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Letzte Änderung für Artikel Stadtbergen: 05.02.2006 23:00

Stadtbergen

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Wappen Karte
Wappen der Gemeinde Karte Stadtbergen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Schwaben
Kreis : Augsburg
Fläche : 11,50 km²
Einwohner : 14.661 (2004)
Bevölkerungsdichte : 1.252 Einwohner je km²
H√∂he : 501 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 86391 (alt: 8901)
Vorwahl : 0821
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 22' N, 10¬į 51' O
48¬į 22' N, 10¬į 51' O
Kfz-Kennzeichen : A
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberer Stadtweg 2
86391 Stadtbergen
Offizielle Website: Markt Stadtbergen
E-Mail-Adresse: info@stadtbergen.de
Politik
B√ľrgermeister : Dr. Ludwig Fink ( SPD )

Die Marktgemeinde Stadtbergen liegt am Westrand von Augsburg im Landkreis Augsburg im Regierungsbezirk Schwaben in Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das heutige Stadtbergen, das 1978 im Zuge der Gebietsreform aus den damals selbst√§ndigen Gemeinden Deuringen, Leitershofen und Stadtbergen hervorging, liegt am S√ľdwestrand von Augsburg und weist eine Gesamtfl√§che von 1.200 ha auf. Am 14. Juni 1985 wurde die Gemeinde Stadtbergen zur Marktgemeinde erhoben, da sie die Einwohnerzahl von 12.000 √ľberschritten hatte. F√ľr 2008 wird die Ernennung zur "Stadt" angestrebt.

Erste urkundliche Erw√§hnungen der drei Stadtberger Ortsteile gehen in das 11. bis 13. Jahrhundert zur√ľck, wobei die Entstehung Leitershofens und Stadtbergens etwa 1000 Jahre zur√ľckreicht und diejenige von Deuringen unter Umst√§nden bis in die alamannische Zeit. Dank arch√§ologischer Grabungen lassen sich erste menschliche Spuren aber weitaus fr√ľher nachweisen. Von Bedeutung sind hierbei die zwischen Leitershofen und Stadtbergen entdeckten hallstatt - bzw. fr√ľhlat√©nezeitlichen Grabh√ľgel , die ab etwa 700 v. Chr. entstanden sind und auf eine ‚Äď wenn auch zeitlich beschr√§nkte - fr√ľhe Besiedelung dieses Raumes hinweisen.

Die R√∂mer hinterlie√üen im heutigen Stadtbergen ebenfalls Spuren. Neben r√∂mischen Steinen, die in der Kirchhofmauer der Stadtberger St.-Nikolaus-Kirche entdeckt wurden, ist es besonders die "villa suburbana", die Erw√§hnung verdient. Bei diesem r√∂mischen Landhaus, das schon im ersten nachchristlichen Jahrhundert existierte, handelte es sich um einen luxuri√∂sen Prachtbau mit gro√üz√ľgigem Eingangsbereich, farbigen T√§felungen aus Marmor und repr√§sentativen Eckt√ľrmen. Die Anlage mit einem Ausma√ü von etwa 63 x 39 Meter existierte bis in das 4. Jahrhundert und wurde dann verlassen oder im Zuge der Alamanneneinf√§lle zerst√∂rt.

Die Herrschaftsgeschichte des Mittelalters und der Fr√ľhen Neuzeit war gepr√§gt von zahlreichen Besitzwechseln geistlicher und weltlicher Herren.

Stadtbergen, das wahrscheinlich von Pfersee aus gegr√ľndet wurde, stand zuerst im Besitz der bisch√∂flichen K√§mmerer von Wellenburg und wurde von diesen an ein nach dem Ort benanntes Geschlecht weiterverliehen. Sp√§ter waren mehrere Augsburger Patrizierfamilien im damaligen "Perga" oder "Bergen" nachweisbar. 1497 kam fast der ganze Ort an das Augsburger Domkapitel , das seinen Besitz in Stadtbergen bis zur S√§kularisierung hielt.

Leitershofen, das fr√ľhere "Liutericheshouen" war eine G√∂gginger Anbausiedlung und unterstand den Augsburger Bisch√∂fen , die den Ort an bisch√∂fliche Truchsesse weiterverliehen. Sp√§ter kam der Besitz als Amtslehen an die bisch√∂flichen K√§mmerer von Wellenburg. Mit dem Erwerb der Herrschaft Wellenburg durch die Fugger gelangte 1595 auch Leitershofen in deren Besitz und verblieb dort bis zum Ende des Alten Reiches. Ein Zweig der Familie Mozart , Vorfahren des ber√ľhmten Komponisten W. A. Mozart, stammt aus Leitershofen. Der √§lteste nachgewiesene Vorfahre, Hans Mozart, lebte 1525 in Leitershofen und dessen Urgro√üonkel errichtete 1690 das Stadtberger Br√§uhaus.


"Tuiringen", das sp√§tere Deuringen, war ebenfalls - wie Stadtbergen und Leitershofen - urspr√ľnglich in bisch√∂flichem Besitz und gelangte sp√§ter an die Marsch√§lle von Donnersberg und schlie√ülich im 13. Jahrhundert an das Augsburger Heilig-Geist-Spital. Nachdem der Ort, der lange Zeit nur als Einzelhof bestand, im Drei√üigj√§hrigen Krieg verw√ľstet wurde, erwarb 1711 die Freiherrnfamilie von Schnurbein den Besitz.

Neben den bereits erw√§hnten geistlichen und weltlichen Herrschaften waren auch die Kl√∂ster St. Ulrich und Afra, St. Georg, St. Katharina, St. Moritz, Hl. Kreuz und das Hochstift im heutigen Stadtbergen beg√ľtert.

Zeichen dieser Zeit haben sich bis heute erhalten, so sind insbesondere die Schlösser in Leitershofen und Stadtbergen Zeugen und Symbole einstiger Ortsherrschaften. Das Obere Schloss in Leitershofen (Kirchberg 3) wurde erstmals 1257 erwähnt und barg im 18. Jahrhundert zeitweise eine Kapelle in sich. Im Gebäude, das um 1730/40 neu erbaut und im 19. Jahrhundert verändert wurde, war zeitweise eine Limonadenfabrik untergebracht.

Ebenfalls zu Wohnzwecken umgestaltet wurde das Untere Schloss (Schlo√üstr. 12), das 1355 erstmals in den Urkunden auftaucht. Nach der Franz√∂sischen Revolution diente es teilweise franz√∂sischen Emigranten als Unterkunft, darunter auch Abb√© Leonor Francois de Tournely , dem sp√§teren Begr√ľnder des Ordens "Dames du Sacr√© Coeur". 1586 wurde das Stadtberger Schloss erbaut, und zwar von Hans Holl, dem Vater des ber√ľhmten Elias Holl . Es kam 1926 in den Besitz der Inneren Mission und diente zahlreichen Zwecken mit Heimcharakter. Seit 1971 betreibt das Diakonische Werk dort ein Altenheim .

Aber nicht nur Profanbauten zieren das heutige Stadtbergen, sondern auch sakrale Geb√§ude, wie beispielsweise in Deuringen die 1721 erbaute und 1989 renovierte St.-Josephs-Kapelle. In Leitershofen erhebt sich auf einer kleinen Anh√∂he die St.-Oswald-Kirche, deren √§ltester Vorg√§ngerbau bis in sp√§tromanische Zeit (ca. 1250) zur√ľckreicht. Das heutige Gotteshaus wurde 1732 errichtet, wobei insbesondere die Stuckarbeiten von Matthias Lotter Erw√§hnung verdienen. Kunstgeschichtlich interessant ist auch die dritte alte Kirche in Stadtbergen. Teile des Turmes und des Chors von St. Nikolaus gehen in das 14./15. Jahrhundert zur√ľck und das 1730 neu erbaute Langhaus wurde von Johann Georg Bergm√ľller und Johann Georg Wolcker ausgemalt und durch Andreas Heinz stuckiert.

Ortsteile

Die Marktgemeinde besteht aus den drei Ortsteilen Stadtbergen, Leitershofen und [[Deuringen]], wobei sich das gemeinsame Rathaus im größten Ortsteil (Stadtbergen) befindet. Jeder Ortsbereich besitzt eine eigene Freiwillige Feuerwehr und einen eigenen Sportverein. Stadtbergen und Leitershofen haben zu dem noch eine eigene Grundschule , wogegen sich die gemeinsame Hauptschule neben der Stadtberger Grundschule befindet.

Politik

Sitzverteilung im 24köpfigen Gemeinderat (Stand Kommunalwahl 2002):

  • CSU: 10 Sitze
  • SPD: 10 Sitze
  • Freie W√§hler: 2 Sitze
  • PRO Stadtbergen: 1 Sitz
  • GR√úNE: 1 Sitz

Seit 1992 ist Dr. Ludwig Fink (SPD) B√ľrgermeister von Stadtbergen.

Partnerstädte

Stadtbergen pflegt Kontakte zu f√ľnf verschiedenen St√§dten sowohl im Ausland als auch in Ostdeutschland:

  • seit 1974 : Fukushima in Japan (n√∂rdlich von Tokio )
  • seit 1986 : Baguida in Togo (nahe Lom√© )
  • seit 1987 : Brie-Comte-Robert in Frankreich (nahe Paris )
  • seit 1989 : Olbernhau im Erzgebirge
  • seit 2004 : Bagnolo Mella in Italien

Attraktionen

Naturpark "Westliche Wälder"

Die westlichen Wälder bieten im Westen von Stadtbergen ein erholsames und ruhiges Naturerlebnis und Ausflugsziel zum Spazieren, Fahrradfahren und Wandern.

Gemeindeb√ľcherei

Die Gemeindeb√ľcherei und ihre Zweigstelle im Ortsteil Leitershofen bieten auf rund 480 m2 Pr√§sentationsfl√§che ein Angebot von etwa 25.300 Medien. Zum Onlinekatalog .

Hallenbad

Das im Jahre 1973 erbaute und mehrmals renovierte Hallenbad bietet besonders im Sommer mit der Liegewiese ein erholsames Badevergn√ľgen.

Marktfest

Einmal im Fr√ľhling findet an der Stadtberger Sportanlage ein Marktfest der drei Ortsteile statt. Es beginnt jeweils am Tag vor Christi Himmelfahrt und dauert f√ľnf Tage. Neben vielen Attraktionen und Shows f√ľr Jung und Alt bietet das Fest sowohl sportliche Aktivit√§ten als auch kulinarische Spezialit√§ten im und ums Festzelt.

BG Leitershofen Stadbergen "Red Kangaroos"

Der √∂rtliche Basketballverein ist nun schon seit einigen Jahren ein Publikumsmagnet in der Region. Als Basketballgemeinschaft zusammen mit dem Nachbarschaftsverein TSV Leitershofen spielen die "Red Kangaroos" in der Regionalliga S√ľdost.An jedem zweiten Samstag, von Oktober bis M√§rz verwandeln die Basketballer die Osterfeldhalle in Stadtbergen regelm√§√üig in einen Hexenkessel.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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