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Letzte Änderung für Artikel Töpen: 15.01.2006 00:41

Töpen

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung
auf ngw.nl
Deutschlandkarte, Position von Töpen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Landkreis : Hof
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 22' 60 n. Br. 11° 52' 0  ö. L.
50° 22' 60 n. Br. 11° 52' 0  ö. L.
Höhe : 518 m ü. NN
Fläche : 20,80 km²
Einwohner : 1.200 31. Dez. 2003
Bevölkerungsdichte : 58 Einwohner je km²
Postleitzahl : 95183
Vorwahl : 09295
Kfz-Kennzeichen : HO
Gemeindeschlüssel : 09 4 75 181
Gliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schleizer Str. 30
95183 Töpen
Offizielle Website: www.toepen.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@toepen.de
Politik
Bürgermeister : Klaus Grünzner ( CSU )

Töpen ist eine Gemeinde in Bayern im Nordosten Oberfrankens mit rund 1.200 Einwohnern ( 2002 ). Sie liegt an der Grenze zu Sachsen und Thüringen im nördlichen Landkreis Hof. Die Gemeinde ist neben Feilitzsch, Trogen und Gattendorf Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch.

Inhaltsverzeichnis

Lage und allgemeine Angaben

Töpen liegt in der Talsenke des Kupferbachs in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Der Hauptort hat knapp 900 Einwohner, mit den Gemeindeteilen Isaar und Fattigsmühle (seit 1971 ), Hohendorf, Tiefendorf, dem bayerischen Teil von Mödlareuth, Moosanger sowie Königshof kommt die Gemeinde auf 1200 Einwohner.

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 2 , die den Altort von der erst in den letzten Jahrzehnten entstandenen "Siedlung" trennt. Wenige Kilometer entfernt befindet sich die A 72 mit der Ausfahrt Hof/Töpen.

Geschichte

Saaletal nahe Töpen
Saaletal nahe Töpen

Der Zeitpunkt der ersten Besiedlung Töpens ist unbekannt, die erste urkundliche Erwähnung des Ortes war 1310 . Der Name Töpen stammt wahrscheinlich aus dem Mainwendischen und bedeutet etwa "feuchte Niederung". Etwa in der Zeit um 1200 kamen im Gefolge der Vögte von Weida die "Herren von Tepen" in die Gegend, die ihren Namen nach der schon bestehenden Siedlung wählten. Dieses Geschlecht starb etwa 200 Jahre später aus, sodass die Besitzungen über verwandtschaftliche Beziehungen an andere Familien übergingen.

Seit 1390 sind Vorläuferkirchen der heutigen St. Martinskirche bezeugt. Töpen war zunächst eine Filialkirche des thüringischen Gefell. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche durch mehrere Erweiterungen und Umbauten. Seit 1528 ist die Kirche evangelisch .

Der bekannteste Bewohner Töpens war Jean Paul , der von 1786 bis 1789 als Hauslehrer im heute noch bestehenden Unteren Schloss unterrichtete.

Ein Grenztausch von 1524 zwischen Brandenburg-Bayreuth und Sachsen wirkte sich im 20. Jahrhundert insbesondere für den Gemeindeteil Mödlareuth gravierend aus. Töpen lag nach 1945 am Eisernen Vorhang, in Mödlareuth verlief die Grenze entlang des Bachs mitten durch den Ort, sodass ein Teil zur neuen Bundesrepublik und der andere zur DDR gehörte. Endgültig geschlossen wurde die Grenze im Gemeindegebiet mit der Aufgabe des Grenzübergangs "Töpen-Juchhöh" im Jahr 1966 , der bis dahin als Umgehung für die noch unterbrochene Autobahn A 9 (München-Berlin) gedient hatte. Die relative Isolierung des Ortes endete mit der Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 .

Heutiger Ort

Das Ortsbild Töpens wird heute relativ stark von den großen Lagerhallen zweier Lebensmittelvertriebe dominiert. Im Gegensatz dazu stehen der Ort und die umgebende Landschaft. Seit einigen Jahren wird durch gezielte Maßnahmen der Dorferneuerung der Ortskern vollständig saniert und umgestaltet; in der Umgebung sind mehrere Wanderwege ausgewiesen, unter anderem entlang des ehemaligen Todesstreifens und ins Tal der Sächsischen Saale.

Weblinks

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Wikipedia

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