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Letzte Änderung für Artikel Heinrich von Pierer: 19.02.2006 00:41

Heinrich von Pierer

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Heinrich von Pierer (* 26. Januar 1941 in Erlangen; eigentlich Heinrich Pierer von Esch) ist ein deutscher Manager . Er war von 1992 bis 2004 Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, deren Aufsichtsratsvorsitzender er jetzt ist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Pierer studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universit├Ąt in Erlangen. 1968 wurde er mit der Dissertation "Teilnichtige Rechtsgesch├Ąfte: Das Verh├Ąltnis von Parteiwille und Rechtssatz im Bereich des Paragraphen 139 BGB" zum Dr. jur. promoviert .

1969 begann Pierer seine Laufbahn bei der Siemens AG. 1989 wurde er Mitglied des Vorstandes des Unternehmens. Am 1. Oktober 1992 trat er die Nachfolge von Dr. Karlheinz Kaske als Vorsitzender des Vorstandes an. Am 7. Juli 2004 gab Siemens die Ernennung von Klaus Kleinfeld als Nachfolger Heinrich von Pierers ab Januar 2005 bekannt. Von Pierer ├╝bernahm am 27. Januar 2005 im direkten Anschluss den Vorsitz des Aufsichtsrats .

Pierer h├Ąlt zehn Aufsichtsratsmandate, beispielsweise bei Bayer, Hochtief, der M├╝nchener R├╝ckversicherungsgesellschaft AG und bei Volkswagen. Er ist Vorsitzender des 1993 gegr├╝ndete Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft ( APA ). Von 1972 bis 1990 geh├Ârte er dem Erlanger Stadtrat an. Au├čerdem war er von 1998 bis 2005 im Verwaltungsrat der TU M├╝nchen aktiv.

F├╝r seine Verdienste wurde von Pierer mit dem Bayerischen Verdienstorden, dem Goldenen Ehrenring der Stadt Erlangen und 2001 mit dem gro├čen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

1997 erhielt er das Ehrendoktorat der TU M├╝nchen und 2005 das der Technischen Universit├Ąt Graz

Am 29. August 2005 gab die CDU seine Berufung zum wirtschaftspolitischen Chefberater der Kanzlerkandidatin Angela Merkel bekannt. Pierer soll k├╝nftig einen zehnk├Âpfigen "Rat f├╝r Innovation und Wachstum" leiten. Damit w├╝rde das CSU -Mitglied seine Funktion als Berater der Bundesregierung fortsetzen: Schon in der Schr├Âder -├ära war er Mitglied der rot-gr├╝nen Initiative "Partner f├╝r Innovation".

Am 13. Januar 2006 wurde Pierer zum Honorarprofessor an der Friedrich-Alexander-Universit├Ąt Erlangen-N├╝rnberg f├╝r das Fach Industriebetriebslehre der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakult├Ąt ernannt.

Werke

  • Heinrich von Pierer, Karl Homann , Gertrude L├╝bbe-Wolff : Zwischen Profit und Moral. Hanser, 2003, ISBN 3446224602

Literatur

  • Heinrich v. Pierer. In: Wilfried Feldenkirchen / Eberhard Posner: Die Siemens-Unternehmer. Kontinuit├Ąt und Wandel 1847-2005. Zehn Portraits, M├╝nchen 2005, S. 190-202.

Weblinks

Wikipedia

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