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Letzte Änderung für Artikel Werdenfelser Land: 24.11.2005 19:45

Werdenfelser Land

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Das Werdenfelser Land bezeichnet eine oberbayerische Region, die sich von Mittenwald im S√ľden bis hin nach Murnau am Staffelsee erstreckt. Sie umfasst Teile der Bayerischen Alpen, sowie des Alpenvorlandes. Eingegrenzt wird dieses Gebiet im S√ľden von √Ėsterreich , im Westen vom Allg√§u, im Norden vom Pfaffenwinkel sowie im Osten vom T√∂lzer Land , und ist somit identisch mit dem Gebiet des Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Namen gebend f√ľr die Region ist die mittelalterliche Burg Werdenfels n√∂rdlich von Garmisch-Partenkirchen. Die Burg diente vornehmlich zur Sicherung der Heeres- und Handelsstra√üe, die durch das Loisachtal f√ľhrte und Handelspl√§tze in Italien und Oberbayern verband.

Inhaltsverzeichnis

Städte

Das kulturelle Zentrum bildet Garmisch-Partenkirchen. Folgende Städte und Gemeinden gehören ebenfalls zum Werdenfelser Land:

Geographie

Das s√ľdliche Werdenfelser Land wird durch das Wetterstein-Gebirge und das Karwendel begrenzt. Die Zugspitze liegt s√ľdwestlich von Garmisch-Partenkirchen und ist mit 2962 m √ľ. NN der h√∂chste Berg Deutschlands. Sowohl die T√§ler als auch das Alpenvorland ist durch die letzte Eiszeit stark gepr√§gt worden. Die Seen sind z. T. dadurch entstanden, dass Grundwasser die durch die Gletscher geschaffenen Vertiefungen ausf√ľllte. Sp√§ter verlandeten die Seen und es bildeten sich Moore , wie z. B. das Murnauer Moos..

Geschichte

In der fr√ľhen Eisenzeit wurde das Werdenfelser Land von Illyrern besiedelt. Schon zu dieser Zeit bestanden enge Kontakte √ľber die sp√§tere Brenner -Scharnitz-Stra√üe nach Oberitalien. Ab ca. 500 v. Chr. drangen Kelten in dieses Gebiet ein und vermischten sich mit der einheimischen Bev√∂lkerung. Die R√∂mer wiederum unterwarfen die Kelten um 15 v. Chr. und teilten das Gebiet der Provinz Raetia zu. Vereinzelt √ľbernahmen die R√∂mer Siedlungs-, sowie Flussnamen veneto-illyrischen oder keltischen Ursprungs, so dass diese z. T. bis in die heutige Zeit √ľberdauerten (Partenkirchen - Parthanum, Isar ‚Äď Isaria). Die schon bestehende Handelsstra√üe wurde ab 195 n. Chr. ausgebaut und reichte nun bis Augsburg. Die Via Claudia Augusta f√ľhrte √ľber zwei Wege (Loisachtal und Fernpass ) √ľber den Brenner nach Oberitalien. Die r√∂mische Reisestation Parthanum ist der Vorl√§ufer des heutigen Partenkirchen. Nach dem Zusammenbruch des r√∂mischen Reiches und dem Ende der V√∂lkerwanderung siedelten sich ab ca. dem 6. Jahrhunderts n. Chr. Bajuwaren in den T√§lern an.

Die von Herzog Otto von Wittelsbach 1180 nordwestlich von Partenkirchen errichtete Burg Werdenfels ging 1294 an das Hochstift Freising. Die Kontrolle der Nordzug√§nge der wichtigen europ√§ischen Handelsstra√üe durch das Freisinger Erzstift brachte der Bev√∂lkerung √ľber einen langen Zeitraum einen relativen Wohlstand.

Mit Beginn der Neuzeit kam es zu einem deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung aufgrund der verst√§rkten Handelsbeziehungen mit Italien (siehe auch: Fugger, Welser). Der Beiname Goldenes Landl f√ľr das Werdenfelser Land stammt aus dieser Zeit. Durch den 30-j√§hrigen Krieg wurde diese Entwicklung beendet; die Bev√∂lkerung verarmte. Sp√§tere Kriege, wie den Spanischen und den √Ėsterreichischen Erbfolgekrieg zu Beginn des 18. Jahrhunderts , sowie im 19. Jahrhundert die napoleonischen Kriege , zogen ebenfalls die Bev√∂lkerung schwer in Mitleidenschaft. 1803 endete die Herrschaft des Hochstifts Freising, das Werdenfelser Land kam zu Bayern.

Mit der 1889 errichteten Bahnverbindung mit M√ľnchen setzte der Fremdenverkehr ein.

Weblinks

Wikipedia

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