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Letzte Änderung für Artikel Ebern: 16.02.2006 17:04

Ebern

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Deutschlandkarte, Position von Ebern hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Haßberge
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 4' N, 10¬į 48' O
50¬į 4' N, 10¬į 48' O
H√∂he : 293 m √ľ. NN
Fläche : 95,02 km²
Einwohner : 7470 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 79 Einwohner je km²
Postleitzahl : 96106
Vorwahl : 09531
Kfz-Kennzeichen : HAS
Gemeindeschl√ľssel : 09 6 74 130
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rittergasse 3
96106 Ebern
Website: www.ebern.de
E-Mail-Adresse: info@ebern.de
Politik
B√ľrgermeister : Robert Herrmann

Ebern ist eine kleine Stadt im Landkreis Haßberge im Regierungsbezirk Unterfranken, Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bereits 1216 geh√∂rte Ebern dem Hochstift W√ľrzburg und wurde 1230 als "Civitas" urkundlich erw√§hnt. Die Stadt wurde von einer alten, von Bamberg nach Sachsen f√ľhrenden Handelsstra√üe durchquert. Das Befestigungsrecht erhielt die junge Stadt durch Kaiser Ludwig den Bayern im Jahre 1335. Im 15. und 16. Jhdt. wurde die starke Stadtmauer mit ihren vier erhaltenen Eckt√ľrmen und dem m√§chtigen Grautor errichtet.

1430 verw√ľstete ein gro√üer Brand die Siedlung . Von 200 Geb√§uden blieben nur zwei stehen. Dieser Katastrophe fiel auch die alte Pfarrkirche zum Opfer, die sp√§ter als sp√§tgotische Pseudobasilika wiederaufgebaut wurde. Der √§ltere Turm d√ľrfte noch von der zerst√∂rten Kirche stammen.

Im Bauernkrieg schlug sich die Stadt 1525 auf die Seite der Aufst√§ndischen. Nach der blutigen Niederschlagung der Revolte wurden die R√§delsf√ľhrer auf dem Marktplatz enthauptet.

In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das St√§dtchen zu einer beschaulichen w√ľrzburgischen Amts- und schlie√ülich zu einer bayerischen Kreisstadt.

Nach der S√§kularisation des Hochstiftes gelangte Ebern √ľber das neuerrichtete Gro√üherzogtum Toscana an das K√∂nigreich Bayern.

Der Zweite Weltkrieg endete f√ľr die Stadt 1945 mit der kampflosen √úbergabe an die von Bamberg kommenden Amerikaner. W√§hrend des Krieges verlegte man einen Teil der kriegswichtigen Produktion eines gro√üen Schweinfurter Kugellagerfabrikanten hierher.

In der Nachkriegszeit siedelten sich zahlreiche Heimatvertriebene aus dem Sudetenland und den deutschen Ostgebieten um die Altstadt an. Große Neubaugebiete entstanden, Ebern wurde Bundeswehrstandort . Durch die Gebietsreform wurde der Landkreis Ebern aufgelöst und das Kreisgebiet größtenteils dem Landkreis Haßberge zugeschlagen.

In j√ľngster Zeit wurden der Bundeswehrstandort und einige √Ąmter aufgel√∂st. In den strukturschwachen Ha√übergen brachte dies gro√üe wirtschaftliche Probleme mit sich.

Stadtteile

Der Kernstadt Ebern sind angegliedert die Siedlungen Sandhof und Fierst.

Weiterhin gibt es 18 Stadtteile:

  • Albersdorf
  • Bischwind a. Raueneck
  • Bramberg
  • Br√ľnn
  • Eichelberg
  • Eyrichshof mit Rotenhan, Kurzewind und Siegelfeld
  • Fischbach
  • Frickendorf
  • Heubach
  • H√∂chst√§dten
  • Jesserndorf
  • Neuses a. Raueneck
  • Reutersbrunn
  • Ruppach
  • Unterpreppach
  • Vorbach
  • Wei√üenbrunn mit Gem√ľnd und Welkendorf

Au√üerdem existieren noch einige M√ľhlen, Weiler und Geh√∂fte.

Schulische Bildung

Es gibt ein Gymnasium (Friedrich R√ľckert Gymnasium), eine Realschule, eine Grundschule, eine Hauptschule, eine Meisterschule f√ľr das Schreinerhandwerk, eine Au√üenstelle der Berufschule Ha√üfurt sowie ein Sonderp√§dagogisches F√∂rderzentrum und eine Einrichtung der Lebenshilfe.

Sehensw√ľrdigkeiten

Am Marktplatz entlang:

  • Sp√§tgotische Stadtpfarrkirche ‚ÄěSt. Laurentius‚Äú mit reicher Ausstattung (Renaissancekanzel, Epitaphien)
    • ‚ÄěKarner‚Äú (sp√§tgotisches Beinhaus, Netzgew√∂lbe)
  • Sp√§tgotische Marienkapelle am Friedhof (sch√∂ne Barockaustattung)
  • Historisches Rathaus (Imposante Fachwerkfassade auf Sandsteinsockel)
  • Grauturm, das Wahrzeichen Eberns(Torturm mit Glockenspiel "Endel und Tod")
  • Heimatmuseum am Grauturm
  • Marktplatzbrunnen (‚ÄěGabelmann‚Äú, barocker Neptunbrunnen)
  • Rittergasse mit Amtsgeb√§uden:
    • Finanzamtsgeb√§ude (ehemaliger Wohnsitz des Dichters Friedrich R√ľckert und seiner Eltern)
    • √Ąmtergeb√§ude (ein ehemaliger Getreidespeicher) (heute Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebern (Ebern, Rentweinsdorf, Pfarrweisach), Au√üenstelle Kfz-Zulassung, bis Juli 2005 Sitz des Amtsgerichtes)
  • Ehemaliges Amtsgerichtsgef√§ngnis, sp√§ter Gesundheitsamt, heute Praxen-Gemeinschaft
  • Forstamt
  • Das Eberner Kegelspiel - eine Anordnung an T√ľrmen: wird auch ‚ÄěFrankens sch√∂nstes Kegelspiel‚Äú genannt; ehemals neun T√ľrme um die Stadtmauer herum angeordnet und der Stadtpfarrkirchenturm in der Mitte. Heute stehen nur noch sechs T√ľrme (G√§nseturm, Diebsturm, Grauturm, Storchenturm, Pfarrgartenturm und der Turm der Stadtpfarrkirche). Drei T√ľrme des Kegelspiels wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts ‚Äěabger√§umt‚Äú (Spitaltorturm, Badgassenturm, Eulenturm)
  • Schloss Eyrichshof
  • Burg Rotenhan (Eindrucksvolle Felsburg)
  • Burg Rauheneck, (Raueneck), (Ortsteil Vorbach)
  • zahlreiche weitere Burgen und Schl√∂sser im n√§heren Umkreis (Burg Lichtenstein, Burg Altenstein,Burg Bramberg (Ha√überge), Schloss Rentweinsdorf, Schloss Gereuth, Schloss Burgpreppach und viele andere)
  • Gro√üer Judenfriedhof

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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