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Letzte Änderung für Artikel Pfingstberg: 19.01.2006 21:32

Pfingstberg

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Der Pfingstberg ist mit 76 Metern eine der h├Âchsten Erhebungen Potsdams und vor allem bekannt durch sein Belvedere, das Friedrich Wilhelm IV. nach italienischen Vorbildern bis 1863 von den Architekten Ludwig Persius , Friedrich August St├╝ler und Ludwig Ferdinand Hesse errichten lie├č. Die parkartige Gartenanlage wurde nach Pl├Ąnen Peter Joseph Lenn├ęs gestaltet.

Auf dem Pfingstberg befindet sich neben dem Belvedere auch der Pomonatempel (1801), das erste Bauwerk des damals erst neunzehnj├Ąhrigen Karl Friedrich Schinkel .

Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Aussichtsschloss zur Ruine und der Park verwilderte zunehmend. Seit Ende der 1980er Jahre bem├╝ht sich ein Verein um die Wiederherstellung der Anlage. Mit Unterst├╝tzung der Stiftung Preu├čische Schl├Âsser und G├Ąrten Berlin-Brandenburg und durch gro├čz├╝gige Spenden konnten Park und Schloss bis 2003 weitgehend rekonstruiert werden.

Namensgebung

In einer Karte von 1683 findet sich noch die Bezeichnung Eichberg. Ein Stadtwald, dem die Bev├Âlkerung kostenfrei Holz f├╝r den Hausbau entnehmen durfte. Nach der Anlage eines j├╝dischen Friedhofs, am s├╝dlichen Hang, wurde der Eichberg 1743 in Judenberg umbenannt.

Die dritte Namensgebung erfolgte nach dem Ankauf eines Grundst├╝cks mit einem Pavillon, dem Pomonatempel, durch K├Ânig Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1817. Von da an trug die Anh├Âhe den heutigen Namen Pfingstberg.

Das Gel├Ąnde geh├Ârte dem Geheimen Rath Oesfeld, bei dem K├Ânigin Luise Pfingsten 1804 gespeist haben soll. Nach dem angenehmen Aufenthalt auf dem Weinberg, so wird berichtet, habe die K├Ânigin die Umbenennung des Berges vorgeschlagen. Friedrich Wilhelm III. soll daraufhin 1817, zum Andenken an seine 1810 verstorbene Gemahlin, die Namens├Ąnderung vorgenommen haben. Eine zweite Version lautet, ein Besuch des K├Ânigs auf der Anh├Âhe, Pfingsten 1817, sei der Grund der ├änderung gewesen.

Weblinks

F├Ârderverein Pfingstberg in Potsdam e.V.

Wikipedia

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