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Letzte Änderung für Artikel Radio Bremen: 19.02.2006 10:29

Radio Bremen

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die neun Landesrundfunkanstalten
die neun Landesrundfunkanstalten

Radio Bremen ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts ( Landesrundfunkanstalt ) fĂŒr das Bundesland Bremen. Sie ist die kleinste Sendeanstalt in der Bundesrepublik Deutschland und ist Mitglied der ARD .

Sitz des Senders ist Bremen. Hier unterhÀlt Radio Bremen ein Hörfunkstudio im Ortsteil "Radio Bremen" (die offizielle Bezeichnung des Ortsteils im Stadtteil Schwachhausen) und ein Fernsehstudio in Bremen-Osterholz. In Bremerhaven besteht ein Regionalstudio.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1925 wurde in Hamburg die "Norddeutsche Rundfunk AG" (NORAG) gegrĂŒndet. Am 30. November 1924 erfolgte die GrĂŒndung eines Zwischensenders in Bremen, welcher der NORAG eigene Sendungen lieferte.
1932 wurde die Norddeutsche Rundfunk AG verstaatlicht und ein Jahr spĂ€ter als "Reichssender Hamburg" Teil des Großdeutschen Rundfunks . Er sendete bis 1945 .

Am 23. Dezember 1945 meldete sich "Radio Bremen" als Sender der amerikanischen Besatzung mit einem tĂ€glich ĂŒber Mittelwellen verbreiteten mehrstĂŒndigen Programm. 1949 erhielt der Sender einen deutschen Intendanten und wurde in eine Anstalt des öffentlichen Rechts fĂŒr das Land Bremen ĂŒberfĂŒhrt. Ein Jahr spĂ€ter war Radio Bremen GrĂŒndungsmitglied der ARD . Im gleichen Jahr konnte der Sender sein neues Funkhaus an der Heinrich-Hertz-Straße beziehen.

Programmgeschichte von Radio Bremen

Radio Bremen strahlte bis 1952 nur ein Hörfunkprogramm aus (spĂ€ter Radio Bremen 1 bzw. ab 1968 "Hansawelle Bremen"). Am 14. April 1952 startete das 2. Hörfunkprogramm ĂŒber UKW Radio Bremen 2, das nach und nach zu einem anspruchsvollen Programm mit kulturellen WortbeitrĂ€gen sowie klassischer und moderner Musik ausgebaut wurde (seit 1982 war es Vollprogramm und ab 1. September 1992 ein Kulturprogramm).

Seit 1962 liefert Radio Bremen einen 3prozentigen spÀter 2,5prozentigen Anteil zum ARD-Gemeinschaftsprogramm (heute: Das Erste ).

Am 1. November 1964 startete Radio Bremen sein 3. Hörfunkprogramm, Radio Bremen 3, zunÀchst als Gastarbeiterprogramm , ab 1. Januar 1985 Vollprogramm mit Leichter Musik , am 1. September 1992 in eine Klassikwelle verwandelt und ab 4. September 1995 bzw. ab 1. November 1998 eine Melodiewelle (Radio Bremen Melodie) mit Schwerpunkt Regional-Informationen.

Am 4. Januar 1965 startete Radio Bremen zusammen mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) und dem Sender Freies Berlin (SFB) das Dritte Fernsehprogramm "Nord 3" (spĂ€ter auch "N3 - Norddeutsches Fernsehen", heute: NDR Fernsehen) fĂŒr die LĂ€nder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin, aus dem der SFB im Oktober 1992 ausschied und ein eigenes Fernsehprogramm (B 1; spĂ€ter SFB 1) ausstrahlte. Das Programm N3 wurde Zug um Zug zum Vollprogramm ausgebaut.

In der AustastlĂŒcke dieses Programms startete der NDR zusammen mit Radio Bremen am 30. September 1988 sein regionales Videotext -Angebot unter der Bezeichnung "Nord-Text". Seit Dezember 2001 wird es als "NDR-Text" gefĂŒhrt, die Informationen ĂŒber Angebote von Radio Bremen firmieren als "radiobremen-text".

Innerhalb des Ersten sendete Radio Bremen seit 1980 ein eigenstÀndiges Regionalprogramm ("Buten & Binnen").

Das 4. Hörfunkprogramm von Radio Bremen, Radio Bremen VIER, startete am 1. Dezember 1986 als Jugendprogramm mit einem hohen Anteil an Rockmusik , bevor es am 1. September 1992 leicht verÀndert wurde.

Am 30. August 1998 startete der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Kooperation mit Radio Bremen das Hörfunkprogramm Funkhaus Europa als integratives Angebot fĂŒr Hörer auslĂ€ndischer Herkunft und interessierte Deutsche in Nordrhein-Westfalen und in Nordwestdeutschland . Das Programm ist in Bremen ĂŒber UKW und Mittelwelle zu empfangen.

Am 30. April 2001 wurde "Radio Bremen 3" (seit 1995 "Radio Bremen Melodie") zusammen mit "Radio Bremen Hansawelle" zum Programm Bremen Eins verschmolzen. Ein halbes Jahr spÀter, am 1. November 2001 , startete das Nordwestradio, ein gemeinsames Hörfunkprogramm von Radio Bremen und NDR. In diesem Programm ging das bisherige 2. Hörfunkprogramm "Radio Bremen 2" auf.

Somit werden seit 2001 von Radio Bremen oder unter Beteiligung von Radio Bremen nach wie vor vier Hörfunkprogramme ausgestrahlt.

Auf der UKW-Frequenz 95,0 MHz wird ein fĂŒnftes Radio Bremen Programm ausgestrahlt. Die Parlamentswelle. Hier werden die Sitzungen des Bremer Senats ĂŒbertragen. Ansonsten wird ĂŒber diese Frequenz NDR Info ĂŒbertragen. WĂ€hrend zu Anfang die RDS-Kennung noch RB/NDR war, ist sie nun NDR Info.

Am 1. Januar 2005 startete das Radio Bremen TV. Hier werden seitdem die regionalen Inhalte von Radio Bremen fĂŒr Bremen und Bremerhaven ausgestrahlt. Bis zum 31. Dezember 2004 wurden die meisten regionalen Inhalte in einen gesonderten Vorabendprogramm im Ersten verbreitet. Radio Bremen schloss sich damit dem harmonisierten Programmschema an, was aufgrund einer neuen Organisation im Ersten nötig geworden war. Seit 2005 werden nĂ€mlich u.a. Serien und Werbung zentral von einen Punkt beim hr in Frankfurt abgespielt.

Intendanten von Radio Bremen

  • 1946 - 1957 : Walter Geerdes
  • 1957 - 1968 : Heinz Kerneck
  • 1968 - 1973 : Hans Abich
  • 1973 - 1974 : Klaus Bölling
  • 1974 - 1985 : Gerhard Schröder
  • 1985 - 1999 : Karl-Heinz Klostermeier
  • 1999 - heute: Dr. Heinz GlĂ€ssgen

Programme

Radio Bremen strahlt allein oder gemeinsam mit anderen Rundfunkanstalten folgende Programme aus:

Hörfunkprogramme

  • Bremen Eins - Oldies , Evergreens , melodiöse Popmusik
  • Bremen Vier - Rockmusik und Popmusik
  • Nordwestradio (Gemeinschaftsprogramm zusammen mit dem NDR), Kultur- und Informationswelle
  • Funkhaus Europa - Weltmusik , WortbeitrĂ€ge in Deutsch und diversen Fremdsprachen (Gemeinschaftsprogramm mit dem WDR und mit radiomultikulti vom RBB)

Fernsehprogramme

  • Das Erste Erstes Deutsches Fernsehen - Gemeinschaftsprogramm der ARD; der Anteil von Radio Bremen betrĂ€gt 2,5 Prozent
  • Radio Bremen TV fĂŒr Bremen und Bremerhaven
  • NDR Fernsehen - Beteiligung am gemeinsamen dritten Fernsehprogramm fĂŒr Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen; rund 25 Stunden Programm pro Monat kommen derzeit von Radio Bremen, die das hauptsĂ€chlich vom NDR gesteuerte Programm ergĂ€nzen. Strahlt Radio Bremen seine Inhalte aus, sieht man das Radio Bremen-Logo in der rechten oberen Ecke.
  • Phoenix - Beteiligung am gemeinsamen Ereigniskanal der ARD und des ZDF
  • KI.KA - Beteiligung am Kinderkanal von ARD und ZDF
  • ARTE - Beteiligung am deutsch-französischen Kulturkanal
  • 3sat - Beteiligung am Kulturkanal von ARD , ZDF, ORF , und SRG

Sendeanlagen

Bis 1999 betrieb Radio Bremen in Bremen-Leher Feld eine Sendeanlage fĂŒr UKW , MW , KW und TV mit 3 Sendemasten und einer KW - Antenne . Allerdings musste diese Anlage aus GrĂŒnden der elektromagnetischen UmweltvertrĂ€glichkeit stillgelegt und abgerissen werden.

Als Ersatz fĂŒr die UKW- und TV-Sender wurden auf dem Fernmeldeturm Bremen (EigentĂŒmer: Deutsche Telekom AG ) entsprechende Sendeeinrichtungen installiert. Seit dem 24. Mai 2004 wird dort das TV-Programm ĂŒber DVB-T ausgestrahlt.

FĂŒr den auf der Mittelwellenfrequenz 936 kHz arbeitenden Mittelwellensender wurde in Bremen-Oberneuland eine neue Sendeanlage mit Rundstrahlcharakteristik errichtet. Als Antenne dient eine geknickte Reusenantenne , die an einem 45 Meter hohen, abgespannten, geerdeten Stahlfachwerkmast befestigt ist. Diese Sendeantenne besitzt einen Gewinn von 4,5 dB , bewirkt also, dass der dort installierte 50 Kilowatt Sender mit einer ERP von 140 Kilowatt sendet.

Daneben betrieb Radio Bremen auch noch eine Sendeanlage fĂŒr UKW und TV in Bremerhaven. Diese wurde im Jahr 2000 aufgegeben, seitdem werden die Bremerhavener Frequenzen von Radio Bremen vom Telekom -Turm in Schiffdorf abgestrahlt.

Weblinks

Wikipedia

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