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Letzte Änderung für Artikel Train (Ort): 03.02.2006 21:43

Train (Ort)

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Deutschlandkarte, Position von Train hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Niederbayern
Landkreis : Kelheim
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 44' N, 11┬░ 50' O
48┬░ 44' N, 11┬░ 50' O
H├Âhe : 422 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 10,15 km┬▓
Einwohner : 1.762 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 170 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 93358
Vorwahl : 09444
Kfz-Kennzeichen : KEH
Gemeindeschl├╝ssel : 09 2 73 177
Stadtgliederung: Ortsteile bzw.
Stadtbezirke
Adresse der
Gemeinde Train
Marienplatz 13
93354 Siegenburg
Offizielle Website: www.gemeinde-train.de
E-Mail-Adresse: train@hallertau.net
Politik
B├╝rgermeister : Gerhard Zeitler

Train ist eine Gemeinde mit 1.762 Einwohnern im Landkreis Kelheim ( Regierungsbezirk Niederbayern ) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Den Mittelpunkt der Trainer Geschichte bildete seit jeher das alte Wasserschlo├č, das von den Resten einer Ringmauer umgeben wird, und um die Jahrtausendwende entstanden ist. Damals hie├č der Ort noch "Hittinburg", ehe er im 13. Jahrhundert in Train umbenannt wurde. Unter den Besitzern des ehemaligen Hofmarkschlosses befinden sich mehrere bedeutende Adelsherren, darunter die Pfeffenhausener und Feurer, das stolze Rittergeschlecht der Eckher von Kapfing und der Freiherr von Deuring, der 1722 das Schlo├čbenifizium ins Leben gerufen hat. Der vielleicht ber├╝hmteste Gast, den die Schlo├čmauern einst beherbergt haben, war Emanuel Schikaneder. Teile seines Textbuches zur Mozart-Oper "Die Zauberfl├Âte" soll er hier verfa├čt haben. Besonders ereignisreich war die ├ära der Elisabeth von Train, die von 1788 bis 1807 Schlo├čherrin war. W├Ąhrend ihrer Herrschaft kam es sogar zu zwei aufsehenerregenden Volksaufst├Ąnden. Zum Schlo├č geh├Ârt eine sch├Âne Wallfahrtskapelle, deren Rokoko-Altar der Landshuter Meister Christian Jorhan schuf. Die als wundert├Ątig verehrte, schwarze Madonna - eine 1683 geschnitzte Nachbildung der Alt├Âttinger Gnadenstatue - zog um 1700 viele Gl├Ąubige an. Fast t├Ąglich kamen Wallfahrten aus teils weit entfernten Pfarreien.

Mit Stolz blicken die Trainer auf den im Jahre 1649 hier geborenen Johann Franz Eckher zur├╝ck, der von 1695 bis 1727 F├╝rstbischof von Freising war und den dortigen Dom von den genialen Gebr├╝dern Asam im Barockstil gro├čartig ausbauen lie├č. Eckher legte auch den Grundstein zur Klosterkirche in Weltenburg und war einer der bedeutendsten M├Ąnner seiner Zeit. Sein Wappen, die drei Rauten sind heute Bestandteil des Trainer Gemeindewappens.

Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Michael, die in den Jahren 1995/96 erweitert und restauriert wurde. Die unteren Turmmauern mit Altarraum und Stuckdecke stammen aus dem Jahre 1674, w├Ąhrend das Langhaus nach seinem Einsturz 1835 neu errichtet worden war. Erst 1980 wurde das einstige Benefizium Train, das sich aus der ehemaligen Schlo├čkapellenstiftung heraus gebildet hatte, zur eigenen Pfarrei erhoben.

Eine weitere Kirche gab es fr├╝her am Vitalisberg. sie war dem heiligen Vitalis geweiht, mu├čte aber Anfang des 19. Jahrhunderts "auf kurf├╝rstlichen Befehl" abgebrochen werden. In den D├Ârfern Mallmersdorf und Neukirchen befinden sich sch├Âne Filialkirchen. Die kleine Kirche St. Georg in Neukirchen ist romanisch und diente der Bev├Âlkerung zu Kriegszeiten als Wehrkirche. Hier f├╝hrte einst die alte Salzstra├če vor├╝ber. Bei St. Johann steht eine neugebaute Kapelle, die daran erinnert, da├č der Ort erst im Jahre 1806 entstanden ist, nachdem man eine durch Brand besch├Ądigte Waldkapelle in ein erstes Wohnhaus umbaute. Erholung und Stille bietet der weitl├Ąufige D├╝rnbucher Forst, der sich nordwestlich an das Gemeindegebiet anschlie├čt. Ein Besuch lohnt die einsame Waldkapelle "Mariahilf", wo um 1745 ein Kr├Ąmer von R├Ąubern ├╝berfallen wurde und durch die Anrufung der Muttergottes gerettet wurde.

Sehensw├╝rdigkeiten

Wasserschloss Schloss Train

Bedeutende Pers├Ânlichkeiten

Johann Franz Eckher , F├╝rstbischof von Freising

Weblinks

Wikipedia

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