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Letzte Änderung für Artikel Buchbrunn: 09.01.2006 15:17

Buchbrunn

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Deutschlandkarte, Position von Buchbrunn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Kitzingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 46' N, 10┬░ 8' O
49┬░ 46' N, 10┬░ 8' O
H├Âhe : 235 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 4,57 km┬▓
Einwohner : 1.015 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 222 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 97320
Vorwahl : 09321
Kfz-Kennzeichen : KT
Gemeindeschl├╝ssel : 09 6 75 114
Adresse der
Verwaltung:
Gemeinde Buchbrunn
Kaiserstr. 37
97318 Kitzingen
Website: -
E-Mail-Adresse: info@vgem-kitzingen.de
Politik
B├╝rgermeister : Hans Friedrich ( FWG )

Buchbrunn ist eine Gemeinde mit ca. 1.000 Einwohnern im Regierungsbezirk Unterfranken (Bayern) im Landkreis Kitzingen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Buchbrunn liegt in der Region W├╝rzburg (Bayerische Planungsregion 2).

Es existiert nur die Gemarkung Buchbrunn.

Geschichte

  • 8./9. Jahrhundert

Die Erschlie├čung unserer engeren Heimat begann im 8. Jahrhundert mit der Einf├╝hrung des Christentums im damaligen Germanien. In unserem Raum wirkte als erster Missionar Kilian. Heute wird er als Frankenheiliger verehrt. Seine Gebeine sind in der Kiliansgruft unter der Neu-m├╝nsterkirche in W├╝rzburg beigesetzt. Der Christianisierung folgte zugleich die Kultivierung. In diese Zeit f├Ąllt auch die Gr├╝ndung des Frauenklosters in Kitzingen (745). Im 8. und 9. Jahrhundert entstanden in der Umgebung dieses Klosters Geh├Âfte und M├╝hlen, die diesem unterstanden und jeweils den zehnten Teil ihrer Eink├╝nfte aus Landwirtschaft, Jagd und Fischerei an das Kloster abf├╝hren mu├čten. Drei solcher Zehnth├Âfe wurden in dieser Zeit auch in Buchbrunn gegr├╝ndet. Diese drei ├Ąltesten Geh├Âfte unseres Dorfes stehen zum Teil noch heute. Das ├Ąlteste war vermutlich das Haus Nr. 26, heute Hofstr. 5, der Familie Christian Gei├čend├Ârfer, das vor etlichen Jahren einem Neubau weichen musste. Als zweites ist der Hof Neuer Weg 5, der Familie Schleyer, anzusehen, der heute noch steht. Als drittes gilt die ehemalige ÔÇ×BurgÔÇť, die im Jahre 1947 wegen Bauf├Ąlligkeit abgerissen wurde. An ihrer Stelle erbaute Georg Seynstahl sein Haus, Am H├╝hnerberg 23. Diese ersten Geh├Âfte wurden stets in n├Ąchster N├Ąhe einer Quelle erbaut, wie dies bei diesen H├Âfen der Fall war. Zum Schutz gegen ├ťberf├Ąlle wurden sie mit starken Mauern umgeben. Im Umkreis dieser befestigten Zehnth├Âfe siedelten sich im Laufe der nachfolgenden Kultivierung weitere Bewohner an.

  • 1007

Das Kloster Kitzingen, samt den ihm unterstehenden Geh├Âften wurde im Jahre 1007 als Lehen zum Bistum Bamberg geschlagen. Danach unterstand Buchbrunn der Schirmherrschaft der reichen Hohenloher, die aber bald ausstarben. Das Besitztum kam dann zu 5/8 an das Hochstift W├╝rzburg und zu 3/8 an die Burggrafen von N├╝rnberg.

  • 9. Mai 1244

Erstmals genannt wurde der Ort ÔÇ×BuchbrunnenÔÇť in einer Urkunde vom 9. Mai 1244, als ein ÔÇ×Heinrich von BochpruninÔÇť in Streitsachen des Grafen Friedrich von Castell mit der ├äbtissin des Klosters Kitzingen vor Gericht bezeugte, dass das Frauenkloster den Zehnten von Birklingen zu beanspruchen habe. Diese Urkunde ist von dem Adligen ÔÇ×Heinrich von BochpruninÔÇť unterzeichnet.

  • 13. Jahrhundert

Unser Dorf scheint schon damals von bedeutender Ausdehnung gewesen zu sein, denn neben den Herren von Buchbrunn, die bis 1325 auf der ÔÇ×BurgÔÇť wohnten, holten sich die verschiedenen Landes- und Zehntherren ihre regelm├Ą├čigen Abgaben. Die Bezeichnung ÔÇ×KlosterhofÔÇť f├╝r das Anwesen Hofstr. 5 (Gei├čend├Ârfer) erinnert noch heute daran, dass das Benediktinerinnenkloster in Kitzingen hier Zehntrechte hatte und sie durch einen eigenen Schulthei├č verwalten lie├č. Ein anderer Teil der Buchbrunner H├Âfe war gegen├╝ber den Herren Fuchs von Dornheim (1280) abgabepflichtig. Deren Zehnthof war das Anwesen Neuer Weg 5 (Schleyer). 1390 fiel ein Teil dieser Rechte als Reichslehen an die Burggrafen von N├╝rnberg und ein Teil an das Bistum W├╝rzburg. Den W├╝rzburger Teil ├╝bernahmen sp├Ąter, von 1443 bis 1629, die Markgrafen von Ansbach. Im 13. Jahrhundert wurde eine Kapelle im gotischen Stil errichtet. Diese bildet heute den Chorraum der evangelischen Kirche. Rings um die Kapelle war der Friedhof angelegt. Buchbrunn war um diese Zeit noch keine selbst├Ąndige Pfarrei, es wurde vom Geistlichen aus Mainstockheim betreut.

  • 1470 ÔÇô 1480

Unser Dorf hatte sich durch seine g├╝nstige Lage mit viel Wasser, Wald und fruchtbarem Boden gut entwickelt. Bald wurde die Kapelle zu klein. Da gab, auf Ersuchen der ├äbtissin Margaretha III von Hirschberg, der F├╝rstbischof Rudolf von Scherenberg die Genehmigung zum Bau einer Kirche (7. M├Ąrz 1470). Zehn Jahre dauerte die Bauzeit bis sie 1480 unter der ├äbtissin Magdalena von Leonrod zu Ehren der Heiligen Maria Magdalena geweiht werden konnte. Von der Erstausstattung unserer Kirche ist heute noch das mittelalterliche Altarkreuz, die gotische Sakramentnische neben dem Altar, zwei Fenster nach S├╝den und der gotische Sakristeischrank mit reichen Ornamentschnitzereien, sowie ein goldener Abendmahlskelch vorhanden. F├╝rstbischof Lorenz von Bibra erhob 1506 mit Zustimmung der ├äbtissin Margaretha IV von Baldersheim und des Pfarrers Jodokus Gruber von Mainstockheim unsere Kirche zur Pfarrkirche und trennte sie von der Pfarrei Mainstockheim.

  • 16. Jahrhundert

Der erste bekannte Pfarrer aus katholischer Zeit war Nikolaus J├Ąger. Er lie├č 1522 einen kunstvollen Taufstein fertigen, der mit zu den ├Ąltesten und sch├Ânsten unserer Gegend geh├Ârt. Sein Name und Wappen (Jagdhorn) ist eingemei├čelt. Durch den Einfluss des Ansbacher Markgrafen, Georg dem Frommen, wurde 1523 die Reformation eingef├╝hrt. Buchbrunn, dessen Einwohner keine Leibeigenen sondern Freie waren, wurden evangelisch. Nach Pfarrer J├Ąger kam als erster evangelischer Pfarrer 1556 Johannes Hartmann, erwirkte bis 1604. Er legte 1556 auch die ersten Kirchenb├╝cher an, die heute noch vorhanden sind.

  • 1588

Ein Gro├čbrand ├Ąscherte das Dorf 1588 fast vollst├Ąndig ein. Die Kirche und das Pfarrhaus wurden verschont, da sie von Mauern umgeben waren.

  • 1611 - 1612

Trotz des verheerenden Feuers scheint das erste Jahrhundert der Neuzeit dem Ort auch zahlenm├Ą├čig ein bedeutendes Wachstum gebracht zu haben. dies hatte zur Folge, dass der Friedhof um die Kirche als Begr├Ąbnisst├Ątte nicht mehr ausreichte. 1611 wurde am Nordende unseres Dorfes ein neuer Friedhof ÔÇôder heutige- angelegt und durch Dekan Codomann aus Kitzingen eingeweiht. Der Weihehandlung schloss sich gleich ein Begr├Ąbnis an f├╝r den ÔÇ×dazumal christlich verschiedenen, ehrbaren, achtbaren und f├╝rnehmen Andreas Re├č, einer GerichtspersonÔÇť. 1612 wurde eine sch├Ân gestaltete Friedhofskanzel aus Stein errichtet. Auf einer Wandfl├Ąche ist zu lesen:

ÔÇ×DER ERBAR HANS RASP SENIOR IM GERICHT ZU BUCHBRUNN 8. DEC. AO 1612 IN CHRISTO ENTSCHLAFEN HAT DIESEN PREDIGTSTUHL DIESORTS ZU BAUEN HINTERLASSEN. GOTT GNADE IHM UND UNS ALLEN. AMEN: IN CHRISTO LEBT ICH FR├ľHLICH HIN STERBEN IST WORDEN MEIN GEWINNÔÇť

Auch das erste k├╝nstlerisch gestaltete Grabdenkmal von 1615 ist noch erhalten. wenn auch seine Schrift durch Verwitterung kaum noch zu lesen ist. Sie lautet:

ÔÇ×ALS TAUSENDUND SECHSHUNDERT JAHR, F├ťNZEHN MEHR GEZEHLET WAR ELISABETH EIN ALT MATRON, DEN STEIN ZU EHRN HAT SETZTN LON IHRN M├äNNERN BEID UND KINDERN ALL, DEREN ZEHN WAREN AN DER ZAHL HANS HOLZMANN CLOSTERSCHULTHEIS WAR, STARB DA ER SECHSUNDVIERZIG JAHR ANDREAS RESS DER ANDER MANN, BUCHBRUNN DEN ZW├ľLFTEN ZUGETAN DEN ACKER GOTTES WEIHET EIN, -ELF SCHRIEB MANN- MIT DEM LEICHNAHM SEIN AM ERST DARAN DER ORT BEKANNT, ANDRESGARTEN WIRD GENANNT GOTT GNAD DEN SEELEN UND HELF ZUR ZEIT; UNS NACH IN D┬┤ EWIG HERRLICHKEIT:

  • 1613

Ein besonderes Ereignis war der Erdfall von 1615. An der ÔÇ×Lochgasse", wie sie noch heute genannt wird und die diesem Geschehen ihren Namen verdankt, brach ohne ersichtlichen Grund ein St├╝ck Garten samt dem darauf stehenden Nu├čbaum ein. Dieser versank in einem tiefen Spalt, dessen Wandungen aus Lehm und Felsschichten bestanden. Wenn man einen Stein in Abgrund warf. prallte er mehrfach an vor-springenden Felsspalten ab, bis er endlich tief unten ins Wasser fiel. St├Ąndig war unten das Rauschen von Wasser zu h├Âren, dessen St├Ąrke jeweils mit Anschwellen bzw. Absinken des Maines st├Ąrker oder schw├Ącher wurde. Dass eine unterirdische Verbindung mit dem Fluss bestand, ergab sich daraus, dass in den Spalt geworfene Strohwische nach geraumer Zeit oberhalb von Mainstockheim oder bei der Mainm├╝hle bei Kitzingen wieder zum Vorschein kam. 1713 wurde das Loch zugesch├╝ttet.

  • 1615

Als Kaiser Matthias den Generalpostmeister F├╝rst von Thurn und Taxis beauftragte, einen kurzen Weg von Br├╝ssel, ├╝ber Frankfurt und N├╝rnberg, nach Prag zu bauen, bekam Buchbrunn 1615 unter dem Post-halter K├╝chenmeister, als erster Ort in der ganzen Umgebung, eine Poststelle. Erinnert sei an die ÔÇ×Alte Poststra├čeÔÇť von Kitzingen, die durch einen tiefen Hohlweg hinter dem neuen Friedhof in Richtung Buchbrunn f├╝hrte.

  • 1618 ÔÇô 1648

Der 30j├Ąhrige Krieg hat mit seinem furchtbaren Pl├╝nderungen und Morden durch die verwilderten Soldatenhaufen und durch Pestepemien fast alles Leben erstickt. Die Bewohner verloren durch pl├╝ndernde Soldaten ihr letztes Hab und Gut. Durch die Pest starben u. a. im Jahre 1632 84 und im Jahre 1934 70 Menschen. Der Ort war nach Ende des Krieges wie ausgestorben. Im Jahre 1629 kaufte der Bischof von W├╝rzburg die bereits erw├Ąhnten Anteile vom Markgrafen von Ansbach und vom Burggrafen von N├╝rnberg zur├╝ck. Somit war der Bischof von W├╝rzburg wieder der Landesherr. F├╝r die, seit Einf├╝hrung der Reformation 1523, vom katholischen Glauben abgefallenen Buchbrunner begann eine schwere Zeit. Neben den Schrecken des 30j├Ąhrigen Krieges hatten sie nun auch unter der Verfolgung des W├╝rzburger Bischoffs zu leiden. Der Landesherr erlie├č 1629 sein ÔÇ×Religions- und ReformationsediktÔÇť, wonach alle Protestanten innerhalb von vier Wochen zum katholischen Glauben ├╝bertreten oder das Land verlassen mu├čten. Die Bedr├╝ckung war so stark, dass nur acht Familien ihrem evangelischen Bekenntnis treu blieben. 1651 wurde der konfessionelle Stand von 1629 wieder hergestellt. Buchbrunn durfte evangelisch bleiben.

  • 18. Jahrhundert

Erstaunlicherweise regte sich nach dem 30j├Ąhrigen Krieg mit all seinen Folgen das Leben im Dorf recht bald wieder. Die Entwicklung von Landwirtschaft, Weinbau, Handel und Gewerbe brachte auch unseren Dorfbewohnern neue Erwerbsm├Âglichkeiten. Die Bev├Âlkerung wuchs und er Ort breitete sich aus. Buchbrunn hatte damals auch ein Waldgebiet, das sich ├╝ber die H├Âhe nach Osten bis zum Main hinzog. 1792 ÔÇô 1797 lagerte dort eine Einheit des napoleonischen Heeres, das die Weinberge und den Wald v├Âllig verw├╝stete. Der heutige Flurname ÔÇ×HolzÔÇť weist darauf hin. in den 1950er Jahren wurden bei Grabarbeiten am heutigen Bahndamm Knochenreste von Pferden gefunden, die aus dieser Zeit stammen. Die Aufteilung des Dorfes in mehrere verschiedene Herrschaftsbereiche wurde erst aufgehoben, als 1802 das F├╝rstbistum W├╝rzburg beseitigt und 1814 Franken zu Bayern geschlagen wurde.

  • 19. Jahrhundert

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Buchbrunner Kirche simultan genutzt. Zwischen den Konfessionen herrschte h├Ąufig Unfriede wegen ihrer Benutzung. Durch die Vermittlung des Bistums W├╝rzburg konnte 1804 eine eigene katholische Kirche gebaut werden.

  • Neuzeit bis heute

F├╝r die Entwicklung unseres Ortes war neben der Kirche auch der Einfluss der Schule entscheidend. Als erster Lehrer wurde Georg Herrmann 1580 in den Annalen erw├Ąhnt. Ab 1702 wird von einem katholischen Instruktor berichtet, der 1711 als Lehrer angestellt wurde. Von Buchbrunn sind vier Schulh├Ąuser bekannt. 1818 wurde in mitten des Dorfes eine Schule errichtet, die 1880 an gleicher Stelle durch einen Neubau ersetzt wurde, welcher seit 1967 das Rathaus und die Gemeindeverwaltung beherbergt. 1844 entstand das katholische Schulhaus, in dem sich heute der Gemeinderaum am Brunnen befindet. 1964 wurde das neue, heutige Schulhaus, eingeweiht, im dem die Hauptschule Buchbrunn ihren Sitz hat. Wie schon erw├Ąhnt erfuhr besonders der Weinbau in unserem Ort seit Mitte des letzten Jahrhunderts besondere F├Ârderung. Etwa ein Dutzend selbst├Ąndige Weinh├Ąndler sowie B├╝ttner boten Verdienst und Auskommen f├╝r viele Buchbrunner. Am l├Ąngsten und erfolgreichsten wirkte die Firma Meuschel und machte Buchbrunn ├╝ber Franken hinaus bekannt. Sie bot fr├Ąnkische Weine auf der Pariser Weltausstellung 1888 an und lieferte bis nach Amerika. Buchbrunn verdankt seinen wirtschaftliche Entwicklung nicht zuletzt dem Anschluss an das Stra├čen- und Schienennetz. Mit der Einrichtung des Bahnhofs Buchbrunn-Mainstockheim im Jahre 1892 er├Âffneten sich enorme Reise- und Transportm├Âglichkeiten. Die beiden Weltkriege 1914/1918 und 1939/1945 forderten auch in Buchbrunn gro├če Opfer an Menschenleben. Auf unserem Kriegerdenkmal finden sich die Namen von 46 Gefallenen und 16 Vermi├čten. Viele aus ihrer Heimat vertriebene Landsleute haben hier eine neue Heimat gefunden. Unser Dorf hat in den letzten Jahrzehnten eine grundlegende Struktur├Ąnderung durchgemacht. Nur noch wenige Vollerwerbslandwirte sind geblieben. Der Gro├čteil der Bev├Âlkerung arbeitet in Indus-trie, Handel und Gewerbe.

Einige Daten aus der neueren Geschichte

  • 1936 Erster Kindergarten im ehemaligen Anwesen Meuschel
  • 1950/51 Bau der gemeindeeigenen Wasserleitung, zwei Pump- und Laufbrunnen wurden dadurch ersetzt
  • 1963 Errichtung des neuen Schulgeb├Ąudes an ader jetzigen Schulstra├če. Einweihung am 4. Januar 1963. Erweiterung der Verbandschule im Jahre 1991. Einweihung am 15. Juni 1991.
  • 1964 Bau der Umgehungsstra├če -KT 27- von Bundesstra├če B8 nach Mainstockheim. Er├Âffnung des westlichen Abschnitts B8 bis Ortseinfahrt Buchbrunn am 1. August 1967
  • 1967 Verlegung des Rathauses vom fr├╝heren Meuschelshaus in die ehemalige Schule. Er├Âffnung am 1. August 1967.
  • 1970 Abschluss der Flurbereinigung (seit 1960) und der damit verbundenen Dorfsanierung mit der Ringstra├če.
  • 1974 Freigabe der Umgehungsstra├če -KT 27- bis Mainstockheim mit der Bahnunterf├╝hrung am 28. November 1974. Der beschrankte Bahn├╝bergang wurde geschlossen, das freigewordene Bahn-hofsgeb├Ąude 1976 abgebrochen.
  • 1977 Bau des Sportgel├Ąndes an der Kitzinger Stra├če. Einweihung am 9. Juli 1977. Am 9. August 1977 Freilegung von zwei Skeletten in einem Hockergrab auf dem Grundst├╝ck von Karl Schleyer an der Klettenbergstra├če. Nach Sch├Ątzung von Fachleuten sind sie etwa 4000 Jahre alt.
  • 1978/80 Durchf├╝hrung der Ortskanalisation und anschlie├čendem Stra├čenbau mit Verlegung aller Energieversorgungsleitungen.
  • 1981 Bau und Inbetriebnahme der Sporthalle
  • 1982 Anlage des Freizeitgel├Ąndes und Spielplatzes am G├Ąnsewasen. Ein Gro├čteil des Areals diente bis zum 1. Weltkrieg als Lehmgrube f├╝r eine Kitzinger Ziegelei. Die Mulde wurde aufgef├╝llt mit dem Aushub beim Bau der Gebietswinzergenossenschaft 1959/69.
  • 1995 Errichtung des neuen Kindergartens. Einweihung am 17. Dezember 1995
  • 1997 Bau des Feuerwehrger├Ątehauses am Neuen Weg und Anschaffung des L├Âschfahrzeugs.
  • 2005 Renovierung des Rathauses und Neugestaltung des Dorfplatzes

Religionen

Es gibt eine evangelische und eine r├Âmisch-katholische Kirche

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 804, 1987 dann 827 und im Jahr 2000 985 Einwohner gez├Ąhlt. Mittlerweile wurde die 1000-Einwohner-Grenze geknackt.

Politik

B├╝rgermeister ist Hans Friedrich (FWG).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 357 TÔéČ, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 36 TÔéČ.

Wappen

St├Ądtepartnerschaften

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Besch├Ąftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 30 Personen sozialversicherungspflichtig besch├Ąftigt. Sozialversicherungspflichtig Besch├Ąftigte am Wohnort gab es insgesamt 362. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen und im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 17 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fl├Ąche von 561 ha, davon waren 520 ha Ackerfl├Ąche und 16 ha Dauergr├╝nfl├Ąche.

Verkehr

Buchbrunn ist attraktiv durch seine "abgeschiedene Zentralit├Ąt" wie es ein Zeitungsartikel einmal formulierte.

In n├Ąchster N├Ąhe die Kreisstadt Kitzingen (ca. 2 Kilometer), die Gro├čstadt W├╝rzburg (ca. 15 Kilometer) sowie die Bundesstra├če B8 und die Bundesautobahnen A3 und A7. Trotz dieser zentralen Lage hat Buchbrunn aber in unmittelbarer N├Ąhe keine Hauptverkehrsstra├čen, was eine gewisse abgeschiedenheit zufolge hat.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kinderg├Ąrten: 50 Kindergartenpl├Ątze mit 48 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 25 Lehrern und 403 Sch├╝lern

Pers├Ânlichkeiten

  • Hans Friedrich, B├╝rgermeister
  • Georg Salzbrenner, Pfarrer (evangelisch)
  • Karl Schleyer, Sportverein (1. Vorstand)
  • Willi Hobl, Leiter des M├Ąnnergesangverein Buchbrunn
  • G├╝nter Riegel, freiwillige Feuerwehr
  • Christian Wagner, Organist (evangelisch)
  • Andrea Wagner, Leiterin des Posaunenchores
  • Herrmann D├Âring, Verein f├╝r Geschichte

Literatur

Sonstiges

Buchbrunner Vereine und Gruppierungen

  • TSV Buchbrunn (Turn- und Sportverein)
  • M├Ąnnergesangverein Buchbrunn
  • Die Geometer
  • Posaunenchor Buchbrunn
  • Bund Naturschutz
  • Verein f├╝r Geschichte
  • Landfrauen

Informationen aus der Umgebung

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Hotel Leicht 97318 Biebelried http://www.hotel-leicht.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 409302 / 9 14 - 0
Akzent Hotel Franziskaner 97337 Dettelbach http://www.dettelbach-hotel.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 409324 / 97 30 30
Esbach - Hof 97318 Kitzingen http://www.esbachhof.de  09321 / 2 20 90-0
Bayerischer Hof 97318 Kitzingen http://www.bayerischer-hof-kitzingen.de  09321 / 14 40
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Hotel - Restaurant Deutsches Haus 97318 Kitzingen http://www.deutsches-haus-hotel.de Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 509321 / 9169-0
W├╝rzburger Hof 97318 Kitzingen http://www.wuerzburger-hof.info  09321 / 220 80
Hotel Kitzinger Hof 97318 Kitzingen http://www.kitzingerhof.de  09321 / 2305-0
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