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Letzte Änderung für Artikel MAN AG: 18.02.2006 23:21

MAN AG

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Linienbus (VĂ–V I)
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MAN Ackerdiesel
MAN Ackerdiesel

Die MAN AG (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG) ist eine Holding mit Sitz in München, die Nutzfahrzeuge , Maschinen und Anlagen herstellt. Sie beschäftigt weltweit etwa 62.000 Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von 15 Mrd. Euro, davon 75 % im Ausland.

Inhaltsverzeichnis

Produkte

  • Nutzfahrzeuge ( LKW und Omnibusse ) MAN Nutzfahrzeuge AG
  • Industrieanlagen MAN Ferrostaal AG
  • Dieselmotoren ( Schiffsdiesel und stationäre Aggregate) MAN B&W Diesel AG
  • Druckmaschinen MAN Roland Druckmaschinen AG
  • Turbomaschinen MAN TURBO AG
  • bis 30. September 2005 Ă–l-/Gasbrenner sowie Heizkessel MAN Heiztechnik, Tochter der MAN B&W Diesel AG
  • bis 1. Juni 2005 MAN Technologie, heute MT Aerospace AG (gehört nicht mehr zum Konzern)

Geschichte

Die MAN AG existiert in ihrer heutigen Form als Holdinggesellschaft , seit im Jahr 1986 die Firma M.A.N. auf die GutehoffnungshĂĽtte Aktienverein AG verschmolzen wurde.

1898 fusionierten die Maschinenbau-AG NĂĽrnberg ( 1841 gegrĂĽndet) und die Maschinenfabrik Augsburg AG (1840 gegrĂĽndet) zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft NĂĽrnberg A.G., Augsburg. 1908 erfolgte die Umbenennung in die Maschinenfabrik Augsburg-NĂĽrnberg AG, Augsburg (M.A.N.).

Rudolf Diesel baute 1897 bei der damaligen Maschinenfabrik Augsburg den ersten funktionstĂĽchtigen und nach ihm benannten Dieselmotor .

Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Werk Nürnberg auch Panzer vom Typ Panther gebaut.

MAN war bis 1990 Hersteller von Schienenfahrzeugen . Seit 1986 firmierte dieser Zweig unter dem Namen MAN GutehoffnungshĂĽtte Schienenverkehrstechnik AG. Produziert wurden beispielsweise Schienenbusse fĂĽr die Deutsche Bundesbahn und Privatbahnen sowie U-Bahn - und StraĂźenbahnwagen zum Beispiel fĂĽr die MĂĽnchner Verkehrsgesellschaft und die Bremer StraĂźenbahn AG . 1990 verkaufte MAN seine Schienenfahrzeugsparte an AEG .

2001 wurde der Stuttgarter Omnibushersteller Gottlob Auwärter GmbH & Co. KG übernommen, der Omnibusse unter dem Markennamen Neoplan herstellte. Er firmierte seither als Neoplan Bus GmbH und wurde mit der Omnibussparte von MAN zur Firmengruppe NEOMAN vereinigt.

Im Juni 2005 verkaufte die MAN AG seine Augsburger Raumfahrttochter MAN Technologie, die seitdem den Namen MT Aerospace AG trägt. Dieser Schritt diente der Erreichung des der AG selbst auferlegten Ziels der Fokussierung auf die fünf Kernbreiche Nutzfahrzeuge, Industriedienstleistungen, Drucksysteme, Dieselmotoren und Turbomaschinen.

2005 beschäftigte MAN 60.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von ca. 15 Milliarden Euro.

MAN Gruppe

"Vertragskonzern" aus:

  • MAN Nutzfahrzeuge AG
zu dieser gehören auch seit 1971 Gräf & Stift , seit 1991 die Steyr Nutzfahrzeuge AG, seit 2000 der britische LKW-Hersteller ERF und seit 2001 NEOPLAN .
  • Die MAN Roland Druckmaschinen AG mit Sitz in Augsburg
ist eine Tochterfirma der MAN AG und heute (Stand 2004) der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller weltweit.
ist ein international tätiger Hersteller für chemische Reaktoren, Anlagen und physikalische Apparate (u. a. das Plasmagefäß des Wendelstein 7-X für das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald, Ultrahoch Vakuum Behälter für das Karlsruhe-Tritium-Neutrino-Experiment ( KATRIN ) für das Forschungszentrum Karlsruhe).
  • MAN B&W Diesel AG, ebenfalls mit Sitz in Augsburg
Der Umsatz von MAN B&W Diesel betrug 2004 über 1,4 Milliarden Euro bei rund 6900 Beschäftigten. Zum MAN B&W Diesel-Konzern gehört u. a. die in Kopenhagen ansässige MAN B&W Diesel A/S, die Entwicklung und Vertrieb von Zweitakt -Großdieselmotoren hauptsächlich für Schiffsantriebe abdeckt, während das Augsburger Stammhaus für Viertakt-Dieselmotoren ab einer Bohrung von 16 cm zuständig ist. Der Namensteil B & W leitet sich von den vorigen Inhabernamen "Burmeister und Wain" ab.
  • MAN TURBO AG
  • MAN Ferrostaal AG
  • MAN Financal Services GmbH
  • MAN TAKRAF ; Leipzig
  • RENK AG mit Hauptsitz in Augsburg
ist eine börsennotierte 76 %-Tochter der MAN AG und weltweit tätiger Hersteller in den Bereichen Fahrzeuggetriebe (Kettenfahrzeuge), Industriegetriebe, Schiffsgetriebe, Kupplungen, Gleitlager, Prüfsysteme. Renk hat Fertigungswerke in Augsburg (Fahrzeuggetriebe, Industrie- und Schiffsgetriebe, Prüfsysteme), Rheine (Industrie- und Schiffsgetriebe, Kupplungen) und Hannover (Gleitlager, Kupplungen) sowie weitere Niederlassungen in USA, Brasilien, Türkei, VAE und Rumänien sowie Lizenznehmer in Taiwan und Südkorea.
Bei Gleitlagern (sogenannte E-Lager fĂĽr Elektromaschinen) sowie bei den Spezialfahrzeuggetrieben (u. a. fĂĽr den deutschen Kampfpanzer Leopard 2, Panzerhaubitze 2000 etc.) ist Renk WeltmarktfĂĽhrer.
Bei Schiffs- und Industriegetrieben nimmt Renk ebenfalls fĂĽhrende Positionen ein.
Die Gesellschaft beschäftigt derzeit etwa 1.500 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von etwa 270 Mio. Euro.

MAN AG Aktien

Das vorgesehene Rückkaufvolumen von 7.160.000 Vorzugsaktien entspricht 16,3 % des Vorzugs- und 4,6 % des gesamten Aktienkapitals. Nach dem Rückkauf befinden sich 110.280.000 Stammaktien und 36.760.000 Vorzugsaktien in Umlauf. Das Verhältnis der Stamm- zu Vorzugsaktien in Umlauf beträgt dann 3 zu 1. Das Vorzugskapital wird somit 25 % des in Umlauf befindlichen Gesamtkapitals repräsentieren.

Siehe auch

  • MAN Nutzfahrzeuge AG

Weblinks

Commons: MAN AG – Bilder, Videos oder Audiodateien

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel MAN AG aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels MAN AG verfügbar.

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