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Letzte Änderung für Artikel Velburg: 10.01.2006 18:59

Velburg

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Wappen Karte
Wappen Velburgs Deutschlandkarte, Position von Velburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Landkreis : Neumarkt i.d.OPf
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 13′ N, 11° 40′ O
49° 13′ N, 11° 40′ O
Höhe : 549 m ü. NN
Fläche : 175,65 km²
Einwohner : 5.293 (30. Juni 20004)
Bevölkerungsdichte : 30 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 92355
Vorwahl : 09182
Kfz-Kennzeichen : NM
GemeindeschlĂĽssel : 09 3 73 167
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hinterer Markt 1
92355 Velburg
Website: www.velburg.de
E-Mail-Adresse: stadt-velburg@velburg.de
Politik
BĂĽrgermeister : Bernhard Kraus (CSU)

Velburg ist eine Stadt im Zentrum des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. in der Oberpfalz , Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Velburg liegt auf der mittleren Frankenalb auf halben Weg zwischen NĂĽrnberg und Regensburg.

Stadtgliederung

Die Gemeinde hat sieben Ortsteile:

  • Deusmauer
  • GĂĽnching
  • Lengenfeld
  • Oberweiling
  • Oberwiesenacker
  • Prönsdorf
  • Ronsolden

Geschichte

Das Dorf Altenveldorf ist die Vorläufersiedlung der Stadt Velburg. In der Zeit zwischen 1231-1285 entstand die Stadt Velburg, wobei die ehemalige Burg Velburg entscheidender Ausgangspunkt für die Neugründung war. Die genaue Entstehung der Burg liegt im dunkeln, erstmalig wird sie 1129 genannt. Herren der Burg waren bis 1217 die Grafen von Velburg, darunter die österreichische Linie des Grafen von Clamm. Danach kam es zur wechselseitigen Zuteilung der Herrschaft und des Siedlungsgebiet von Velburg zwischen 1271 und 1452.

1310 erhielt die Markt Velburg die Stadtrechte und es dürfte um diese Zeit auch gewesen sein als man mit dem Bau der Stadtbefestigung begann. Von den ursprünglich 13 Türmen der Ringmauer stehen heute allerdings nur noch zwei, der Nordturm und der volksmundlich genannte Kapsenturm. 1394 wurde erstmalig ein Schulmeister in Velburg erwähnt. 1410 kam es zum ersten, aber leider nicht letzten großen Brand in Velburg.

1505 wurde Velburg dem neu gebildeten Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeteilt. Bereits zwei Jahre später erhielt der Ritter Georg Wispeck für seine geleisteten Dienste Velburg als Geschenk. 1540, 1553,und 1574 folgten weitere drei große Brände in Velburg. Dazu kam das die Pest in Velburg gleich dreimal wütete, 1564, 1574 und 1586.

Im Jahre 1574 starb das Geschlecht der Wispeck aus und Velburg fiel damit wieder zurück an Pfalz-Neuburg. Im gleichen Jahr wird in Velburg die erste Pfarrerei gegründet, da Velburg bis dahin zur Pfarrei Oberweiling gehörte.Die heutige Pfarrkirche wurde aber wohl bereits im 15. Jahrhundert erbaut, ursprünglich als einschiffige Kirche, 1520 dann um ein nördliches Seitenschiff erweitert und von 1717-1721 durch den Anbau des südlichen Seitschiff in eine dreischiffige Kirche umgebaut. 1713 kam es zum letzten Pestausbruch in Velburg.

1803 entstand in Velburg ein Rentamt (späteres Finanzamt) und 1807/08 wurde von Joseph Ziegler die erste Apotheke in Velburg eröffnet. 1808 kam es zur Neueinteilung der Kreise in Bayern, die nach Flüssen benannt wurden, und Velburg gehörte dann zum Regenkreis, benannt nach dem Fluß Regen. 1838 wurde der Regenkreis in Regierungsbezirk Oberpfalz umbenannt, zu dem Velburg dann gehört. Ein Brief- und Fahrpostdienst wurde 1851 eingerichtet und 1862 bekam Velburg ein Bezirksamt. Zum Neubau des Rathauses kommt es zwischen 1863-1865 und im Anschluss wird 1866 das Vermessungsamt errichtet. 18 Jahre nach Einrichtung des Bezirksamt wird 1880 dieses wieder aufgelöst.Die König-Otto-Tropfsteinhöhle wird im Jahre 1895 entdeckt.

1907 wurde in Velburg ein Ortstelefonnetz errichtet, 1921 kommt es zur Einrichtung eines Schwesternheimes und 1929 wird das Vermessungsamt der Stadt Velburg aufgelöst. Drei Jahre später, 1932 wird dann auch das Finanzamt (Rentamt) aufgelöst.

1970 werden die Gemeinden Geroldsee. Griffenwang, Pielenhofen und Lutzmannstein nach Velburg eingegliedert, 1971 kommt es zur Eingliederung der Gemeinde Reichertswinn, 1972 werden dann noch die Gemeinden Deusmauer, Lengenfeld, Mantlach, Oberweiling, Prönsdorf und Ronsolden eingegliedert. Dadurch wächst die Stadt auf eine Gesamtfläche von 176 km² mit 4200 Einwohnern. Mit der Auflösung des Landkreis Parsberg wird Velburg in den vergrößerten Landkreis Neumarkt i.d.OPf. aufgenommen. Im Jahr 1978 kam es dann noch zur Eingliederung der Gemeinden Günching und Oberwiesenacker zur Stadt Velburg.

  • 1129 Erstmals Nennung der Burg Velburg.
  • 1231 -1285 GrĂĽndung der Stadt Velburg.
  • 14. Jh. Befestigung der Stadt
  • 1217-1452 Wechselweise Zuteilung der Herrschaft und Siedlung Velburg an Herzogtum Bayern, Teilherzogtum Oberbayern, Grafen Lotterbeck, TeilfĂĽrstentum Pfalz-Neuburg-Neumarkt.
  • 1394 Erstmals Schulmeister in Velburg genannt.
  • 1505 Zuteilung an das neugebildcte FĂĽrstentum Pfalz-Neuburg.
  • 1507 Ritter Georg Wispeck erhält Burg und Stadt geschenkt.
  • 1574 Das Geschlecht der Wispeck stirbt aus.
  • 1574 RĂĽckfall an Pfalz-Neuburg bis zum Jahre 1808.
  • 1574 Errichtung der Pfarrei Velburg.
  • 1410, 1540, 1553, 1574 Brände in Velburg.
  • 1564, 1574, 1586, 1713 Pest in Velburg.
  • 1803 Mit der Neuorganisation der Landgerichte verliert Velburg das Pflegamt.
  • 1803 Errichtung eines Rentamtes (später Finanzamt).
  • 1807/1808 Errichtung einer Apotheke durch Josef Ziegler.
  • 1808 Bayern wird in 15 Kreise eingeteilt, die nach FlĂĽssen benannt werden. Velburg gehört zum Regenkreis.
  • 1818-1821 Erstmalige Gemeindeneubildung. Aus ĂĽber 40.000 Orten werden rund 7.500 Gemeinden gebildet.
  • 1838 Umbenennung des Regenkreises in Regierungsbezirk Oberpfalz, zu welchem auch Velburg gehört.
  • 1851 Errichtung einer Postexpedition fĂĽr Brief- und Fahrpostdienst.
  • 1862 In Bayern entstehen 143 Bezirksämter. Velburg wird Sitz eines Bezirksamtes.
  • 1863-1865 Neubau des Rathauses.
  • 1866 Errichtung eines Vermessungsamtes.
  • 1880 Auflösung des Bezirksamtes Velburg.
  • 1895 Entdeckung der König-Otto-Tropfsteinhöhle.
  • 1907 Errichtung eines Ortstelefonnetzes.
  • 1921 Errichtung eines Schwesternheimes.
  • 1929 Auflösung des Vermessungsamtes.
  • 1932 Auflösung des Finanzamtes.
  • 1939 Umbenennung der Bezirksämter in Landratsamt.
  • 1951 Wiedererrichtung und Erweiterung des TruppenĂĽbungsplatzes Hohenfels.
  • 1961 Auflösung der Polizeistation.
  • 1970 Die Gemeinden Geroldsee. Griffenwang, Pielenhofen und Lutzmannstein werden nach Velburg eingegliedert.
  • 1971 Eingliederung der Gemeinde Reichertswinn.
  • 1972 Eingliederung der Gemeinden Deusmauer, Lengenfeld, Mantlach, Oberweiling, Prönsdorf und Ronsolden.
  • 1972 Der Landkreis Parsberg wird aufgelöst. Velburg wird in den vergrößerten Landkreis Neumarkt i.d.OPf. eingegliedert.
  • 1978 Eingliederung der Gemeinden GĂĽnching und Oberwiesenacker.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat besteht aus 20 Mitgliedern.

  • CSU 13 Sitze
  • SPD 1 Sitz
  • GrĂĽne 2 Sitze

<-- FDP -->

  • Freie Wähler 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002 )

BĂĽrgermeister

Bernhard Kraus (CSU)

Wappen

Städtepartnerschaften

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Theater

Museen

Musik

Bauwerke

  • Ruine der Burg Velburg
  • Ruine des Schloss Helfenberg
  • Stadtpfarrkirche St. Johannes-Baptist, dreischiffige Kirche deren ältester Bauteil im 13.Jahrhundert entstand.

Parks

Naturdenkmäler

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Am Faschingssonntag findet der traditionelle Faschingszug in Velburg statt.
  • Das BĂĽrgerfest wird alljährlich Ende Juli Anfang August veranstaltet.

Kulinarische Spezialitäten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ansässige Unternehmen

Medien

Ă–ffentliche Einrichtungen

Bildung

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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