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Letzte Änderung für Artikel Sachsenkam: 22.01.2006 11:23

Sachsenkam

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Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Sachsenkam hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Landkreis : Bad Tölz-Wolfratshausen
FlĂ€che : 15,93 kmÂČ
Einwohner : 1.228 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 77 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 713 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 83679
Geografische Lage :
Koordinaten: 47° 48' N, 11° 39' O
47° 48' N, 11° 39' O
Kfz-Kennzeichen : TÖL
Gemeindekennzahl : 09 1 73 141
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathaus
Schulweg 7
83679 Sachsenkam
Offizielle Website: www.sachsenkam.de
E-Mail-Adresse: info@sachsenkam.de
Politik
BĂŒrgermeister : Max Gast (CSU)

Sachsenkam ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern.

Zwar nur von geringer GrĂ¶ĂŸe, machen zwei Besonderheiten die Gemeinde zu einem beliebten Ausflugsziel: In 1,5 km Entfernung liegt inmitten des Naturschutzgebietes Ellbach-Kirchseemoor mit dem Kirchsee einer der schönsten Badeseen Bayerns, ebenfalls auf Gemeindegebiet weithin sichtbar auf einer HĂŒgelkuppe liegt das malerische Kloster Reutberg mit einer schönen Kirche , Brauerei und dem dazugehörenden BrĂ€ustĂŒberl mit Biergarten und herrlichem Bergpanorama.

Geschichte

GegrĂŒndet wurde Sachsenkam vermutlich im Rahmen von Ansiedlungsmaßnahmen Karls des Großen im 8. oder 9. Jahrhundert . Der Name lĂ€ĂŸt auf Ansiedler aus Sachsen oder einen OrtsgrĂŒnder namens Sahso o.Ă€. schließen. Eine Urkunde von 1035 belegt eine frĂŒhe Zugehörigkeit zum Kloster Tegernsee, spĂ€ter gehört der Ort zum Besitz des Grafen Adalbero von Ebersberg. Das Wappen derer von Ingram , denen das Dorf darauf zufiel, ist seit 1959 Gemeindewappen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erwirbt der Tölzer Pfleger Kaspar Winzerer die Hofmark Sachsenkam; danach wechselt der Ort mehrmals den Besitzer. Bei Aufhebung der Hofmark 1848 ist das Dorf Eigentum derer von Sigritz. Anna von Pinzenau erhĂ€lt den Ort 1589 zur Mitgift und legt 1606 den Grundstein zu einer Loretokapelle , die erweitert wird, als sie den wachsenden Strom der Wallfahrer nicht mehr aufnehmen kann. 1735 werden die Arbeiten an Kirche und Kloster in jetziger Form abgeschlossen. Das Kloster, seit 1651 an die bayerische Franziskanerprovinz angegliedert, fĂŒhrt seit 1668 eine berĂŒhmte Apotheke . Aus derselben Zeit stammt die Brauerei, die heute als Brauerei genossenschaft weitergefĂŒhrt wird. Von 1837 - 1958 unterhĂ€lt das Kloster eine MĂ€dchenschule, bis heute fĂŒhrt es eine Fremdenpension. Die Nonnen selbst verrichten auch einen großen Teil der Arbeiten, die in der zum Kloster gehörigen Landwirtschaft anfallen.

Statistik

  • GemeindeflĂ€che: 1592,06 ha
    • davon GebĂ€ude und FreiflĂ€chen: 23,26 ha
    • davon im Grundbesitz der Gemeinde Sachsenkam: 63,40 ha
  • BetriebsflĂ€che: 0,65 ha
  • ErholungsflĂ€che: 2,95 ha
  • VerkehrsflĂ€che: 43,29 ha
  • LandwirtschaftsflĂ€che (mit Moor): 954,75 ha
  • Wald: 506,64 ha
  • Wasser: 59,91 ha
  • Sonstige FlĂ€chen 0,61 ha

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sachsenkam aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Sachsenkam verfügbar.

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