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Letzte Änderung für Artikel Hasso-Plattner-Institut: 19.02.2006 23:29

Hasso-Plattner-Institut

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HörsaalgebÀude des Hasso-Plattner-Instituts
HörsaalgebÀude des Hasso-Plattner-Instituts
Interaktive Skulptur "Mr. Net" vom spanischen KĂŒnstler Jaume Plensa
Interaktive Skulptur "Mr. Net" vom spanischen KĂŒnstler Jaume Plensa
Förderung
Förderung
InstitutsgebÀude
InstitutsgebÀude

Das Hasso-Plattner-Institut fĂŒr Softwaresystemtechnik (HPI) ist das erste und bislang einzige völlig privat finanzierte UniversitĂ€ts-Institut in Deutschland. Nur hier an der UniversitĂ€t Potsdam kann man IT-Systems Engineering studieren – eine Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studiengang. Das Studium am HPI kann mit den international anerkannten AbschlĂŒssen Bachelor (nach sechs Semestern) oder Master (nach weiteren vier Semestern) abgeschlossen werden. StudiengebĂŒhren brauchen nicht gezahlt zu werden.

Das HPI war 1998 auf dem Weg einer Public-Private-Partnership geschaffen worden. TrĂ€ger ist die gemeinnĂŒtzige "Hasso-Plattner-Stiftung fĂŒr Softwaresystemtechnik". Das Land Brandenburg beteiligte sich an ihr, in dem es die GrundstĂŒcke fĂŒr die Institutsbauten am Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg zur VerfĂŒgung stellte. Die Errichtung der GebĂ€ude selbst, einschließlich des Uni-Instituts fĂŒr Informatik, kostete 36 Millionen Euro, von denen Hasso Platter allein 18 Millionen Euro ĂŒbernahm. Die andere HĂ€lfte wurde mit Fördermitteln finanziert, welche die EuropĂ€ische Union bereitstellte. Bei der GrĂŒndung verpflichtete sich der Wissenschaftsförderer, der Hasso-Plattner-Stiftung fĂŒr Softwaresystemtechnik fĂŒr den laufenden Instituts-Betrieb ĂŒber 20 Jahre hinweg mehr als 50 Millionen Euro aus seinem persönlichen Vermögen zur VerfĂŒgung zu stellen. Mittlerweile hat sich sein finanzielles Engagement vervierfacht, so dass sich der Gesamtbetrag auf mehr als 200 Millionen Euro erhöht. Plattners privater Finanzaufwand ist damit der höchste, der je fĂŒr eine deutsche UniversitĂ€t geleistet wurde.

Im Herbst 1999 nahm das HPI als "An-Institut" an der UniversitĂ€t Potsdam seinen Lehrbetrieb auf. Rund 170 Bachelor- und 50 Master-Studenten haben seitdem ihre Ausbildung zu IT-Ingenieuren erfolgreich abgeschlossen. Derzeit zĂ€hlt das Institut rund 360 Studenten. Am HPI lernen sie, komplexe IT-Systeme und Softwareprodukte zu verstehen, zu entwickeln und zu beherrschen. Sie werden damit fĂŒr leitende Managementpositionen in der IT-Industrie wie die eines Projektleiters oder eines Chief Technology Officers (CTO) vorbereitet. Angestrebt wird vom HPI insbesondere die Schaffung einer Ingenieurskultur im IT Systems Engineering.

Derzeit lehren und forschen am Institut sechs Professoren. UnterstĂŒtzt werden sie von 35 wissenschaftlichen Mitarbeitern und 15 weiteren Dozenten mit Lehrauftrag. Die Institutsverwaltung hat 18 Mitarbeiter. Die Professoren, deren Zahl demnĂ€chst auf zehn steigt, werden in der Regel gemeinsam mit der UniversitĂ€t Potsdam berufen. Die Studierenden sind an der UniversitĂ€t Potsdam immatrikuliert und erhalten nach erfolgreichem Studium den international anerkannten Bachelor- bzw. Masterabschluss. Die Kooperation der gemeinnĂŒtzigen "Hasso-Plattner-Institut fĂŒr Softwaresystemtechnik GmbH" mit der UniversitĂ€t Potsdam ist vertraglich geregelt.

Weil die technische und bauliche Ausstattung sowie das VerhĂ€ltnis der Zahl der Studierenden zur Anzahl der Professoren und Dozenten so gut sind, findet die wissenschaftliche Nachwuchs-Elite gĂŒnstige Studien- und Forschungsbedingungen an der Potsdamer Pionier-Einrichtung vor. Am Institut wird die persönliche Betreuung jedes einzelnen Studierenden groß geschrieben. StudienanfĂ€ngern - jedes Jahr werden zum Wintersemester höchstens 80 der am besten qualifizierten Bewerber angenommen - erleichtert ein begleitendes Seminar den Einstieg. Jedes "Erstsemester" hat einen Paten aus dem Kreis der Ă€lteren Studierenden. Wer zum Master-Studiengang zugelassen wird (maximal 40 PlĂ€tze zum Sommersemester), wird von einem Professor als Mentor persönlich betreut. Jeder Studierende findet einen freien Computer-Arbeitsplatz in den Laboren und Seminaren.

Das Hasso-Plattner-Institut liegt an der Berliner Stadtgrenze in Potsdam-Babelsberg, unweit des Film- und Medienparks und in unmittelbarer NĂ€he zum Griebnitzsee. Der 30.000 Quadratmeter große Campus im GrĂŒnen hat einen komfortablen S-Bahn- und Bus-Anschluss. Autofahrer finden genĂŒgend ParkplĂ€tze vor. Das ParkgelĂ€nde mit großen BĂ€umen, einem kleinen See und Springbrunnen bietet eine anregende ArbeitsatmosphĂ€re. Möglichkeiten zum gemĂŒtlichen Ausspannen sind ebenfalls vorhanden. Zwei dreigeschossige Bauten - das HauptgebĂ€ude des HPI mit Cafeteria und das Informatik-Institut der UniversitĂ€t Potsdam - sowie ein zweigeschossiger Bau - der Hörsaaltrakt mit insgesamt 470 PlĂ€tzen - gehören zum Komplex.

Im Zentrum des Campus posiert "Mr. Net", die interaktive Skulptur des zeitgenössischen spanischen KĂŒnstlers Jaume Plensa, die mit sphĂ€rischen GerĂ€uschen und Lichteffekten auf ihre Umgebung reagiert. Zur Standort-Bibliothek, zum benachbarten Studentendorf mit neun HĂ€usern, zur Mensa und zum Angebot von Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel sind es jeweils nur ein paar Schritte. Um mit der S-Bahn jeweils in die Innenstadt zu kommen, benötigt man fĂŒr Potsdam sieben und fĂŒr Berlin 30 Minuten. Das nĂ€chste Einkaufszentrum ist mit dem Bus in 15 Minuten erreichbar.

HassoPlattnerVentures, Potsdam

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hasso-Plattner-Institut arbeitet seit 13. Juni 2005 "HassoPlattnerVentures", eine Kombination aus Wagniskapital-Fonds und Firmen-Brutkasten ("Inkubator") fĂŒr die IT-Branche. In dem Potsdamer GrĂŒnderzentrum fĂŒr junge IT-Firmen sollen junge FirmengrĂŒnder unter Anleitung erfahrener Berater und mit UnterstĂŒtzung durch Wagniskapital softwaregetriebene Produktideen "ausbrĂŒten" und marktreif machen. Plattner legte fĂŒr das kommerzielle Projekt einen Fonds auf, von dessen Kapitalausstattung mit ĂŒber 50 Millionen Euro er mindestens die HĂ€lfte beisteuert. Weitere institutionelle Investoren können sich mit mindestens jeweils fĂŒnf Millionen Euro engagieren.

Hasso Plattner Institute of Design, Palo Alto

In Palo Alto , an der Stanford University , eröffnete Stifter Prof. Hasso Plattner am 3. Oktober 2005 das "Hasso Plattner Institute of Design".

An ihm sollen Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen gemeinsam nutzerfreundliche Innovationen entwickeln. SAP-MitgrĂŒnder und -Aufsichtsratsvorsitzender Plattner statte das Institut mit 35 Millionen US-Dollar aus. Es gehört zur "School of Engineering" der Stanford University im "Silicon gehören. Das Potsdamer "Hasso-Plattner-Institut fĂŒr Softwaresystemtechnik" soll von der Zusammenarbeit mit dem neuen Institute of Design in Stanford besonders profitieren. So ist neben dem Austausch von Studenten und Wissenschaftlern auch ein jĂ€hrlich stattfindender Workshop in Deutschland geplant zum Thema "Erfinderisches Entwickeln" (Design Thinking). Ebenso sollen ĂŒber die Achse Potsdam - Palo Alto renommierte deutsche Unternehmen in gemeinsame internationale Entwicklungs-Projekte eingebunden werden. Mit Hilfe moderner Tele-Teaching-Techniken soll die DurchfĂŒhrung solcher Projekte auf beiden Seiten des Atlantiks erleichtert werden. Außerdem ist ein Austausch von Lehrinhalten und anderen Materialien vereinbart.

Weblinks


Koordinaten: 52° 23' 37" N, 13° 7' 56" O

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