer Insel im Schlosspark befindet sich das Schloss Bergedorf.

Schloss Bergedorf
Schloss Bergedorf

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erste Spuren menschlicher Besiedlung fanden sich am Boberger Geesthang und auf dem Gojenberg: hier lagerten vor 15.000 Jahren steinzeitliche Sammler und Jäger. Ackergeräte, die ebenfalls im Bergedorfer Raum gefunden wurden, stammen von 3.000 v.Chr.

Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Ortes stammt von 1162; damals wurde Bergedorf noch als Kirchspiel Bergerdorp geführt. Während der Zeit dänischer Zugehörigkeit, von 1202 bis 1227 , entwickelte sich der Ort, begünstigt durch seine Lage an einer wichtigen Ost-West-Straße, zu einem Marktflecken.

1275 erhielt Bergedorf die Stadtrechte . 1420 kam die Stadt zu Lübeck und Hamburg, bis 1866 war Bergedorf beiderstädtischer Besitz Hamburgs und Lübecks. Die staatliche Doppelzugehörigkeit bedingte als Kuriosum den Umstand, dass die Bergedorfer Post weder von Hamburg noch von Lübeck verwaltet werden durfte. Daher bildete Bergedorf postalisch gesehen ein winziges selbständiges Territorium, das von 1861 bis 1867 sogar eigene Briefmarken ausgab (vergleiche Bergedorfer Postgeschichte ).

Die beiderstädtische Zeit endete am 31. Dezember 1866 . Seitdem ist Bergedorf ein Teil des Hamburgischen Staates, blieb aber zunächst noch eine selbstständige Stadt. Erst durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 , als alle noch beim Hamburgischen Staat verbliebenen Teile mit einigen benachbarten Gemeinden zu einer einheitlichen Stadt vereinigt wurden, wurde auch Bergedorf am 1. Januar 1938 Teil der Stadt Hamburg. In den Vierlanden wurde das Konzentrationslager Neuengamme betrieben.

Verkehr

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Naturdenkmäler

Bauwerke

Kriegsmahnmal an der Erlöserkirche in Bergedorf-Lohbrügge
Kriegsmahnmal an der Erlöserkirche in Bergedorf-Lohbrügge

Museumsbahn

Die Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e.V. unterhält an mehreren Betriebstagen im Jahr einen Museumsbahn-Betrieb auf der Strecke der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn.

Sternwarte

  • Die 1909 auf dem Gojenberg errichtete und 1912 eingeweihte Hamburger Sternwarte ist eine bedeutende historische astronomische Forschungseinrichtung. Die Sternwarte bietet regelmäßig öffentliche Himmelsbeobachtungen, Vorträge und Kurse an.

Sport

  • In Bergedorf befindet sich sich mit dem Billtalstadion das zweitgrößte Stadion Hamburgs.
  • 5 km vom Bergedorfer Bahnhof befindet sich das Freizeitbad Reinbek.
  • An den Sander Tannen ist der ASV Bergedorf 85 beheimatet, der sich während der 2000´er als drittstärkster Verein in Hamburg etablierte.
  • In Hamburg-Ochsenwerder (Bezirk Hamburg-Bergedorf), unmittelbar hinter dem Elbdeich, liegt der Hohendeicher See (auch Oortkatener See oder Oortkatensee genannt), der Reviere zum Windsurfen und Tauchen bietet.
  • Ein weiterer bekannter See ist der Eichbaumsee, an dem jährlich das Rockfestival Wutzrock stattfindet.

Das Zentrum fĂĽr Holzwirtschaft

Das Zentrum für Holzwirtschaft der Universität Hamburg befindet sich auf dem Gelände der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Adolph Hasse ( 1699 - 1783 ), Komponist.
  • Heinrich Rathmann ( 1750 - 1821 ), Pädagoge, Historiker, evangelischer Pfarrer
  • Ida Boy-Ed ( 1852 - 1928 ), Schriftstellerin

Weblinks

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