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Letzte Änderung für Artikel Neuendorf (Main-Spessart): 01.02.2006 20:38

Neuendorf (Main-Spessart)

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Wappen Karte
Bild:Wappen Neuendorf Begrussungsseite neu.jpg Lage von Neuendorf in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Main-Spessart
Verwaltungsgemeinschaft : Lohr am Main
Fl├Ąche : 9,65 km┬▓
Einwohner : 951 (31. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 98 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : ca. 175 m ├╝. NN
Postleitzahl : 97788
Vorwahl : 09351
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 1' 57" N, 9┬░ 38' 38" O
50┬░ 1' 57" N, 9┬░ 38' 38" O
Kfz-Kennzeichen : MSP
Gemeindeschl├╝ssel : 09 6 77 164
Gemeindegliederung:
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 3
97788 Neuendorf
Website: www.neuendorf-main.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@neuendorf-main.de
Politik
1. B├╝rgermeister : Konrad Rauch

Neuendorf ist eine Gemeinde im unterfr├Ąnkischen Landkreis Main-Spessart. Sie liegt zwischen den St├Ądten Gem├╝nden am Main und Lohr am Main.

Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Neuendorf

Neuendorf liegt im Vorspessart und wird nach S├╝den hin vom Main abgegrenzt. Urkundlich wird der Ort am 27. Mai 1325 erstmals genannt. Die Gr├╝ndung des Dorfes d├╝rfte aber weiter zur├╝ckliegen. Nantenbach ist der ├Ąltere Teil der Gemeinde. Es wird vermutet, dass die Bezeichnung "Neuendorf" von der Bildung eines "neuen Dorfes" abgeleitet wurde. Die B├╝rger von Neuendorf und Nantenbach hatten in fr├╝herer Zeit oft wechselnden Lehnsherren ihren Tribut zu zollen, u.a. an die F├╝rstbisch├Âfe in Mainz, Amt Hanau, die Kellerei Lohr und die Grafen von Rieneck. Frondienste waren zeitweise an das Amt Partenstein und Hohenroth zu leisten. Im Ortsteil Nantenbach waren im jetzigen Anwesen "Mainstra├če 9" fr├╝her Zehnthaus und Zehntscheune untergebracht. Die Bev├Âlkerung ern├Ąhrte sich seit Generationen von Produkten der eigenen Landwirtschaft, die auf kargem Bundsandstein angebaut wurden. Bis vor sieben Jahrzehnten war Neuendorf ein rein landwirtschaftlich orientiertes Dorf, die Kleinbauern besserten ihren Unterhalt durch Waldarbeit, Reifen schneiden, Rinden sch├Ąlen, und Holztransporten zu den L├Ąndepl├Ątzen am Main auf. In den zwanziger Jahren fasste in Neuendorf die Heimschneiderei Fu├č und sorgte f├╝r einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zwischen 1950 und 1960 ging die Landwirtschaft zur├╝ck, da sich bessere Verdienstm├Âglichkeiten, besonders im naheliegenden Lohr a. Main, boten. Heute hat der Ort nur noch einen Vollerwerbslandwirt. Damit ist ein Strukturwandel von einer ehemals landwirtschaftlich gepr├Ągten Gemeinde hin zu einer Wohngemeinde eingetreten. Im Zuge der Gemeindegebietsreform konnte Neuendorf seine Eigenst├Ąndigkeit erhalten; die Gemeinde wurde der Verwaltungsgemeinschaft Lohr a. Main zugeordnet. Kirchlich geh├Ârten Neuendorf und Nantenbach fr├╝her zur katholischen Pfarrei Lohr a. Main, sp├Ąter zu Langenprozelten. Im Jahre 1717 wurde in Neuendorf eine kleine Filialkirche erbaut, die 1928/1929 auf die heutige Bausubstanz erweitert wurde. Kirchenpatron ist der heilige Sebastian. Die Pfarrei hat seit 70 Jahren einen katholischen Geistlichen. Heute betr├Ągt der Anteil der Katholiken an der Dorfbev├Âlkerung rund 90 Prozent. Die schulpflichtigen Kinder der Schuljahrg├Ąnge eins mit acht wurden bis zum Jahre 1967 im gemeindeeigenen Schulhaus in Neuendorf unterrichtet. Im Zuge der Schulneugliederung wurden ab 1967 die Jahrg├Ąnge f├╝nf mit acht in Langenprozelten beschult, die Jahrg├Ąnge eins mit vier blieben bis 1974 in Neuendorf. Heute gehen alle Neuendorfer Kinder in die Grundschule bzw. in die Hauptschule nach Lohr a. Main. Am ├Ârtlichen Kulturgeschehen beteiligen sich die Musikkapelle, die Fr├Ąnkische Trachtenkapelle, das "Sch├Ânrain Echo", der Sportverein, der FC Bayern Fanclub, ein Fasenachtsverein, die Feuerwehr, eine Rotkreuzgemeinschaft, ein "Gemischter Chor", der Katholische Frauenbund, der Obst- und Gartenbauverein, der ComputerClub Neuendorf und die Kolpingfamilie. F├╝r gr├Â├čere Veranstaltungen steht eine Mehrzweckhalle ("Sch├Ânrainhalle"), die in den Jahren 2002/2003 grundlegend renoviert wurde, zur Verf├╝gung. Seit den achtziger Jahren besteht eine Partnerschaft zu Neuendorf in der Schweiz. Die Gemeinde f├╝hrt seit 1981 ein eigenes Wappen. In der Begr├╝ndung hierzu hei├čt es: "Die Geschichte von Neuendorf wurde wesentlich durch die Grafen von Rieneck gepr├Ągt, an die im Gemeindewappen die Farben Rot und Gold erinnern. Die 1717 erbaute Kirche von Neuendorf ist dem heiligen Sebastian geweiht. Dieses Patrozinium wird durch die gekreuzten Pfeile als Symbol dieses Heiligen dargestellt. An die ├╝ber dreihundertj├Ąhrige Tradition des Fassreifenschneiders und der Holzbearbeitung in Neuendorf und Nantenbach erinnert das Sch├Ąlmesser. Auf der gegen├╝berliegenden Mainseite von Neuendorf befindet sich die Ruine des ehemaligen Klosters Sch├Ânrain, das nach seiner Aufhebung im 16. Jahrhundert von den Grafen von Rieneck als Schloss und Verwaltungsbau benutzt wurde. Im Wappen weist der Zinnschnitt auf diese Kloster- bzw. Schlossanlage hin." Die aus dem Jahre 1901 stammende Wasserversorgung gen├╝gte nicht mehr den Anforderungen und wurde in den Jahren 1972 bis 1978 gr├╝ndlich saniert. Die gemeindlichen Entw├Ąsserungseinrichtungen sind ebenfalls seit 1960 abschnittsweise saniert worden. Die Abwasseranlage konnte 1994 mit der Fertigstellung der Hauptsammelkan├Ąle und der Kl├Ąranlage in Betrieb genommen werden. Der Friedhof wurde in den Jahren 1953 und 1970 vergr├Â├čert und vor wenigen Jahren im alten Friedhofsteil saniert. Im Jahre 1995 wurde ein neues Baugebiet "Am Th├╝rlein" mit 42 Baupl├Ątzen erschlossen. Durch den Neubau der Nantenbacher Kurve im Zuge der Bahnstrecke Aschaffenburg-W├╝rzburg sowie dem Bau der Ortsumgehung im Zuge der B 26 hat sich das Gesicht der Gemeinde wesentlich gewandelt. Neuendorf hatte von 1901 bis zum Jahr 1982 eine eigene Bahnstation. Heute wird die Gemeinde mit Stra├čenbussen des ├Âffentlichen Verkehrsverbundes ├╝ber die B 26 bedient. Die Gemeinde ist in das bayerische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. In behutsamer Planung und Bauausf├╝hrung werden Dorfversch├Ânerungsma├čnahmen angegangen. Zuletzt wurde die Frankenstra├če im Jahr 2001/2002 neu ausgebaut. In den vergangenen Jahren konnte mit Hilfe des Stra├čenbauamtes W├╝rzburg eine durchgehende Radwegverbindung entlang des Maines nach Gem├╝nden a. Main und nach Lohr a. Main gebaut werden. Ein modernes Rathaus mit Mehrzweckraum f├╝r Ortsvereine, ein neuer Kindergarten sowie der vom SV Neuendorf neu gebaute Sportplatz und das Sportheim zeigen Gemeinschaftssinn und vielf├Ąltige Aktivit├Ąten in der Gemeinde auf. An Industrieansiedlungen ist ein metallverarbeitender (Drahtbiegeteile) Betrieb, eine Spezialfirma f├╝r Anbauger├Ąte an Maschinen, ein Betonwerk - haupts├Ąchlich f├╝r Fertigdecken - sowie eine Karosseriewerkst├Ątte zu nennen. Neuendorf ist eine waldreiche Gemeinde. In der 965 Hektar gro├čen Gemarkung befinden sich 171 Hektar der ca. 700 Hektar umfassenden Waldfl├Ąche im Besitz der Gemeinde. Hierf├╝r hat die Gemeinde 8,5 Kilometer f├╝r LKW-befahrbare Waldwege ausgebaut. Die Gemeinde hat rund 910 Einwohner.
Quelle: Verwaltungsgemeinschaft Lohr am Main

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