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Letzte Änderung für Artikel Bad Aibling: 20.02.2006 13:27

Bad Aibling

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Wappen Karte
Wappen von Bad Aibling Karte: Bad Aibling in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Rosenheim
Fl├Ąche : 41,55 km┬▓
Einwohner : 17.860
Bev├Âlkerungsdichte : 430 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 498 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 83035-83043 (alte PLZ: 8202)
Vorwahlen : 08061
Geografische Lage : 47┬░ 52' n. Br.
12┬░ 01' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : RO (bis 1972 : AIB)
Gemeindekennzahl : 09 1 87 117
UN/LOCODE : DE BAI
Stadtgliederung: 28 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marienplatz 1
83043 Bad Aibling
Offizieller Webserver: www.aibling.de
E-Mail-Adresse: rathaus@aibling.de
Politik
B├╝rgermeister : Felix Schwaller, CSU
Parteien im Stadtrat : CSU: 13 Sitze, SPD : 4,
├ťWG : 4, GOL: 3.

Bad Aibling ist eine Stadt im westlichen Landkreis Rosenheim (Bayern) und eines der bedeutendsten Moorheilb├Ąder Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Abel, Adlfurt, Bad Aibling Mitte, Berbling, Ellmosen, Fachendorf, Gr├Âben, Harthausen, Haslach, Heimathsberg, Heinrichsdorf, Holzhausen, K├Âckbrunn, Mainz, Markfeld, Mietraching , Mitterham, Moos, Natternberg, Thalacker, Th├╝rham, Unterheufeld, Weg, Westen, Westerham, Willing, Willingerau, Zell.

Geschichte

  • seit ca. 500 v. Chr. : Keltische Besiedlung.
  • 15 v. Chr. : Besetzung durch R├Âmer .
  • ca. 470 : Besetzung durch Bajuwaren, Entstehung eines Hofes auf dem Hofberg (Agilolfinger).
  • 0788 : K├Ânigshof ( Pfalz ) der Karolinger .
  • 0804 : Erste urkundliche Erw├Ąhnung als Epininga.
  • 1000 / 1200 : Verwaltungssitz f├╝r die oberbayerischen L├Ąndereien des Bistums Bamberg (Vogtei Aibling).
  • 1200 : Aibling f├Ąllt an die Wittelsbacher .
  • 1244 : Beurkundung als Markt .
  • 1300 : Pflegamt Aibling.
  • 1321 : B├╝rger erhalten M├╝nchener Stadtrecht .
  • 1481 : Erteilung der Marktfreiheit.
  • 1648 - 06-13 : Am Ende des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges besetzen schwedische Truppen Aibling, nachdem bei erbitterten K├Ąmpfen fast alle Verteidiger gefallen waren.
  • 1704 , 1705 und 1742 : Aibling wird im Rahmen des spanischen bzw. des ├Âsterreichischen Erbfolgekriegs von ├Âsterreichischen Truppen besetzt.
  • 1845 : Er├Âffnung einer Soolen- und Moorschlamm-Badeanstalt durch Dr. Desiderius Beck.
  • 1857 - 10-31 : Er├Âffnung der Mangfalltalbahn
  • 1895 : Anerkennung als Heilbad durch Prinz Luitpold .
  • 1897 - 05-27 : Er├Âffnung der Lokalbahn Bad Aibling ÔÇô Feilnbach
  • 1919 - 02-23 : Konstitution eines revolution├Ąren Arbeiterrates.
  • 1919 - 04-07 : Die R├Ąterepublik wird ausgerufen.
  • 1919 - 04-15 : Einmarsch M├╝nchener Rotgardisten.
  • 1919 - 05-05 : Einmarsch der wei├čen Garde des Freikorps Chiemgau nach Sturz der R├Ąteregierung.
  • 1933 - 04-01 : Erhebung zur Stadt .
  • 1936 bis 1937 : Ausbau eines Sportflugplatzes zum Fliegerhorst Mietraching der Luftwaffe.
  • 1940 : Zerst├Ârung des historischen Rathauses durch einen Brand.
  • 1971 : Elektrifizierung der Mangfalltalbahn
  • 1972 : Landkreisgebietsreform: Aufl├Âsung des Landkreises Bad Aibling; Bad Aibling und der gr├Â├čte Teil des Mangfalltales werden Teil des Landkreises Rosenheim.
  • 1973 : Stilllegung der Lokalbahn Bad Aibling ÔÇô Feilnbach
  • 1975 und 1978 : Gemeindegebietsreform: Eingemeindung der Gemeinden Ellmosen, Mietraching und Willing.
  • 2000 : Er├Âffnung der Umgehungsstra├če.
  • 2002 : Beginn der Bohrung nach Thermalwasser.
  • 2004 : Bad Aibling feiert 1200-J├Ąhriges Bestehen. Urauff├╝hrung des Stadtspiels "1648"

Wirtschaft und Infrastruktur

Kirchzeile mit Hofberg
Kirchzeile mit Hofberg

In Bad Aibling befinden sich gro├če Kur- und Rehabilitationseinrichtungen. Unter anderem gibt es mehrere Rheumakliniken und eine Neurologische Klinik mit Stroke Unit. Der R├╝ckgang des Kursektors zwang auch Bad Aibling zu einer Neuorientierung: Seit 2002 l├Ąuft die Bohrung nach Thermalwasser. Im Jahr 2007 soll die neue Therme er├Âffnet werden. Das Bad wird vom Stuttgarter Architektenb├╝ro Behnisch gebaut, das durch das Dach des M├╝nchner Olympiastadions weltber├╝hmt wurde.

Ans├Ąssige Unternehmen

In Bad Aibling sind Industrienternehmen aus den Bereichen Pharmaindustrie, Textilproduktion, Elektroindustrie, Kunststoffverarbeitung und Milchverarbeitung ans├Ąssig. Diese werden von zahlreichen mittelst├Ąndischen Betrieben erg├Ąnzt.

├ľffentliche Einrichtungen

  • St├Ądtische Einrichtungen
  • Arbeitsamt Bad Aibling
  • Einrichtungen des Landratsamts Rosenheim (Veterin├Ąramt, KFZ-Zulassungsstelle)
  • Amtsgericht Rosenheim, Zweigstelle Bad Aibling

Bildung

  • Gymnasium Bad Aibling
  • Wilhelm-Leibl-Realschule
  • Wirtschaftsschule Alpenland
  • Grund- und Hauptschulen, Sonderschule
  • Volkshochschule Bad Aibling

Verkehr

Im Jahr 2000 wurde eine aufw├Ąndige, teils in einem Tunnel gef├╝hrte S├╝d-Umgehung er├Âffnet, um die enorme Belastung durch den Durchgangsverkehr auf der Staatsstra├če 2078 M├╝nchen-Rosenheim zu mindern. Bis dahin floss der Verkehr mitten durch die Stadt. Selbst diese bauma├čnahme brachte aber nicht ganz die erhoffte Verkehrsberuhigung. Seit 2005 gibt es eine neue Verkehrsf├╝hrung in der Innenstadt, die allerdings sehr umstritten ist. Die Rosenheimer Stra├če, die vom Marienplatz nach Osten f├╝hrt wurde zur Einbahnstra├če erkl├Ąrt. Wer aus dem Osten der Stadt in Zentrum will, muss jetzt einen fast zwei Kilometer langen Umweg in Kauf nehmen. Diese Verkehrsf├╝hrung ist umstritten, denn die Ausweichstrecke f├╝hrt an einem Kindergarten, einer Grundschule und dem Krankenhaus vorbei und m├╝ndet dann in die Kirchzeile. Die Stadt pr├╝ft den Bau einer weiteren Umgehungsstra├če ("Entlastungsstra├če Nord"), um auch den nach Norden, Richtung Gro├čkarolinenfeld und Tuntenhausen flie├čenden Verkehr um das Stadtgebiet herumzuleiten.

Innerhalb der Stadt fahren Busse. (MoorExpress).

Milit├Ąr und Geheimdienste

Im Ort Mietraching befand sich eine US -Kaserne mit einer riesigen Abh├Ârstation, die Teil des Abh├Ârsystems Echelon war. (Bad Aibling Station). Diese wurde 2004 endg├╝ltig aufgel├Âst. Bis zum 30. September wurde die Kaserne komplett ger├Ąumt. Das Gel├Ąnde soll nach der Untersuchung auf Altlasten zivil genutzt werden.

Ganz in der N├Ąhe der ehemaligen US-Kaserne befindet sich auf dem Gel├Ąnde einer ehemaligen Bundeswehr -Kaserne ein St├╝tzpunkt des Bundesnachrichtendienstes .

Nachbargemeinden

bekannte Pers├Ânlichkeiten

  • Der selige Ratholdus
  • Desiderius Beck (Begr├╝nder des Kurwesens in Bad Aibling)
  • Joseph Maximilian von Maillinger
  • Wilhelm Leibl (Maler, bedeutdender Vertreter des Realismus)
  • Johann Sperl (Maler)
  • Eduard Dietl (Umstrittener General im 2. Weltkrieg)
  • Alexander Lion (Mitbegr├╝nder der Pfadfinder in Deutschland)
  • Klaus Wennemann
  • Nick McCarthy (Gitarrist von Franz Ferdinand )

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Stadtbeschreibung

Der zentrale Platz von Bad Aibling ist der Marienplatz. Anl├Ąsslich einer Pestepidemie wurde die Mariens├Ąule errichtet. Der Platz wird im Westen vom Rathaus begrenzt, im Osten schlie├čt sich die Kirchzeile an mit dem Schloss Prantshausen und der Sebastianikirche. Ges├Ąumt wird die Kirchzeile von teilweise aufw├Ąndig restaurierten H├Ąusern aus dem Mittelalter. Sie schlie├čt ab mit dem Hofberg.

weitere Sehensw├╝rdigkeiten

  • Maxlrainer Hof
  • Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt
  • Ludwigsbad
  • Kurpark
  • Jugendstilensemble der Meggendorferstra├če
  • Ortsbild des Stadtteils Berbling

Literatur

  • Spazierg├Ąnge durch das alte Bad Aibling: Fotografien aus den Jahren 1920 - 1940, Geiger, Horb am Neckar, 1989, ISBN 3892643288
  • Steffan, E., Vicedom, C., Bad Aibling, Stadt-Bild-Verlag Leipzig, 2001, ISBN 3934572308
  • Der Mangfallgau, heimatkundliches Jahrbuch f├╝r den Landkreis Bad Aibling, Verlag des Historischen Vereins f├╝r Bad Aibling und Umgebung, erscheint unregelm├Ą├čig seit 1956

Weblinks

Commons: Bad Aibling ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien


Koordinaten: 47┬░ 52' N, 12┬░ 01' O

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