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Letzte Änderung für Artikel Berlin-Wittenau: 16.01.2006 18:12

Berlin-Wittenau

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Lage Wittenau in Berlin
Lage Wittenau in Berlin

Wittenau ist ein Ortsteil des Berliner Bezirks Reinickendorf. Bis 1999 war das ├Âstlich gelegene M├Ąrkische Viertel Teil von Wittenau. Im Norden schlie├čen sich die Ortsteile Waidmannslust und Hermsdorf an, nach Westen der Ortsteil Tegel. Im S├╝den liegt der Flughafen Berlin-Tegel. Nach (S├╝d-) Osten hin schlie├čt sich der f├╝r den Bezirk namensgebende Ortsteil Berlin-Reinickendorf an.

Geschichte

Wittenau, urspr├╝nglich Dalldorf , bestand in seiner Anfangszeit (erstmalige Nennung 1322 ) fast ausschlie├člich aus Wald und Heideland. Erste Einwohnerzahl gegen 1734 ist mit 124 benannt, die bis zur Eingemeindung nach Berlin 1920 auf 10.203 wuchs.

1905 wurde Dalldorf nach dem damaligen Amtsvorsteher Peter Witte in Wittenau umbenannt, nach dem auch die Grundschule benannt wurde, um dadurch dem negativ wirkenden Zusammenhang mit der 1877/79 errichteten Nervenheilanstalt, der heutigen Karl-Bonhoeffer -Nervenklinik (im Volksmund: Bonnys Ranch), zu entrinnen.

Ein erheblicher Entwicklungsschritt Wittenaus ergab sich durch den Bau der Eisenbahn nach Oranienburg (Nordbahn) und Kremmen (Kremmener Bahn), da nun an beiden Ortsenden eine Bahnanbindung bestand.

Die Dorfkirche auf dem Dorfanger ist seit ihrer Errichtung Ende des 15. Jahrhundert im Aussehen fast unver├Ąndert geblieben.

Auf der ca. 200 Morgen gro├čen Fl├Ąche der "Dalldorfer Heide" nahe der Tegeler Feldmark entstand 1899/1900 eine Werkssiedlung der Fa. Borsig , Borsigwalde .

U-Bahnhof

U-Bahnhof Wittenau
U-Bahnhof Wittenau

Bereits seit dem Bau des M├Ąrkischen Viertels in den 1960er Jahren war eine Anbindung an die U-Bahn geplant. Mitte der 1980er Jahre wurde dann konkret eine Verl├Ąngerung der U-Bahnlinie 8 beschlossen. Diese sollte nun nach Wittenau schwenken und das M├Ąrkisches Viertel von Westen durchqueren. Aber erst am 24. September 1994, nach dem Fall der Mauer wurde der heutige Endbahnhof Wittenau der U8 am westlichen Rand des M├Ąrkischen Viertels er├Âffnet und am 29. September der ├ľffentlichkeit ├╝bergeben.

Der U-Bahnhof wurde vom Architekten Rainer Gerhard R├╝mmler entworfen. Er erhielt bunten Fliesen, haupts├Ąchlich in den Farben gr├╝n und braun. Die Muster an den S├Ąulen erinnern an B├Ąume, die die Decke st├╝tzen. Der Bahnhof liegt unter dem Eichborndamm und erhielt einen ├ťbergang zur Nordbahn der S-Bahn.

Eine Verl├Ąngerung der U8 ├╝ber den Bahnhof hinaus in das M├Ąrkische Viertel hinein ist langfristig geplant. Wegen der angespannten Haushaltslage des Landes Berlin ist sie aber unwahrscheinlich.

Weblinks


Koordinaten: 52┬░36'00 N 13┬░20'00 O

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