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Letzte Änderung für Artikel Hamburg-Altona: 14.02.2006 11:59

Hamburg-Altona

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Wappen Karte
Wappen von Altona Lage des Bezirks Altona in Hamburg
Basisdaten
Bundesland: Hamburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 53¬į 33' N, 9¬į 56' O
53¬į 33' N, 9¬į 56' O
Fläche : 78,3 km²
Einwohner : 241.179 (2002)
Bevölkerungsdichte : 3113 Einwohner je km²
Vorwahl : 040
Kfz-Kennzeichen : HH
Gliederung des Stadtgebiets: 13 Stadtteile
Politik
Bezirksamtsleiter: Hinnerk Fock ( FDP )
Bezirksversammlung: CDU 19 - SPD 12 - GAL 10

Altona ist der westlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg mit 249.419 Einwohnern (2001) und einer Fl√§che von 78,3 km2. Altona grenzt im S√ľden und Osten an den Bezirk Hamburg-Mitte, im Nordosten an den Bezirk Eimsb√ľttel und im Norden und Westen an das Bundesland Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Bezirk Altona ist gr√∂√ütenteils identisch mit der bis 1938 selbst√§ndigen Stadt Altona/Elbe ‚Äď abgesehen davon, dass Eidelstedt und Stellingen-Langenfelde heute zum Bezirk Eimsb√ľttel geh√∂ren und der Grenzverlauf zu Sankt Pauli kleinere Ver√§nderungen erfahren hat. Der Bezirk besteht aus 13 Stadtteilen, die sich von der Bebauungs- und Bev√∂lkerungsdichte (2001) her drei Typen zuordnen lassen:

Hinweis: Die mit * markierten Stadtteile gehören zum Ortsamtsgebiet Blankenese. Eine Karte der Lage der Stadtteile kann hier eingesehen werden.

Landschaftlich ist der Bezirk in drei elbparallele, √ľber etwa 15 km in West-Ost-Richtung verlaufende Streifen gegliedert:

  • der sehr schmale, uneingedeichte Elbstrand, zum Hinterland durch einen steil aufsteigenden Hang begrenzt
  • das eiszeitlich geformte Hochufer ( Endmor√§nenwall ), das in Blankenese (Falkenstein, Bismarckstein, S√ľllberg) bis etwa 90 m aufragt und nur an wenigen Stellen durch die Einm√ľndung von B√§chen abgeflacht ist: am Fischmarkt durch die Peperm√∂len-, in Teufelsbr√ľck durch die Flottbek
  • die sich landeinw√§rts anschlie√üende, √ľberwiegend flache Geest, die im nordwestlichen Teil noch heute landwirtschaftlich genutzt wird (Osdorfer bzw. S√ľlldorf-Rissener Feldmark) und mit dem Kl√∂vensteen auch ein gro√ües Waldgebiet aufweist.

Verkehrsverbindungen:
Mit dem Bahnhof Hamburg-Altona liegt ein bedeutender Eisenbahn-Knotenpunkt des deutschen Bahnnetzes und auch des ICE -Netzes innerhalb des Bezirks. Der Altonaer Bahnhof ist Endpunkt und Ausgangspunkt f√ľr zahlreiche Eisenbahn-Verbindungen aus und in Richtung S√ľden und von und nach Skandinavien.

Mit der Autobahn A 7 ( E 45 ; Ausfahrten HH-Othmarschen, -Bahrenfeld und -Volkspark) f√ľhrt eine wichtige europ√§ische Nord-S√ľd-Verbindung und mit den B 4 und B 5 zwei gro√üe nationale Nord-S√ľd- bzw. Ost-West-Stra√üenverkehrsverbindungen, letztere mit Hauptstadt-Anschluss, direkt durch den Bezirk.

Die innere Erschlie√üung und die Verbindung mit anderen Hamburger Stadtteilen durch den √Ėffentlichen Personennahverkehr im Rahmen des Hamburger Verkehrsverbundes leisten insbesondere die S-Bahn-Linien 1, 11, 2, 21, 3 und 31, sowie zahlreiche Buslinien und auch einige Elbf√§hren.

Au√üerdem durchqueren den Bezirk die Radfernwege Hamburg-Bremen , der Elbe-Radweg , der Nordseek√ľstenradweg und der Nordheide-Radweg . In der Planung oder Durchf√ľhrung sind auch innerst√§dtische Radrouten etwa vom Bahnhof Altona zur Universit√§t und von den Elbvororten √ľber Ottensen bis St.Pauli.

Wirtschaftlich Desiderat

Geschichte

Die Anfänge

Um 1535 entstand Altona als Fischersiedlung in der schauenburgischen Grafschaft Pinneberg in Holstein. Allerdings wird bereits 1310 die Umwandlung eines Meierhofes am Pepermolenbach in das Kloster Herwardeshude (1246) urkundlich erwähnt, wo eine kleine Siedlung entsteht, die z.T. auf Altonaer Boden liegt. In dieser Urkunde ist auch erstmalig von Ottensen (Ottenhusen, ab 1390 Vogtei ) die Rede, zu der Altona anfangs gehört.

Einer Legende zufolge soll die Keimzelle (und der Anlass f√ľr den Namen) eine Rotbierkneipe gewesen sein, um die herum sich Handwerker und Fischer ansiedelten - jedoch nach Ansicht des Hamburger Rates "all to nah" (allzu nah) an der Stadtgrenze. Der Kern dieser Ansiedlung, die Krogwirtschaft des Fischers Joachim vom Lohe, lag wohl am Geesthang zwischen dem sp√§teren Nobistor und dem Altonaer Fischmarkt im Bereich der heutigen Stra√üe Peperm√∂lenbek. Der Name Altona k√∂nnte auch von einem Bach ("Altenau") herr√ľhren.

Daneben gibt es sp√§rliche Hinweise auf m√∂gliche fr√ľhere Ansiedlungen im heutigen Bahrenfeld zwischen Schnackenburgallee und Altonaer Volkspark. So wird aus der Ortsbezeichnung "Winsberg" bzw. der Stra√üe "Winsbergring" und der Stra√üe "Hellgrundweg" ein Zusammenhang mit Odin/Wotan und Hel sowie daraus folgend die Existenz von germanischen Opferst√§tten abgeleitet.

Die Fr√ľhe Neuzeit

Von Anfang an kommt es zwischen Hamburg und Altona zu Auseinandersetzungen √ľber Weide- und M√ľnzrechte, Zunft- und Glaubensfragen und die Nutzung der Elbe. 1591 bricht gar ein Grenzkrieg aus, der auch vor dem Reichskammergericht ausgetragen wird und erst 1740 durch einen Vergleich endet. Ebenso akzeptiert Hamburg Altonas Stadtprivileg erst 1692 (Kopenhagener Reze√ü).

Die Palmaille - fast wie vor 370 Jahren
Die Palmaille - fast wie vor 370 Jahren

Im Drei√üigj√§hrigen Krieg ger√§t auch Altona zeitweise zwischen die wechselnden Fronten: 1637 z√§hlt man √ľber 60 leerstehende H√§user, 1644/45 ger√§t es vor√ľbergehend in schwedischen Besitz; andererseits wird 1638 eine prachtvolle Allee angelegt, die Palmaille. Zum Schutz der Bev√∂lkerung vor Horden von marodierenden ehemaligen Landsknechten genehmigt Graf Otto von Schauenburg und Holstein-Pinneberg dem Ort 1639 die Gr√ľndung einer Sch√ľtzencompagnie als B√ľrgerwehr und Brandgilde. Unter dem sp√§ter angenommenen Namen Altonaer Sch√ľtzengilde von 1639 existiert diese bis heute (seit 1864 allerdings als privater Verein).

Nach dem Aussterben der schauenburgischen Linie Pinneberg-Holstein (1640) f√§llt Altona an das Herzogtum Holstein und damit in Personalunion an den jeweiligen d√§nischen K√∂nig ; es geh√∂rt in dieser Zeit zum Heiligen R√∂mischen Reich Deutscher Nation . Daher ist Altona zwar bis 1806 deutsch und bis 1864 holsteinisch, steht aber unter d√§nischer Verwaltung mit allen sich daraus ergebenden Angleichungen z. B. des geltenden Rechts und der W√§hrung .

Am 23. August 1664 verleiht der d√§nische K√∂nig Friedrich III. Altona die Stadtrechte ; dieses Privileg umfasst unter anderem Zoll-, Stapel- und Gewerbefreiheiten sowie Gerichtshoheit . 1688 wird das heute noch bestehende Christianeum als st√§dtische Lateinschule gegr√ľndet und 1738 zum Gymnasium erweitert. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts werden hier auch zahlreiche Sch√ľler aus Altonas j√ľdischen Familien aufgenommen. Mit rund 12.000 Einwohnern 1710 und rund 24.000 Einwohnern 1803 ist Altona nach Kopenhagen die zweitgr√∂√üte Stadt innerhalb des d√§nischen Gesamtstaates, zu dem neben dem K√∂nigreich D√§nemark auch die Herzogt√ľmer Schleswig und Holstein, das K√∂nigreich Norwegen sowie Island und die Far√∂er-Inseln geh√∂ren. Au√üerhalb des K√∂nigreiches D√§nemark ist Altona damit sogar die gr√∂√üte Stadt im d√§nischen Gesamtstaat.

Das 18. Jahrhundert

Im Zuge des Gro√üen Nordischen Krieges erfolgt im Januar 1713 eine Brandlegung durch Soldaten des schwedischen Generals Stenbock . Im Osten beginnend, wird Haus f√ľr Haus planm√§√üig in Brand gesetzt. Daraus (etwa 60% der Geb√§ude werden zerst√∂rt) erkl√§rt sich, dass au√üer der Stra√üenanlage der Palmaille so gut wie nichts mehr an das Altona vor dem Schwedenbrand erinnert.

Der im gleichen Jahr zum Oberpr√§sidenten ernannte Christian Detlev von Reventlow gilt als Neugr√ľnder der Stadt; u.a. erwirkt er beim K√∂nig weitgehende Rechte zu ihrem Wiederaufbau. Ihm unterstehen auch Ottensen und Neum√ľhlen. Mit Claus Stallknecht , der nahe dem Nobistor auch ein Rathaus (Amtssitz bis 1898, zerst√∂rt 1943) errichtet, wird ein eigener Stadtbaumeister bestellt. Die Zeit vom Wiederaufbau bis zur Kontinentalsperre (1807) wird von den Chronisten als "goldene Epoche" Altonas bezeichnet.

Im späten 18. Jahrhundert entwickelt sich Altona zu einem Zentrum der Aufklärung in Norddeutschland, personifiziert insbesondere ab 1757 in dem sozialreformerischen Stadtphysikus und Armenarzt Johann Friedrich Struensee , der ab 1769 zunächst als Leibarzt des dänischen Königs Christian VII. wirkt, dann als geadelter Geheimer Kabinettsminister innerhalb von nur 16 Monaten mehrere hundert Gesetze und Verordnungen zur Modernisierung des Staates Dänemark erlässt. Struensee wird von den ihres Einflusses beraubten Vertretern der "alten Ordnung" nach einem Schauprozess 1772 in Kopenhagen hingerichtet.

Grabsteine auf dem j√ľdischen Friedhof an der K√∂nigstra√üe
Grabsteine auf dem j√ľdischen Friedhof an der K√∂nigstra√üe

Altona hat sich zu allen Zeiten als "offene Stadt" verstanden, wie es das Wappen mit dem ge√∂ffneten Tor symbolisiert; politisch oder religi√∂s Verfolgte ebenso wie Menschen, die aus wirtschaftlichen Gr√ľnden anderswo nicht geduldet wurden, finden hier Aufnahme: holl√§ndische Reformierte, Hugenotten , Mennoniten , Juden , unz√ľnftige Handwerker, von den napol√©onischen Besatzern vertriebene mittellose Bewohner Hamburgs (Winter 1813/14), aber auch l√§ngst vergessene Sekten wie Adamiten, Gichtilianer oder Separatisten. Sie genossen die geistigen wie √∂konomischen Freiheiten, die "Hamburgs sch√∂ne Schwester" ihnen bot und trugen ihrerseits vielfach zur Entwicklung der Stadt bei. Die j√ľdischen Begr√§bnispl√§tze oder die Stra√üennamen Kleine bzw. Gro√üe Freiheit veranschaulichen dieses Klima der Toleranz in Altona auch auf dem Stadtplan. Diese Stra√üen wurden 1938 dem Stadtteil St. Pauli zugeordnet.

Entsprechend sind auch die 6 Stadttore , die seit 1740 Altona von Hamburgs Vorstadt "Hamburger Berg" (heute St.Pauli) trennen, eher offene Grenzmarkierungen: vom Elbufer aufw√§rts Pinnas-, Schlachter-, Trommel-, Nobis-, Hummeltor sowie der namenlose n√∂rdlichste Durchgang in der N√§he der Stra√üe "Beim Gr√ľnen J√§ger". An der s√ľdlichen Lage der f√ľnf benannten Tore l√§sst sich gut erkennen, dass Altona selbst im 18. Jhd. noch √ľberwiegend elbnah bebaut ist.

1742 /43 wird die Altonaer Hauptkirche errichtet. Die Monogramme der beiden d√§nischen K√∂nige Christian V. und Christian VI. an den Sandsteinportalen zeigen, welche Bedeutung der gro√üen neuen Hauptkirche in der damals zweitgr√∂√üten Stadt des d√§nischen Reiches beigemessen wurde. Schon seit 1694 stand vor einer √§lteren Kirche ein neuer Turm. Der Altonaer Zimmermei¬≠ster Jacob Bl√§ser hatte ihn errichtet und mit einem geschwun¬≠genen Turmhelm in holl√§ndischer Manier bekr√∂nt. F√ľr Altona wurde er zum Wahrzeichen, und nat√ľrlich sollte er auch den Hamburger T√ľrmen Konkurrenz machen. Als die alte Kirche bauf√§llig geworden war, erhielt der holsteinische Baumeister Kay Dose den Auftrag f√ľr den Kirchenneubau. Dose plante die neue gro√üe Kirche auf einem kreuzf√∂rmigen Grundri√ü im Anschlu√ü an den Bl√§serschen Turm.

Die Ideen der franz√∂sischen Revolution treffen auch im n√∂rdlichen Europa auf Zustimmung: in Altona gr√ľnden republikanisch gesinnte Intellektuelle und - f√ľr die damalige Zeit ungew√∂hnlich - einzelne Angeh√∂rige der st√§dtischen Unterschichten 1792 einen Jakobinerclub , der regelm√§√üig in einer Herberge an Altonas Rathausmarkt tagt. Das Handeln seiner Mitglieder beschr√§nkt sich auf das Verbreiten aufkl√§rerischer und revolution√§rer Ideen durch "wildes Plakatieren" von Flugbl√§ttern; der Kopf des K√∂nigs ist dadurch nicht bedroht. Christian VII. veranlasst, wohl auch, um allzu demokratischen Bestrebungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, im selben Jahr mehrere Gesetze, durch die die allgemeine Schulpflicht eingef√ľhrt und wesentliche Schritte zur Judenemanzipation geleistet werden.

Das lange 19. Jahrhundert

Stadtplan von Altona aus dem Jahre 1803
Stadtplan von Altona aus dem Jahre 1803
1850: rechts vom alten Bahnhof f√ľhrt die baumbestandene Palmaille hinunter zur dichtbebauten Altstadt um die Hauptkirche St. Trinitatis; am Horizont, hinter dem teilweise noch unbebauten St. Pauli, liegt Hamburg im Dunst
1850: rechts vom alten Bahnhof f√ľhrt die baumbestandene Palmaille hinunter zur dichtbebauten Altstadt um die Hauptkirche St. Trinitatis; am Horizont, hinter dem teilweise noch unbebauten St. Pauli, liegt Hamburg im Dunst
Das älteste erhaltene Haus (von etwa 1860) der Behn'schen Stadterweiterung, Billrothstraße 55
Das älteste erhaltene Haus (von etwa 1860) der Behn'schen Stadterweiterung, Billrothstraße 55
Quäkerberg und Elbe von der Palmaille aus (1894)
Quäkerberg und Elbe von der Palmaille aus (1894)
Stadtteil √Ėvelg√∂nne, von der Elbe aus gesehen
Stadtteil √Ėvelg√∂nne, von der Elbe aus gesehen
 Historische Karte von Altona und Hamburg um 1890
Historische Karte von Altona und Hamburg um 1890

Durch die Aufl√∂sung des Heiligen R√∂mischen Reiches (1806) durch die Napol√©onischen Kriege und die anschlie√üende Zeit, in der Altona nicht mehr Teil eines deutschen Staates war, sowie durch die Mitgliedschaft im Deutschen Bund (1815) √§nderte sich in Altona - wie im Herzogtum Holstein insgesamt - politisch wenig: es wurde weiterhin durch den d√§nischen K√∂nig verwaltet, in die d√§nische Politik einbezogen und von dieser gef√∂rdert. Zwischen 1848 und 1864 versuchte D√§nemark wiederholt, die Verflechtung zwischen dem K√∂nigreich D√§nemark und Holstein von einer Personalunion in eine Realunion umzuwandeln, was zum Schleswig-Holsteinischen Aufstand (1848-1852) und ‚Äď einhergehend mit dem preu√üischen Expansionsdrang ‚Äď zum Deutsch-D√§nischen Krieg (1863/64) f√ľhrte. 1864-1866 befand sich Altona (wie ganz Holstein) formal unter √∂sterreichischer Verwaltung (im Auftrag des Deutschen Bundes), von 1867 bis 1871 geh√∂rte es danach allein zu Preu√üen und wurde mit der Gr√ľndung des Deutschen Reiches auch Teil des Reiches. Wirtschaftlich allerdings endete Altonas "goldene Zeit" durch die Napol√©onische Kontinentalsperre abrupt: die totale Elbblockade brachte viele Handelsh√§user, Reedereien und exportorientierte Gewerbe an den Rand des Ruins.

Durch ein Privileg des K√∂nigs Friedrich VI. erhielt der Astronomieprofessor Heinrich Christian Schumacher die Erlaubnis, an der Palmaille eine Sternwarte zu errichten ( 1821 ), die er gr√∂√ütenteils aus Privatmitteln und k√∂niglichen Zusch√ľssen unterhielt und die schnell hohes wissenschaftliches Renomm√©e erlangte. Hier wurden auch die Astronomischen Nachrichten herausgegeben. Nach Schumachers Tod ( 1850 ) wurde das Observatorium unter wechselnden Direktoren und mit knapperen Mitteln weiterbetrieben, bis es 1872 nach Kiel verlegt wurde; das Geb√§ude wurde w√§hrend eines Luftangriffes 1941 zerst√∂rt.

Altona war der erste Freihafen Nordeuropas (seit 1664); dadurch, aber auch durch die vorausschauende Planung unter B√ľrgermeister Carl Heinrich Behn, ‚Ć 1853, die eine erhebliche Norderweiterung vorsah (welche Ende des Jahrhunderts realisiert ist), erlebte die Stadt eine wirtschaftliche Bl√ľtezeit.

Schleswig-Holsteins erste Kunststraße (" Chaussee ", 1833 ) verband Altona und Kiel. Und 1839 schlägt die Geburtsstunde des (zunächst noch privat betriebenen) Personennahverkehrs : die Basson'sche Pferdeomnibuslinie trug dazu bei, den wachsenden Verkehr zwischen Altona und Hamburg zu bewältigen.

Im Vorm√§rz formierte sich auch in Altona, obwohl es seit 1640 immer von den d√§nischen K√∂nigen beg√ľnstigt worden war, Widerstand gegen die wachsenden Danisierungsbestrebungen unter Christian VIII. und Friedrich VII. : ein Altonaer Kaufmann beispielsweise unterst√ľtzte die letztlich erfolglose Erhebung Schleswig-Holsteins gegen die Krone (23. M√§rz 1848 ) mit 100.000 Mark Courant; und zahlreiche Bewohner bejubelten Weihnachten 1863 den Einmarsch deutscher Bundestruppen in die Stadt (Beginn des deutsch-d√§nischen Krieges).

Am 16. Juni 1842 konstituierte sich die "Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft", die am 28. Juni des gleichen Jahres die königlich dänische Konzession zum Bau und Betrieb der König Christian VIII. Ostseebahn erhielt. Diese verband ab 1844 Altona mit Kiel. 1866 wurde die Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn zum Hamburger Bahnhof Klosterthor gebaut, 1867 eine Strecke zum pinnebergischen Blankenese .

Ab 1876 f√ľhrte eine Hafenbahn zum Elbufer abw√§rts, f√ľr die sp√§ter der l√§ngste Eisenbahntunnel Norddeutschlands, der so bezeichnete "Schellfischtunnel" gebaut wurde ( 1992 stillgelegt). 1884 wurde f√ľr die schleswig-holsteinischen Bahnen die K√∂nigliche Eisenbahndirektion Altona eingerichtet. Im selben Jahr nahm die Altona-Kaltenkirchener Eisenbahngesellschaft AG (AKE, seit 1916 AKN) den Personen- und G√ľterverkehr zwischen Altona und Kaltenkirchen auf. Sie wurde (1898 verl√§ngert bis Bad Bramstedt, 1916 bis Neum√ľnster).

Zu Beginn des Jahres 1886 ging die Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft in das Eigentum des preu√üischen Staates √ľber und erweiterte den Bestand der Preu√üischen Staatseisenbahnen . 1895 wurde etwa 500 Meter n√∂rdlich des ersten Bahnhofs ein neuer Altonaer Hauptbahnhof errichtet. Der bisherige Bahnhof wurde ab 1898 als Geb√§ude f√ľr das Rathaus genutzt.

Von der Industrialisierung profitierte das benachbarte Ottensen (Zuwachs von 4.660 (1855) auf 25.500 (1890) Einwohner) aufgrund wechselnder Zollgrenzen (1854, 1867) bis 1888 st√§rker als Altona. Zu den dominierenden Branchen z√§hlten Glash√ľtten und Tabakverarbeitung ("Piependreiher" = Zigarrendreher, meist in Heimarbeit ), ab 1865 Eisen- und Metallindustrie (Gie√üereien, Maschinen-, Dampfkessel-, Schiffsschraubenbau), Nahrungs- und Genussmittelproduktion, Brauereien und vor allem fischverarbeitende Betriebe - 1913 ist Altona Deutschlands gr√∂√üter Anlandeplatz und Industriestandort f√ľr Fisch.

1863 errichtete eine private Gesellschaft an der Palmaille ein Museum, das 1888 von der Stadt √ľbernommen wurde und 1901 in einem Neubau im neuen Stadtzentrum als landeskundliches Altonaer Museum seine Pforten √∂ffnete.

1889 wurden Ottensen und Neum√ľhlen, 1890 Bahrenfeld , Othmarschen und √Ėvelg√∂nne eingemeindet. Dadurch und durch die Zuwanderung infolge der Industrialisierung wuchs Altonas Bev√∂lkerung rapide: von 40.626 ( 1855 ) √ľber 84.099 ( 1875 ) auf 143.249 ( 1890 ) Einwohner.

Um die Jahrhundertwende gr√ľndeten sich zunehmend Sportvereine, die sukzessive auch eigene Sportst√§tten anlegten, so 1898 der Hamburger Polo-Club (spielte zun√§chst auf der Trabrennbahn, ab 1907 an der Jenischstra√üe in Flottbek) und 1906 der Hamburger Golf-Club (vereinseigene Anlage ebenfalls in Flottbek). Pfingsten 1903 richtete Altona 93 das allererste Endspiel um die Deutsche Fu√üballmeisterschaft auf der Exerzierweide in Bahrenfeld aus.

Seit 1913 kaufte oder pachtete der Magistrat gezielt private Fl√§chen, um daraus √∂ffentliche Gr√ľnanlagen zu schaffen (Donners, Gayenscher, Rathenau-, Jenisch- und Volkspark mit angrenzendem Hauptfriedhof) sowie, beginnend unterhalb von Rainville, den Elbuferweg (heute durchgehender Wander- und Radfernweg) herzustellen. Aus Anlass des 250j√§hrigen Stadtjubil√§ums richtete Altona die Deutsche Gartenbauausstellung aus ( 1914 ) - diese wird allerdings √ľberschattet vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges .

1918 bis 1945

Nach dem Ersten Weltkrieg legt der Gartenbaudirektor Tutenberg n√∂rdlich der Trabrennbahn Bahrenfeld mit dem Volkspark ein zun√§chst 125 ha gro√ües, stadtnahes Erholungsareal an; dazu entstehen an dessen R√§ndern der st√§dtische "Centralfriedhof", ein Flughafen (an der Luruper Chaussee) und das Volksparkstadion . Seit den 1920er Jahren gilt Altona als die deutsche Gro√üstadt mit den meisten Gr√ľnfl√§chen (siehe auch unten).

Unter dem 1924 bis 1933 amtierenden Oberb√ľrgermeister Max Brauer ( SPD , seit 1919 bereits 2. B√ľrgermeister) erlebt die Stadt eine heute noch vielerorts sichtbare Aufschwungphase, die 1927 in der Verdoppelung der Stadtfl√§che durch die Eingemeindung der Elbd√∂rfer Gro√ü- und Kleinflottbek , Nienstedten , Blankenese und Rissen sowie der Geestgemeinden Osdorf , Iserbrook , S√ľlldorf , Lurup , Eidelstedt und Stellingen-Langenfelde kulminiert. Mit diesem keineswegs von allen betroffenen Gemeinden begr√ľ√üten Schritt (siehe Gro√ü-Altona-Gesetz) geht eine vorausschauende Stadtentwicklungspolitik einher, die sich insbesondere in dem Generalbauplan (von Altonas Bausenator Gustav Oelsner bereits ab 1923 f√ľr Altona und andere preu√üische Gebiete rund um Hamburg aufgestellt), dem Ankauf von Bauerwartungsland und der Gr√ľndung ( 1922 ) des kommunalen Wohnungsbauunternehmens Siedlungs-Aktiengesellschaft Altona (SAGA) manifestiert. F√ľr Erholungszwecke werden drei Gr√ľng√ľrtel durch die Stadt angelegt; auch Hagenbecks Tierpark in Stellingen ist nun eine Altonaer Attraktion.

√úberhaupt ist dies die hohe Zeit der Kommunalisierung von Versorgungsdienstleistungen: das Wasserwerk am Baurs Berg in Blankenese, das Gaswerk in Bahrenfeld, das Elektrizit√§tswerk Unterelbe (EWU) in Neum√ľhlen ( 1913 erbaut; Siemens-Anteile 1922 √ľbernommen) befinden sich in st√§dtischem Besitz - und reichen f√ľr den Bedarf der wachsenden Stadt bald schon nicht mehr aus: bereits 1928 geht in Schulau (heute Teil von Wedel/Holstein) ein zweites Kraftwerk ans Netz. Ebenso wird f√ľr die zunehmend erforderliche Nahverkehrserschlie√üung 1925 ein st√§dtischer Betrieb, die Verkehrs-Aktiengesellschaft Altona ( VAGA ), gegr√ľndet. Im selben Jahr er√∂ffnet zudem Europas erste regelm√§√üige Wasserfluglinie zwischen Altona und Dresden.

Altona an der Elbe (so der offizielle Name) hat sich zu einer veritablen Großstadt mit einer von 172.628 ( 1910 ) auf 231.872 ( 1928 ) gestiegenen Einwohnerzahl gemausert. Damit ist es die größte Stadt in Schleswig-Holstein. Allerdings währt die Selbständigkeit nur noch knapp 11 Jahre.

Zu Ende der Weimarer Republik wehrt sich das "rote Altona" auch handfest gegen nationalsozialistische Einfl√ľsse : H√∂hepunkt ist der Widerstand vieler Bewohner gegen einen Propagandamarsch schleswig-holsteinischer SA -Verb√§nde durch die engen, dicht besiedelten Stra√üen von Altona-Altstadt . Dieser "Altonaer Blutsonntag" (17. Juli 1932 ) f√ľhrt zum sog. " Preu√üenschlag ", also der staatsstreichartigen Absetzung der von Otto Braun (SPD) gef√ľhrten preu√üischen Regierung durch die Reichsregierung unter Franz von Papen . Nach der NS-Machtergreifung werden 4 M√§nner wegen angeblicher Verbrechen w√§hrend des Blutsonntags von einem Sondergericht verurteilt und im Sommer 1933 in Altona hingerichtet: Karl Wolff, Bruno Tesch , August L√ľtgens und Walter M√∂ller. Auch diese Namen findet man (seit den sp√§ten 1980ern) auf dem Altonaer Stadtplan; und in den 1990ern wurden endlich auch diese Unrechtsurteile aufgehoben.

Allerdings bleibt auch Altona nicht vom Niedergang der Golden Twenties und vom Aufkommen des Faschismus verschont. Die Arbeitslosenzahl steigt von 2.683 (Dezember 1929 ) auf 14.161 (Mai 1932 ). Und bei der Wahl zum Stadtverordnetenkollegium (Stadtrat) 1929 erh√§lt die NSDAP zwar nur 6.880 Stimmen (hingegen SPD 46.122, KPD 18.046), aber bei den Reichstagswahlen im November 1932, auf dem H√∂hepunkt der Weltwirtschaftskrise , liegen die Nazis nur noch in Altstadt (hinter der KPD), Ottensen, Bahrenfeld und Lurup (hinter der SPD) lediglich auf Platz 2, w√§hrend sie insbesondere in Rissen, S√ľlldorf, Oevelg√∂nne (√ľber 50%), Blankenese und Othmarschen (√ľber 40%) ihre Hochburgen haben. Am 10. M√§rz 1933 - zwei Tage vor der Kommunalwahl - besetzen Nationalsozialisten nachts das Altonaer Rathaus und erkl√§ren den stellvertretenden Gauleiter Emil Brix zum neuen Oberb√ľrgermeister. Entsprechend die Stimmenzahlen vom 12. M√§rz 1933: NSDAP 60.112, SPD 32.484, KPD 17.501, Kampffront Schwarz-Wei√ü-Rot 11.057.

LeWitts "Black Form" vor Altonas Rathaus
LeWitts "Black Form" vor Altonas Rathaus

In diesen Jahren kommt es auch hier zur Verfolgung von Andersdenkenden. Heute erinnern an das vielgestalte j√ľdische Leben in Altona nur noch Gedenkwerke wie

  • der Findling am Rand des Bahnhofsvorplatzes (an die von hier aus Deportierten),
  • der schwarze Quader von Sol LeWitt , ehemals Teil der Skulptur.Projekte, am S√ľdende des Platzes der Republik (an die j√ľdische Gemeinde),
  • eine Tafel an der Post in der Kirchenstra√üe (an die ehemalige Synagoge in der Kleinen Papagoyenstra√üe),
  • die Namensliste im Untergeschoss des Ottenser Einkaufszentrums (an die auf dem inzwischen √ľberbauten Friedhof Begrabenen).

Durch das Gro√ü-Hamburg-Gesetz wird Altona 1937 zun√§chst Teil des Landes Hamburg und verliert seinen Status als selbst√§ndige Gemeinde durch Eingemeindung am 1. April 1938 ; die √ľberraschten Bewohner der Stadt erfahren davon aus Zeitung oder Radio. Im Oktober des selben Jahres werden in Hamburg die Stadtteilgrenzen analog den Kreisgrenzen der nationalsozialistischen Parteiorganisation ver√§ndert; Altona geht dadurch eines Teils seines historischen Gebietes verlustig (vor allem gegen√ľber St. Pauli und Eimsb√ľttel) und ist jetzt identisch mit dem NSDAP-Parteikreis 7. Diese √Ąnderungen sind auch nach Ende der NS-Diktatur beibehalten worden.

Im Juli 1943 zerst√∂ren alliierte Bomber gro√üe Teile der Altstadt und verwandeln insbesondere das dicht besiedelte Gebiet zwischen Nobistor und Allee, Holsten- und Gro√üe Elbstra√üe in ein gro√üfl√§chiges Ruinenfeld; Altonas historischer Kern um Rathaus- und M√ľnzmarkt wird auch nicht wieder aufgebaut. Auch n√∂rdlich der Stresemannstra√üe bis zum Eimsb√ľtteler Marktplatz sind ganze Stra√üenz√ľge nicht mehr wiederzuerkennen. Von der Altonaer Hauptkirche St. Trinitatis bleiben lediglich die Umfassungsw√§nde mit den leeren Fensterh√∂hlen und der Turmsockel ausgegl√ľht stehen. Ein Wiederaufbau schien in den ersten Jahren nach dem Krieg unm√∂glich zu sein. Der Totalabbruch und die Errichtung einer moder¬≠nen Kirche wurde diskutiert, doch in den 50er Jahren setzte sich die √úberzeugung durch, da√ü der Traditionsbau der Altonaer Hauptkirche gerettet und, wenn auch in weitgehend moderner Form, wieder errichtet werden sollte. Das Handelszentrum Altona, der Fischmarkt, wird bis auf wenige H√§user zerst√∂rt und bis in die 70er Jahre hinein vernachl√§ssigt.

Nach 1945

Nach dem Krieg werden dort neue Stra√üen angelegt (Verl√§ngerung und Verbreiterung der Holstenstra√üe bis zur Reeperbahn, der Alsenstra√üe bis zur Fruchtallee) oder Freifl√§chen geschaffen ("Gr√ľnzug Neu-Altona" = Walter-M√∂ller-Park), anstelle der kleinma√üst√§blichen, geschlossenen Blockrandbebauung werden einzeln stehende Hochh√§user und H√§userblocks errichtet (" Neu-Altona-Plan "), um den Wohnungsmangel zu bek√§mpfen: denn noch bis etwa 1960 stehen in diesem Viertel " Nissenh√ľtten "-Siedlungen und andere Notunterk√ľnfte (z. B. hinter der Unzer- und an der Eggerstedtstra√üe).

In den folgenden Jahrzehnten setzt sich die Ver√§nderung fort: unter der Devise "Luft und Licht f√ľr die Arbeiterschicht" kommt es zur Fl√§chensanierung , etwa 1970 in Altonas ehemaligem Hauptgesch√§ftsviertel um die Gro√üe Bergstra√üe herum, am Hexenberg oder zuletzt noch 1980 im Gebiet der Behn'schen Stadterweiterung.
Spektakul√§rstes Beispiel aus der Mitte der 1970er Jahre: der Abriss des stadtbildpr√§genden Backstein-Hauptbahnhofs und seine Ersetzung durch ein Kaufhaus mit Gleisanschluss (Volksmund: "Kaufbahnhof"). Manches Gro√üprojekt wird aber auch verhindert (z. B. ein Autobahnzubringer mitten durch Ottensen, das gleichzeitig in die (B√ľro-)"City West" umgewandelt werden soll, oder der Abriss des Krankenhauses an der Allee).

Mitte der 60er Jahre, mit der beginnenden Postmoderne, pl√§diert die Denkmalpflege f√ľr die Wiederherstellung der urspr√ľnglichen Gestalt der Altonaer Hauptkirche im √§u√üeren, im Inneren jedoch f√ľr eine moderne L√∂sung. Die Gestaltung der gesamten k√ľnstlerischen Inneneinrichtung und der Farbigkeit zeigen ein Bekenntnis zur Tradition, die mit k√ľnstlerischen Mitteln in die Sprache des 20. Jahrhunderts √ľbersetzt wurde. F√ľr die Verbindung von alt und neu erhielt der Wiederaufbau 1970 den Hamburger Architekturpreis als vorbildliches Bauwerk.

Nach der Sturmflut 1976 bekam der Altonaer Architekt G√ľnter Talkenberg den Auftrag, ein Gutachten f√ľr den K√ľstenschutz zwischen Sankt Pauli und der ehemaligen, verfallenden Fischauktionshalle zu erstellen. Talkenberg insistierte auf einer st√§dteplanerischen L√∂sung, die den Fischmarkt mit einer Platzrandbebauung einbezog und den Erhalt der Fischauktionshalle, die in Form einer dreischiffigen Basilika erbaut war, forderte. Niemand konnte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen, dass eine Halle, die bei Hochwasser geflutet werden muss, irgend einen wirtschaftlichen Nutzen haben k√∂nne. Sie wurde zum II. Hamburger Bauforum wieder er√∂ffnet und mit einem Diplom des Europ√§ischen Denkmalschutzes ausgezeichnet. 1988 bis 1994 entstand die postmoderne Platzrandbebauung des Altonaer Fischmarktes mit Wohnungen f√ľr den Altonaer Spar- und Bauverein (ASBV) und der Baugenossenschaft der Elbgemeinden (BVE).

In den 1990er Jahren entsteht am Elbufer zwischen Altonaer Fischmarkt und Neum√ľhlen ein Ensemble politisch zun√§chst heftig umstrittener Solit√§rbauten (Teil der Perlenkette des Hamburger Hafenrands), wodurch die Terti√§risierung der Volkswirtschaft auch in Altonas Stadtbild sichtbar wird: an die Stelle der fischverarbeitenden Industrie treten v.a. B√ľrokomplexe, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen - und das nicht nur am Fluss: Reemtsma, British American Tobacco (BAT), Gartmanns Schokoladenfabrik, Holsatia-Holzverarbeitung, Margarine-Union und Essig-K√ľhne in Bahrenfeld, Zeise (Schiffsschraubenguss), Menck&Hambrock (Baggerherstellung) oder Aal-Friedrichs in Ottensen und die Elbschlossbrauerei in Nienstedten geh√∂ren zu den gro√üen gewerblichen Arbeitgebern, die ihre Produktionsst√§tten in den letzten Jahrzehnten aufgegeben oder verlagert haben.

Politisch ist das Nachkriegs-Altona durch seine soziale Mischung aus innerst√§dtischen Arbeiter- und peripheren gro√üb√ľrgerlichen Wohnquartieren relativ heterogen - mit einer seit den 60er Jahren tendenziell abnehmenden sozialdemokratischen Dominanz. Zu Altona geh√∂ren einige von Hamburgs reichsten Stadtteilen, aber auch einige der einkommensschw√§chsten: mittlere Eink√ľnfte pro Steuerpflichtigem 1998 in Othmarschen 81.149 ‚ā¨ bei einem Sozialhilfeempf√§ngeranteil von 0,9%, in Altona-Altstadt 23.599 ‚ā¨ und 14,7%.

Seit Anfang der 1980er Jahre sind, bedingt durch die bauliche Aufwertung (" Gentrification ") und die Entstehung diverser Milieus und Subkulturen vor allem in Ottensen und Altona, neue Pr√§ferenzen hinzugetreten, was sich u.a. in gr√ľn-alternativen Bezirkswahlergebnissen von bis zu 22% ( 1997 ) √§u√üert. Hamburgs erste formelle rot-gr√ľne Koalition (1994-1997) entsteht ebenso in Altona wie die erste schwarz-gr√ľne Kooperation (seit 2004 ).
Das Fortbestehen der historisch gewachsenen Offenheit und Toleranz dr√ľckt sich gleicherma√üen in einem √ľberproportionalen Immigrantenanteil an der Wohnbev√∂lkerung (1998: 17,4% gg√ľb. 15,9% in ganz Hamburg) aus wie im Wiedererstarken eines spezifischen Altonaer Selbstverst√§ndnisses bis hin zu sezessionistischen Kr√§ften ("Altonaer Freiheit"): 1989 hielt zum ersten Mal seit 1863 ein Abgeordneter wieder eine Rede auf D√§nisch in der Bezirksversammlung.

Anlässlich der Durchfahrt eines britischen U-Bootes nach Hamburg erklärt die Bezirksversammlung 1983 den Bezirk Altona zur atomwaffenfreien Zone .

Sehensw√ľrdigkeiten

Plätze und Bauten

Altona definiert sich durch mehr als die Elbe, Ottensen und die N√§he zur Reeperbahn. Eine der Hauptattraktionen ist sicherlich der Fischmarkt, der zum gro√üen Teil von Touristen besucht wird oder von Einheimischen, die es nach einer durchzechten Nacht auf dem Kiez nicht mehr nach Hause schaffen. Sehenswert ist dort auch die restaurierte Fischauktionshalle . Generell sehr beliebt ist der Elbabschnitt zwischen Fischmarkt und √Ėvelg√∂nne f√ľr alle Arten von Aktivit√§ten.

Köhlbrandtreppe
Köhlbrandtreppe
Altonaer Balkon
Altonaer Balkon

Vom Elbufer aus einen beeindruckenden Anblick bietet die 1887 eingeweihte K√∂hlbrandtreppe mit ihrem monumentalen Kopfbau an der Einm√ľndung der Carsten-Rehder- in die Gro√üe Elbstra√üe: diese Anlage benutzten bis in die 1960er Jahre t√§glich tausende von Arbeitern auf ihrem Weg zwischen den eng bebauten Wohnquartieren in der Oberstadt und dem F√§hranleger bzw. den Hafen- und Gewerbebetrieben am Elbufer. Auf der Wasserseite dieser Stra√üeneinm√ľndung befindet sich mit dem Holzhafen auch das 1722 angelegte und somit √§lteste erhaltene (wenngleich heute nicht mehr genutzte) Becken im gesamten Hamburger Hafengebiet.

Am Rathaus Altona, das sich im Geb√§ude des einstigen Altonaer Bahnhofes befindet, beginnt die Elbchaussee (anfangs: Klopstockstra√üe), die sich westw√§rts oberhalb des Elbhanges bis Blankenese hinzieht. Ebenfalls am Rathaus, direkt am Elbhang, der Altonaer Balkon, ein Aussichtspunkt mit weitem Blick √ľber den Hafen. Hier ist auch der Beginn des Elbuferweges, auf dem man immer am Wasser entlang Richtung √Ėvelg√∂nne und Blankenese bis Wedel wandern oder radeln kann. Am Anleger Neum√ľhlen hat ein privater Verein im Museumshafen √Ėvelg√∂nne eine stattliche Anzahl historischer Schiffe versammelt, die seine Mitglieder auch selbst restaurieren.

Zwischen Rathaus, Altonaer Museum und neuem Bahnhof liegt Altonas wohl wichtigstes Symbol, der 1900 eingeweihte Stuhlmannbrunnen: zwei Zentauren ringen verbissen um einen riesigen Fisch - eine Allegorie auf die Konkurrenz der Nachbarstädte Altona und Hamburg.

Von den St.Pauli-Landungsbr√ľcken bestehen F√§hrverbindungen auf der Elbe entlang des Altonaer Ufers nach Finkenwerder, zum Museumshafen √Ėvelg√∂nne und nach Blankenese mit Blick auf die zahlreiche Villen am Elbhang. Altona selbst hat noch 4 Anleger f√ľr Elbf√§hren (mit HVV-Ticket zu benutzen): Altona (an der Fischauktionshalle ), Neum√ľhlen, Teufelsbr√ľck und Blankenese.

Architekturinteressierten seien zwei stadtbildprägende Baumeister empfohlen:

Hansens Palmaille 49-59
Hansens Palmaille 49-59

Christian Frederik Hansen (1756-1845) schuf zwischen 1789 und 1806 als holsteinischer Landbaumeister diverse gro√üb√ľrgerliche Wohn- und Landh√§user, aber auch √∂ffentliche Geb√§ude in Altona, Ottensen und den Elbd√∂rfern, beispielsweise das "Elbschl√∂sschen", das Stallgeb√§ude "Halbmond", das "Wei√üe Haus" (alle an der Elbchaussee) und die B√ľrgerh√§user Palmaille 49-63 und 108-120.
Gustav Oelsner (1879-1956) schuf als Bausenator in Altona (1924-1933) st√§dtischen Geschosswohnungsbau - beispielhaft die Wohnbl√∂cke an Lunapark (Altona-Nord) und Bunsenstra√üe (Ottensen) -, aber auch die Gartenstadt Steenkampsiedlung (Bahrenfeld) sowie Zweckbauten (Kaischuppen E/F in Neum√ľhlen, Arbeitsamt in Altona-Nord).

Ein atmosph√§risch "dichter" Veranstaltungsort f√ľr Rockkonzerte ist nach wie vor die Fabrik (Ottensen, Barnerstra√üe).

Jährlich wiederkehrende Großveranstaltungen:

  • die Altonale, ein Stra√üenfest mit Buden, B√ľhnen und Belustigungen im gesamten Altonaer Zentrum, begleitet von Kunst, Literatur und Kulinarischem (2006: Mitte Juni)
  • die Cyclassics, ein Radsportereignis mit Jedermann- und Profi-Rennen , die beide in einer gro√üen Schleife durch den Bezirk f√ľhren (2006: 30. Juli)

Parks und Naturdenkmäler

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Nach dem Jahr der Ernennung:

  • 1872 : Albrecht Gustav von Manstein ( 1805 - 1877 ), General
  • 1891 : Franz Adickes ( 1846 - 1915 ), B√ľrgermeister
  • 1895 : Otto von Bismarck ( 1815 - 1898 ), Reichskanzler
  • 1895 : Hermann von Tresckow ( 1818 - 1900 ), General
  • 1896 : Alfred Graf von Waldersee ( 1832 - 1904 ), Generalfeldmarschall, erfolgloser Versuch der Aberkennung 1990
  • 1908 : Ferdinand Rosenhagen ( 1830 - 1920 ), 2. B√ľrgermeister
  • 1937 : Hinrich Lohse ( 1896 - 1964 ), Gauleiter, im Oktober 1945 aberkannt

Söhne und Töchter der Stadt

  • Christopher Ernst Friedrich Weyse , * 5. M√§rz 1774 , ‚Ć 8. Oktober 1842 in Kopenhagen, Komponist
  • Conrad Hinrich Donner , * 11. April 1774 , ‚Ć 1. Januar 1854 in Altona (Grabst√§tte auf dem Heilig-Geist-Kirchhof), Kaufmann, Fabrikant und Reeder, kgl. d√§n. Conferenzrat, Dannebrogsmann, Deputierter Altonas zur Schleswig-Holsteinischen St√§ndeversammlung
  • Friedrich Georg Wilhelm Struve , * 15. April 1793 , ‚Ć 23. November 1864 bei St. Petersburg, Astronom
  • G√ľnther Ludwig Stuhlmann * 10. Februar 1797 , ‚Ć 30. M√§rz 1872 in Nizza, Fabrikant und M√§zen
  • Siegfried Dehn , * 24. Februar 1799 , ‚Ć 12. April 1858 in Berlin, Musiktheoretiker und Kompositionslehrer
  • Gottfried Semper , * 29. September 1803 , ‚Ć 15. Mai 1879 in Rom, Baumeister ("Semperoper")
  • Carl Reinecke , * 23. Juni 1824 , ‚Ć 10. Mai 1910 in Leipzig, Komponist
  • Emil Warburg , * 9. M√§rz 1846 , ‚Ć 28. Juli 1931 in Grunau (heute Bayreuth), Physiker
  • Hans Ehrenberg , * 4. Juni 1883 , ‚Ć 31. August 1958 in Heidelberg, Theologe
  • Louise Schroeder, * 2. April 1887 , ‚Ć 4. Juni 1957 in Berlin, Politikerin ( SPD ), MdR , MdB , B√ľrgermeisterin von Berlin
  • Max Brauer, * 3. September 1887 , ‚Ć 2. Februar 1973 in Hamburg, Politiker (SPD)
  • Hans Friedrich Blunck , * 3. September 1888 , † 25. April 1961 in Hamburg, Schriftsteller, Pr√§sident der Reichsschrifttumskammer
  • Adolf J√§ger , * 31. M√§rz 1889 , † 21. November 1944 in Hamburg-Altona, Fu√üball-Nationalspieler
  • Edgar Ende , * 23. Februar 1901 , ‚Ć 27. Dezember 1965 in Netterndorf bei M√ľnchen, Maler
  • Axel Springer , * 2. Mai 1912 , ‚Ć 22. September 1985 in Berlin, Verleger
  • Heinz-Joachim Heydorn , * 14. Juni 1916 ; ‚Ć 15. Dezember 1974 in Frankfurt am Main), P√§dagoge

Weitere Persönlichkeiten

die zwar nicht in Altona geboren, aber nachhaltig in der Stadt wirkten und dort beerdigt wurden:

  • Friedrich Gottlieb Klopstock , Dichter, * 2. Juli 1724 in Quedlinburg, † 14. M√§rz 1803 (Grabst√§tte auf dem Christianskirchhof in Ottensen)
  • Conrad Daniel Graf von Bl√ľcher-Altona , Oberpr√§sident, * 29. Februar 1764 in Penzlin, ‚Ć 1. August 1845 (Grabst√§tte auf dem Friedhof Norderreihe in Altona-Altstadt)
  • Heinrich Christian Schumacher , Astronom und Geod√§t, * 3. September 1780 in Bramstedt, ‚Ć 28. Dezember 1850 (Grabst√§tte auf dem Heilig-Geist-Kirchhof in Altona-Altstadt)
  • Charlotte Niese , Dichterin, * 7. Juni 1854 in Burg auf Fehmarn, ‚Ć 8. Dezember 1935 (Grabst√§tte auf dem Friedhof Bernadottestra√üe in Ottensen)
  • Felix Woyrsch , Komponist und st√§dtischer Musikdirektor, * 8. Oktober 1860 in Troppau , ‚Ć 20. M√§rz 1944 (Grabst√§tte auf dem Friedhof Bernadottestra√üe in Ottensen)

Literatur

  • Olaf Bartels: Altonaer Architekten - Eine Stadtbaugeschichte in Biographien. Hamburg 1997 (Junius Verlag) ISBN 3-88506-269-0
  • Hajo Brandenburg: Hamburg-Altona. ISBN 3-8970-2556-6
  • F√∂rderkreis e.V. (Hg.): Ottensen-Chronik. Hamburg 1994 (Eigenverlag)
  • Hans-G√ľnther Freitag/Hans-Werner Engels: Altona - Hamburgs sch√∂ne Schwester. Hamburg 1982 (A. Springer Verlag)
  • Paul Th. Hoffmann: Neues Altona 1919-1929. 2 Bde., Jena 1929 (E.Diederichs-Verlag)
  • Anthony McElligott: Das 'Abruzzenviertel' - Arbeiter in Altona 1918-1932. In Herzig/Langewiesche/Sywottek: Arbeiter in Hamburg. Hamburg 1983 (Verlag Erziehung und Wissenschaft) ISBN 3-8103-0807-2
  • Anthony McElligott: Contested City. Municipal Politics and the Rise of Nazism in Altona, 1917-1937. Ann Arbor 1998 (University of Michigan Press) ISBN 0-472-10929-4
  • Hans-Kai M√∂ller: Altona-Ottensen: Blauer Dunst und rote Fahnen. In Urs Diederichs: Schleswig-Holsteins Weg ins Industriezeitalter. Hamburg 1986 (Christians-Verlag) ISBN 3-7672-0965-9
  • Christoph Timm: Altona-Altstadt und -Nord. Denkmaltopographie. Hamburg 1987 (Christians-Verlag) ISBN 3-7672-9997-6
  • Stefan Winkle: Johann Friedrich Struensee - Arzt, Aufkl√§rer, Staatsmann. Stuttgart 1989¬≤ (G. Fischer Verlag) ISBN 3-437-11262-7

Weblinks


Siehe auch:

Informationen aus der Umgebung

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Hotel NOVUM Hamburg 20099 Hamburg http://www.hotel-novum.de Kategorie: 2Kategorie: 2040 / 24 83 70
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Hotel Alte Wache 20097 Hamburg http://www.hotel-alte-wache.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4040 / 28 40 66-0
Hotel F√ľrst Bismarck 20099 Hamburg http://www.fuerstbismarck.de  040 / 2801091
Hotel St. Annen 20359 Hamburg http://www.hotel-st-annen.de  040 / 31 77 13-0
Hotel Tiefenthal 22041 Hamburg http://www.tiefenthal-hotel.de  040 / 670 49 670
Auto-Parkhotel Hamburg 20359 Hamburg http://www.auto-parkhotel-hamburg.de  040 / 31 00 24
Elbbr√ľcken Hotel 20539 Hamburg http://www.hamburg-hotel.de  040 / 78 09 07 - 0
Hotel Wiki 22307 Hamburg http://www.heikotel.de/wiki/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 632 90 30
Hotel Schmidt 22605 Hamburg http://www.hotel-schmidt.de  040 / 88 90 70
Hotel-Pension Schwanenwik 22087 Hamburg http://www.hotel-schwanenwik.de  040 / 2 20 09 18
Hotel Lilienhof 20099 Hamburg http://www.hotel-lilienhof.de  040 / 241087
Hotel Beim Funk 20149 Hamburg http://www.hotel-beim-funk.de  040 / 450 300-0
Hotel Solitaire Hamburg 22041 Hamburg http://www.hotel-solitaire-hamburg.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 68 35 60
Kocks Hotel 22415 Hamburg http://www.kocks-hotel.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 5328810
Hotel Miramar 22087 Hamburg http://www.hotelmiramar.de  040 / 2209395
Steen's Hotel 20099 Hamburg http://www.steens-hotel.com  040 / 24 46 42/43
Hotel Hanseatin 20355 Hamburg http://www.hotel-hanseatin.de  040 / 341 345
Galerie-Hotel Sarah Petersen 20099 Hamburg http://www.galerie-hotel-sarah-petersen.de  040 / 24 98 26
Hotel Oper Hamburg 20354 Hamburg http://www.hotel-oper.de  040 / 35601-0
Hotel am Holstenwall 20355 Hamburg http://www.hotelamholstenwall.de  040 / 31 80 80
Hotel / Restaurant Ausspann 22457 Hamburg http://www.hotel-ausspann.de  040 / 559 87 0-0
Holiday Inn Hamburg 20539 Hamburg http://hamburg-elbbruecken.holiday-inn.com/hamhb_de/index.shtml Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4040 / 7884 00
InterCityHotel Hamburg-Altona 22765 Hamburg http://www.intercityhotel.de/intercityhotel/view/hotelinformationen/hamburg_alto  040 / 38 03 40
Hotel Louis C. Jacob 22609 Hamburg http://www.hotel-jacob.de  040 / 822 55-405
Hotel Kronprinz 20099 Hamburg http://www.kronprinz-hamburg.de  040 / 2714 07 0
Park Hyatt Hamburg 20095 Hamburg http://www.hamburg.park.hyatt.de/ Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5040 / 3332 1234
Boulevard Hotel Hamburg 22085 Hamburg http://www.boulevardhotel.de  040 / 22 70 22-0
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Hotel Forsthaus Bergedorf 21029 Hamburg http://www.forsthaus-bergedorf.de  040 / 725 88 90
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Brennerhof gARTen 20099 Hamburg http://www.hotelbrennerhof.de  040 / 280 888-0
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Apartment-Hotel Hamburg Hamm 20537 Hamburg http://www.apartment-hotel.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 211150
Hotel Am Elbufer 21129 Hamburg http://www.hotel-am-elbufer.de  040 / 7421910
Hotel am Rothenbaum 20148 Hamburg http://www.hotel-am-rothenbaum.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 44 60 06
Hotel Hadenfeldt 22337 Hamburg http://www.hotel-hadenfeldt.de  040 / 500 50 60
Hotel Zum Zeppelin 22459 Hamburg http://www.zumzeppelin.de  040 / 55906-0
City Appartement Hotel Hamburg 22087 Hamburg http://www.cityhotel-hamburg.de  040 / 41 17 70
SIDE 20354 Hamburg http://www.side-hamburg.de Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5040 / 30 99 90
Dorint Sofitel Am Alten Wall Hamburg 20457 Hamburg http://www.accorhotels.com/accorhotels/fichehotel/de/sof/5395/fiche_hotel.shtml Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5040 / 369500
Tulip Inn Hamburg Hanseport 20359 Hamburg http://www.goldentulip.com Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 319970
Junges Hotel 20097 Hamburg http://www.junges-hotel.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3040 / 419 23-0
Hotel-Restaurant Zum Eichbaum 21037 Hamburg http://www.zum-eichbaum.com  040 / 737 26 55
InterCityHotel Hamburg Hauptbahnhof 20095 Hamburg http://www.intercityhotel.de/intercityhotel/view/hotelinformationen/hamburg_hbf.  040 / 24 870 0
Hotel Heimfeld 21075 Hamburg http://www.hotel-heimfeld.de  040 / 790 67 97
Hotel Cristobal 22301 Hamburg http://www.hotel-cristobal.de  040 / 35 70 30-0

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