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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Aichach-Friedberg: 09.02.2006 00:17

Landkreis Aichach-Friedberg

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Wappen Karte
Landkreiswappen des Landkreises Aichach-Friedberg Lage des Landkreises Aichach-Friedberg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Schwaben
Verwaltungssitz : Aichach
Fl├Ąche : 783,09 km┬▓
Einwohner : 127.238 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 162 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 09 7 71
Kfz-Kennzeichen : AIC
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
M├╝nchener Str. 9
86551 Aichach
Website : www.lra-aic-fdb.de
E-Mail-Adresse : poststelle@lra-aic-fdb.de
Politik
Landrat : Christian Knauer (CSU)
Kreistag: CSU 32, SPD 13, Unabh├Ąngige 5,
GR├ťNE 3, FW.K. 3, REP 2,
FDP 1, ├Âdp 1
Karte
Lage des Landkreises Aichach-Friedberg in Bayern

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist der ├Âstlichste Landkreis des Regierungsbezirks Schwaben in Bayern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, im Osten die Landkreise Dachau und F├╝rstenfeldbruck, im S├╝den der Landkreis Landsberg am Lech, im Westen die kreisfreie Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg und im Nordwesten der Landkreis Donau-Ries.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis liegt ├Âstlich von Augsburg; die Grenze zwischen den beiden Gebieten bildet meist der Lech. Wichtigster innerer Fluss ist die Paar, die den Landkreis von S├╝dwesten nach Nordosten durchquert und an der einige Friedberger Stadtteile sowie Aichach liegen.

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist gr├Â├čtenteils l├Ąndlich gepr├Ągt, die einzigen gr├Â├čeren St├Ądte und Gemeinden sind Friedberg, Aichach und Dasing sowie im S├╝den Mering und Kissing. Neben deren Zentren existieren fast nur kleine bis sehr kleine D├Ârfer.

Oft nennt sich der Landkreis auch Wittelsbacher Land.

Wirtschaft

Die Wirtschaft im l├Ąndlich gepr├Ągten Landkreis basiert im wesentlichen aus einer Reihe innovativer mittelst├Ąndischer Unternehmen und vielen Handwerksbetrieben. Die zentrale Lage mitten in der Wirtschaftsregion M├╝nchen-Augsburg-Ingolstadt ist ein wesentlicher Standortvorteil.

Verkehr

F├╝r den Automobilverkehr sind die A8 sowie die B300 von entscheidender Bedeutung. Der Schienenverkehr findet haupts├Ąchlich auf den Bahnlinien Augsburg-Ingolstadt sowie Augsburg-M├╝nchen statt. F├╝r den Flugverkehr gibt es den Flughafen Augsburg und f├╝r Internationalreisen den Flughafen M├╝nchen Franz Josef Strau├č bei Erding.

Geschichte

Arch├Ąologische Funde belegen, dass das Landkreisgebiet schon seit mindestens zehntausend Jahren besiedelt wird. Zahlreiche Waffenfunde weisen darauf hin, dass es hier ├Âfters zu bewaffneten Konflikten gekommen ist.

In der R├Âmerzeit war der Landkreis vor allem "Vorhof" f├╝r Augusta Vindelicorum, die Hauptstadt der Provinz Raetien. Vor allem landwirtschaftliche Betriebe, die die Hauptstadt belieferten, d├╝rften dort zu finden gewesen sein, neben einigen Vorstadtvillen der reichen Stadtbewohner.

Die erste urkundliche ├ťberlieferung einer Landkreisgemeinde ist Adelzhausen, welches 782 als Adalhemelshusir bezeugt ist. Ab etwa dieser Zeit besiedelten auch fast ausschlie├člich Bajuwaren den heutigen Landkreis. Bisweilen wird der Landkreis auch als "Geburtsort von Bayern" bezeichnet, da bei Aichach die Burg Wittelsbach stand, die dem Geschlecht der Wittelsbacher den Namen gab, welche Bayern von 1180 bis 1918 regierten. 1208 wurde die Burg allerdings geschleift, und an den urspr├╝nglichen Bau erinnert nur noch ein Gedenkstein.

Die Burg Friedberg wurde 1264 erbaut, um eine Geb├╝hr auf den Transport ├╝ber den Lech zu erheben. Auch an diese Burg erinnert heute nichts mehr, da der urspr├╝ngliche Bau im 16. Jahrhundert niederbrannte.

Der heutige Landkreis war aufrund seiner Grenzlage am Lech und seiner Nachbarschaft zur Freien Reichsstadt Augsburg h├Ąufig Schauplatz erbitterter K├Ąmpfe, so z.B. 1420 , im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg oder im 18. Jahrhundert unter den beiden Erbfolgekriegen und sp├Ąter den franz├Âsischen Revolutionskriegen .

1862 entstanden die beiden Landkreise Aichach und Friedberg. Der letztere wurde 1944 dem Regierungsbezirk Schwaben zugeteilt. 1972 folgte der Landkreis Aichach und verschmolz mit dem Landkreis Friedberg sowie einzelner Gemeinden angrenzender Landkreise zum (provisorischen) "Landkreis Augsburg-Ost". 1973 entschied sich der Kreistag daf├╝r, Landratsamt und Tagungsort nach Aichach zu verlegen und gab dem Landkreis seinen endg├╝ltigen Namen Landkreis Aichach-Friedberg.

Bev├Âlkerungsentwicklung seit 1840

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Jahr Einwohnerzahlen
1. Dezember 1840 35.584
1. Dezember 1871 38.272
1. Dezember 1900 40.588
16. Juni 1925 46.599
17. Mai 1939 49.579
13. September 1950 73.995
6. Juni 1961 72.884
27. Mai 1970 ¹ 82.677
25. Mai 1987 ¹ 102.793
31. Dezember 2002 125.534

Wappen

Wappen

Beschreibung:
Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Silber und Rot; vorne ein gr├╝nes Eichenblatt, hinten ein goldenes Ulrichskreuz (Wappen-Verleihung 10. Dezember 1975)
Bedeutung:
Das Eichenblatt ist ein sog. "redendes" Symbol und entstammt dem alten Kreiswappen von Aichach. Das Ulrichskreuz war im Friedberger Wappen bereits zu sehen. Die bayerischen Rauten symbolisieren die alte Herrschaft der Wittelsbacher im heutigen Kreisgebiet.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. Aichach (20.887)
  2. Friedberg (29.368)

M├Ąrkte

  1. Aindling (4.393)
  2. Inchenhofen (2.417)
  3. K├╝hbach (3.997)
  4. Mering (12.607)
  5. P├Âttmes (6.354)

Verwaltungsgemeinschaften

Keine Gemeindefreien Gebiete

Gemeinden

  1. Adelzhausen (1.535)
  2. Affing (5.208)
  3. Baar (Schwaben) (1.155)
  4. Dasing (5.299)
  5. Eurasburg (1.644)
  6. Hollenbach (2.376)
  7. Kissing (11.090)
  8. Merching (3.091)
  9. Obergriesbach (1.991)
  10. Petersdorf (1.706)
  11. Rehling (2.393)
  12. Ried (2.902)
  13. Schiltberg (1.807)
  14. Schmiechen (1.156)
  15. Sielenbach (1.503)
  16. Steindorf (945)
  17. Todtenweis (1.422)

Weblinks

Wikipedia

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