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Letzte Änderung für Artikel Münchner Verkehrs- und Tarifverbund: 10.02.2006 15:46

Münchner Verkehrs- und Tarifverbund

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Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) gewährleistet den öffentlichen Personen-Nahverkehr ( ÖPNV ) in München und Umgebung.

MVV Netzplan (Stand Dezember 2005)
MVV Netzplan (Stand Dezember 2005)

Verkehrsunternehmen, die für den Münchner Verkehrsverbund fahren, sind derzeit:

Gesellschafter der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) sind derzeit der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München sowie die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des MVV

  • 5. April 1971: Die MVV GmbH wird durch die Deutsche Bundesbahn und die Landeshauptstadt München gegründet (mit jeweils einem Anteil von 50 %). Für München unterzeichnet der Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel den Vertrag und wird Aufsichtsrats -Vorsitzender. Der Freistaat Bayern und die umliegenden Landkreise sind im Aufsichtsrecht vertreten.
  • 1. Juni 1971: Der MVV beginnt seine Tätigkeit
  • 28. Mai 1972: Beginn des Verbundverkehrs in München. Integration der S-Bahn (13 Vorortzugverbindungen), U-Bahn (12 km Netzlänge), Straßenbahn (125 km Netzlänge), Omnibus (276 km Netzlänge) sowie "Überlandbuslinien" der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bundespost zu einem einheitlichen Netz. Der erste Verbundfahrplan tritt in Kraft.
  • 1994: Umwandlung der Bundes- und Reichsbahn in die Deutsche Bahn, die somit den S-Bahn-Betrieb übernimmt.
  • 25. August 1995: Gründung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) durch den Freistaat Bayern . Die BEG tritt nun als Bestellerin der Nahverkehrsleistungen gegenüber der Deutschen Bahn auf.
  • 30. April 1996: Umstrukturierung im Zuge der Bahnreform. Gesellschafter der MVV GmbH werden der Freistaat Bayern und kommunale Gebistskörperschaften. Der Bund, bisher Rechtsträger der Deutschen Bundesbahn, scheidet aus; die Landeshauptstadt München ist nicht mehr als Träger der Stadtwerke München, sondern als Bestellerin von Zugleistungen vertreten. Die Verkehrsunternehmen formieren sich im MVV-AV e. V.
  • 27. Juni 2001: Gründung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) als Tochtergesellschaft der Stadtwerke München. Sie übernimmt von den Stadtwerken den Betrieb von U-Bahn, Stadtbus und Tram im MVV.

Verbundgebiet

Der MVV umfasst die Landeshauptstadt München und die Landkreise München, Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Starnberg mit 2.540.103 Einwohnern und einer Fläche von 5.159,77 km².

Das MVV-Gebiet soll großzügig erweitert werden. Es ist daran gedacht in (näherer) Zukunft auch folgende Landkreise und kreisfreien Städte mit aufzunehmen:

Landkreis Einwohner
Landsberg a. Lech 111.281
Landshut (Stadt) 60.545
Landshut (Kreis) 147.736
Pfaffenhofen115.382
Weilheim-Schongau130.632
Rosenheim (Stadt)60.108
Rosenheim (Kreis)245.132
Neuburg-Schrobenhausen91.254
Aichach-Friedberg127.238
Miesbach93.942
Mühldorf110.940
Kelheim112.939
Gesamt 1.407.129

Für Landsberg und Landshut fanden Voruntersuchungen über eine Einbindungen in den MVV bereits statt.

Wann es so weit ist, dass alle diese Kreise in den MVV aufgenommen werden, ist zur Zeit nicht absehbar.

Trambahn

  • 10 Linien
  • 99 Züge
  • 71 km gesamtes Tram-Streckennetz
  • 147 Tram-Haltestellen

Siehe auch Straßenbahn München

Bus

  • 61 Bus-Linien
  • 384 Busse
  • 432 km Bus-Netz
  • 842 Bus-Haltestellen
  • 24 km eigene Bus-Spuren

Siehe auch Buslinien im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund

U-Bahn

U-Bahn Wagen Typ C in Garching-Hochbrück
U-Bahn Wagen Typ C in Garching-Hochbrück
  • 8 U-Bahn-Linien (davon 2 lediglich HVZ -Verstärker)
  • 556 U-Bahn-Fahrzeuge
  • 94 km U-Bahnstrecke
  • 92 U-Bahnhöfe
  • Beschleunigung und Halt erfolgen in der Regel computer-gesteuert
  • Unpünktlich in 2 % aller Fahrten (nach eigenen Angaben)

Siehe auch: U-Bahn München

S-Bahn

S-Bahn Triebwagen der Baureihe 420
S-Bahn Triebwagen der Baureihe 420
  • 10 S-Bahn-Linien
  • 420 km Streckennetz
  • 147 S-Bahnhöfe
  • 211 S-Bahn-Züge
  • ca. 720.000 Passagiere pro Werktag

siehe auch: S-Bahn München

Geschichte der Münchner S-Bahn (Auszug):

  • 15. Juni 1966 - Erster "Rammstoß" anlässlich des Beginns des Münchner S-Bahnbaues in der Arnulfstraße gegenüber dem Starnberger Bahnhof.
  • 28. April 1972 - Betriebseröffnung der S-Bahn-Tunnelstrecke (Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof) für den Probebetrieb.
  • 28. Mai 1972 - Start des Münchner Verkehrverbundes mit ca. 360 km S-Bahnstrecke
  • 1. Oktober 1972 - Abschaffung der 1. Klasse.
  • 12. Dezember 2004 Einführung des 10 Minuten Taktes auf vier Außenästen in der Hauptverkehrszeit. Dies wurde durch die vorangegangene Modernisierung der Signaltechnik und dem Ausbau des Streckennetzes ermöglicht.
  • ab 2006 Bau eines zweiten S-Bahn-Tunnels durch die Innenstadt. Der Tunnel verläuft parallel zum ersten Tunnel und soll für Express-S-Bahnen ab 2010 genutzt werden können. Diese werden im Rahmen der MVV-Erweiterung voraussichtlich bis zu 60 oder 80 km ins Münchner Umland verlängert (etwa bis Pfaffenhofen, Landshut, Rosenheim, Wasserburg, Weilheim, Kaufering,...) und die bisher verkehrenden RB und RE ergänzen oder sogar teilweise ersetzen.

Siehe auch: Liste deutscher Tarif- und Verkehrsverbünde

Weblinks

Wikipedia

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