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Letzte Änderung für Artikel Castell (Ort): 03.01.2006 15:14

Castell (Ort)

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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Kitzingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 45' N, 10° 20' O
49° 45' N, 10° 20' O
Höhe : 302 m ü. NN
Fläche : 22,93 km²
Einwohner : 811 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 35 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 97355
Vorwahl : 09325
Kfz-Kennzeichen : KT
GemeindeschlĂĽssel : 09 6 75 116
Gemeindegliederung: XX Ortsteile
Adresse der
Verwaltung:
Rathausplatz 4
97355 Castell
Website: www.castell-gemeinde.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@castell-gemeinde.de
Politik
BĂĽrgermeister : Jochen Kramer

Castell ist eine Gemeinde im bayerischen Bezirk Unterfranken (Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid). Der Ort ist eng mit der FĂĽrstenfamilie Castell verbunden, die hier ihren Stammsitz hat.

Die besondere Bedeutung Castells ist darin begründet, dass es bis 1806 die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Grafschaft Castell war. Aufgrund der früheren Eigenständigkeit hat Castell auch ein eigenes Dekanat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern .

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen

Castell (von lateinisch Castellum - „Burg“) liegt am westlichen Rand des Steigerwalds im Landkreis Kitzingen. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort noch die beiden Ortsteile Greuth und Wüstenfelden, die bis zur bayerischen Gebietsreform 1977 selbstständig waren. Die Einwohnerzahl der Gemeinde beträgt etwa 900, der Hauptort hat etwa 520 Einwohner.

Geschichte

Castell wird 816 erstmals urkundlich in einer Stiftungsurkunde erwähnt. Im Jahr 1091 nennt sich Rupreth, der Ahnherr der Grafen zu Castell, erstmals nach dem Ort „Rupreth oder Ruppert de Castello“. Nach einer Teilung im Jahr 1266 fällt die halbe Grafschaft 1328 an die späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, sodass der Ort bis 1684 geteilt ist. Nachdem beide Burgen des Ortes im Bauernkrieg 1525 zerstört worden sind, wird nur das Castell'sche Schloss wieder aufgebaut; die Burg Herrenberg bleibt dagegen eine Ruine, der Brandenburger Verwaltungssitz wird verlegt.

Mitte des 16. Jahrhundert schließt sich Castell der Reformation an. Im Jahr 1684 gelingt es Graf Wolfgang Dietrich zu Castell, die brandenburgischen Teile der früheren Grafschaft zurückzukaufen; im neu erworbenen Ortsteil baut er in den Folgejahren ein neues Residenzschloss. Etwa einhundert Jahre später erfolgt in den Jahren 1784 - 1788 der Neubau der Kirche St. Johannis.

Nachdem Castell zuvor Hauptort der reichsständischen Grafschaft Castell (mit etwa 10.000 Einwohnern) gewesen ist, verliert es im Jahr 1806 durch die Pariser Verträge ( Rheinbundakte ) seine Selbständigkeit. Die Grafschaft wird dem Königreich Bayern unterstellt, der Übergang unter die bayerische Herrschaft erfolgt am 26. September 1806.

Anfang des 20. Jahrhunderts wird das Archiv der FĂĽrsten durch August Sperl geordnet; der Historiker verfasst zudem ein Standardwerk zur Geschichte des Hauses Castell.

In Castell kommt es 1950 zur Gründung der Communität Casteller Ring, die sich nach dem Ort benennt. Der evangelische Orden zieht 1957 auf den Schwanberg, auf dem er heute noch sein Mutterhaus hat.

Heutiger Ort

Castell ist bis heute der Stammsitz der Fürsten zu Castell-Castell. Zum Fürstenhaus gehören die Fürstlich Castell'sche Bank (die bis in das Jahr 1774 zurückgeht und damit die älteste Bank Bayerns ist), Forstbetriebe und das Fürstlich Castell'sche Domänenamt (Weinbau).

Die besondere Geschichte Castells ist bis heute im Ortsbild und in der Architektur bemerkbar. Von touristischem Interesse sind v. a. die Kirche, das barocke Schloss mit Schlossgarten, das Wildbad aus der Renaissance und verschiedene herrschaftliche Häuser.

Bekannt ist Castell für seine Weine. Im Jahr 1659 wurden in Castell zum ersten Mal in Deutschland Silvanerreben angepflanzt, der Weinbau ist allerdings wesentlich älter.
Heute bestehen verschiedene Weingüter, insbesondere das Fürstlich-Castell'sche Domänenamt produziert Spitzenweine, die über Franken hinaus bekannt sind. Bekannte Lagen sind Casteller Kirchberg und Greuther Bastel.

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