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Letzte Änderung für Artikel Alexanderplatz (Berlin): 17.02.2006 23:45

Alexanderplatz (Berlin)

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Der Alexanderplatz ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt der östlichen StadthĂ€lfte Berlins. TĂ€glich besuchen ihn mehr als 300.000 Menschen. Er liegt im Bezirk Mitte und wird im Volksmund kurz „Alex“ genannt.

Alexanderplatz vom Fernsehturm aus gesehen (2002)
Alexanderplatz vom Fernsehturm aus gesehen (2002)

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Entstehung (bis 1800)

Memhardt-Plan von 1652 mit Georgentor (nicht genordet)
Memhardt-Plan von 1652 mit Georgentor (nicht genordet)
Stadtplanausschnitt mit der Königsvorstadt (1789)Das alte Berlin ist rot dargestellt, die Königsvorstadt nordöstlich braun
Stadtplanausschnitt mit der Königsvorstadt (1789)
Das alte Berlin ist rot dargestellt, die Königsvorstadt nordöstlich braun
Der Alexanderplatz 1796In der Mitte die KönigsbrĂŒcke mit den Kolonnaden
Der Alexanderplatz 1796
In der Mitte die KönigsbrĂŒcke mit den Kolonnaden
Wollmesse auf dem Alexanderplatz um 1830
Wollmesse auf dem Alexanderplatz um 1830
Plan des Alexanderplatzes 1804 - die Grundform behielt er bis zur Umgestaltung in den 1920er Jahren
Plan des Alexanderplatzes 1804 - die Grundform behielt er bis zur Umgestaltung in den 1920er Jahren
Der Alexanderplatz 1903
Der Alexanderplatz 1903

Im 13. Jahrhundert entstand unweit des heutigen Platzes das Spital „Heiliger Georg“. Dieses Spital war der Namensgeber fĂŒr das Georgentor in der Berliner Stadtmauer, das anfangs Oderberger Tor hieß. Vor diesem sammelten sich die wichtigsten aus dem Norden und Nordosten kommenden Straßen, beispielsweise aus Oderberg, Prenzlau und Bernau aber auch die Straßen in die großen HansestĂ€dte an der Ostsee . Das Georgentor war im 16. Jahrhundert das wichtigste Stadttor, die meisten Waren kamen durch dieses in die Stadt.

Nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde die Stadtmauer verstĂ€rkt. 1658 bis 1683 entstand ein Festungsring, in dessen Entstehungszeit auch einige Tore geschlossen wurden, beispielsweise das sĂŒdöstlich gelegene Stralauer Tor . Das Georgentor gewann dadurch nochmals an Bedeutung. Vor dem Tor entstand ein kleiner Platz, an dem 1681 aus Platzmangel im Stadtinneren ein Viehmarkt entstand (den Platz nannte man zu dieser Zeit auch Ochsenmarkt). Auch ein Wochenmarkt wurde zu dieser Zeit erstmals auf dem heutigen Alexanderplatz abgehalten.

Um diesen Platz herum entwickelte sich Ende des 17. Jahrhunderts langsam eine Vorstadt - die Georgenvorstadt - die trotz eines Bauverbotes 1691 weiter gedieh, sodass um 1700 schon mehr als 600 HĂ€user entstanden waren. Anders als die VorstĂ€dte im SĂŒdwesten Berlins (Friedrichstadt, Dorotheenstadt ), die planmĂ€ĂŸig und streng geometrisch angelegt wurden, wucherten die VorstĂ€dte im Nordosten (neben der Georgenvorstadt auch die Spandauer Vorstadt und die Stralauer Vorstadt) planlos.

Nachdem der preußische König Friedrich I. nach seiner Krönung in Königsberg am 6. Mai 1701 durch das Georgentor in Berlin einzog, wurde dieses nun Königstor genannt. Auch die Georgenvorstadt wurde nun Königsvorstadt (oder kurz Königsstadt) genannt. 1734 entstand die Berliner Zollmauer, die die ringförmig um die alte Stadt entstandenen VorstĂ€dte zusammenfasste. Das Königstor wurde an die neue Mauer vorverlegt. Dadurch verlor das alte Tor an Bedeutung und wurde schließlich 1746 abgetragen. Ende des 18. Jahrhunderts war die Königsvorstadt in ihrer Grundstruktur geschaffen, mit unregelmĂ€ĂŸigen Blöcken, bedingt durch die vom Tor in verschiedene Richtungen weglaufenden Straßen. Das Gebiet dominierten große Manufakturen (Seide, Wolle) und militĂ€rischen Einrichtungen, beispielsweise das 1799/1800 entstandenen Exerzierhaus von David Gilly . Der sĂŒdliche Teil des Platzes war mit BĂ€umen abgetrennt vom Verkehr und wurde als Paradeplatz genutzt, wohingegen die nördliche HĂ€lfte weiterhin Markt blieb. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts fand hier jedes Jahr im Juni die bedeutendste Wollmesse Deutschlands statt.

Zwischen 1752 und 1755 lebte Gotthold Ephraim Lessing in einem Haus am Alexanderplatz. 1771 entstand an der Stelle des alten Königstores eine neue SteinbrĂŒcke ĂŒber den Festungsgraben (die KönigsbrĂŒcke), an deren Seiten 1777 kolonnadengesĂ€umte LĂ€den errichtet wurden, die von Carl von Gontard geplanten Königskolonnaden . 1783 bis 84 entstanden von Georg Christian Unger sieben dreigeschossige GebĂ€ude um den Platz, unter anderem der berĂŒhmte Gasthof zum Hirschen, in dem Heinrich von Kleist in den letzten Tagen vor seinem Selbstmord lebte und auch Karl Friedrich Schinkel einige Zeit Dauermieter war.

Der Platz gewinnt an Bedeutung (1800 bis 1900)

Auf dem Paradeplatz vor dem alten Königstor wurde am 25. Oktober 1805 der russische Zar Alexander I. zu einem Besuch empfangen. AnlĂ€sslich dieses Ereignisses erließ König Friedrich Wilhelm III. am 2. November eine VerfĂŒgung, mit der der Platz nun Alexanderplatz hieß.

WĂ€hrend der MĂ€rzrevolution 1848 kam es auch auf dem Alexanderplatz zu StraßenkĂ€mpfen und RevolutionĂ€re blockierten den Weg vom Platz in die Stadt mit Barrikaden. Auch Theodor Fontane , der ganz in der NĂ€he in einer Apotheke arbeitete, beteiligte sich am Aufbau dieser Barrikade und beschrieb spĂ€ter, wie er mit Material aus dem KönigstĂ€dter Theater half, die Neue Königstraße zu verbarrikadieren: Es ging ĂŒber den Alexanderplatz weg auf das KönigstĂ€dter Theater zu, das alsbald wie im Sturm genommen wurde.

Im 19. Jahrhundert wuchs die gesamte Königsstadt weiter. Anfang des Jahrhunderts war eine dreistöckige Bebauung erreicht, Mitte des 19. Jahrhunderts eine vierstöckige und Ende des Jahrhunderts waren die meisten GebĂ€ude schon fĂŒnfgeschossig. Die großen Manufakturen und MilitĂ€reinrichtungen wichen der Wohnbebauung und dem Handel. Im SĂŒdosten des Platzes entstand das KönigstĂ€dter Theater von Carl Theodor Ottmer, Grundsteinlegung war am 31. August 1823 , Eröffnung am 4. August 1824 . Die letzte Vorstellung des Theaters war schon am 3. Juni 1851 und das GebĂ€ude wurde anschließend zunĂ€chst als Wollmagazin, dann als Mietshaus und bis zum Abriss 1932 als Gasthaus Aschinger genutzt. Anfang der 1870er schĂŒttete man den ehemaligen Festungsgraben zu, um auf ihm die Berliner Stadtbahn zu errichten, deren Eröffnung 1882 war. Mit ihr eröffnete der Stadtbahnhof Alexanderplatz. 1883 bis 84 entstand das Grand Hotel , ein Neorenaissancebau mit 185 Zimmern und zum Platz hin mit LĂ€den im Erdgeschoss. Von 1886 bis 1890 entstand außerdem das PolizeiprĂ€sidium, ein riesiger Backsteinbau, dessen nördlicher Eckturm das GebĂ€ude dominierte. Bis 1890 entstand auch das Amtsgericht am Alexanderplatz.

1886 errichtete man westlich der Stadtbahn eine Zentralmarkthalle, woraufhin 1896 der Wochenmarkt auf dem Alexanderplatz verboten wurde. Durch die freiwerdenden FlĂ€chen teilte sich der Platz nun funktional. WĂ€hrend Ende des 19. Jahrhunderts der aufkommende Individualverkehr und die ersten Pferdeomnibuslinien den nördlichen Teil dominierten, war der sĂŒdliche Teil (der ehemalige Paradeplatz) ruhiger und der Gartendirektor Hermann MĂ€chtig gestaltete ihn 1889 gĂ€rtnerisch. Im Nordwesten des Platzes wurde 1895 auf einer zweiten, kleineren GrĂŒnflĂ€che, die 7,5 Meter hohe kupferne Berolina-Statue von Emil Hundrieser aufgestellt.

BlĂŒtezeit und Neugestaltung (1900 bis 1940)

Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte der Alexanderplatz seine BlĂŒtezeit. Am Platz entstanden die legendĂ€ren WarenhĂ€user von Tietz (1904-11), Wertheim (1910-1911) und Hahn (1911). Die Königskolonnaden mussten 1910 dem Wertheim-Kaufhaus weichen und stehen seither im Kleistpark . Das Warenhaus von Tietz hatte zu dieser Zeit mit 250 Metern LĂ€nge die lĂ€ngste Kaufhausfassade der Welt. BegĂŒnstigt wurde das Aufleben des Platzes durch seine Funktion als Verkehrsknotenpunkt. Neben den drei unterirdischen U-Bahnlinien (ab 1913 beziehungsweise 1930 ) hielt hier die Fern- und S-Bahn auf dem Stadtbahnviadukt, Omnibusse und ab 1877 auch Pferde-, ab 1898 als elektrische Straßenbahnen ebenerdig - insgesamt stehen fĂŒnf Ebenen fĂŒr den Verkehr zur VerfĂŒgung. In den Goldenen Zwanzigern war der Platz so neben dem Potsdamer Platz der Inbegriff eines lebhaft pulsierenden Weltstadtplatzes. Dem Schriftsteller Alfred Döblin diente der Platz namensgebend fĂŒr seinen Roman Berlin Alexanderplatz .

Planungen von Martin Wagner fĂŒr den Alexanderplatz: an diesem Plan orientierten sich alle am Architekturwettbewerb teilnehmenden ArchitektenErkennbar ist die Hufeisenform
Planungen von Martin Wagner fĂŒr den Alexanderplatz: an diesem Plan orientierten sich alle am Architekturwettbewerb teilnehmenden Architekten
Erkennbar ist die Hufeisenform

Im Zusammenhang mit dem drohenden Kollaps des Individualverkehrs am Alexanderplatz schlug der damalige Baustadtrat Martin Wagner Ende der 1920er Jahre eine Umgestaltung des Platzes vor. Der Platz sollte dem Verkehr angepasst und die GebĂ€ude architektonisch einheitlich sein. Wagner entwarf einen Plan, in dem er in der Mitte des Platzes einen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 100 Metern vorsah, der nur von der Straßenbahn gekreuzt werden sollte. Um dieses Rondell herum sollten siebengeschossige GebĂ€ude entstehen. Die Neue Königstraße und die Landsberger Straße, die von Nordosten in den Platz mĂŒndeten, sollten dabei von GebĂ€uden ĂŒberbaut werden, die Durchfahrten sollten zwei Etagen hoch sein. Damit wollte Wagner erreichen, dass der Platz architektonisch geschlossen war. FĂŒr das Warenhaus Tietz im Nordwesten des Platzes war eine neue Fassade vorgesehen.

Nach den Vorgaben Wagners wurde ein beschrĂ€nkter Architekturwettbewerb gestartet, an dem fĂŒnf Berliner und ein Kölner ArchitektenbĂŒro teilnehmen durften. Neben dem Siegerentwurf des BĂŒros „Hans und Wassili Luckhardt mit Alfons Anker“ nahmen auch Peter Behrens , Ludwig Mies van der Rohe , Paul Mebes , Johann Emil Schaudt und MĂŒller-Erkelenz an diesem Wettbewerb teil. Die Entscheidung fiel am 5. Februar 1929. Als einziger Architekt hielt sich Mies van der Rohe nicht an die Vorgaben und belegte den letzten Platz des Wettbewerbs.

Da sich nicht genĂŒgend private Investoren zur Umsetzung des Planes von Luckhardt fanden, kam der Berliner Magistrat auf Behrens' Entwurf zurĂŒck, obwohl er im Architekturwettbewerb nur den zweiten Platz belegt hatte. Behrens sah einen ovalen Kreisverkehr vor, um den hufeisenförmig GebĂ€ude errichtet werden sollten.

Der Alexanderplatz 1930.Das Berolinahaus ist im Rohbau fertig, fĂŒr das Alexanderhaus werden noch Erd-/U-Bahnarbeiten durchgefĂŒhrt. Im Bild rechts unten Wertheim, ganz links Tietz. Rechts in der Mitte das PolizeiprĂ€sidium. In der Platzmitte Aschinger, das ehemalige KönigstĂ€dter Theater.
Der Alexanderplatz 1930.
Das Berolinahaus ist im Rohbau fertig, fĂŒr das Alexanderhaus werden noch Erd-/U-Bahnarbeiten durchgefĂŒhrt. Im Bild rechts unten Wertheim, ganz links Tietz. Rechts in der Mitte das PolizeiprĂ€sidium. In der Platzmitte Aschinger, das ehemalige KönigstĂ€dter Theater.

Bis Anfang der 30er Jahre wurden zwei GebĂ€ude im SĂŒdwesten des Platzes errichtet: das Alexanderhaus und das Berolinahaus. Das GebĂ€ude des KönigstĂ€dter Theaters und weitere GebĂ€ude mussten dem Kreisverkehr weichen, der sechs Straßen aufnahm. Die Hauptachsen hatten einen Durchmesser von 97 bzw. 63 Metern. Die 7,5 Meter hohe Berolina-Figur, die 1925 Bauarbeiten an der U-Bahn weichen musste, wurde 1934 vor dem Alexanderhaus neu aufgestellt.

Doch auch Behrens Entwurf konnte nicht komplett umgesetzt werden, da der Großteil der FlĂ€chen privaten EigentĂŒmern gehörte und die Ankaufsumme fĂŒr die GrundstĂŒcke bei gewaltigen 20 Millionen Reichsmark lag. Das amerikanische Konsortium, das das Alexander- und Berolinahaus bauen ließ, hatte nach der Weltwirtschaftskrise kein Geld fĂŒr weitere Bauten und auch andere Investoren fanden sich nicht. Auch in der NS-Zeit Ă€nderte sich der Platz nicht.

Zerstörung und Neuerrichtung (1940 bis 1964)

Der Zweite Weltkrieg erreichte den Alexanderplatz erst Anfang April 1945 . Die Berolinastatue war zwar schon 1944 entfernt (und vermutlich zu Kriegszwecken eingeschmolzen) worden, ansonsten war der Platz vom Krieg bis zu diesem Zeitpunkt aber verschont geblieben. Doch im April 1945 fielen nun auch auf den Alexanderplatz Bomben. Die Bombardierungen und die StraßenkĂ€mpfe in den letzten Kriegstagen beschĂ€digten den Platz und die gesamte Bausubstanz der Königsvorstadt stark.

Nach dem Krieg wollte man die alte Zeit hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen. Hans Scharouns „ Kollektivplan “ von 1946 sah deshalb weitrĂ€umige Abrisse vor, die Platz schaffen sollten fĂŒr breite Straßen. Die Teilung Berlins verhinderte die Umsetzung dieses Plans. Grundlage fĂŒr den Aufbau im Osten waren die „Sechzehn GrundsĂ€tze des StĂ€dtebaus“ (27. Juli 1950 ) und die darauf aufbauenden „GrundsĂ€tze fĂŒr die Neugestaltung der Berliner Innenstadt“ vom 23. August 1950. Am 6. September 1950 wurde schließlich das so genannte Aufbaugesetz verabschiedet.

Die „GrundsĂ€tze fĂŒr die Neugestaltung der Berliner Innenstadt“ sahen eine 90 Meter breite Straße vom Osten ĂŒber den Alexanderplatz zur Straße Unter den Linden vor. Die Umsetzung begann 1951 in der Stalinallee. Die reprĂ€sentativen Bauten waren aber zu teuer, sodass die spĂ€ter weiter westlich errichteten Bauten in Plattenbauweise erfolgten.

Zwischen 1961 und 1964 wurde in unmittelbarer NĂ€he des Alexanderplatzes das Haus des Lehrers mit der angrenzenden Kongresshalle errichtet.

Der sozialistische Platz (1964 bis 1990)

Am im FrĂŒhjahr 1964 gestarteten Wettbewerb fĂŒr die Neugestaltung des Alexanderplatzes durften sechs Architekturkollektive teilnehmen. Es gewann der Entwurf des Stadtbauamts von Schweizer, Tscheschner und Schulz. 1965 begann sĂŒdwestlich des Alexanderplatzes der Bau des Berliner Fernsehturms, fĂŒr den unter anderem die 1886 errichtete Markthalle weichen musste. 1967 begann die Umsetzung des Siegerentwurfs des Architekturwettbewerbs fĂŒr den Alexanderplatz. Im Norden entstand bis 1969 das „Centrum“-Warenhaus und das 120 Meter hohe Interhotel. In der gleichen Zeit entstand nördlich der Straße „Alexanderplatz“ das zehngeschossige „Haus der Elektroindustrie“. 1969 wurde schließlich der Platz neu gestaltet. Walter Womackas Brunnen der Völkerfreundschaft im Norden und Erich Johns Urania-Weltzeituhr im SĂŒden sollten den Platz auflockern. Bis 1971 entstand nördlich der Straße „Alexanderplatz“ außerdem das siebzehngeschossige „Haus des Reisens“. Mit diesen Bauten war der Alexanderplatz fertig gestaltet, seine FlĂ€che war nun mit 80.000 mÂČ mehr als viermal so groß wie die PlatzflĂ€che vor dem Krieg mit 18.000 mÂČ.

Von der konzeptionellen Ausgestaltung her folgte die Planung dem Beispiel Moskaus. Der Platz ist Ă€hnlich wie der Rote Platz als zentraler Kundgebungsort fĂŒr Großveranstaltungen geeignet, wobei die KapazitĂ€t enorm ist. FĂŒr Paraden, vor allem der StreitkrĂ€fte , waren die breiten angrenzenden Straßen geeignet. Der Fernsehturm schließlich bildete die in der sozialistischen Stadt hĂ€ufig anzutreffende (und auch der kapitalistischen Stadt nicht unbeliebte) StĂ€dtebauliche Dominante .

Die anliegenden breiten Straßen trennten den Platz von der Stadt ab. Da zudem die Straßenbahn vom Platz entfernt wurde, erlangte er nicht wieder das Weltstadtflair der 20er Jahre. Nach seiner Fertigstellung 1971 waren es zunĂ€chst Großereignisse wie die X. Weltjugendfestspiele im Sommer 1973, die Feiern zum 25. Jahrestag der DDR im Oktober 1974 oder die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestags des Kriegsendes 1975, die den Platz belebten. Bis Ende der 1980er entwickelt er sich trotzdem langsam zum Zentrum Ostberlins. Auf diesem Platz im Zentrum der Hauptstadt der DDR fand am 4. November 1989 – wenige Tage vor dem Fall der Berliner Mauer – die grĂ¶ĂŸte Demonstration gegen das DDR-Regime statt, die sogar live im DDR-Fernsehen ĂŒbertragen wurde. Eine Million Menschen versammelten sich auf dem Alexanderplatz.

Neugestaltung nach der Wende (ab 1990)

Straßenbahn auf dem Alexanderplatz. Im Hintergrund sind die Weltzeituhr und das Haus des Reisens zu sehen
Straßenbahn auf dem Alexanderplatz. Im Hintergrund sind die Weltzeituhr und das Haus des Reisens zu sehen
Die Planungen fĂŒr den Platz
Die Planungen fĂŒr den Platz

Nach der Wende schien die weitrĂ€umige sozialistische Architektur nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Anliegende Investoren verlangten Planungssicherheit, und 1993 fand daher erneut ein Architekturwettbewerb statt. In der ersten Phase gab es 16 Einsendungen, von denen fĂŒnf im April 1993 fĂŒr die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewĂ€hlt wurden. Diese fĂŒnf Architekten mussten ihre PlĂ€ne auf detaillierte Anforderungen hin anpassen. Beispielsweise war nun die RĂŒckkehr der Straßenbahn auf den „Alex“ geplant, und die Umsetzung der PlĂ€ne in mehreren Stufen musste ermöglicht werden. Der am 17. September 1993 ermittelte Gewinner war der Berliner Architekt Hans Kollhoff , der an den Behrens-Entwurf angelehnt, eine hufeisenförmige, sieben- bis achtgeschossige Bebauung mit 150 Meter hohen TĂŒrmen mit 42 Geschossen im Außenbereich vorsah. Das Alexanderhaus und das Berolinahaus – beide unter Denkmalschutz – bilden dabei die sĂŒdwestliche Begrenzung. Den zweiten Platz belegte der Entwurf von Daniel Libeskind und Bernd Faskel . Den dritten Platz belegt das ArchitekturbĂŒro Kny & Weber, das sich stark an der Hufeisenform Wagners orientierte. Der Entwurf von Kollhoff wurde als Grundlage fĂŒr BebauungsplĂ€ne am 7. Juni 1994 vom Berliner Senat beschlossen.

Im Jahr 1995 schloss zunĂ€chst die Landesbank Berlin die Sanierung des Alexanderhauses ab. 1998 fuhr die erste Straßenbahn wieder ĂŒber den Alexanderplatz, und 1999 wurden mit den GrundstĂŒckseigentĂŒmern und den Investoren die stĂ€dtebaulichen VertrĂ€ge fĂŒr die Umsetzung der PlĂ€ne von Kollhoff und Timmermann unterzeichnet. Am 2. April 2000 schrieb der Senat endgĂŒltig den Bebauungsplan fĂŒr den Alexanderplatz fest. Die KaufvertrĂ€ge zwischen Investoren und der Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung unterzeichneten beide Seiten am 23. Mai 2002 , womit die Grundlagen fĂŒr den Umbau geschaffen worden waren.

2004 begann der Umbau des alten „Centrum“-Warenhauses, das seit der Wende ein Galeria-Kaufhof-Kaufhaus beherbergt. Die Fassade wurde dabei um rund 25 Meter in Richtung des Platzes versetzt und dieser damit enger gefasst. 2005 begannen die Sanierungsarbeiten am Berolinahaus, das zukĂŒnftig eine Filiale der Bekleidungskette C&A beherbergen soll. Außerdem laufen seit 2005 die Arbeiten fĂŒr eine zweite Straßenbahnlinie, die nach derzeitigen Planungen im Mai 2007 erstmals fahren und sĂŒdlich des Berolinahauses verlaufen soll.

Nachdem die aufwĂ€ndige Sanierung des U-Bahnhofs bereits seit einigen Jahre lief, begann im Februar 2006 auch die Neugestaltung des Platzes an sich. ZunĂ€chst soll bis Mitte 2006 der nördliche Teil gestaltet werden, Ende 2006 soll die U-Bahnhof-Sanierung abgeschlossen sein. Nach und nach bis zum FrĂŒhjahr 2007 wird der sĂŒdliche Teil des Platzes fertig gestellt werden. Die PlĂ€ne dazu stammen von Gerkan, Marg und Partner und der Hamburger Firma WES-Landschaftsarchitekten, die aus einem Gestaltungswettbewerb hervorgingen, den das Land Berlin 2004 veranstaltete. Der Platz erhĂ€lt eine Pflasterung aus gelben Granitsteinen, am Rand um die GebĂ€ude mit grauem Mosaikpflaster. Um den Brunnen der Völkerfreundschaft entstehen Sitztreppen, um die U-Bahn-EingĂ€nge BĂ€nke. Die Kosten sollen sich auf 8,7 Millionen Euro belaufen.

FĂŒr die Zukunft sehen die Planungen den Abriss des 120 Meter hohen ehemaligen Interhotels (heute „Hotel Park-Inn“) und die Errichtung dreier GebĂ€ude an dieser Stelle vor. Weiterhin soll der Platz mit dem Bau eines GebĂ€udes im Osten geschlossen werden. Ob und wann dies umgesetzt wird ist unklar, zumal das zum Abriss vorgesehene Hotelhochhaus erst im Jahr 2005 eine neue Fassade bekam. Realistisch erscheint nur der Termin 2008 fĂŒr die Fertigstellung der ca. 35 Meter hohen Blockumbauung. Der vom Land Berlin und den Investoren genannte Termin 2013 fĂŒr die Fertigstellung der geplanten 150 Meter hohen HochhĂ€user scheint jedoch unwahrscheinlich. Von den einst 13 geplanten HochhĂ€usern blieben nach Modifikationen der PlĂ€ne zehn ĂŒbrig und nach Medienberichten scheinen maximal sechs ĂŒberhaupt noch langfristig geplant. Da sich der Immobilienmarkt Berlins entgegen den ursprĂŒnglichen Prognosen seit Jahren negativ entwickelt und die Branche mit einem gigantischen Leerstand an BĂŒroflĂ€chen zu kĂ€mpfen hat, zeichnet sich eine Verwirklichung der HochhausplĂ€ne fĂŒr den Alex gegenwĂ€rtig in keiner Weise ab.

Verkehr

Der Alexanderplatz, am Zusammenfluss bedeutender Straßen entstanden, ist seit jeher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. So ist der Alexanderplatz Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 1, 2 und 5.

Der Bahnhof Berlin Alexanderplatz auf der Berliner Stadtbahn ist Bahnhof der RegionalzĂŒge, der S-Bahn-Linien S5, S7, S75 und S9 und der U-Bahn-Linien U2, U5 und U8.

Auf dem Alexanderplatz gibt es eine Straßenbahnhaltestelle („U-Bahnhof Alexanderplatz“) der Berliner Straßenbahn, eine weitere befindet sich direkt hinter dem Bahnhof Alexanderplatz („S- und U-Bahnhof Alexanderplatz“). Es halten die Linien M4, M5, M6 und die Nachtlinie N92. Insgesamt fahren an einem normalen Wochentag ĂŒber 850 Mal Straßenbahnen ĂŒber den Platz.

Es halten die Buslinien 100, 148, 200 und TXL.

Bauwerke

Der Alexanderplatz derzeit
Der Alexanderplatz derzeit

Der Alexanderplatz wird von BaudenkmĂ€lern sozialistischer Architektur von herausragender Bedeutung dominiert. Einzig der Bahnhof im SĂŒdwesten und die beiden Behrens -Bauten Alexanderhaus und Berolinahaus stammen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg . Die weiteren Bauten direkt auf dem Platz sind das ehemalige Centrum-Warenhaus und das Hotel Park Inn. Nördlich und östlich durch breite, bis zu zwölf Spuren breite Straßen abgegrenzt stehen das Haus des Lehrers (mit Kongresshalle), das Haus der Elektroindustrie und das Haus des Reisens. SĂŒdöstlich entsteht derzeit ein Einkaufszentrum mit dem Namen Alexa.

Die Adresse Alexanderplatz haben die Bauten direkt auf dem Platz und an den angrenzenden Straßen im Norden und Osten, die ebenfalls „Alexanderplatz“ heißen. Mit der Neugestaltung und der damit verbundenen vollkommenen Umbauung des Platzes durch ein GebĂ€ude im Osten des GelĂ€ndes werden die außen liegenden Straßen umbenannt werden (derzeitig im GesprĂ€ch: „Alexanderstraße“). Heute sind die Adressen gegen den Uhrzeigersinn wie folgt vergeben:

  • Alexanderplatz 1: Berolinahaus
  • Alexanderplatz 2: Alexanderhaus
  • Alexanderplatz 3: Kongresshalle
  • Alexanderplatz 4: Haus des Lehrers
  • Alexanderplatz 5: Haus des Reisens
  • Alexanderplatz 6: Haus der Elektroindustrie
  • Alexanderplatz 7: UntergebĂ€ude des Hotelhochhauses mit GeschĂ€ften
  • Alexanderplatz 8: Hotel Park Inn
  • Alexanderplatz 9: Galeria Kaufhof (ehemals „Centrum“-Warenhaus)

Auf dem Platz selbst befindet sich der Brunnen der Völkerfreundschaft und die Weltzeituhr, ein beliebter Treffpunkt fĂŒr Verabredungen. Bis 1944 stand ein Berolina-Standbild auf dem Platz.

Der nahe gelegene Fernsehturm – das höchste begehbare Bauwerk Westeuropas – wird zwar oft mit dem Alexanderplatz identifiziert, befindet sich aber nicht auf dem Platz selbst, sondern auf der RĂŒckseite des S- und Regionalbahnhofs an der Panoramastraße. Auch das Rote Rathaus wird oft mit dem Alexanderplatz identifiziert, befindet sich aber einige hundert Meter weiter sĂŒdlich an der Rathausstraße im historischen Kern Berlins und somit auch nicht auf dem Alexanderplatz. Gleiches gilt fĂŒr die Marienkirche und den Neptunbrunnen, die sich im Bereich zwischen Rathausstraße und Karl-Liebknecht-Straße befinden, der keinen eigenen Namen trĂ€gt und deshalb oft als Teil des Alexanderplatzes angesehen wird.

Alexanderhaus und Berolinahaus

Alexanderhaus
Alexanderhaus

Das Alexanderhaus und das Berolinahaus sind die beiden einzigen GebĂ€ude des Planes von Peter Behrens von 1929 , die errichtet wurden. Die denkmalgeschĂŒtzten achtgeschossigen GebĂ€ude wurden in moderner Stahlbetonskelettbauweise errichtet und gehören zu den ersten dieser Art. Baubeginn fĂŒr das Berolinahaus war 1929, fĂŒr das Alexanderhaus 1930. Beide GebĂ€ude wurden bis 1932 von amerikanischen Investoren errichtet, die auch eine enge Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben der Stadt forderten. Im Berolinahaus befindet sich daher ein Eingang zur U-Bahn.

Die Erdgeschosse der GebĂ€ude waren fĂŒr LĂ€den vorgesehen, im ersten Obergeschoss befindet sich jeweils eine hervorstehende, umlaufende Glasgalerie fĂŒr Restaurants. Die sechs restlichen Etagen waren fĂŒr BĂŒros vorgesehen. Die charakteristische Fassade besteht aus quadratischen Fenstern, die durch Unterteilungen nochmals in vier Quadrate geteilt sind. Jeweils zwei bis drei Fenster sind zusammengefasst in einer gemeinsamen Vertiefung in der Natursteinfassade.

Im Zweiten Weltkrieg wurden beide GebÀude stark beschÀdigt, nach dem Krieg aber wieder hergestellt. 1951 zog ein HO -Warenhaus in das Alexanderhaus und die Verwaltung des Stadtbezirks Mitte und ein Postamt in das Berolinahaus.

Nach der Wende wurde zunĂ€chst 1993 bis 1995 das Alexanderhaus von der Landesbank Berlin nach PlĂ€nen des ArchitektenbĂŒros Pysall, Stahrenberg & Partner fĂŒr mehr als 300 Millionen Mark restauriert. FĂŒr diese Restaurierung bekamen Bauherr und Architekten 1998 den europĂ€ischen Denkmalschutzpreis. Genutzt wird das GebĂ€ude vorrangig von der Bankgesellschaft Berlin AG und der Berliner Sparkasse .

Das Berolinahaus wÀhrend der Umbauarbeiten 2005
Das Berolinahaus wÀhrend der Umbauarbeiten 2005

Das Berolinahaus, in dem sich bis 1998 das Bezirksamt Mitte befand und seither leer stand, wird seit 2005 von der GrundstĂŒcksentwicklungsgesellschaft Pegasus fĂŒr 48 Millionen Euro nach PlĂ€nen von Sergei Tchoban saniert. Ab Herbst 2006 sollen die unteren zwei Etagen und zwei Untergeschosse vom Bekleidungshaus C&A genutzt werden, das somit an den Alexanderplatz zurĂŒckkehrt, an dem 1911 die erste deutsche C&A-Filiale eröffnet wurde. Dazu werden die unteren Etagen entkernt, nur die oberen Etagen behalten ihre kleinen BĂŒrorĂ€ume, wie Behrens sie konzipiert hatte. Auch der Paternosteraufzug im GebĂ€ude verschwindet. Nach außen wird das GebĂ€ude jedoch aus DenkmalschutzgrĂŒnden nach der Sanierung aussehen wie schon bei seiner Eröffnung 1932. Auf dem Dach soll ein Dachgarten entstehen. FĂŒr den Bauzaun haben sich eigens engagierte GraffitikĂŒnstler zusammengefunden und ihn mit bunten und zumeist lustigen Motiven zu versehen.

Haus des Lehrers und Kongresshalle

Haus des Lehrers und Kongresshalle
Haus des Lehrers und Kongresshalle

Das 54 Meter hohe Haus des Lehrers (kurz HdL) wurde zwischen 1962 und 1964 im Osten des Platzes, getrennt von ihm durch die Straße „Alexanderplatz“, errichtet. Es war das erste Hochhaus am Alexanderplatz. Die Grundsteinlegung fĂŒr das GebĂ€ude des Architekten Hermann Henselmann war am 12. Dezember 1962, eröffnet wurde es am 9. September 1964. Es wurde an der Stelle des 1908 errichteten Berliner Lehrervereinshauses gebaut, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Das Haus des Lehrers ist ein 12-geschossiges Hochhaus in der Form einer Box, eine typische Lösung fĂŒr die Wolkenkratzer -Architektur der Nachkriegsmoderne . Die Besonderheit des GebĂ€udes ist ein umlaufendes Fries zwischen dem zweiten und fĂŒnften Obergeschoss, im Volksmund Bauchbinde genannt. Dieses von Walter Womacka in Anlehnung an mexikanische Wandbilder entworfene Fries mit dem Namen „Unser Leben“ zeigt Darstellungen aus dem gesellschaftlichen Leben in der DDR. Mit sieben Metern Höhe und 125 Metern LĂ€nge zĂ€hlt es zu den grĂ¶ĂŸten Kunstwerken Europas. Der gesamte GebĂ€udekomplex steht unter Denkmalschutz.

Zum GebĂ€ude gehört auch die angrenzende, seitlich zurĂŒckgesetzte Kongresshalle, die seit September 2003 das Berliner Congress Center (BCC) beheimatet.

Haus des Lehrers mit der Installation Blinkenlights
Haus des Lehrers mit der Installation Blinkenlights

Das Haus des Lehrers wurde als BegegnungsstĂ€tte fĂŒr PĂ€dagogen errichtet, unter anderem traf sich hier der Klub Berliner PĂ€dagogen. Im dritten und vierten Obergeschoss – hinter dem umlaufenden Fries – befand sich die PĂ€dagogische Zentralbibliothek, eine der bedeutendsten pĂ€dagogischen Bibliotheken Europas mit 650.000 Schriften. Im fĂŒnften Obergeschoss befand sich der dazugehörige Lesesaal.

Nach der Wende ging das GebĂ€ude im September 1991 in das Eigentum des Landes Berlin ĂŒber, das dort Teile der Senatsschulverwaltung unterbrachte. Ab 1994 wurde das GebĂ€ude fĂŒr unterschiedliche Zwecke vermietet und schließlich Ende 2001 fĂŒr 8,18 Millionen Euro verkauft. Zwischen 2002 und 2004 wurde es fĂŒr ca. 25 Millionen Euro komplett restauriert, modernisiert und zum Teil umgebaut. Auf dem Dach befindet sich seither ein rundum verglaster Aufbau, der ein BĂŒro beinhaltet, das zu den BĂŒros der 12. Etage gehört.

In der Zeit von September 2001 bis Februar 2002 , Dezember 2003 bis Januar 2004 , im Oktober 2004 und nochmals im Oktober 2005 wurde das GebĂ€ude fĂŒr die interaktive Lichtinstallation Blinkenlights des Chaos Computer Clubs genutzt.

Commons: Haus des Lehrers – Bilder, Videos oder Audiodateien

Haus des Reisens

Haus des Reisens
Haus des Reisens

Das 17-geschossige Haus des Reisens wurde 1969 bis 71 im Zuge der sozialistischen Platzumgestaltung errichtet. Entworfen wurde es von Roland Korn , Johannes Brieske und Roland Steiger . Um das Hochhaus gibt es eine flache, zweigeschossige Umbauung. Das GebĂ€ude beherbergte bis zur Wende die Hauptdirektion des ReisebĂŒros der Deutschen Demokratischen Republik und BĂŒros der Interflug . Das Haus des Reisens beherbergt heute im Erdgeschoss den Club Stern Radio, im 12. Geschoss befindet sich der Club Week-End. Auch ein ReisebĂŒro ist noch heute in dem GebĂ€ude zu finden.

An der östlichen Fassade befindet sich ein weiteres Werk des KĂŒnstlers Walter Womacka , der auch den Brunnen der Völkerfreundschaft und das Fries am Haus des Lehrers gestaltete: die Kupferarbeit „Der Mensch ĂŒberwindet Zeit und Raum“.

Auch das Haus des Reisens soll langfristig Kollhoffs PlĂ€nen fĂŒr den neuen Alexanderplatz weichen. Im Gegensatz zu den meisten anderen GrundstĂŒcken, bei denen die Umsetzung unwahrscheinlich ist, könnte das GrundstĂŒck des Haus des Reisens eines der ersten sein, auf dem eines der 150 Meter hohen HochhĂ€user entsteht. Zum einen wurde das GebĂ€ude nicht umfangreich saniert und zum anderen will der Besitzer – die Alexanderplatz 5 GbR – den Neubau.

Haus der Elektroindustrie

Haus der Elektroindustrie
Haus der Elektroindustrie

Das 10-geschossige Haus der Elektroindustrie (seltener: Haus der Elektrotechnik) von Peter Skujin , Emil Leibold , Heinz Mehlan und anderen wurde zwischen 1967 und 69 errichtet und ist 220 Meter lang. Es wurde in Stahlskelett-Konstruktion gebaut und nötige WÀnde dann mit Ziegelsteinen gemauert.

Das GebĂ€ude wurde zu DDR-Zeiten vom Ministerium fĂŒr Elektroindustrie und Elektronik genutzt, nach der Wende von der Treuhand , die hier ihren Hauptsitz hatte. Es gehört seit 1998 der Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG), die es zwischen 1998 und 2000 fĂŒr 120 Millionen Mark sanieren ließ. Im Zuge dieser Sanierung wurde Ende 2000 die Fassade vom Architekten Sergei Tchoban neu gestaltet. Die einzelnen Platten der Fassadenverkleidung tragen riesige Buchstaben, die zusammen ein Zitat aus Döblins Roman Berlin Alexanderplatz bilden:

Eine Handvoll Menschen um den Alex. Am Alexanderplatz reissen sie den Damm auf fĂŒr die Untergrundbahn. Man geht auf Brettern. Die Elektrischen fahren ĂŒber den Platz die Alexanderstraße herauf durch die MĂŒnzstraße zum Rosenthaler Tor. Rechts und links sind Straßen. In den Straßen steht Haus bei Haus. Die sind vom Keller bis zum Boden mit Menschen voll. Unten sind die LĂ€den. Destillen, Restaurationen, Obst- und GemĂŒsehandel, Kolonialwaren und Feinkost, FuhrgeschĂ€ft, Dekorationsmalerei, Anfertigung von Damenkonfektion, Mehl und MĂŒhlenfabrikate, Autogarage, FeuersozietĂ€t. Wiedersehen auf dem Alex, HundekĂ€lte. NĂ€chstes Jahr, 1929, wirds noch kĂ€lter.

Mieter des Objektes mit der Adresse Alexanderplatz 6 sind unter anderem das Umweltministerium (das 2008 hier wegzieht) und Versicherungen.

Ein Abriss des GebÀudes zur Umsetzung von Kollhoffs HochhausplÀnen scheint unwahrscheinlich, da das GebÀude saniert ist und langfristige MietvertrÀge bestehen.

Hotelhochhaus

Heute ist in dem Hochhaus das Hotel „Park Inn“
Heute ist in dem Hochhaus das Hotel „Park Inn“

Das Hotel befindet sich im Nordosten des Platzes und wurde zur gleichen Zeit wie das Warenhaus errichtet. Es ist Teil des Entwurfes fĂŒr die Neugestaltung des Alexanderplatzes von 1964. Dieser sah jedoch kein Hochhaus mit rechteckiger GrundflĂ€che im Norden der BebauungsflĂ€che vor, sondern eines mit quadratischer GrundflĂ€che im SĂŒden. Entworfen wurde es vom Kollektiv Roland Korn , Heinz Scharlipp und Hans-Erich Bogatzky , errichtet zwischen 1967 und 1970. Das Hotel ist mit rund 120 Metern Höhe zusammen mit dem Hochhaus der Treptowers das höchste Hochhaus Berlins und das höchste HotelgebĂ€ude Deutschlands (das Marriott in Frankfurt am Main liegt zwar höher, nutzt aber nur die obersten Etagen eines GebĂ€udes). Es ist außerdem das drittgrĂ¶ĂŸte Hotel Deutschlands.

Eröffnet wurde das Hotel 1970 als Interhotel „Stadt Berlin“ mit 2.000 Betten. Es handelte sich neben einigen FĂŒnf-Sterne-Hotels im Ostteil Berlins um ein Vier-Sterne-Hotel, in dem bevorzugt Delegationen der Staaten des Warschauer Paktes untergebracht wurden. Zum damaligen Zeitpunkt waren die schnellen AufzĂŒge bemerkenswert. Nach der Wende wurde es zunĂ€chst „Forum Hotel“, seit 2003 ist es das „Park Inn Berlin Alexanderplatz“, betrieben von der skandinavischen SAS-Rezidor-Gruppe. Das Vier-Sterne-Hotel bietet 1.006 Zimmer. Im Panoramarestaurant in der 37. Etage befindet sich heute ein Casino – das höchste Europas. Das Sockelgeschoss des GebĂ€udes bietet nicht nur einigen gastronomischen Einrichtungen wie einem Burger King -Restaurant und einer Eisdiele sowie einigen kleineren LadengeschĂ€ften Platz, im Erdgeschoss und im Untergeschoss befindet sich auch ein großer Fachmarkt fĂŒr Unterhaltungselektronik (Saturn). Dieser ist einer der attraktivsten Anziehungspunkte auf dem Alex und trĂ€gt so wesentlich zum lebhaften Charakter des Platzes bei.

Nach der Wende wurde das GebĂ€ude nach und nach saniert. Zuletzt wurden ab 2001 fĂŒr 20 Millionen Euro alle Zimmer neu gestaltet. Von Mai bis November 2005 wurde die 15.000 mÂČ große Glasfassade (die sich vor den Fenstern befindet) erneuert. Die neuen, verspiegelten 6800 Fassadenelemente kosteten 3 Millionen Euro.

„Centrum“-Warenhaus

Galeria Kaufhof wÀhrend des Umbaus im August 2005Im rechten Bereich sind erste Teile der neuen Natursteinfassade erkennbar
Galeria Kaufhof wÀhrend des Umbaus im August 2005
Im rechten Bereich sind erste Teile der neuen Natursteinfassade erkennbar

Das GebĂ€ude des ehemaligen HO -Warenhauses „Centrum“ befindet sich im Nordwesten des Alexanderplatzes, an der Stelle, an der schon Hermann Tietz Anfang des 20. Jahrhunderts ein Kaufhaus errichtet hatte. Es wurde zur gleichen Zeit errichtet wie das Interhotel und ist Teil des Siegerplanes des 1964 veranstalteten Architekturwettbewerbs fĂŒr die Neugestaltung des Platzes. Die konkrete Umsetzung plante das Architekturkollektiv Josef Kaiser und GĂŒnter Kunert , Baubeginn war 1967 . Eröffnet wurde es 1969 , kleinere Bauarbeiten dauerten bis 1970 . Das Warenhaus hatte zur Eröffnung eine VerkaufsflĂ€che von 15.000 mÂČ und war damit das grĂ¶ĂŸte Warenhaus der DDR .

Nach der Wende wurde das GebĂ€ude von der Metro AG ĂŒbernommen und nach einer leichten Modernisierung eine Filiale der Galeria Kaufhof eröffnet. Die VerkaufsflĂ€che wurde dabei auf 20.000 mÂČ erhöht. Der Kaufhof am Alex ist seitdem eines der umsatzstĂ€rksten WarenhĂ€user in ganz Deutschland.

Im Zuge der Umsetzung der neuen PlĂ€ne fĂŒr den Alexanderplatz von Kollhoff/Timmermann wird das Warenhaus seit Juni 2004 nach PlĂ€nen des Architekten Josef Paul Kleihues umfassend modernisiert und erweitert. Der Grundriss wird dabei vergrĂ¶ĂŸert, indem die dem Platz zugewendete Fassade um ca. 25 Meter in Richtung Platzzentrum vorgesetzt wird. Die vierte und fĂŒnfte Etage des GebĂ€udes, die derzeit fĂŒr ein Restaurant und Verwaltung genutzt werden, werden komplett dem Verkaufsraum zugeschlagen. Damit erhöht sich die VerkaufsflĂ€che von 20.000 auf 35.000 mÂČ, das GebĂ€ude wird damit die grĂ¶ĂŸte Kaufhof-Filiale Europas beherbergen. Die charakteristische Wabenfassade mit 13.000 mÂČ wird dabei durch eine Natursteinfassade aus Travertin mit großen GlasflĂ€chen ersetzt, die sich stilistisch an der konservativen Formensprache vieler Berliner Bauten des letzten Jahrzehnts wie etwa am Pariser Platz und am Leipziger Platz orientiert. In der Mitte des GebĂ€udes entsteht ein großer Lichthof mit einer großen Halbkugel aus Glas als Dach. Darunter fahren 20 Rolltreppen, die mit 22 Metern Spannweite zu den lĂ€ngsten freitragenden Warenhaustreppen der Welt gehören. Insgesamt kosten die Maßnahmen 110 Millionen Euro , wovon der grĂ¶ĂŸte Teil (85 Millionen Euro) fĂŒr GrundstĂŒcksankĂ€ufe aufgewendet wurde. Eine Besonderheit der Umbaumaßnahme ist, dass sie wĂ€hrend des laufenden Verkaufsbetriebes durchgefĂŒhrt wird. So sind gegenwĂ€rtig (Herbst 2005) im Inneren des Kaufhauses BaugerĂŒste aufgebaut, auf denen man den Bauarbeitern bei der Arbeit zusehen kann. Die VerkaufsflĂ€chen werden je nach Baufortschritt innerhalb des GebĂ€udes hin und her geschoben. Die Kunden können so die Erfahrung des „Einkaufens auf der Baustelle“ machen. Obwohl der Kaufhof fĂŒr den Umbau nicht geschlossen wird, soll am 24. Mai 2006 eine „Eröffnung“ gefeiert werden.

S- und Regionalbahnhof

Die Halle des Bahnhofes Alexanderplatz, links Regionalbahnsteig, rechts S-Bahn
Die Halle des Bahnhofes Alexanderplatz, links Regionalbahnsteig, rechts S-Bahn

Nach PlĂ€nen von Johann Eduard Jacobsthal errichtete man ab 1881 im Zusammenhang mit dem Bau der Berliner Stadtbahn auch den Bahnhof Alexanderplatz. Zwei Mittelbahnsteige, die auch heute noch zu finden sind, fanden unter der großen Rundbogenhalle Platz. Schließlich wurde der Bahnhof am 7. Februar 1882 fĂŒr den Stadt- und Vorortverkehr eröffnet, am 15. Mai des gleichen Jahres folgt der Bahnsteig fĂŒr den Fernverkehr. Die elektrische S-Bahn fuhr jedoch nie in diese Halle ein, denn zuvor wurde diese in den Jahren 1923 bis 1926 auf Anweisung der Reichsbahn nach PlĂ€nen von Friedrich HĂŒlsenkampf umgestaltet, um mehr Licht in den Bahnhof zu lassen. Am 11. Juni 1928 begann auch das S-Bahn-Zeitalter am Bahnhof Alexanderplatz. Damals fuhren jedoch noch teilweise DampfzĂŒge im Fahrplan, die nur nach und nach durch die elektrischen ersetzt wurden. Von 1929 bis 1932 fand ein Umbau des Bahnhofs im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Alexanderplatzes statt. Nun war auch ein nahezu direkter Übergang zu den drei U-Bahnlinien möglich, was auch dringend nötig war, fuhr doch bereits seit 1913 die heutige Linie U2 entlang.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Bahnhof schwere SchĂ€den. Vom April 1945 bis zum 4. November fuhren hier weder S-Bahn noch FernzĂŒge, der Verkehr ruhte. Ab Ende 1945 fand der Wiederaufbau bzw. die Sanierung des Bahnhofes statt, die bis 1951 dauerte. Bereits ab dem Jahr 1962 fand die nĂ€chste Umgestaltung statt. Bis 1964 wurden die LĂ€ngsseiten der Halle nach den PlĂ€nen der Architekten Hans-Joachim May und GĂŒnter Andrich im großen Maße verglast. Außerdem benutzte nun die S-Bahn auch den seit 1942 außer Betrieb befindlichen Fernbahnsteig, der von etwa 70 auf 96 Zentimeter erhöht wurde, seitdem war eine wesentlich flexiblere BetriebsfĂŒhrung möglich. Aufgrund des hohen Taktes von bis zu 90 Sekunden auf der Stadtbahn endeten nun auch einige Zuggruppen an diesem Bahnsteig.

Nach der Wende war wiederum eine Umgestaltung des Bahnhofes beziehungsweise der Stadtbahnbögen geplant. Die Architekten Robert Paul Niess und Rebecca Chestnutt legten PlĂ€ne vor, nach denen die zu DDR-Zeiten zugemauerten Bögen wieder eröffnet werden und dort LĂ€den und GeschĂ€fte einziehen sollten, womit 1995 begonnen wurde. Die Bahnsteige wurden bis 1996 neu aufgebaut, sodass am 12. MĂ€rz 1998 ein vollkommen sanierter Bahnhof in Betrieb genommen werden konnte. Seitdem halten am zweiten Mittelbahnsteig Regionalbahn und - expresse , jedoch fahren Intercity - und ICE -ZĂŒge durch. Im unteren Bereich sind sehr viele GeschĂ€fte sowie ein S-Bahnkundenzentrum und ein DB-ReiseZentrum eingezogen.

U-Bahnhof

Plan der U-Bahnlinien und U-Bahnhöfe am Alexanderplatz
Plan der U-Bahnlinien und U-Bahnhöfe am Alexanderplatz
Bahnsteig der U8
Bahnsteig der U8

Der U-Bahnhof Alexanderplatz ist einer der grĂ¶ĂŸten U-Bahnhöfe der Berliner U-Bahn. Dort fahren die Linien U2, U5 und U8. Der Bahnhof ist H-förmig angelegt, wobei die U2 im östlichen Arm, die U8 im westlichen Arm und die U5 auf der tiefer gelegenen Querebene fahren. Die Bahnsteige der U2 und U8 werden außerdem durch eine Ladenpassage ĂŒber dem Bahnhof der U5 miteinander verbunden.

Der Bahnsteig der heutigen Linie U2 wurde zwischen 1910 und 1913 von Alfred Grenander erbaut und am 1. Juli 1913 eröffnet. Bereits damals wurde unter dem Bahnsteig ein Rohbaufragment fĂŒr eine zukĂŒnftige Linie nach Friedrichshain errichtet. Diese wurde jedoch aufgrund des Ersten Weltkrieges nie gebaut.

Wenige Jahre spĂ€ter wollte die AEG eine eigene U-Bahnlinie in Nord-SĂŒd-Richtung erbauen (die heutige U8). DafĂŒr wurde westlich des Stadtbahnviaduktes bereits ein Tunnel gegraben. Nachdem die AEG das Projekt aus finanziellen GrĂŒnden jedoch nicht fertig stellen konnte, wurde die angefangene Linie von der Stadt Berlin ĂŒbernommen. Man entschloss sich jedoch, die neue Linie ĂŒber den Alexanderplatz zu fĂŒhren, um so einen Anschluss an die heutige U2 zu ermöglichen. Ab 1926 wurde dieser neue Bahnhof neben der Stadtbahn gebaut und am 18. April 1930 eröffnet.

Bereits 1926 / 27 begann man mit dem Bau einer neuen Strecke Richtung Osten, der heutigen U5. Der viergleisige Bahnhof wurde quer zu den bereits bestehenden Bahnhöfen angelegt und verband diese so. Die Ă€ußeren Gleise sind fĂŒr eine weitere Linie nach Weißensee vorgesehen. Auch diese Linie ist bis heute nicht realisiert worden. Der Bahnhof der heutigen U5 wurde am 21. Dezember 1930 eröffnet.

Die Bahnhöfe der U5 und U8 sowie die sie verbindende unterirdische FußgĂ€ngerebene, die Vorbild fĂŒr viele Ă€hnliche Anlagen in anderen StĂ€dten werden sollte, entstanden als einheitlich geplantes Bauwerk im Stil der Neuen Sachlichkeit . Architekt war wiederum Alfred Grenander, dessen Stil sich in den 17 Jahren seit Vollendung des U2-Bahnsteigs deutlich gewandelt hatte. Statt durch historisierende Details, wie die an ionische SĂ€ulenkapitelle erinnernden StĂŒtzenköpfe, wirken die spĂ€teren Bauteile des Schnellbahnknotens durch durchdachte Raumfolgen, Blickbeziehungen und die Klarheit der rĂ€umlichen Komposition.

WĂ€hrend der Berliner Teilung (1961-1989) war der Bahnsteig der U8 vom restlichen Bahnhof abgetrennt und seine ZugĂ€nge zugemauert, da die ZĂŒge der vom West- durch den Ost- zurĂŒck in den Westsektor verkehrenden Linie hier ohne Halt durchfuhren. Damit gehörte der Bahnsteig zu den so genannten Geisterbahnhöfen. Um die Existenz des Bahnsteigs zu verschleiern, waren die vermauerten Stellen mit originalgetreuen Kopien der bahnhofstypischen Wandfliesen verkleidet.

Westlich des Bahnhofs der hier endenden U5 befindet sich eine Kehrgleisanlage. An diese Anlage ist der so genannte Waisentunnel angeschlossen, mit dem Fahrzeuge mit der U8 ausgetauscht werden können. Diese Verbindung nutzt die von der AEG gebauten, aber nicht verwendeten Tunnel. Hier soll auch spĂ€testens ab 2010 die U5 Richtung Westen verlĂ€ngert werden. Sie soll dann als „Kanzler-U-Bahn“ ĂŒber Brandenburger Tor und Reichstag zum neuen Hauptbahnhof fĂŒhren.

Nach der Wende wurde bzw. wird der U-Bahnhof umfassend fĂŒr 36 Millionen Euro saniert. Dabei verwendete die BVG wieder die charakteristischen tĂŒrkisfarbenen Fliesen. Die Bahnsteige der U5 und U8 erhielten neue, helle Granitfußböden, beim Bahnsteig der U2 wird denkmalgerecht ein neuer Asphaltboden gefertigt. FĂŒr den Einbau von FahrstĂŒhlen wurden einige Treppen umgelegt. Der Bahnhof enthĂ€lt heute vier AufzĂŒge, 86 Treppen und neun AusgĂ€nge.

Urania-Weltzeituhr

Weltzeituhr am Alex
Weltzeituhr am Alex

Die 16 Tonnen schwere Weltzeituhr wurde im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes am 2. Oktober 1969 feierlich der Öffentlichkeit ĂŒbergeben. Entworfen wurde sie von Erich John , der damals Dozent an der Hochschule fĂŒr bildende und angewandte Kunst in Berlin war. Die siebenmonatigen Bauarbeiten leitete Hans-Joachim Kunsch . Die Idee zur Uhr kam 1966 bei Abrissarbeiten fĂŒr den Alexanderplatz, als eine alte Urania-SĂ€ule an der alten Straßenbahnhaltestelle Memhardstraße weichen musste.

Über einem Steinmosaik in Form einer Windrose ist auf einer 2,70 Meter hohen SĂ€ule mit 1,50 Metern Durchmesser ein breiter Zylinder angebracht, dessen GrundflĂ€che ein Vierundzwanzigeck ist. Jede der 24 Seiten entspricht einer der 24 Zeitzonen der Erde. In das Aluminium sind die Namen wichtiger StĂ€dte der Zeitzone eingefrĂ€st. In diesem Zylinder dreht sich ein weiterer Zylinder, an dem man fĂŒr jede der Zeitzonen die aktuelle Uhrzeit ablesen kann. Über der Weltzeituhr dreht sich eine vereinfachte Darstellung des Sonnensystems mit Planeten und ihren Bahnen einmal pro Minute um sich selbst. Insgesamt ist die Uhr zehn Meter hoch.

Zwischen Oktober und Dezember 1997 wurde die Uhr fĂŒr 350.000 D-Mark saniert. Bei der Sanierung wurden auch Fehler ausgemerzt, beispielsweise befanden sich einige StĂ€dte in falschen Zeitzonen. 20 neue StĂ€dte wurden hinzugefĂŒgt.

Die Weltzeituhr war und ist einer der beliebtesten Treffpunkte Berlins. Vor allem Ostberliner verabreden sich sehr oft an der Weltzeituhr.

Brunnen der Völkerfreundschaft

Brunnen der Völkerfreundschaft
Brunnen der Völkerfreundschaft

Der Brunnen der Völkerfreundschaft wurde 1970 im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes aufgestellt und am 7. Oktober eingeweiht. Er wurde von einer KĂŒnstlergruppe rund um Walter Womacka geschaffen. Seine Schale hat einen Durchmesser von 23 Metern, er ist 6,20 Meter hoch und besteht aus getriebenem Kupfer , Glas , Keramik und Emaille . Das Wasser tritt an der höchsten Stelle aus und fließt dann spiralförmig ĂŒber 17 Schalen abwĂ€rts, die einen Durchmesser zwischen einem und vier Metern haben.

Der im Volksmund Nuttenbrosche genannte Brunnen steht unter Denkmalschutz. 2002 wurde er von Grund auf saniert.

Berolina (nicht mehr vorhanden)

Die Berolina-Statue um 1900
Die Berolina-Statue um 1900

Die Geschichte der Berolina-Figur beginnt am 21. Mai 1889 als Standbild aus Gips. Es wurde am Potsdamer Bahnhof aufgestellt, um den italienischen König Umberto I. zu begrĂŒĂŸen. SpĂ€ter wurde die von Emil Hundrieser entworfene Skulptur vom Hofklempnermeister Peters aus Kupfer getrieben und am 17. Dezember 1895 vor dem Warenhaus von Tietz aufgestellt. Die Figur wog 5 Tonnen.

WĂ€hrend der Novemberrevolution 1918 wurde die Figur beschĂ€digt und zunĂ€chst kurzzeitig in Treptow repariert. Anfang 1927 musste sie wĂ€hrend Bauarbeiten der U-Bahn weichen. Nachdem der Magistrat die Statue eigentlich nicht wieder errichten wollte, da sie zu sehr an die wilhelminische Zeit erinnerte, wurde sie auf DrĂ€ngen der Berliner im Dezember 1933 vor dem Alexanderhaus auf einem neuen Sockel erneut aufgestellt. Im Oktober 1944 schließlich wurde die Statue endgĂŒltig abgebaut und nachdem sie zuletzt auf dem Neuköllner GĂŒterbahnhof gesehen wurde, vermutlich zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Der Sockel wurde 1958 entfernt. Er soll laut Zeitzeugen am MĂŒggelturm zusammen mit anderem Schutt vergraben worden sein.

Die 7,55 Meter hohe Figur zeigte eine Frau mit Eichenkranz. Vorlage soll ein GemĂ€lde aus dem Roten Rathaus sein, das die Berliner Schustertochter Anna Sasse zeigt. Der Name „Berolina“ ist die latinisierte Form von „Berlin“.

Seit einigen Jahren gibt es Planungen, die Berolina-Figur neu aufzustellen. Statt aus Kupfer ist eine AusfĂŒhrung in Bronze geplant. Der Förderverein Wiedererstellung und Pflege der Berolina e.V. versucht derzeit, die geschĂ€tzten 600.000 Euro aufzutreiben.

Alexa

SĂŒdöstlich des Alexanderplatzes entsteht auf dem GrundstĂŒck nördlich der Stadtbahn bis zur JannowitzbrĂŒcke derzeit das Einkaufszentrum „Alexa“. Im Volksmund wird es schon jetzt aufgrund seiner geschwungenen Form Banane genannt. Dabei wird erstmals eine der breiten Straßen um den Alexanderplatz verkleinert. Die Alexanderstraße wird nach der Fertigstellung nur noch halb so breit sein, die andere HĂ€lfte wird dem Alexa-GrundstĂŒck zugeschlagen.

Der portugiesische Investor Sonae Immobiliaria investiert in das GebĂ€ude, das im FrĂŒhjahr 2007 eröffnet werden soll, 290 Millionen Euro. Das „Alexa“ soll mit insgesamt mehr als 180 GeschĂ€ften, einem Foodcourt mit gastronomischen Einrichtungen und einem Fitness -Center das grĂ¶ĂŸte Einkaufszentrum Berlins werden. Oberhalb einer mehrgeschossigen Tiefgarage mit etwa 1600 ParkplĂ€tzen entsteht ein fĂŒnfgeschossiges GebĂ€ude mit 36.000 Quadratmetern VerkaufsflĂ€che. Das GrundstĂŒck gehört der Berliner Degewo AG.

Der Charakter des Alexanderplatzes

Der Alexanderplatz ist in vielerlei Hinsicht ein Ort des Übergangs. Er ist nicht nur einer der am meisten frequentierten Verkehrsknotenpunkte Berlins, der tĂ€glich von Hunderttausenden ĂŒber- und unterquert wird. Er ist auch so in der Stadt gelegen, dass er ein Bindeglied zwischen verschiedenen, in ihrem Charakter sehr unterschiedlichen Stadtteilen bildet: Grenzt er im Westen in einiger Entfernung an den reprĂ€sentativen, historischen Prachtboulevard Unter den Linden, schließt sich im Osten die ehemalige Stalinallee mit ihren „ArbeiterpalĂ€sten“ an. Nördwestlich befinden sich die Spandauer Vorstadt und das ehemalige Scheunenviertel, die in der Vorkriegszeit „Arme-Leute-Gegenden“ waren aber jetzt angesagte Szene- und Touristen-Viertel sind. Im Nordosten ist das bevölkerungsreiche GrĂŒnderzeitgebiet des Prenzlauer Bergs nur einen Steinwurf entfernt. Alle diese Stadtteile haben im Alexanderplatz einen Bezugspunkt, wirken einerseits auf ihn ein und werden andererseits von ihm beeinflusst.

Das Publikum auf dem Alex bildet eine ausgesprochen bunte und lebhafte Mischung. Allein die Lage des Alexanderplatzes begĂŒnstigt das Aufeinandertreffen der verschiedensten sozialen Gruppen: Zwar sind die meisten Besucher gewöhnliche Pendler und EinkĂ€ufer. Aber selbst diese Gruppe setzt sich aus so verschiedenen Menschen wie ehemaligen „verdienten WerktĂ€tigen“ der DDR aus den unmittelbar anschließenden Plattenbauten, jungen, meist aus dem Westteil der Stadt in den Prenzlauer Berg zugezogen Familien und trendbewussten Studenten und KĂŒnstlern aus dem Scheunenviertel zusammen. DarĂŒber hinaus bietet der Brunnen der Völkerfreundschaft fast schon traditionell zahlreichen Punks und deren noch zahlreicheren Hunden eine Heimat. Jeden Freitagabend versammeln sich auf dem Alex hunderte von Teenagern aus den östlichen Randbezirken der Stadt, um sich zum Ausgehen zu verabreden. Nachts finden sich am Haus des Reisens junge Leute ein, um die Diskotheken , die sich dort zumindest vorĂŒbergehend eingenistet haben, zu besuchen. Direkt unter den Gleisen der S-Bahn befindet sich mit der „Besenkammer“ eine winzige, aber populĂ€re und 24 Stunden geöffnete Schwulenkneipe . TagsĂŒber findet man auf dem Alex außerdem Angestellte der Landesbank, Touristen aus dem Park-Inn Hotel, ein buntes Sammelsurium von Straßenmusikern, die in meist pseudo-folkloristischer Verkleidung ebensolche Musik darbieten, InformationsstĂ€nde oft obskurer politischer und religiöser Splittergruppen und ein breites Angebot verschiedenster Imbisse , von denen der Grillwalker – ein mobiler BratwurstverkĂ€ufer mit fest installiertem Regen- bzw. Sonnenschirm, der die Wurst direkt aus dem Bauchladen verkauft – der auffĂ€lligste ist.

Der Alexanderplatz ist im Laufe seiner Geschichte fast stĂ€ndig Neuplanungen und Umbaumaßnahmen unterworfen gewesen, so dass er nie eine endgĂŒltige Gestalt annehmen konnte. Meist Ă€nderten sich die Ă€ußeren Bedingungen schneller, als dass eine Umsetzung der PlĂ€ne möglich gewesen wĂ€re. Die Ausnahme der Zeit von den 70er Jahren bis zum Ende der DDR bestĂ€tigt nur die Regel. Dies hat sich bis zum heutigen Tage nicht geĂ€ndert. Zwar wurde nach dem Mauerfall im Jahr 1993 auch fĂŒr den Alexanderplatz erneut ein stĂ€dtebaulicher Plan entwickelt. Dieser ist jedoch in den bislang mehr als 10 vergangenen Jahren kaum in AnsĂ€tzen umgesetzt worden, da sich die politischen und wirtschaftlichen UmstĂ€nde zwischenzeitlich verĂ€ndert haben und infolgedessen eine Realisierung gegenwĂ€rtig nicht möglich ist.

Zur Jahreswende 2005/2006 gibt es auf dem Alexanderplatz mehrere parallel ablaufende Großbaustellen: Die Erweiterung des Kaufhofs, die Instandsetzung des Berolina-Hauses und der Umbau des U-Bahnhofs. Der Platz bietet dem Besucher ein wahrlich chaotisches Bild. Gleichwohl wird der Platz auch in diesem Zustand seinen verschiedenen Funktionen als Verkehrsknotenpunkt, Einkaufsgegend und beliebter Treffpunkt gerecht. Trotz denkbar ungĂŒnstigster Voraussetzungen fand Ende 2005 sogar wieder ein Weihnachtsmarkt auf dem Alex statt, wenn auch in verkleinerter Form, da ein Großteil des Platzes durch BauzĂ€une abgesperrt und damit nicht zu betreten ist. Auch eine öffentliche Schlittschuhbahn wurde wieder aufgebaut.

Trotz seines zwar oft etwas schmuddelig wirkenden aber fĂŒr viele Besucher offensichtlich unwiderstehlichen Charme bietet der Alex den meisten kaum einen Reiz, auf ihm ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit zu verweilen. Die AtmosphĂ€re ist hektisch, laut und unwirtlich, das Klima oft zugig. Der Alex selbst ist daher nur selten ein Ort, den man gezielt aufsucht, sondern dient meist eher als eine Art Umschlagplatz. Vergeblich sucht man gemĂŒtliche CafĂ©s oder einladende Restaurants.

Auch bietet der Alexanderplatz kein harmonisches, schon gar kein einheitliches Bild. Vielmehr treffen dort oft soziale, kulturelle und Ă€sthetische GegensĂ€tze aufeinander. In mancherlei Hinsicht ist er damit ein konzentriertes Abbild der Großstadt Berlin im Wandel. Die AttraktivitĂ€t oder – je nach Blickwinkel – UnattraktivitĂ€t des Alex liegt daher im Auge des Betrachters. Gilt er Ostalgikern als liebens- und schĂŒtzenwertes Relikt sozialistischen StĂ€dtebaus so schmĂ€hen ihn andere als dringend zu revidierende stĂ€dtebauliche SĂŒnde. SchĂ€tzen viele am Alexanderplatz seinen vieldeutigen, von zahlreichen BrĂŒchen durchzogenen Charakter, der dem Besucher aber auch viel Toleranz abverlangt, so erweckt er bei Investoren und Politikern Begehrlichkeiten, ihn zu einem harmonischen Einkaufsparadies und BĂŒrostandort umzugestalten. Gerade die innere WidersprĂŒchlichkeit und die daraus resultierende Lebendigkeit und der stĂ€ndige Wandel sind aber typische Eigenschaften des Alexanderplatzes und tragen letztlich entscheidend zu seiner Unverwechselbarkeit bei.

Literatur

  • Pysall, Hans-Joachim: Der Alexanderplatz / Das Alexanderhaus. Berlin: jovis, 1998. ISBN 3-931321-87-8
  • Burg, Annegret; Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung Berlin: Alexanderplatz Berlin. Geschichte Planung Projekte. Berlin: Kulturbuch Verlag, 2001. ISBN 3-00-007839-8
  • Entwicklungsgemeinschaft Alexanderplatz, Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung Berlin: Alexanderplatz. StĂ€dtebaulicher Wettbewerb. Berlin: Ernst & Sohn, 1994. ISBN 3-433-02477-4
  • Lemmer, Klaus J.: Alexanderplatz. Ein Ort deutscher Geschichte. Stuttgart: Parkland Verlag GmbH, 1991. ISBN 3-88059-602-6
  • Fiedler-Bender, Gisela: Peter Behrens. Berlin Alexanderplatz. Bezirksverband Pfalz, 1993. ISBN 3-89422-066-X
  • Missmann, Max; KlĂŒnner, Hans-Werner: Berliner PlĂ€tze. Berlin: Argon, 1992. ISBN 3-87024-223-X

Weblinks

Commons: Alexanderplatz – Bilder, Videos oder Audiodateien


Koordinaten: 52° 31â€Č 19″ N 13° 24â€Č 47″ O

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Hotel Charlot 10629 Berlin http://www.hotel-charlot.de  030 / 32 79 66-0
City Hotel Westerland 10623 Berlin http://www.cityhotel-westerland.de  030 / 312 10 04
Hotel Domus 10719 Berlin http://www.hotel-domus-berlin.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3030 / 88 03 44 - 0
Hotel Villa Kastania 14052 Berlin http://www.hotel-villa-kastania.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4030 / 3000 020
JugendgĂ€stehaus Central 10717 Berlin http://www.jugendgaestehaus-central.de  030 / 873 01 88 / 89
Hotel KurfĂŒrst 10707 Berlin http://www.kurfuerst.com Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3030 / 8856820
Propeller Island City Lodge 10709 Berlin http://www.propeller-island.de  030 / 891 90 16

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