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Letzte Änderung für Artikel Sankt Wolfgang: 05.02.2006 11:47

Sankt Wolfgang

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Wappen Karte
Wappen Sankt Wolfgangs Deutschlandkarte, Position von St. Wolfgang hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Erding
Fl├Ąche : 46,32 km┬▓
Einwohner : 4.343 (31. Dezember 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 86 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 499 - 582 m ├╝. NN
Postleitzahl : 84427
Vorwahl : 08085
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 13' N, 12┬░ 8' O
48┬░ 13' N, 12┬░ 8' O
Kfz-Kennzeichen : ED
Gemeindekennzahl : 09 1 77 137
Gliederung des Gemeindegebiets: 150 amtlich benannte
Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstra├če 9
84427 St. Wolfgang
Website: www.st-wolfgang-ob.de
E-Mail-Adresse: info@st-wolfgang-ob.de
Politik
B├╝rgermeister : Jakob Schwimmer (CSU)

Sankt Wolfgang (oder St. Wolfgang) ist eine Gemeinde im S├╝dosten des Landkreises Erding ( Regierungsbezirk Oberbayern ). Die Gemeinde grenzt an die Gemeinden Dorfen und Isen im Landkreis Erding sowie Haag/Obb im Landkreis M├╝hldorf.

Die Gegend ist weitgehend l├Ąndlich gepr├Ągt, h├╝gelig und teils bewaldet. Der Ort St. Wolfgang liegt im Tal der Goldach .

In ├ľsterreich existiert ein gleichnamiger Ort am Wolfgangsee, Sankt Wolfgang im Salzkammergut. Die Orte sind Partnergemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Ortsteile

Neben dem Ort St. Wolfgang (1.654 Einwohner) gibt es in der Gemeinde St. Wolfgang folgende Ortsteile:

  • Armstorf (932 Einwohner)
  • Gatterberg (169 Einwohner)
  • Gro├čschwindau (129 Einwohner)
  • Je├čling (452 Einwohner)
  • Lappach (397 Einwohner)
  • Pyramoos (229 Einwohner)
  • Sch├Ânbrunn (229 Einwohner)

Geschichte

Legende

Im Jahre 975 verlie├č der Regensburger Bischof Wolfgang im seinen Bischofssitz infolge politischer Wirren und fl├╝chtete in das Goldachtal. Einer 1737 auch in einer p├Ąpstlichen Bulle niedergeschriebenen Legende zufolge warf der Bischof von den H├╝geln ├Âstlich des heutigen Ortes St. Wolfgang eine Hacke ins Tal. An der Stelle, wo diese auf den Boden fiel, sei daraufhin eine Quelle mit frischem Wasser erweckt worden. Bischof Wolfgang habe sich dann dort in einer H├╝tte ("Zelle") niedergelassen und somit den Grundstein f├╝r den Ort St. Wolfgang gelegt. Das so genannte Wolfgangsbr├╝nnlein findet sich noch heute in der Wolfgangskapelle, welche sich wiederum in der im 15. Jahrhundert fertig gestellten St. Wolfganger Kirche befindet.

Geschichtliche Entwicklung

Erste Besiedlungsspuren im Bereich der heutigen Gemeinde St. Wolfgang sind bis in die Jungsteinzeit zur├╝ck nachzuweisen. Jahrhunderte sp├Ąter folgten Kelten und R├Âmer, letztere vor allem als Reisende auf einer das Gemeindegebiet von Nord nach S├╝d durchquerenden R├Âmerstra├če. Mit der bajuwarischen Landnahme um das Jahr 500 begann schlie├člich eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung der Gegend. Als offizielles Gr├╝ndungsdatum des Ortes St. Wolfgang wird, auch in Bezug auf die Legende, das Jahr 975 angesehen. Das 1000-j├Ąhrige Jubil├Ąum wurde im Jahr 1975 gro├č gefeiert.

Ab 1180 wurde die heutige Gemeinde St. Wolfgang durch die freien Reichsgrafen von Haag regiert, die das Gebiet vom Kaiser als Lehen erhielten. W├Ąhrend ihrer bis 1566 andauernden Herrschaft sorgten die Reichsgrafen unter anderem f├╝r den Bau der gro├čen Kirchen in St. Wolfgang, Gro├čschwindau, Lappach, Pyramoos und Sch├Ânbrunn. Die Grafen hielten ferner die niedere Gerichtsbarkeit inne, woran noch heute Inschriften an der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Balkendecke des Gasthauses "Schex" in St. Wolfgang erinnern.

Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg ( 1618 – 1648 ) fanden insbesondere w├Ąhrend des so genannten "schwedischen Kriegs" ( 1630 – 1635 ) umfangreiche Kriegshandlungen auf dem Gemeindegebiet statt. Auch Schlachten der Spanischen und ├ľsterreichischen Erbfolgekriege ( 1701 – 1714 bzw. 1741 – 1748 ) fanden zum Teil um St. Wolfgang statt. Auch die gro├če Schlacht von Hohenlinden im Jahre 1800 , die Napol├ęons General Moreau im Rahmen von Frankreichs Krieg gegen ├ľsterreich f├╝hrte, hatte durch die geographische N├Ąhe unmittelbaren Einfluss auf das heutige Gemeindegebiet.

Trotzdem entwickelten sich Ort und Region gut. 1733 wurde St. Wolfgang durch Kurf├╝rst Karl Albrecht zur "geschlossenen Hofmark" ernannt. Gleiches wurde dem Ort Sch├Ânbrunn wenige Jahre sp├Ąter zu teil.

Die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert sorgten f├╝r gro├če Verluste in der Bev├Âlkerung, doch blieb die Region um St. Wolfgang von Kampfhandlungen und gr├Â├čeren Zerst├Ârungen verschont.

Seit den 1950er Jahren wuchs die Einwohnerzahl der Region deutlich an, insbesondere in den vergangenen zwei Jahrzehnten erlebte die Gemeinde eine wahre Bev├Âlkerungsexplosion. Lebten 1972 noch rund 2.700 Einwohner auf dem Gemeindegebiet, waren es am 31. Dezember 2003 4.193. Ihre heutige Form fand die Gemeinde St. Wolfgang im Jahre 1971 , als die bislang selbst├Ąndigen Gemeinden Gatterberg, Je├čling, Lappach, Pyramoos und Sch├Ânbrunn eingemeindet wurden. Zum 1. Januar 1972 wurde die bislang selbst├Ąndige Gemeinde Schiltern aufgel├Âst und auf die Gemeinden St. Wolfgang und Dorfen aufgeteilt. Seit der zum 1. Juli 1972 erfolgten Aufl├Âsung des Landkreises Wasserburg geh├Ârt die Gemeinde St. Wolfgang zum Landkreis Erding.

Wappen und Fahne

Das Wappen der Gemeinde St. Wolfgang wurde am 12. Juni 1973 festgelegt: "Wellenf├Ârmig geteilt von Rot und Silber; oben ein silberner Pferderumpf, unten ein schr├Ąggestelltes blaues Beil."

Der Pferderumpf ist das heraldische Kennzeichen der Grafen Fraunberger zu Haag und weist auf die fr├╝here Zugeh├Ârigkeit zur Reichsgrafschaft Haag hin. Die Hacke im unteren Teil des Wappens nimmt Bezug auf die Legende von Bischof Wolfgang. Die von ihm erweckte Quelle wird zudem durch die Wellenteilung der beiden Wappenteile symbolisiert.

Neben dem Wappen f├╝hrt die Gemeinde eine Fahne mit den Farben Blau-Wei├č-Blau.

Infrastruktur

Bildung

In der Gemeinde St. Wolfgang befinden sich zwei Kinderg├Ąrten (je einer in St. Wolfgang und Armstorf) in Tr├Ągerschaft der katholischen Kirche.

Die Grundschule k├Ânnen Kinder aus der Gemeinde im Ort St. Wolfgang besuchen, ebenso die Jahrgangsstufen 5 und 6 der weiterf├╝hrenden Hauptschule. Zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 waren 265 Sch├╝ler an der Grund- und Teilhauptschule St. Wolfgang eingeschrieben, f├╝r die 15 Lehrer bereitstehen.

Weiterf├╝hrende Schulen liegen in den Nachbargemeinden: Hauptschulen in Dorfen, Isen und Haag in Oberbayern, Realschulen in Taufkirchen/Vils und Haag/Obb., Gymnasien in Dorfen und Gars/Inn sowie Berufsschulen in Erding und M├╝hldorf.

Verkehr

Die Gemeinde wird von Norden nach S├╝den von der Bundesstrasse B15 auf derem Weg von Landshut nach Rosenheim durchquert. Zusammen mit den untergeordneten Stra├čen verf├╝gt die Gemeinde au├čerorts ├╝ber insgesamt 50,6 km ├Âffentlicher Stra├čen.

Das ├ľPNV-Angebot in der Gemeinde St. Wolfgang ist klein. Neben Schulbuslinien existiert nur die Buslinie 567 von Dorfen ├╝ber St. Wolfgang nach Isen und Erding, die Montag bis Freitag alle ein bis zwei Stunden befahren wird. Es gilt der Tarif des M├╝nchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Zahlreiche Pendler aus dem Gemeindebereich St. Wolfgang nutzen jedoch die Bahnverbindung aus der Nachbargemeinde Dorfen nach M├╝nchen. In Dorfen steht ein gro├čer Parkplatz am Bahnhof zur Verf├╝gung.

Weblinks

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Wikipedia

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