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Letzte Änderung für Artikel Universität Regensburg: 09.02.2006 22:26

Universität Regensburg

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Bild:Siegel_Uni_Regensburg.png
Universität Regensburg
Rektor : Alf Zimmer
Gründungsjahr: 1962
Ort : Regensburg (Bayern)
Studiengänge: XX
Fakultäten : 12
immatrikulierte Studierende: 17.741 ( 23.12.2005 )
flächenbez. Studienplätze: XXXX (TT.MM.JJJJ)
Frauenquote: 57,6%
Mitarbeiter: 4200
davon wissenschaftliche
Mitarbeiter:
1027
Anschrift des Rektorats: Universität Regensburg
93040 Regensburg
Website: http://www.uni-r.de

Inhaltsverzeichnis

Fakultäten & Studiengänge

Die Universität ist in 12 Fakultäten gegliedert:

  • Katholisch-Theologische Fakultät
  • Juristische Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Philosophische Fakultät I - Philosophie und Kunstwissenschaften
  • Philosophische Fakultät II - Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
  • Philosophische Fakultät III - Geschichte, Gesellschaft und Geographie
  • Philosophische Fakultät IV - Sprach- und Literaturwissenschaften
  • Naturwissenschaftliche Fakultät I - Mathematik
  • Naturwissenschaftliche Fakultät II - Physik
  • Naturwissenschaftliche Fakultät III - Biologie und Vorklinische Medizin
  • Naturwissenschaftliche Fakultät IV - Chemie und Pharmazie

Geschichte

Die Universität Regensburg wurde am 18. Juli 1962 durch einen Beschluss des bayerischen Landtags gegründet. Als vierte Landesuniversität Bayerns nahm sie im Wintersemester 1967/68 zunächst in der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie in der Philosophischen Fakultät den Lehrbetrieb auf. Der volle Lehrbetrieb der Theologischen Fakultät folgte im Sommersemester 1968 .

Universität Regensburg - Campus
Universität Regensburg - Campus
Universität Regensburg - Mensa
Universität Regensburg - Mensa

Damit ging für die Stadt Regensburg ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Bereits 1487 hatte Herzog Albrecht IV. von Bayern gemeinsam mit dem Rat der Stadt eine Petition beim Papst eingebracht, mit der die Gründung einer Universität zu Regensburg verfügt werden sollte. Das Vorhaben scheiterte damals an den wirtschaftlichen Verhältnissen, doch blieb der Gedanke einer Universitätsgründung auch in den späteren Jahrhunderten aktuell, ohne Wirklichkeit zu werden.

Schwerpunkte in der Forschung

Die Universität Regensburg hat durch die Bildung von interfakultären, fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften, der Wirtschafts- und Informationswissenschaften sowie der Life- und Nano-Sciences nationale und internationale Anerkennung erfahren.

Neben den SFBs „Modellhafte Leistungen Niederer Eukaryonten“ und „Regulation von Immunfunktionen im Verdauungstrakt“ und der Beteiligung an dem Transregio-SFB „Membran-Mikrodomänen und ihre Rolle bei Erkrankungen des Menschen“ gibt es an der Universität Regensburg derzeit eine vom BMBF („Klinische Infektiologie“) und vier von der DFG geförderte Forschergruppen: „Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter“, „Ferromagnet-Halbleiter-Nanostrukturen: Transport, magnetische und elektronische Eigenschaften“, „Gitter-Hadronen-Phänomenologie“ und „Blaulicht-sensitive Photorezeptoren“. Des weiteren fördert die DFG in Regensburg fünf Graduiertenkollegs: „Paläoökosystemforschung und Geschichte“, „Sensorische Photorezeptoren in natürlichen und künstlichen Systemen“, „Nichtlinearität und Nichtgleichgewicht in kondensierter Materie“, „Kulturen der Lüge“ und „Medizinische Chemie: Molekulare Erkennung – Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen“.

In den letzten Jahren hat sich Regensburg zu einem bedeutenden Biotechnologie-Standort entwickelt, was durch die Einrichtung des BioPark-Gebäudes wesentlich erleichtert wurde. Inzwischen ist der Grundstein für BioPark II gelegt. Mit der Biosensorik hat sich Regensburg sogar in einem bundesweiten Wettbewerb behaupten können. Im BioPark arbeiten Existenzgründer Seite an Seite mit universitären Einrichtungen wie z. B. dem Kompetenzzentrum für Fluoreszente Bioanalytik.

Als Katalysator zwischen der Universität und der Wirtschaft versteht sich FUTUR, die Technologietransferstelle der Universität, die das vorhandene Wissens- und Innovationspotential der Universität Interessenten aus der Wirtschaft zugänglich machen und Praxisimpulse in die Universität holen will. Diesem Zweck dient auch das Kooperationsforum Wirtschaft/Wissenschaft im Internet.

Dank ihrer Hinwendung zu aktuellen Fragestellungen erfreut sich die Uni Regensburg nachhaltiger Unterstützung durch Unternehmen und Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Dies schlägt sich in derzeit neun Stiftungsprofessuren nieder.

Dank seiner „späten Geburt“ kann sich die Universität Regensburg des jüngsten und modernsten Klinikums Europas rühmen, das sich dennoch in kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf in Forschung und Lehre erobern konnte. So wurde z. B. in Regensburg ein telemedizinischer Schwerpunkt aufgebaut. Bei der bundesweit einheitlichen Prüfung belegen die Humanmediziner aus Regensburg von Anfang an die vordersten Plätze.

Elitenförderung

Im Elitenetzwerk Bayern ist Regensburg an fünf Elite-Studiengängen beteiligt. Für den Elitestudiengang „Einführung von Honors-Studiengängen an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Regensburg“ hat Regensburg die Federführung. Auch angehende Existenzgründer finden an der Universität nachweislich gute Bedingungen vor. Ein interdisziplinäres Lehrangebot sorgt für das nötige Know-how.

Auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb bereitet sich die Uni Regensburg durch die Entwicklung modularisierter internationaler Studiengänge (wie Deutsch-Französische Studien oder Ost-West-Studien) und international anerkannter Studienabschlüsse (B.A. / M.A.) und durch die Entwicklung innovativer Fachprofile vor. Einzigartig ist auch die Einrichtung eines Internationalen Qualitätsnetzwerks Medizinische Chemie, das sich interdisziplinär mit der Entwicklung neuer Medikamente und Wirkstoffe befasst.

Persönlichkeiten & Alumni

  • Klaus Esser (Promotion), Jurist und Manager, wurde deutschlandweit bekannt durch sein großartiges Verhandlungsgeschick bei der feindlichen Übernahme von Mannesmann.
  • Edmund Stoiber (Promotion 1971), Ministerpräsident von Bayern
  • Papst Benedikt XVI. (Ordinarius 1966-69), lehrte Katholische Dogmatik und wurde bis zu seiner Wahl zum Papst im Jahr 2005 als Honorarprofessor geführt

Campus & Studentenleben

Die Universität liegt – in Form eines geschlossenen Campus – etwas außerhalb der Innenstadt auf einer Anhöhe im Süden der Stadt. Die Campus-Atmosphäre und kurze Wege kommen einem zügigen Studium entgegen. Hierzu trägt auch die exzellent ausgestattete Bibliothek bei, deren 3,15 Mio. Bände in der Zentralbibliothek und in elf Teilbibliotheken offen aufgestellt sind, sowie die hervorragende Ausstattung mit Computern. Die Universität wurde weitestgehend behindertengerecht ausgebaut und auch entsprechend ausgestattete Wohnanlagenplätze stehen zur Verfügung. Südlich des Universitätscampus befindet sich das Universitätsklinikum (Vollklinikum), eines der modernsten Europas.

Die Universitätsgebäude sind komplett in Betonbauweise errichtet. Nach drei Jahrzehnten ist die Bausubstanz so marode, dass eine umfangreiche Sanierung notwendig ist. Seit Jahren ist eine Fakultät zum Schutz gegen herabfallende Teile eingezäunt und einsturzgefährdete Treppen sind gesperrt. Sogar der Rektor wäre beinahe mal von einem Betonbrocken erschlagen worden, der nun zur Erinnerung auf seinem Schreibtisch steht.

Die Universität Regensburg beschäftigt, einschließlich des angeschlossenen Universitätsklinikums, etwa 4.200 Angestellte, davon 312 Professoren, und bildet über 17.000 Studenten aus. Ihre Attraktivität verdankt sie nicht zuletzt der Anziehungskraft der mehr als 2000 Jahre alten Stadt Regensburg, dem landschaftlich reizvollen Umland, dem Donautal und den naheliegenden Höhen des Bayerischen Waldes. Das Freizeitangebot wird durch ein reges kulturelles Leben in der Stadt und auf dem Campus bereichert.

Auslandsbeziehungen

Die Universität unterhält gegenwärtig mit über 130 europäischen Hochschulen Austauschbeziehungen. Seit der Öffnung des Programms für die assoziierten Staaten nimmt die Zahl der Partnerhochschulen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas, aus Zypern und den baltischen Staaten ständig zu. Mittlerweile hat die Universität über 20 Partner in diesen Ländern. Bevorzugte Zielländer bei den Regensburger Studierenden sind nach wie vor Großbritannien, gefolgt von Frankreich, Italien und Spanien. In jüngster Zeit hat die Universität das Netz ihrer Austauschbeziehungen nach Asien und Lateinamerika ausgeweitet. An der Universität Kanazawa, Japan und an der Korea University, Seoul, haben Regensburger Studierende die Möglichkeit, an einem Unterrichtsprogramm in englischer Sprache, oder, je nach Sprachkenntnissen, am regulären Lehrprogramm teilzunehmen. An zwei südamerikanischen Universitäten, der Universidad de los Andes, Mérida, Venezuela, und der Universidad de Guanajuato, Mexiko, stehen mehrere Studienplätze zur Verfügung.



Wikipedia

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