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Letzte Änderung für Artikel Forchheim: 12.02.2006 14:25

Forchheim

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Wappen Karte
Wappen Forchheim Karte Forchheim in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Landkreis : Forchheim
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 44' N, 11¬į 04' O
49¬į 44' N, 11¬į 04' O
H√∂he : 265 m √ľ. NN
Fläche : 44,95 km²
Einwohner : 31.042 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 691 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 91291-91301 (alt: 8550)
Vorwahl : 09191
Kfz-Kennzeichen : FO
Gemeindekennzahl : 09 4 74 126
Website: www.forchheim.de
E-Mail-Adresse: stadt@forchheim.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Franz Stumpf (CSU/WUO)
Lage der Stadt Forchheim im Landkreis
Lage von Forchheim im Landkreis

Forchheim ist eine Gro√üe Kreisstadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Forchheim im Regierungsbezirk Oberfranken. Die Stadt ist Teil der Metropolregion N√ľrnberg.

Forchheim ist eine alte Königsstadt und wird auch "Eingangstor zur Fränkischen Schweiz" genannt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

Forchheim feierte im Jahr 2005 das 1200-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Hierzu verausgabte die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke zu 45 Cent. 2004 war die Stadt Schauplatz der bayerischen Landesausstellung "Edel und Frei - Franken im Mittelalter" . Die Ausstellung zählte rund 200.000 Besucher.

Name und Wappen

Zur Zeit der Entstehung des Wappens zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging man irrt√ľmlich davon aus, der Stadtname "Vorchheim" leite sich von dem althochdeutschen Wort "vorhe" (f√ľr Forelle ) ab. Dies resultierte in dem "sprechenden" Wappen mit den beiden Forellen. Obwohl zur Zeit der Namensgebung der Forellenreichtum in den Fl√ľssen um Forchheim sicherlich sehr gro√ü war, geht man heute jedoch davon aus, dass sich der Stadtname vom althochdeutschen "vorha" (f√ľr F√∂hre ) ableitet, also "F√∂hrenheim" bedeutet. Die Entstehung des Namens d√ľrfte in die Mitte des 7. Jahrhunderts fallen. Zu dieser Zeit entstanden im Zuge der ersten fr√§nkischen Siedlungswelle in dieser Region zahlreiche "Plansiedlungen", vor allem orientiert an Flussl√§ufen, die auf dem Grundwort -heim basierten.

Geschichte

Im 8. Jahrhundert werden in Forchheim ein fränkischer Königshof und eine Pfalz errichtet. Im Jahr 805 wird die Stadt im Diedenhofener Kapitular von Karl dem Großen erstmalig urkundlich erwähnt.

Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Forchheim unten
Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Forchheim unten

In den folgenden Jahrhunderten finden in Forchheim zahlreiche Reichstage und F√ľrstenversammlungen statt. Am 10. November 911 wird Konrad I. in Forchheim zum ersten "deutschen" K√∂nig gew√§hlt und gekr√∂nt.

Am 1. November 1007 schenkt Kaiser Heinrich II. das K√∂nigsgut Forchheim dem Bistum Bamberg. Bereits 1039 jedoch stellt Kaiser Heinrich III. die Stadt wieder unter Reichsverwaltung, bevor Forchheim am 13. Juli 1063 endg√ľltig bis zur S√§kularisierung 1802/1803 mit dem Bistum Bamberg verbunden wird. In der Zeit Heinrichs IV. wird am 15. M√§rz 1077 in Forchheim Rudolf von Rheinfelden als Gegenk√∂nig gew√§hlt (" Canossagang "). In der Zeit zwischen 1200 und 1220 wird Forchheim zur Stadt erhoben und erh√§lt sein jetziges Wappen.

Aufgrund seiner Festungseigenschaft √ľbersteht Forchheim auch den Drei√üigj√§hrigen Krieg , ohne ein einziges Mal eingenommen zu werden. Der Bamberger F√ľrstbischof flieht vor den Schweden mehrere Male samt Domschatz in das sichere Forchheim, welches von 1632-1634 mehrmals von den Schweden belagert wird. Aus dieser Zeit stammt der wenig schmeichelhafte Beiname der Forchheimer ("Mauerschei√üer"), die auf diese Weise demonstrierten, dass noch genug zu essen in der Stadt vorhanden und die Belagerung daher sinnlos sei.

Am 6. September 1802 wird die Stadt von bayerischen Truppen besetzt, dem Kurf√ľrstentum Bayern angeschlossen und in der Folge der Sitz eines Landgerichts , aus dem der sp√§tere Landkreis Forchheim entsteht. 1889 wird Forchheim kreisfreie Stadt, 1972 verliert die Stadt im Rahmen der bayerischen Gebietsreform ihre Kreisfreiheit und wird in den Landkreis Forchheim eingegliedert.

√úber viele Jahrhunderte hinweg galt die Stadt als Geburtsort des Pontius Pilatus , wovon der lateinische Spruch zeugt, der auf einem Stein der Stadtmauer gestanden haben soll: "Forchhemii natus est Pontius ille Pilatus,/Teutonicae gentis, crucifixor omnipotentis".

Verkehrsanbindung

Forchheim hat √ľber die A 73 direkten Anschluss an das Autobahnnetz .

Durch Forchheim verlaufen die Bundesstraßen B 470 und B 4.

Der Zugverkehr vom Bahnhof geht in die Richtungen Bamberg, N√ľrnberg und Ebermannstadt. Die stillgelegte Bahnstrecke nach H√∂chstadt a.d.Aisch wird ebenfalls noch gelegentlich genutzt. In den n√§chsten Jahren soll Forchheim auch an die S-Bahn N√ľrnberg angeschlossen werden.

Der √∂ffentliche Nahverkehr (Stadtbusse, Anrufsammeltaxi) ist in den Verkehrsgro√üraum N√ľrnberg (VGN) eingebunden.

Die Stadt liegt direkt am Main-Donau-Kanal und ist etwa 30 Minuten vom internationalen Flughafen N√ľrnberg entfernt.

Hauptstraße (Fußgängerzone)
Hauptstraße (Fußgängerzone)

Stadtteile

  • Buckenhofen
    Der Stadtteil liegt an der linken Regnitzseite. Der Ort wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich älter und hat circa 4500 Einwohner. Die Eingemeindung erfolgte 1978.
  • Burk
    Vermutlich √§lter als die Stadt selbst, bekannt ist Burk vor allem f√ľr die Dreik√∂nigskirche, die einzige im gesamten Bistum Bamberg . Burk wurde 1978 eingemeindet.
  • Kersbach mit Sigritzau
  • Reuth
    Eingemeindung 1972
  • Serlbach
    Der Ort liegt im Nordosten von Forchheim, sein Name entstand aus einer F√ľgung (1328): "Z(um) Erl(e)bach". Die Eingemeindung war am 1. Januar 1926

Sehensw√ľrdigkeiten

Rathaus
Rathaus
  • Rathaus, 14.-16. Jh. mit den Verzierungen von Hans Ruhalm 1523
  • Kaiserpfalz, f√ľrstbisch√∂fliches Schloss, 14. Jh.
  • Martinskirche, 12.-15. Jh.
  • Marienkapelle, 12. Jh.
  • Festungsmauer, 1560-1750 mit mittelalterlichem Saltorturm
  • Kammerersm√ľhle ("Schiefes Haus")
  • Katharinenspital, 1611, m. Spitalkirche, 1490
  • Klosterkirche und Kloster 17. Jh.
Martinskirche
Martinskirche

Regelmäßige Veranstaltungen

  • April/Mai: Theatertage
  • Juni: Altstadtfest
  • Juli/August: Annafest
  • Dezember: "Sch√∂nster Adventskalender der Welt"

Wirtschaft

Forchheim ist vor allem durch die N√§he zum Ballungsraum N√ľrnberg gepr√§gt.

Ansässige Unternehmen

  • C&A (Gro√ülager)
  • Globus (Einkaufszentrum)
  • Huhtamaki (4P Folie)
  • Kimberly-Clark ( Hygiene -Artikel)
  • Piasten ( Schokoladenfabrik )
  • Pohl (Internationale Spedition )
  • Schweizer ( Optische Ger√§te )
  • Siemens (Medizinische High-Tech -Systeme)
  • Simon Hegele (Logistik & Service)
  • Waasner ( Transformatoren )
  • Weber & Ott (Damen- und Herrenmode)
  • Wellpappe Forchheim

Partnerstädte

Persönlichkeiten

  • Christian Springer , deutscher Fu√üballspieler
  • Alfons Dittrich (Tischtennisspieler) Deutscher-TT-Meister 2005 im Senioren-Einzel ab 70 Jahren
  • Christian Hassa , deutscher Fu√üballspieler
  • Sven Waasner (Schauspieler), TV-Sendung Unter Uns ,

Literatur

  • Hermann Ammon (Hsg.): Forchheim in Geschichte und Gegenwart. Universit√§tsverlag, Bamberg 2004. ISBN 3-9334-6318-1
  • Konrad Kupfer: Forchheim. Geschichte einer alten fr√§nkischen Stadt. 4. Auflage, Frankenverlag Spindler, N√ľrnberg 1998. ISBN 3-8892-9068-X
  • Tilmann Breuer: Stadt und Landkreis Forchheim. Kurzinventar, M√ľnchen: Dt. Kunstverl. 1961 (= Bayerische Kunstdenkmale; 12)
  • Gerhard Batz: Das Pilatus-Puzzle. Bestandsaufnahme und Hintergr√ľnde einer europ√§ischen Sage in Franken. Palm & Enke, Erlangen 2003. ISBN 3-7896-0675-8 Leseprobe

Weblinks

Wikipedia

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