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Letzte Änderung für Artikel Wettersteingebirge: 06.02.2006 06:53

Wettersteingebirge

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Blick von der H├Âllentalangerh├╝tte in Richtung Talschlu├č, H├Âllentalferner und Zugspitzmassiv
Blick von der H├Âllentalangerh├╝tte in Richtung Talschlu├č, H├Âllentalferner und Zugspitzmassiv
S├╝dlicher Wetterstein vom Puitbachtal bei Leutasch
S├╝dlicher Wetterstein vom Puitbachtal bei Leutasch

Das Wettersteingebirge ist eine Gebirgsgruppe der N├Ârdlichen Kalkalpen in den Ostalpen . Es ist ein relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld und Ehrwald. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und ├ľsterreich mit dem Bundesland Tirol . Im Wetterstein befindet sich der h├Âchste Berg Deutschlands, die Zugspitze.

Das Wettersteingebirge ist ein ideales Revier f├╝r Bergsteiger und f├╝r Kletterer. Bergwanderer m├╝ssen teilweise gro├če H├Âhenunterschiede bew├Ąltigen. Die N├Ąhe des Gebirges zu den s├╝ddeutschen Ballungszentren, die landschaftliche Attraktivit├Ąt und die gute Erschlie├čung mit Seilbahnen bewirken, dass das Gebirge zu manchen Zeiten ├╝berlaufen ist. Wie fast ├╝berall gibt es jedoch auch im Wetterstein Gebiete, wo der Naturfreund (fast) alleine mit der gewaltigen Hochgebirgsnatur sein kann.

Inhaltsverzeichnis

Benachbarte Gebirgsgruppen

Das Wetterstein grenzt an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:

In der "AVE", der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen, ver├Âffentlicht im Jahr 1984, sind das Wetterstein und die Mieminger Kette als eine einzige Gebirgsgruppe dargestellt.

Umgrenzung

Im Westen und Norden bildet die Loisach die Grenze vom Ehrwalder Becken bis Garmisch-Partenkirchen. Im Nordosten verl├Ąuft die Grenze von Garmisch-Partenkirchen bis Mittenwald entlang des Kankerbachs, des Kranzbachs und der Isar. Im Osten bildet die Isar die Grenze von Mittenwald bis Scharnitz. S├╝dlich von Scharnitz setzt sich die Grenze entlang des Drahnbachs fort bis auf H├Âhe Seestadeln. Im S├╝den verl├Ąuft die Grenze von Ehrwald entlang des Gaisbachs und ├╝ber die Ehrwalder Alm bis ins Gaistal (Leutascher Ache) und weiter ├╝ber Leutasch - Oberweidach und n├Ârdlich des Simmelbergs vorbei zum Drahnbach.

Der Sattel zwischen dem Kankerbach und dem Kranzbach (Wasserscheide Loisach - Isar) verbindet das Wetterstein mit den Bayerischen Voralpen. Der Sattel bei der Ehrwalder Alm stellt die Verbindung zwischen Wetterstein und Mieminger Kette her.

Untergruppen

Der Alpenvereinsf├╝hrer teilt das Wetterstein in die folgenden Untergruppen ein:

  • Zugspitze und Plattumrahmung (die Gipfel rund um das Zugspitzplatt)
  • Riffelwandkamm (der n├Ârdlichste der von der Zugspitze ausgehenden Seitenk├Ąmme)
  • Waxensteinkamm (die Fortsetzung des Riffelwandkamms)
  • Blassenkamm (der mittlere der K├Ąmme des Wetterstein, von der Zugspitze zur Alpspitze und dar├╝ber hinaus)
  • Wettersteinkamm (der s├╝dlichste und l├Ąngste der drei K├Ąmme des Wetterstein)
  • Arnstock (ein einzelstehender Gebirgsstock bei Scharnitz)

Gipfel

Das westliche Wettersteingebirge von der Ehrwalder Sonnenspitze in der Mieminger Kette
Das westliche Wettersteingebirge von der Ehrwalder Sonnenspitze in der Mieminger Kette

Die 10 h├Âchsten Gipfel des Wetterstein:

  • Zugspitze, 2962 m
  • Schneefernerkopf, 2875 m
  • Zugspitzeck, 2820 m
  • N├Ârdliche Wetterspitze, 2750 m
  • Mittlere Wetterspitze, 2750 m
  • Hochwanner, 2746 m
  • Mittlere H├Âllentalspitze, 2745 m
  • Innere H├Âllentalspitze, 2743 m
  • ├äu├čere H├Âllentalspitze, 2721 m
  • ├ľstliche Wetterspitze, 2720 m

Im Wetterstein gibt es ├╝ber 150 benannte und mit H├Âhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren geh├Âren (geordnet nach der H├Âhe):

  • Hochblassen , 2706 m
  • Leutascher Dreitorspitze, 2682 m
  • Partenkirchner Dreitorspitze, 2633 m
  • Alpspitze, 2629 m
  • Sch├╝sselkarspitze , 2538 m
  • Oberreintalschrofen, 2522 m
  • Ofelekopf , 2479 m
  • Musterstein , 2478 m
  • Gro├čer Waxenstein, 2277 m
  • Gro├če Arnspitze , 2196 m
  • Osterfelderkopf, 2050 m
  • Schachen, 1866 m
  • Hoher Kranzberg, 1391 m
  • Eckbauer, 1239 m

Der Jubil├Ąumsgrat ist der Ostgrat der Zugspitze und verbindet den h├Âchsten deutschen Berg ├╝ber die Gipfel Innere, Mittlere und ├äu├čere H├Âllentalspitze mit der Alpspitze.

Die Zugspitze wird auf verschiedenen Routen sehr h├Ąufig bestiegen, auch die Alpspitze ist durch mehrere Steiganlagen ein beliebtes Gipfelziel. Das Gebiet rund um die Oberreintalh├╝tte sowie die S├╝dseite der Sch├╝sselkarspitze und der Scharnitzspitze sind bekannt f├╝r alpine Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade in festem plattigem Kalk. Die S├╝dseite ├╝ber dem Gaistal ist deutlich ruhiger als die Nordseite.

F├╝r den Kletter sind die Berge n├Ârdlich von Leutasch sehr interessant, im Besonderen der Oberreintal-Schrofen, die Scharnizspitze, sowie die Sch├╝sselkarspitze. In den S├╝dw├Ąnden dieser drei Grenzberge sind alpine Kletterrouten in gro├čer Zahl vorhanden. In den letzten Jahren wurde von Heinz Zak mit der Sanierung einiger alpiner Klassiker begonnen. Diese Tatsache lockt immer mehr Kletterer in dieses Gebiet.

Tourismus

H├╝tten

Der Deutsche Alpenverein unterh├Ąlt sechs bewirtschaftete Alpenvereinsh├╝tten mit ├ťbernachtungsm├Âglichkeit im Wettersteingebirge: Das M├╝nchner Haus (2964 m), die Meilerh├╝tte (2366 m), die Knorrh├╝tte (2052 m), das Kreuzeckhaus (auch: Adolf-Zoeppritz-Haus, 1652 m), die H├Âllentalangerh├╝tte (1379 m) und die Reintalangerh├╝tte (1366 m). Dar├╝ber hinaus bieten das privat bewirtschaftete Schachenhaus (1866 m) und die Wiener Neust├Ądter H├╝tte (2209 m, unterhalten vom ├Âsterreichischen Touristenklub) Verpflegung, Schutz und Unterkunft f├╝r Bergsteiger und Wanderer. Die Sektion M├╝nchen des Deutschen Alpenvereins pachtet seit 1920 die Waxensteinh├╝tte (auch Alpl- oder Aipleh├╝tte) und betreibt sie als Selbstversorgerunterkunft.

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina , ein grenz├╝berschreitender Weitwanderweg mit f├╝nf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verl├Ąuft auch durch das Wetterstein.

Der Rote Weg der Via Alpina verl├Ąuft mit drei Etappen durch das Wetterstein wie folgt:

  • Etappe R44 verl├Ąuft von Scharnitz zur Meilerh├╝tte ├╝ber Leutasch Gasse
  • Etappe R45 verl├Ąuft von der Meilerh├╝tte zur Reintalangerh├╝tte ├╝ber das Schachenhaus
  • Etappe R46 verl├Ąuft von der Reintalangerh├╝tte zur Coburger H├╝tte (der zweite Teil dieser Etappe befindet sich in der Mieminger Kette)

Der Nordalpine Weitwanderweg 01 (Kalkalpenweg) verl├Ąuft mit seiner Teilstrecke 15 in zwei Varianten durch das Wetterstein.

Von Scharnitz ├╝ber den Hohen Sattel nach Puidbach Arn haben beide Varianten den gleichen Verlauf. In Puidbach Arn gabelt sich der Weitwanderweg in eine hochalpine und in eine leichtere Variante. Die hochalpine Variante f├╝hrt ├╝ber die Meiler H├╝tte ins Reintal und weiter zum Zugspitzgipfel. Von dort wird nach Ehrwald abgestiegen. Die leichtere Variante f├╝hrt durch das Leutascher Achental und ├╝ber die Ehrwalder Alm ebenfalls nach Ehrwald.

Klettersteige

Im Wetterstein gibt es die folgenden Klettersteige:

  • Steig auf die Riffelscharte
  • Klettersteig durch das H├Âllental auf die Zugspitze
  • Klettersteig ├╝ber die Wiener Neust├Ądter H├╝tte auf die Zugspitze
  • Steig auf den Schneefernerkopf
  • Alpspitz-Ferrata
  • Brunntalgratsteig von der Knorrh├╝tte auf den Jubil├Ąumsgrat
  • Klettersteig auf die Dreitorspitze (Hermann-Von-Barth-Weg)

Weblinks

Wikipedia

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