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Letzte Änderung für Artikel Siemens AG: 18.02.2006 11:18

Siemens AG

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Siemens AG
Firmen Logo
Konzerninformation
Name Siemens AG
Hauptsitz MĂŒnchen
Firmeninformation
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Firmen Name Siemens AG
GrĂŒndungsdatum 12. Oktober 1847
GrĂŒndungsort Berlin
Firmensitz MĂŒnchen und Berlin
Mitarbeiter 460.800 (2005)
Umsatz 75,445 Mrd . Euro (2005)
Gewinn 2,42 Mrd . Euro (2005)
Siemens auf der Cebit in Hannover
Siemens auf der Cebit in Hannover
Siemens Forum Erlangen ("Himbeerpalast")
Siemens Forum Erlangen ("Himbeerpalast")
Siemens-Standort Berlin-Alt-Treptow
Siemens-Standort Berlin-Alt-Treptow
Siemens-Standort NĂŒrnberg Vogelweiherstr.
Siemens-Standort NĂŒrnberg Vogelweiherstr.

Die Siemens AG ist ein weltweit aktiver Konzern mit circa 120 Standorten in Deutschland. Siemens ist in mehr als 190 LĂ€ndern vertreten. Der Konzern wurde 1847 von Werner von Siemens gegrĂŒndet. Siemens beschĂ€ftigt nach eigenen Angaben rund 460.800 Mitarbeiter weltweit (2005), davon mehr als 165.200 (36%) in Deutschland . Im GeschĂ€ftsjahr 2005 betrug der Umsatz des Konzerns 75,445 Mrd. Euro, nach 70,237 Mrd. Euro im Jahr 2004 . Der Gewinn nach Steuern stagnierte dagegen. Im GeschĂ€ftsjahr 2005 wurden nur 2,42 Mrd. Euro im Vergleich zu 3,66 Mrd. Euro im Vorjahr erwirtschaftet.

Inhaltsverzeichnis

GeschÀftsfelder

Das operative GeschÀft der Siemens AG verteilt sich auf 13 Bereiche (2004):

Informationstechnik und Telekommunikation finden sich in der Netzwerk- und Telekommunikationssparte Communications (Com) und der Siemens Business Services (SBS). Bei der Power Generation (PG) ist die konventionelle Kraftwerkstechnik gebĂŒndelt, die Verteilung der Energie erfolgt mit Erzeugnissen der Power Transmission & Distribution (PTD). Bei der Automatisierungstechnik ist die Siemens AG weltweit fĂŒhrend, die Produkte und Dienstleistungen der GebĂ€ude- und Industrieautomation vertreiben die Sparten Automation and Drives (A&D), Industrial Solutions & Services (I&S) , sowie Siemens Building Technologies (SBT). Die Verkehrstechniksparte Transportation Systems baut Schienenfahrzeuge (z.B. U-Bahnen , den Transrapid und den ICE ) und die dazugehörig Infrastruktur. In der Sparte Siemens VDO Automotive AG (SV) werden der Automobilindustrie Teile zugeliefert. Die Medizintechniksparte Siemens Medical Solutions gehört zu den steten Gewinnbringern des Konzerns, ebenso die Osram GmbH, die sich unter anderem mit Beleuchtungstechnik beschĂ€ftigt. Zudem besitzt Siemens 34% der Anteile an der Framatome ANP .

Der Zweig Logistics and Assembly Systems (L&A) (ehemals Siemens Dematic AG, welche wiederum als Zusammenschluss der entsprechenden GeschĂ€ftsgebiete der Mannesmann AG und Siemens AG hervorging) wurde am 01. Oktober 2005 aufgelöst. Seine Teil-GeschĂ€ftsgebiete Postal Automation (PA) und Airport Logistics (AL) wurden in den Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) integriert. Das GeschĂ€ftsgebiet Electronic Assembly Systems (EA) gehört nun Automation and Drives (A&D) an. Distribution and Industry (DI), Material Handling and Production (MHP) und Customer Services (CS) werden zur Dematic GmbH & Co. KG. Diese rechtlich eigenstĂ€ndige Gesellschaft ist vorerst eine 100%ige Tochter der Siemens AG und nahm am 1. Januar 2006 ihre TĂ€tigkeit auf. HauptgrĂŒnde fĂŒr diesen Umbau waren anhaltende operative Verluste, hauptsĂ€chlich der ausgegliederten GeschĂ€ftsgebiete.

ErgÀnzt wird das operative GeschÀft durch das Ergebnis der Siemens Financial Services (SFS) und der / Siemens Real Estate(SRE) . Die Herstellung von passiven Bauelementen und Halbleiterbauelementen wurde 1999/2000 in die eigenstÀndigen Firmen Infineon und Epcos ausgegliedert. Weitere wichtige Beteiligungen sind Fujitsu-Siemens (PC-Hardware und Software) und der HausgerÀtehersteller BSH (Bosch und Siemens HausgerÀte GmbH).

Zur UnterstĂŒtzung der GeschĂ€ftsfelder gibt es zusĂ€tzlich noch Zentralabteilungen, wie z.B. Corporate Technology ( CT ), ehemals Zentrale Technik. Die CT bĂŒndelt breite Forschungs- und Entwicklungskompetenz, auf die die Siemens GeschĂ€ftsfelder zurĂŒckgreifen können, um technische Innovationen an den Markt zu bringen. Ein großer Teil der derzeit 7.400 (Stand 2004 ) jĂ€hrlichen Patentanmeldungen entstehen in der CT.

Geschichte

GeschĂ€ftsfĂŒhrer und
Vorstandsvorsitzende
der Siemens AG
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Firmenzeichen von Siemens-Schuckert
Firmenzeichen von Siemens-Schuckert
Am 12. Oktober 1847 grĂŒndet Werner von Siemens zusammen mit Johann Georg Halske die Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske in Berlin. Grundlage bildet seine Erfindung des Zeigertelegraphen . 1848 baut Siemens die erste Telegraphenlinie Europas ĂŒber weite Entfernungen zwischen Berlin und Frankfurt am Main. Sein Bruder Carl Wilhelm Siemens eröffnet 1850 die ReprĂ€sentanz der Firma in London . Werner von Siemens selbst arbeitet in den 1850er Jahren in Russland an der Schaffung eines neuen Telegraphen-Netzwerks.

1855 eröffnet Siemens eine Zweigniederlassung in St. Petersburg , die durch Carl von Siemens , einem Bruder des GrĂŒnders geleitet wird. In der Folge wĂ€chst die Gesellschaft weiter und eröffnet neue GeschĂ€ftsfelder bei der Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken und EisenbahnzĂŒgen sowie fĂŒr GlĂŒhlampen . 1890 zieht sich Werner von Siemens zurĂŒck und ĂŒberlĂ€sst die GeschĂ€fte seinem Bruder Carl sowie seinen Söhnen Arnold und Wilhelm . Diese wandeln die Firma 1897 in eine Aktiengesellschaft um. 1903 wird die ElektrizitĂ€ts-AG, vormals Schuckert & Co. ĂŒbernommen, die mit der Starkstromtechnik-Sparte von Siemens & Halske in die Siemens-Schuckert-Werke GmbH ausgegliedert wird. Die bisher andauernden Streitigkeiten mit AEG um Patente werden durch die gemeinsam mit AEG gegrĂŒndete Gesellschaft fĂŒr drahtlose Telegraphie System Telefunken beendet. Mit zwei anderen Gesellschaften formiert Siemens & Halske 1919 die Osram GlĂŒhlampen-Gesellschaft. 1923 grĂŒndet Siemens eine Niederlassung in Japan . In den folgenden Jahren beginnt die Fertigung von Radios , FernsehgerĂ€ten und Elektronenmikroskopen .

Im Zweiten Weltkrieg beschÀftigt Siemens Zwangsarbeiter . Nach dem Krieg steigt Siemens ab 1954 in die Datenverarbeitung ein und produziert Computer , Halbleiterbauelemente , Waschmaschinen sowie Herzschrittmacher .

1962 beschÀftigte der Konzern 240.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 5,4 Milliarden DM.

1966 werden Siemens & Halske AG, Siemens-Schuckert-Werke AG und Siemens-Reiniger-Werke AG (der spĂ€tere Bereich Siemens Medical Solutions ) zur Siemens AG zusammengefasst. Der medizintechnische Bereich firmiert bis 1969 unter Siemens AG, Wernerwerk fĂŒr Medizinische Technik.

1972 sind 301.000 Mitarbeiter im Siemens-Konzern beschÀftigt. Der Jahresumsatz betrÀgt 15,1 Milliarden DM.

Die Siemens AG produziert 1980 gemeinsam mit den Deutsche Telephonwerken in Berlin die weltweit erste digitale Telekommunikationsanlage. 1989 wird der Schienenfahrzeugbau in die Siemens-Verkehrstechnik ausgegliedert. 1990 beschĂ€ftigt der Konzern 406.000 Mitarbeiter und erzielt ein Jahresumsatz von 63,185 Milliarden DM. Im gleichen Jahr erfolgt die Übernahme der Firma Nixdorf Computer AG in die Siemens Nixdorf Informationssysteme AG .

Zum 1. Oktober 2004 wurden die Siemens Bereiche ICM und ICN zum neuen Bereich Communications (COM) zusammengefasst. Daraus ergibt sich der grĂ¶ĂŸte Einzelbereich der Siemens AG. Zum 3. MĂ€rz 2005 ĂŒbernahm die a&o Gruppe aus Neuss die SBS-Tochter Sinitec. Dieser Verkauf wird als Beginn einer Umstrukturierung innerhalb des Siemens-Konzerns angesehen. Am 7. Juni 2005 gab das Unternehmen auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Handysparte mit Wirkung zum 1. Oktober 2005 an die taiwanesische Firma BenQ abgegeben wird, diese will das MobilfunkgeschĂ€ft mit einer Zentrale in MĂŒnchen weiterfĂŒhren. Der Siemens-Vorstand erwĂ€gt im Februar 2006 den Verkauf bzw. Ausgliederung des COM-Bereichs.

Strukturierung

Niederlassungen

Siemens unterhÀlt Niederlassungen in folgenden StÀdten:

Augsburg Bayreuth Berlin
Bielefeld Braunschweig Bremen
Chemnitz Darmstadt Dresden
DĂŒsseldorf Erlangen Essen
Hannover Konstanz Leipzig
MĂŒnchen OsnabrĂŒck Stuttgart
Kiel

Fertigungs- und Entwicklungsstandorte

Siemens unterhÀlt Fertigungs- und Entwicklungsstandorte u.a. in folgenden StÀdten:

Amberg Babenhausen Bad Neustadt
Bebra Böblingen Bocholt
Braunschweig Bremen Bruchsal
Cham Chemnitz Dortmund
Dresden Duisburg DĂŒsseldorf
Erlangen Erfurt Forchheim
Greifswald Karlsruhe Konstanz
MĂŒlheim an der Ruhr Kiel Paderborn
NĂŒrnberg Regensburg

Beteiligungen

  • Krauss-Maffei Wegmann (75%)
  • ehem. Advanced Nuclear Fuels GmbH (100%) (ĂŒber Siemens Nuclear Power GmbH)
  • Argillon GmbH Redwitz (19%)
  • Bosch Siemens HausgerĂ€te (BSH - 50%)
  • EnOcean GmbH Oberhaching
  • Epcos AG
  • Fujitsu Siemens Computers B.V. (50%)
  • Inboard Leiterplattentechnologie GmbH & Co. KG (51%), bis 2004
  • Infineon AG (18%)
  • Juniper Networks (10%)
  • HTR-GmbH – Gesellschaft fĂŒr Hochtemperaturreaktoren (50%)
  • Nuklearrohr-Gesellschaft mbH
  • Osram GmbH (100%)
  • ehem. Siemens Nuclear Power GmbH (100%)
  • Siemens Business Services GmbH & Co. OHG (100%)
  • Siemens Power Corporation, USA (Herstellung von Brennelementen) (100%)
  • Siemens Telekommunikations Service GmbH & Co. OHG
  • Siemens VDO Automotive AG (100%)
  • Vogt electronic
  • Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG (Gigaset - 100%)
  • Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH&Co. KG (Wasserkraftwerke weltweit) (35%)

Mitgliedschaften

  • Deutsches Atomforum
  • Kerntechnische Gesellschaft e.V.
  • International Telecommunication Union
  • European Telecommunications Standards Institute
  • PROFIBUS Nutzerorganisation (PNO)

Produktauswahl

  • Telekommunikationsprodukte wie Mobilfunknetze , Handys , EWSD , DECT Telefone , OPAL , xDSL
  • IT-Dienstleistungen fĂŒr alle wichtigen Branchen
  • IT-Infrastrukturen (Hardware, Software) fĂŒr Glasfaser-Netze
  • Drahtlose Module , PDA , SimPad
  • Automatisierungs- und Antriebstechnik fĂŒr Prozess- und Fertigungsindustrie
  • Elektrische Installationstechnik
  • Automobilelektronik wie Dieseleinspritzsysteme, Navigationssysteme, AirbagsteuergerĂ€te , Fahrerassistenzsysteme
  • GlĂŒh- und Entladungslampen zur Allgemein-, Automobilbeleuchtung (unter dem Namen Osram)
  • Medizintechnik , z.B. Röntgensysteme , Computertomographen , Kernspintomographen
  • HaushaltsgerĂ€te wie Herde , Waschmaschinen , GeschirrspĂŒler und Staubsauger
  • Kraftwerkstechnik , Postautomation , Telematik
  • Schienenfahrzeuge wie den Transrapid (zusammen mit ThyssenKrupp), den ICE , U-Bahnen , S-Bahnen und Straßenbahnen
  • Schiffbau: Propeller , Antriebstechnik , Elektronik

Weblinks

Wikipedia

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