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Letzte Änderung für Artikel Wunsiedel: 17.02.2006 23:06

Wunsiedel

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Deutschlandkarte, Position von Wunsiedel hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Landkreis : Wunsiedel
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 1' N, 12¬į 1' O
50¬į 1' N, 12¬į 1' O
H√∂he : 525 m √ľ. NN
Fläche : 54,91 km²
Einwohner : 10.207 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 185,8 Einwohner je km²
Postleitzahl : 95632
Vorwahl : 09232
Kfz-Kennzeichen : WUN
Gemeindeschl√ľssel : 09 4 79 169
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 6
95632 Wunsiedel
Website: www.wunsiedel.de
Politik
B√ľrgermeister : Karl-Willi Beck (CSU)

Wunsiedel ist eine deutsche Kreisstadt in Oberfranken. Sie liegt im Fichtelgebirge im Tal der Rösla am Fuß der Kösseine.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1163 als Sitz eines Ministerialen Adelbertus oder Albrecht urkundlich erw√§hnt. Der Name r√ľhrt wahrscheinlich von wunne = Waldwiesenland und sedel = Edelsitz her. Im Jahre 1285 erhielt Burggraf Friedrich III. von N√ľrnberg die Lehensherrschaft durch Kaiser Rudolf I. von Habsburg . 1326 wurden die Stadtrechte durch Burggraf Friedrich IV. verliehen und 1328 durch Kaiser Ludwig dem Bayern best√§tigt. Hans von Kotzau besiegte 1430 die Hussiten in der Schlacht am Katharinenberg, 1462 siegte Jobst von Schirnding √ľber die B√∂hmen ebenfalls am Katharinenberg. Wunsiedel war im Mittelalter Mittelpunkt des Zinnbergbaus und erlangte gro√üe wirtschaftliche Bedeutung durch die Herstellung von Wei√üblech . Ab 1613 war Wunsiedel Hauptort des Sechs√§mterlandes. Dem Amtshauptmann in Wunsiedel waren die Amtm√§nner in Hohenberg , Wei√üenstadt, Kirchenlamitz, Selb und Thierstein unterstellt. Bis 1791 / 1792 geh√∂rte die Stadt zum hohenzollernschen F√ľrstentum Bayreuth, stand nach der Abdankung des letzten Markgrafen Karl Alexander von 1792 bis 1806 unter preu√üischer Verwaltung, war vier Jahre von napoleonischen Truppen besetzt und kam 1810 zum K√∂nigreich Bayern. Br√§nde in den Jahren 1476 , 1547 , 1607 , 1636 , 1644 , 1646 , 1657 und 1731 vernichteten jeweils Teile der Stadt. Nach dem letzten Gro√übrand im Jahre 1834 , der zwei Drittel Wunsiedels zerst√∂rte, erhielt die Stadt ein klassizistisches Stadtbild.

√úberregional bekannt wurde Wunsiedel durch die j√§hrlichen Neonaziaufm√§rsche , die seit den 90ern im August am Grab von Rudolf He√ü stattfanden. Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht die "Gedenkm√§rsche" f√ľr zul√§ssig erkl√§rt hatten, kamen im Jahr 2004 rund 4.500 Demonstranten. Um zu zeigen, dass sie sich nicht mit diesen Aufm√§rschen identifizieren, organisierten B√ľrger Wunsiedels Gegendemonstrationen und gr√ľndeten B√ľrgerinitiativen, die sich f√ľr Toleranz, Engagement und Zivilcourage einsetzen. 2005 wurde der Aufmarsch verboten, diese Entscheidung wurde vom Verwaltungsgericht Bayreuth, dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht best√§tigt.

√Ėffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

An staatlichen Einrichtungen sind in Wunsiedel ein Landratsamt , ein Finanzamt , das Vermessungsamt, ein Amtsgericht sowie eine Polizeiinspektion vorhanden.

Bildungseinrichtungen

Freizeit- und Sportanlagen

Die √ľber die Region hinaus bekannte Fichtelgebirgshalle und das Fichtelgebirgsstadion werden durch das st√§dtische Freibad als Sportanlage erg√§nzt. Zudem existieren eine Jugendherberge, sowie ein unter st√§dtischer Regie gef√ľhrtes Jugendzentrum.

Vereine

  • Turnverein Wunsiedel 1861 e.V. [1]

Städtepartnerschaften

Wunsiedel unterhält Städtepartnerschaften mit

Entwicklung des Stadtgebietes

Eingemeindungen

Im Jahr 1975 wurde Schönbrunn und 1978 die Ortschaften Hildenbach, Holenbrunn und Bernstein eingemeindet.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Fichtelgebirgsmuseum
  • Deutsches Natursteinarchiv , gr√∂√üte einschl√§gige Sammlung der Welt mit 5500 Musterplatten von Naturwerksteinen aus aller Welt

Bauwerke

  • Stadtpfarrkirche St. Veit
  • Spitalkirche St. Maria
  • Stadtpfarrkirche zu den zw√∂lf Aposteln
  • Friedhofskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
  • Kirchenruine St. Katharina auf dem Katharinenberg, √§ltestes Baudenkmal der Stadt
  • Rathaus von 1835/1837
  • Koppetentor, einzig erhaltenes Tor der ehemaligen Stadtbefestigung
  • Jean-Paul -Geburtshaus (ehemaliges Schulhaus) mit Jean-Paul-B√ľste von Ludwig Schwanthaler

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Luisenburg-Festspiele Juni bis August auf der √§ltesten Freilicht- und Naturb√ľhne Deutschlands
  • Brunnenfest am Samstag vor dem 25. Juni (Johanni)

Persönlichkeiten

  • Prof. Ludwig Hacker - Verfasser des Volksschauspiels "Die Losburg"

Ehrenb√ľrger

  • Dr. August Tuppert, Arzt ( 1883 )
  • Friedrich Meinel ( 1894 )
  • Dr. Heinrich Hohenner, Professor der Geod√§sie ( 1946 )

Söhne und Töchter der Stadt

  • um 1400 , Sigmund Wann, Handelsherr, Stifter des Spitals , heute Fichtelgebirgsmuseum
  • 1763 , 21. M√§rz , Jean Paul , deutscher Schriftsteller
Jean-Paul-Denkmal
Jean-Paul-Denkmal
  • 1795 , 5. Oktober , Karl Ludwig Sand
  • 1803 , 7. Februar , Johann Christian Ziegler , † 1833, Maler
  • 1909 , 28. M√§rz , Hannsheinz Bauer , ‚Ć 18. Juli 2005, deutscher Politiker, MdB
  • 1965 , 7. Dezember , Wolfgang Haffner , Jazz-Schlagzeuger

Weblinks

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