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Letzte Änderung für Artikel Neu-Ulm: 17.02.2006 16:41

Neu-Ulm

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Neu-Ulm Karte von Deutschland, Position von Neu-Ulm hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Schwaben
Region : Donau-Iller
Kreis : Neu-Ulm
Fläche : 80,5 km²
Einwohner : 51.110 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 634 Einwohner je km²
H√∂he : 470 bis 527 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 89201 - 89233
(alt: 7910)
Vorwahlen : 0731, 07307, 07308
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 23' N, 10¬į 00' O
48¬į 23' N, 10¬į 00' O
Kfz-Kennzeichen : NU
Gemeindeschl√ľssel : 09 7 75 135
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Augsburger Straße 15
89231 Neu-Ulm
Website: www.neu-ulm.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Gerold Noerenberg (CSU)
Mehrheitspartei : CSU

Die Hochschulstadt Neu-Ulm ist eine Gro√üe Kreisstadt an der Westgrenze Bayerns an der Donau. Sie hat gut 51.000 Einwohner (davon fast 7.000 Ausl√§nder und fast 5.000 Aussiedler) und liegt gegen√ľber der baden-w√ľrttembergischen Stadt Ulm, am rechten Ufer der Donau. Neu-Ulm ist eines von 23 Oberzentren Bayerns und bildet mit Ulm ein l√§nder√ľbergreifendes Doppelzentrum. Nach dem Abzug der US-Armee und im Zuge der Landesgartenschau 2008 sowie der bis 2008 abzuschlie√üenden Tieferlegung der Geleise der Deutschen Bahn ist Neu-Ulm gerade in einem immensen Umbruch.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Neu-Ulm ist eine Stadt, die bestimmt wird dadurch, dass es au√üer dem "City"-Bereich noch weitere elf Stadtteile gibt, die gr√∂√ütenteils, genauer: zu drei Vierteln, erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts eingemeindet wurden. Viele Bereiche Neu-Ulms sind vom Charakter her eher l√§ndlich, beinahe d√∂rflich gepr√§gt (geblieben). Von daher ist ein Zusammenhalt und eine Identit√§t nur schwer herzustellen. Da in den Anf√§ngen der kurzen, erst 200j√§hrigen Geschichte Neu-Ulms wesentlich √§ltere, heute zu Neu-Ulm geh√∂rende Teile wie Pfuhl gr√∂√üere Bedeutung hatten, wurde und wird die Zentralit√§t immer wieder in Frage gestellt. Die gro√üe Fl√§che macht das Versorgen mit den st√§dtischen Dienstleistungen (vor allem Verkehr) nicht einfacher. Da Neu-Ulm nicht kreisfrei ist, viele Aufgaben (u. a. im sozialen Bereich oder auch im Kfz-Wesen) noch dem in Neu-Ulm ans√§ssigen Landratsamt obliegen, ergeben sich zus√§tzliche Schwierigkeiten. Auch die Bedeutung und Gr√∂√üe des unmittelbar benachbarten Ulm wirken sich aus. So ergeben sich immer wieder Diskussionen, inwieweit sich Neu-Ulm bez√ľglich des √ĖPNV, der Energie- und Wasserversorgung oder auch im kulturellen Bereich gegen√ľber der dominanten Nachbarstadt behaupten kann. Der starke Ulmer Einzelhandel l√§√üt kaum zu, dass ein halbwegs konkurrenzf√§higes Pendant auf Neu-Ulmer Gebiet entsteht. Andererseits ist auf Ulmer Seite tief verwurzelt, dass das Gebiet rechts der Donau fr√ľher zu Ulm geh√∂rte und wichtige Gewerbe-, Entsorgungs- und Freizeiteinrichtungen beheimatete, die nach der napoleonischen Teilung nur mit Pass wieder zu betreten waren. Noch heute kommen die Ulmer kaum √ľber die Donau, w√§hrend die Neu-Ulmer auf viele in Ulm zentralisierte Angebote zur√ľckgreifen (m√ľssen).

Derzeit werden die Neu-Ulms Mitte in breiter Schneise durchquerenden Geleise der Deutschen Bahn tiefer gelegt (sie kommen in einen sogenannten Trog). In dem Zusammenhang wird ein Drittel der Fl√§che der Neu-Ulmer Innenstadt neu zu planen und neu zu bebauen sein. Die Bauarbeiten am Bahnk√∂rper sind in vollem Gange. Da auch die beiden Kasernen Nelson-Barracks und Wiley-Barracks nach Abzug der Amerikaner frei geworden sind, ergab und ergibt sich zus√§tzlich gro√üfl√§chig frei werdender Raum. Auf dem Gel√§nde der Wiley-Barracks wird im M√§rz 2006 der erste Spatenstich f√ľr den Neubau der Fachhochschule getan. Andere Vorhaben im Bereich Wohnen und Arbeiten sind umgesetzt.

Ein paar Zahlen: Die Stadtfl√§che betr√§gt 8.097 Hektar, davon sind 1.124 Hektar Waldfl√§che, 4.485 Hektar Landwirtschaftsfl√§che; Neu-Ulm hat 259 Hektar Wasserfl√§che, die Erholungsfl√§che betr√§gt 148 Hektar, und die sonstigen Fl√§chen belaufen sich auf 1.3757 Hektar. All das auf 9 Gemarkungen. Mit Stand vom 25. August 2000 sind 620 Stra√üennamen verzeichnet und 21.725 Flurst√ľcke.

Geografische Lage

Neu-Ulm liegt auf dem Breitengrad 48¬į23`40`` n√∂rdlicher Breite und auf dem L√§ngengrad: 10¬į00`00`` √∂stlicher L√§nge nach Greenwich (gemessen vom Petrusplatz). Neu-Ulms H√∂henlage 470 Meter √ľber NN (Rathausplatz), und die Max. H√∂he betr√§gt 527 Meter √ľber NN (Buchwald).

Geologie

Ausdehnung des Stadtgebiets

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

Neu-Ulm hat zwölf Stadtteile.

Klima

Geschichte

Neu-Ulm 1915
Neu-Ulm 1915

Die Geschichte Neu-Ulms beginnt mit dem Wechsel der Hoheit √ľber die Stadt Ulm vom K√∂nigreich Bayern zum K√∂nigreich W√ľrttemberg im Jahre 1810 . Die Grenzziehung erfolgt dabei in der Mitte der Donau. Dabei bleiben die Besitzungen auf der gegen√ľberliegenden Seite der Donau, flussabw√§rts gesehen die rechte Seite, unter bayerischer Hoheit, die "Geburtsstunde" Neu-Ulms.

Zunächst besteht der Ort aus ein paar Gärten, Höfen, Wirtshäusern und dem Dorf Offenhausen. Anfangs meldet man sich denn auch noch mit Ulm am rechten Donauufer. 1814 wird der Name Neu-Ulm erstmals aktenkundig vermerkt. Der Aufschwung kommt erst einige Jahrzehnte später in Gang: 1841 beschließt die Frankfurter Bundesversammlung den Bau der Bundesfestung Ulm.

Auf Betreiben K√∂nig Ludwig I. wird die Ortschaft Neu-Ulm in die Festung einbezogen. Somit r√ľcken in Neu-Ulm, nachdem es 1853 an die Bahnlinie nach Augsburg angeschlossen wurde, die Soldaten ein, und zwar das 12. Infanterieregiment Prinz Arnulf, die Chevauxlegers und die Fu√üartillerie. Neu-Ulm wird Garnison . 1857 erhalten die B√ľrger ihr Stadtwappen, obwohl sie rechtlich noch immer keine Stadt sind. Dies geschieht erst durch den M√§rchenk√∂nig Ludwig II., 1869 .

Petrusplatz Neu-Ulm 2005
Petrusplatz Neu-Ulm 2005

B√ľrgermeister Josef Kollmann versteht es, die Geschicke der Stadt zu leiten: 1897 verbindet eine Stra√üenbahnlinie die Bahnh√∂fe der beiden St√§dte an der Donau, 1900 wird die Wasserversorgung durch die Inbetriebnahme des Wasserturmes , dem Wahrzeichen der Stadt, gesichert und 1906 d√ľrfen endlich die Festungsmauern durchbrochen werden. Neu-Ulm zw√§ngt sich aus seiner Enge und dehnt sich aus. Auch die ersten Fabriken siedeln sich an.

Nach dem Ersten Weltkrieg wird die Garnison Neu-Ulm aufgel√∂st. 2500 Verbraucher der ehemaligen Garnison fallen weg. Dies bedeutete vor allem f√ľr die einseitig auf das Milit√§r ausgerichtete Wirtschaft Neu-Ulms: Sie muss sich neu orientieren. Binnen weniger Jahre hatte Neu-Ulm den Verlust der Garnison verkraftet. Es ging sp√§testens ab 1925 kontinuierlich aufw√§rts, waren doch schon fr√ľhzeitig (B√ľrgermeister Kollmann) die Weichen f√ľr den Aufbruch in eine neue Erwerbs- und Berufsstruktur, ins Industriezeitalter gestellt worden. Die bayerische Seite hat gegen√ľber dem w√ľrttembergischen Ulm ein weit bessere Versorgungslage in allen Belangen, kommt allenfalls in Schwierigkeiten durch das w√ľrttembergische "Hamsterwesen". (Damals kostete ein Ei in Neu-Ulm neun Pfennig weniger als in Ulm, ein Liter Milch war in Neu-Ulm um 16 Pfennig billiger zu haben.) Hatte sich Neu-Ulm weitgehend ohne gr√∂√üere Probleme duch die Wirren des politischen Umbruchs (√úbergang zur Republik) gerettet, so bew√§ltigte man auch die Probleme, welche das Einquartieren von Hunderten von Fl√ľchtlingen mit sich brachte. 1919 und in den Folgejahren √ľberstieg die Nachfrage nach ausgebildeten Handwerken stets die Zahl der Stellengesuche. Nach 1920 schnellt die Zahl der Industrie-Ansiedlungen schlagartig nach oben. Pl√∂tzlich wirkt sich der Abzug der Soldaten sogar positiv aus. Frei werdende Gel√§nde, die zahlreich vorhandenen Geleise und fast unbeschr√§nkte Erweiterungsm√∂glichkeiten √ľben eine gro√üe Anziehungskraft. Die Stadtspitze (Oberb√ľrgermeister Nui√ül) wei√ü die Chancen zu nutzen. Die Bev√∂lkerung w√§chst weiter, der wirtschaftliche Umbruch wird bew√§ltigt. Neu-Ulm wird eine wohlhabende Stadt.

Konzertsaal Neu-Ulm 2006
Konzertsaal Neu-Ulm 2006

Bereits im Juli 1934 wird mit dem Bau einer neuen Kaserne begonnen, der Reinhardt-Kaserne Ecke Reuttier/Finninger Straße, nach dem II. Weltkrieg Nelson-Barracks der Amerikaner, nach deren Abzug unter anderem Aussiedlerwohnheim und heute (nach großen Umbauten) das neue Finanzamt und seit Ende 2005 auch Sitz der Neu-Ulmer Polzei. Zwei Jahre später wird an der Memminger Straße ein zweiter Kasernenbau begonnen, die Ludendorff-Kaserne, die späteren Wiley-Barracks, in denen auch Pershingraketen stationiert waren. Um beide großen Vorhaben hatte die Stadt sich heftig beworben.

Zwischen den beiden Weltkriegen muss sich Neu-Ulm des immer heftiger werdenden "Liebeswerbens" von Seiten Ulms erwehren, muss verschiedene Angriffe der Nachbarst√§dter auf seine Selbst√§ndigkeit zur√ľckschlagen. Wie in anderer Hinsicht hat es am taktischen Geschick des langj√§hrigen (1919 bis 1945) Oberb√ľrgermeisters und sp√§teren Ehrenb√ľrger Neu-Ulms Nui√ül gelegen, dass der Nazi-Oberb√ľrgermeister Ulms, Friedrich F√∂rster, selbst mit idelogischer Argumentation (dass "der Fortbestand des gegenw√§rtigen Zustands im nationalsozialistischen Staate jeden Sinn verloren" habe) scheiterte. Die wirtschaftliche Entwicklung Neu-Ulms reizte die Ulmer zum Annektieren und Wiedervereinen. Der b√ľrgerlich-konservative, offensichtlich von vielen konkreten Erscheinungsformen nationalsozialistischer Praxis angewiderte Nui√ül taktierte und antichambrierte so erfolgreich, dass Neu-Ulm letztlich selbst√§ndig blieb. So hei√üt es aus Ulmer Sicht in einer Schlussbemerkung einer "zusammenfassenden Darstellung" zum Verh√§ltnis Ulm/Neu-Ulm vom 10. Juli 1948 unter anderem: "Zu allen Zeiten hat Neu-Ulm verstanden, aus Ulm herauszuholen, was nur m√∂glich war. Das war schon w√§hrend der Zeit Kollmanns so und erst recht, w√§hrend der Zeit Nui√üls."

Aber der Zweite Weltkrieg hinterl√§sst seine Spuren: Fast 80 Prozent der Geb√§ude sind zerst√∂rt, alle Br√ľcken √ľber die Donau gesprengt. Die Stadt steht 1945 vor einem komplett neuen Anfang. Unz√§hlige Fl√ľchtlinge suchten hier eine neue Heimat. √úberlegungen f√ľr den v√∂lligen Neubau der Stadt werden wieder fallengelassen. Es fehlen die Mittel, und es widerstrebt schw√§bischem Geist, sich beim Wiederaufbau nicht an das Gegebene zu halten.

Blick von Ulm √ľber die Herdbr√ľcke nach Neu-Ulm
Blick von Ulm √ľber die Herdbr√ľcke nach Neu-Ulm

1951 r√ľcken wieder Soldaten in die Stadt: Bis 1991 beherbergt Neu-Ulm die US-amerikanischen Streitkr√§fte . 1980 werden auf dem Areal der Amerikaner Pershing-II-Raketen stationiert, samt den dazugeh√∂rigen atomaren Sprengk√∂pfen . Neu-Ulm ist das eine Ende der Menschenkette , mit der zigtausende Friedensdemonstranten gegen die Stationierung protestieren. Fast 40.000 Menschen werden beim abschlie√üenden Protest-Konzert auf dem Volksfestplatz, unmittelbar vis √† vis dem Kaserneneingang gez√§hlt.

Der Abzug der Amerikaner im Zuge der Truppen-Reduzierung nach Ende des "Kalten Krieges" macht Neu-Ulm wieder "Milit√§r-frei" und hinterl√§sst in Neu-Ulm √§hnlich Spuren wie der Verlust des Status als Garnisonsstadt nach dem I. Weltkrieg, sowohl in wirtschaftlichem Sinne als auch durch die Hinterlassenschaften. Arbeitspl√§tze (Zivilbedienstete) und Konsumenten fallen weg, ganze Wohnsiedlungen (Vorfeld) werden frei. Das er√∂ffnet M√∂glichkeiten, birgt aber auch Gefahren. So hat das schnelle Zuweisen der fr√ľheren Soldatenwohnungen vor allem an Aussiedler (aus der fr√ľheren Sowjetunion) zur Folge, dass in bestimmten Bereichen (zum Beispiel im "Vorfeld") Brennpunkte entstehen. Das machte vielschichtiges Gegensteuern notwendig, wobei die Stadt damit tats√§chlich erfolgreich war.

St√§dtebaulich gilt es, das Kasernengebiet in die Stadt zu integrieren. Das Areal der ehemaligen amerikanischen 'Wiley'-Kaserne wird zum neuen Neu-Ulmer Stadtteil Wiley und beherbergt nun Wohn- als auch Gewerbefl√§chen. Au√üerdem entsteht hier in Wiley der Neubau der Fachhochschule Neu-Ulm. Der erste Spatenstich soll im M√§rz 2006 stattfinden, der Grundstein im Mai gelegt werden. Auch die Aussicht auf gro√üe st√§dtebauliche Chancen durch das seit 2003 in Bau befindliche Projekt Neu-Ulm 21 der Deutsche Bahn, bei dem ca. 14 ha Gleisfl√§chen in der Innenstadt frei werden, und die Ausrichtung der Landesgartenschau 2008 erlauben (und erzwingen) eine weitsichtige Planung, die vor allem dem Faktor Umwelt ein betr√§chtliches Ma√ü an Aufmerksamkeit zukommen lassen. Schlie√ülich macht das durch die Bahn frei gegebene Gel√§nde ein Drittel der Fl√§che der Neu-Ulmer Innenstadt aus. Da werden unterschiedliche Wohnangebote geplant, aber auch ein Nahversorgungszentrum von rund 4000 Quadratmetern f√ľr die Innenstadt. Auch ein "Zentrum Mobilit√§t" mit Angeboten rund ums Auto, aber auch mit den Themen "motorisierte" und "unmotorisierte Zweir√§der wird erwogen.

Neu-Ulm war eine kreisfreie Stadt, bis es am 1. Juli 1972 im Zuge der Kreisgebietsreform in den Landkreis Neu-Ulm eingegliedert und zur Großen Kreisstadt erhoben wurde.

Religionen

Eingemeindungen

Neun Stadtteile sind im Zuge einer Gebietsreform in den Jahren 1972 bis 1977 eingemeindet worden: Burlafingen, Finningen, Gerlenhofen, Hausen, Holzschwang, Jedelhausen, Ludwigsfeld, Offenhausen, Pfuhl, Reutti, Schwaighofen und Steinheim. Dadurch vergrößerte sich die Stadt auf die heutige Fläche von 80 Quadratkilometer.

Einwohnerentwicklung

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat gliedert sich in vier Fraktionen mit sechs verschiedenen Parteien und B√ľrgerinitiativen (in Klammern die Anzahl der Sitze):

Die CSU (22), die SPD (14), die Gr√ľnen (3) und die Fraktionsgemeinschaft aus FDP (2), FWG (2) und B√ľrgerinitiative Pro Neu-Ulm, PRO (1).

Gesch√§ftsf√ľhrende B√ľrgermeister und Oberb√ľrgermeister

St. Johann Baptist und (links) das Neu-Ulmer Rathaus
St. Johann Baptist und (links) das Neu-Ulmer Rathaus
  • 1830 - 1832: Anton Hug
  • 1833 - 1842: Peter Staiger
  • 1843 - 1851: Rupert Primus
  • 1852 - 1863: Anton Stiegele
  • 1864 - 1865: Matth√§us Scheuffele
  • 1865 - 1866: Rudolf Wolber
  • 1866 - 1872: Dr. Wilhelm Sick
  • 1873 - 1875: Konrad Schuster
  • 1876 - 1879: J.W. Greiner (erster rechtskundiger B√ľrgermeister)
  • 1879 - 1881: Otto Ploner
  • 1882 - 1885: Josef Hayd
  • 1885 - 1919: Josef Kollmann
  • 1919 - 1945: Franz Josef Nui√ül (ab 1927 Oberb√ľrgermeister, Ehrenb√ľrger)
  • 1945 - 1946: verschiedene jeweils f√ľr kurze Zeit
  • 1946 - 1948: Walter Albert M√ľller, erst B√ľrgermeister, dann Oberb√ľrgermeister
  • 1948 - 1961: Tassilo Grimmei√ü (Oberb√ľrgermeister)
  • 1961 - 1977: Dr. Dietrich Lang (Oberb√ľrgermeister, Ehrenb√ľrger)
  • 1977 - 1995: Dr. Peter Biebl (Oberb√ľrgermeister)
  • 1995 - 2003: Dr. Beate Merk (Oberb√ľrgermeisterin)
  • Seit 2004 Gerold Noerenberg (Oberb√ľrgermeister)

Wappen

Das Wappen existiert seit 1857 und ist folgendermaßen gestaltet: Geteilt von Schwarz, Silber und Blau, belegt mit einem silbernen Zinnenturm Der Turm symbolisiert die Festung, die die Stadt einst umgab. Die Farben Schwarz und Silber, beziehungsweise Weiß, deuten auf die Abstammung von Ulm, die Farben Weiß und Blau auf die Zugehörigkeit zu Bayern.

Städtepartnerschaften

  • Bois-Colombes ( Frankreich / D√©partement Hauts-de-Seine ), seit 1966
  • Meiningen (Th√ľringen), seit 1988 , auf Anregung des Neu-Ulmer Stadtrates, vermittelt von Franz-Josef Strau√ü
  • Trissino ( Italien / Provinz Vicenza , Region Venetien ), seit 1990 , nachdem vorher schon jahrelang B√ľrger und Vereine des Neu-Ulmer Stadtteils Pfuhl freundschaftliche Beziehungen dorthin gepflegt hatten.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

Museen

Edwin-Scharff-Museum
Edwin-Scharff-Museum
  • St√§dtische Museen am Petrusplatz Die Neu-Ulmer Museen am Petrusplatz, 1999 er√∂ffnet, 15 Gehminuten vom Ulmer M√ľnsterplatz entfernt, beherbergen das Edwin Scharff Museum und das Arch√§ologische Museum. Beide sind √ľber ein Foyer miteinander verbunden. Im Innenhof, in dem auch zwei √ľberlebensgro√üe Skulpturen von Edwin Scharff stehen, finden im Sommer Theaterauff√ľhrungen und Konzerte statt. Es gibt regelm√§√üige F√ľhrungen, eine Museumswerkstatt (f√ľr Kinderg√§rten und Schulen), die Offene Museumswerkstatt (f√ľr Kinder von 6 - 12) und das Atelier im Museum (Kurse f√ľr Erwachsene).
  • Edwin-Scharff-Museum Das Edwin Scharff Museum ist in einem b√ľrgerlichen Haus der Jahrhundertwende untergebracht. Das Edwin Scharff Museum gibt einen √úberblick √ľber das bedeutende Werk Edwin Scharffs. Gem√§lde, Zeichnungen, Aquarelle und insbesondere Plastiken zeigen seinen Weg von den Anf√§ngen bis zum Sp√§twerk auf. Sonderausstellungen erg√§nzen und bereichern die Werkschau. Edwin Scharff geh√∂rt gemeinsam mit Wilhelm Lehmbruck , Ernst Barlach , und Georg Kolbe zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts .
  • Arch√§ologisches Museum Das arch√§ologische Museum zeigt die Entwicklungsgeschichte des Menschen in pr√§historischer Zeit. Dieses Zweigmuseum der Arch√§ologischen Staatssammlung M√ľnchen verfolgt die Entstehung der Region Oberschwaben von der Altsteinzeit bis ins fr√ľhe Mittelalter . Dargestellt werden auch vorgeschichtliche Technologien.
  • Heimatmuseum Pfuhl Das Heimatmuseum Neu-Ulm/Pfuhl befasst sich mit der d√∂rflichen Lebens- und Arbeitswelt des sp√§ten 19. und 20. Jahrhunderts in und um Neu-Ulm.
  • Geologische Sammlung Die geologische Sammlung ist im Rathaus Neu-Ulm im 1. Stock untergebracht. Sie bietet einen detaillierten √úberblick √ľber die erdgeschichtliche Entwicklung des Ulmer und Neu-Ulmer Raumes.

Musik

  • St√§dtische Musikschule
  • Stadtkapelle Neu-Ulm

Bauwerke

Winterstimmung an der Donau, Blick von Ulm nach Neu-Ulm
Winterstimmung an der Donau, Blick von Ulm nach Neu-Ulm
  • Petruskirche
  • St. Johann Baptist, 1922 - 1926 durch Dominikus B√∂hm (bedeutender Kirchenbauer des 20. Jahrhunderts ) umgebaut, ein fr√ľhes Beispiel moderner Sakralbaukunst.
  • Edwin-Scharff-Haus Kongress- und Veranstaltungs-Zentrum direkt an der Donau
  • Konzertsaal Neu-Ulm

Parks

  • Glacis-Anlagen Ein Teil der rechts der Donau gebauten Anlagen der fr√ľheren Bundesfestung Ulm. Zwei der urspr√ľnglich vier Neu-Ulmer Festungsfronten (Glacisanlagen) sind erhalten. Eine davon, an der die Charakteristik dieser Festungsbauten noch sehr gut abzulesen ist, mauserte sich zu zum viel genutzten Neu-Ulmer Stadtpark. So wie der ("das Glacis ") sich heute darbietet, ist es ein positives Relikt der baden-w√ľrttembergischen Landesgartenschau von 1982; besonders zu erw√§hnen eine Veranstaltungsinsel mit Amphitheater-√§hnlichen Zuschauerr√§ngen, die in der f√ľr Freilicht-Veranstaltungen geeigneten Jahreszeit regelm√§√üig mit unterschiedlichsten Aktivit√§ten (vom Rockkonzert bis zum Chorgesang) bespielt wird und je nach Veranstaltung bis 2500 Besucher anlockt.

Naturdenkmäler

Sport

  • TSV Neu-Ulm der gr√∂√üte Neu-Ulmer Sportverein u.a. auch mit Basketball ( Regionalliga ) und American Football

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Wochenmarkt, mittwochs und samstags von etwa 7 Uhr bis 12 Uhr. Der Markt auf dem Petrusplatz ist regelm√§√üiger Treff und beliebte Einkausquelle. Er wird beschickt von Anbietern auch vom Bodensee und aus dem Allg√§u, sogar aus Oberstdorf. Die angebotenen Produkte wie Obst, Fleisch, K√§se, Molkereiprodukte, Fisch, Kartoffeln werden √ľberwiegend von kleineren und Kleinstbetrieben hergestellt. Wegen der damit verbundenen Produktqualit√§t und wegen seiner √úberschaubarkeit ziehen auch viele Ulmer den Neu-Ulmer Markt dem Ulmer vor.
Dr. Beate Merk mit "Kini"
Dr. Beate Merk mit "Kini"
Der "Kini" fährt vor
Der "Kini" fährt vor
  • K√∂nig-Ludwig-Fest, von der ehemaligen Oberb√ľrgermeisterin und heutigen bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk ins Leben gerufen. Als Freiluftveranstaltung auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz ist das K√∂nig-Ludwig-Fest (nicht zuletzt auch wegent seines urigen Gastro-Angebots) binnen einem halben Dutzend Jahren beliebter Treff geworden. Es kn√ľpft an die Tatsache an, dass der M√§rchenk√∂nig Ludwig II. Neu-Ulm das Stadtrecht verliehen hat (1869). Zuletzt waren verschiedene Vereine und Vereinigungen beteiligt, welche mit rund 80 "Figuren" in historischen Trachten und Gew√§ndern auch optisch an die Zeit der Stadtgr√ľndung erinnerten. Auch "Stelzer", Gaukler und Theaterleute treten auf - "Ludwig II." kommt h√∂chstpers√∂nlich per Jagdwagen. Nach Eintritt der Dunkelheit wurde bisher open-air-kino mit einem der "Ludwig"-Filme geboten. Nachdem bisher das Fest alle Jahre stattfand, wurde vom Rat der Stadt im Jahre 2005 wegen knapper Finanzen ein zweij√§hriger Turnus beschlossen.
  • Stadtfest
  • K√ľnstler- und T√∂pfermarkt
  • Volksfest
  • Neu-Ulmer Orchideentage
  • Tage der Begegnung: Seit 30 Jahren fester Bestandteil des Kulturkalenders Ulm/Neu-Ulm, eine st√§dte√ľbergreifende Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Oberb√ľrgermeister Gerold Noerenberg und Ivo G√∂nner; jedes Jahr zwischen Oktober und November zahlreiche Veranstaltungen, die den Austausch der Kulturen und das gegenseitige Kennenlernen f√∂rdern sollen. Koordiniert werden die verschiedenen Angebote vom Arbeitskreis ausl√§ndische Mitb√ľrger (AKAM) in Neu-Ulm. Die St√§dte Ulm/Neu-Ulm beteiligen sich mit einem Zuschuss.

Anekdoten, Kuriositäten, Ondits

  • Man sagt: Das Sch√∂nste an Neu-Ulm sei der Blick auf Ulm.
  • Ende des vorigen Jahrhunderts war, wenn man √ľber die G√§nstorbr√ľcke oder die Herdbr√ľcke von Ulm nach Neu-Ulm kam, der erste Laden auf Neu-Ulmer (bayerischen) Boden jeweils ein Teppichgesch√§ft. So hie√ü es: Hier beginnt der Balkan (Orient).
  • Lange Zeit stand auf der Br√ľckenmitte, der Staatsgrenze zwischen Baden-W√ľrttemberg und Bayern, das ber√ľhmte Schild "Freistaat Bayern" mit dem Bayerischen L√∂wen. Es wurde oft heimlich abmontiert. Man behauptete: weil der L√∂we nach Bayern blickte und das Hinterteil mit dem nach oben gerichteten Schwanz gen Ulm streckte. Das wurde als Affront gewertet, wollte er doch offensichtlich sagen: "Ulmer, leckts mi am Arsch!"
  • Viele Ulmer Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen lagen vormals auf der rechten Donauseite; so hatte auch der Wasenmeister (Schinder, Abdecker) hier seinen Platz. Ihm oblag zudem eine delikate Aufgabe: Er hatte die Selbstm√∂rder in ein Fass zu schlagen und dies dann die Donau hinabzuschicken.
  • Zu Zeiten der Hochzeit der Friedensbewegung und der Proteste gegen die (auch auf Neu-Ulmer Gebiet stationierten) Pershingraketen kam es zu der von Zigtausenden gebildeten Menschenkette. Abschluss bildete ein vom Top-Konzert-Veranstalter Fritz Rau organisierter Mammut-Event auf dem Neu-Ulmer Volksfestplatz vis-√†-vis dem Haupttor der Wiley-Barracks (der Nachfolgerin der 1936 gebauten Ludendorffkaserne) an der Memminger Stra√üe. Neben Konstantin Wecker und anderen Stars trat auch Peter Maffay auf. Rau ("Wer heute keine Friedenskonzerte veranstaltet, veranstaltet in zehn Jahren √ľberhaupt keine Konzerte mehr!") hatte den Deutsch-Rocker eingeladen, weil auch dessen Publikum f√ľr den Anti-Pershing-Protest gewonnen werden sollte. Kaum war Maffay auf der B√ľhne, tauchte in der Menge der rund 40.000 ein gro√ües Transparent auf: "Lieber Pershing II als Peter Maffay". Der hatte verstanden und ging nach seinem ersten Lied entnervt von der B√ľhne.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Nahverkehr

Den √ĖPNV bedienen zahlreiche Buslinien der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) sowie mehrere Buslinien anderer Nahverkehrsbetriebe, so dass alle Stadtteile und das nahe und auch weiter gelegene Umland gut angebunden sind.

In den Hauptverkehrszeiten (zwischen 7 und 20 Uhr) fahren alle Linien der Stadt weitgehendst im 10-Minutentakt, so dass nur sehr geringe Wartezeiten entstehen. Das Umland wird hauptsächlich im 30-Minuten-, bzw. im Stunden-Takt bedient.

Seit dem 25. November 2005 fahren in den N√§chten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag (und weitere Feiertage) noch zus√§tzlich 8 Nachtlinien, die alle Stadtteile und das Umland Ulm auch nach Mitternacht im Stundentakt bedienen. Es sollen hier der Einfachheit halber alle Buslinien des st√§dtischen Bereichs aufgef√ľhrt werden:

  • Linie N1: Ulm ZOB < > S√∂flingen < > Ermingen < > Eggingen < > Einsingen
  • Linie N2: Ulm ZOB < > Eselsberg < > Blaustein < > Arnegg < > Herrlingen < > Blaustein < > Eselsberg < > Ulm ZOB
  • Linie N3: Ulm ZOB < > Blaubeurer Stra√üe < > Eselsberg < > Universit√§t < > Lehr < > Jungingen
  • Linie N4: Ulm ZOB < > Eichberg < > B√∂fingen < > Braunland < > Donauhalle < > Ulm ZOB
  • Linie N5: Ulm ZOB < > Neu-Ulm < > Pfuhler Ried < > Offenhausen < > Pfuhl < > Burlafingen
  • Linie N6: Ulm ZOB < > Neu-Ulm < > Ludwigsfeld
  • Linie N7: Ulm ZOB < > Wiblingen
  • Linie N8: Ulm ZOB < > Kuhberg < > Grimmelfingen < > Donautal < > G√∂gglingen < > Donaustetten

Alle Unternehmen fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds (DING). Die Nachtlinien verlangen zusätzlich einen einmaligen Aufpreis pro Nacht.

Flugverkehr

Neu-Ulm ist nicht direkt an den Luftverkehr angeschlossen. Die n√§chsten Flugh√§fen sind Stuttgart (ca. 80 km), Friedrichshafen (ca. 100 km), M√ľnchen (ca. 140 km) und Augsburg (ca. 80 km, keine Linienfl√ľge).

Medien

√Ėffentliche Einrichtungen

  • Landratsamt des Landkreis Neu-Ulm, Adresse: Kantstra√üe 8, 89231 Neu-Ulm; mit einer Dienststelle Illertissen, Ulmer Stra√üe 20, 89257 Illertissen
  • Amtsgericht Neu-Ulm, Sch√ľtzenstra√üe 17
  • Polizei Polizeiinspektion Neu-Ulm (geh√∂rt zur Polizeidirektion Krumbach), zust√§ndig f√ľr Neu-Ulm, Nersingen und Elchingen; Ende 2005 mit allen Dienststellen umgezogen in f√ľr die Polizei v√∂llig umgebaute Geb√§ude der Nelson-Barracks an der Reuttier Stra√üe
  • Finanzamt Neu-Ulm (Nelson-Allee 5), profitierte ebenfalls vom Abzug des US-Milit√§rs und konnte in den ehemaligen Kasernengeb√§uden ein bedarfsgerechtes Zentrum einrichten
  • Feuerwehr
  • Donauklinik (Krankenhausstra√üe 11, in der Stadtmitte von Neu-Ulm). Die Donauklinik Neu-Ulm geh√∂rt seit 1. Januar 2005 zur Kreisspitalstiftung Wei√üenhorn. Gemeinsam mit den Kliniken in Illertissen und Wei√üenhorn will der Landkreis eine umfassende Gesundheitsversorgung f√ľr die B√ľrger des Landkreises und dar√ľber hinaus anbieten. In Neu-Ulm stehen 170 Betten f√ľr die station√§re Behandlung zur Verf√ľgung. Medizinische Fachrichtungen der Donauklinik: Chirurgie, Innere Medizin, An√§sthesie, Gyn√§kologie und Geburtshilfe, Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO), Strumazentrum, Apotheke
  • Erlebnisbad Atlantis Er√∂ffnet im Dezember 1998, Saunawelt mit 13 verschiedenen Angeboten, √ľber 400 Metern Rutschspass, ein Internetcafe, ein gro√ües Thermalwasser-Au√üenbecken, dazu weitl√§ufige Freibadanlage, alles direkt an der Donau.

Bildung

  • Fachhochschule Im Jahr 1994 wurde die Fachhochschule Neu-Ulm gegr√ľndet. Die betriebswirtschaftlich ausgerichtete FH wurde zun√§chst als Au√üenstelle der Fachhochschule Kempten er√∂ffnet, ist aber seit 1998 eine eigenst√§ndige Hochschule. Am 1. Oktober 1999 besuchten 2.889 die Grundschule, 5.506 Sch√ľler die weiterf√ľhrenden Schulen; es gab 1.568 Kindergartenpl√§tze, davon in st√§dtischen Kinderg√§rten 180.
   Bezeichnung der Bildungs-Einrichtung       Anzahl   
 Grundschulen  10
 Hauptschulen  5
 Realschulen  2
 Gymnasien  2
 Berufsschulen  1
 F√∂rderschulen  1
 Fachoberschulen  1
 Fachhochschulen  1
 St√§dtische Kinderg√§rten  4
 Kinderg√§rten insgesamt  22
 St√§dtische Horte  1
 Horte insgesamt  3
 St√§dtische Kindergrippen  1

Ansässige Unternehmen (Auswahl)

  • Neu-Ulmer Wohnungsbaugesellschaft Die NUWOG-Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH ist mit zirka 2000 Wohneinheiten das gr√∂√üte kommunale Wohnungsunternehmen zwischen Ulm und Augsburg. Sie ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Neu-Ulm.
  • EvoBus
  • Coca-Cola Deutschland
  • Carl G√∂tz Holzfurniere
  • Settele Teigspezialit√§ten
  • Honold Logistik Gruppe

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Neu-Ulm hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen (in Klammer hinten: Tag und Jahr der Ernennung):

  • Joseph Ritter von Kopp (* 15. November 1829 - ‚Ć 1. September 1911) Regierungspr√§sident im Kreis Schwaben und Neuburg 1887 bis 1897 (1. Oktober 1897)
  • Adolf Bauer (* 1832 - ‚Ć 20. M√§rz 1908) Stadtpfarrer der evangelischen Kirche in Neu-Ulm 1876 bis 1908, Kirchenrat (9. Oktober 1905)
  • Josef Kollmann (* 25. M√§rz 1855 - ‚Ć 18. M√§rz 1932) Rechtskundiger B√ľrgermeister der Stadt Neu-Ulm, 1885 bis 1919 K√∂niglicher Hofrat (20. Juni 1919)
  • Hermann K√∂hl (* 15. April 1988 - ‚Ć 7. Oktober 1938) Dr. Ing. h. c., Flugpionier (25. August 1928)
  • Franz Josef Nui√ül (* 9. September 1877 - ‚Ć 28. August 1955) B√ľrgermeister, seit 1927 mit dem pers√∂nlich verliehenen Titel des Oberb√ľrgermeisters von Neu-Ulm 1919 bis 1945 (9. September 1952)
  • Dr. Dietrich Lang (* 23. September 1917) Oberb√ľrgermeister der Stadt Neu-Ulm 1961 bis 1977 (23. September 1977)
  • Emile Tricon (* 17. April 1907) B√ľrgermeister von Bois-Colombes, Partnerstadt Neu-Ulms seit 1966 (18. September 1981)
  • Vernon A. Walters (* 3. Januar 1917 - ‚Ć 10. Februar 2002) Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland (17. Juni 1991

Söhne und Töchter der Stadt

  • Karl Aloys Schenzinger, * 28. Mai 1886 , † 4. Juli 1962 in Prien am Chiemsee, Schriftsteller ( Romane , Sachb√ľchern und NS -Propaganda)
  • Edwin Scharff , * 1887 , † 1955 in Hamburg, deutscher Bildhauer, Professor in Berlin, D√ľsseldorf und Hamburg, "entarteter K√ľnstler"
  • Hermann K√∂hl , * 15. April 1888 , † 7. Oktober 1938 in M√ľnchen, deutscher Flugpionier .
  • Robert Wehgartner, * 22. Juni 1909 , Politiker (Bayernpartei), BP-Vorsitzender (1963-66).
  • Harald Schmidt , * 18. August 1957 , deutscher Schauspieler, Kabarattist und Moderator

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Stadt Neu-Ulm (Hrsg.): Neu-Ulm - Augenblicke aus dem Leben einer Stadt. 1. Auflage. Kulturamt Stadt Neu-Ulm, Neu-Ulm 1984, ISBN 3-9800911-0-4
  • Stadt Neu-Ulm 1869 bis 1994. Texte und Bilder zur Geschichte, Herausgegeben im Auftrag der Stadt Neu-Ulm von Barbara Treu, aus der Reihe: Dokumentationen des Stadtarchivs Neu-Ulm, Band 6, S√ľddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm, 1994

Weblinks

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Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Kalte Herberge 89134 Blaustein http://www.kalteherberge.de  07304 / 9619-0
Donau-Hotel Garni 89231 Neu-Ulm http://www.donau-hotel.net/  0731 / 9769-0
Deckert 89231 Neu-Ulm   0731 / 76081
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