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Letzte Änderung für Artikel Pilsting: 26.01.2006 17:33

Pilsting

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Pilsting hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Niederbayern
Landkreis : Dingolfing-Landau
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 42' N, 12¬į 39' O
48¬į 42' N, 12¬į 39' O
H√∂he : 341 m √ľ. NN
Fläche : 71,05 km²
Einwohner : 6.165 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 85 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 94431
Vorwahl : 09953
Kfz-Kennzeichen : DGF
Gemeindeschl√ľssel : 09 2 79 132
Adresse der
Verwaltung:
Marktplatz 8-12
94431 Pilsting
Website: www.pilsting.de
E-Mail-Adresse: info@pilsting.de
Politik
B√ľrgermeister : Josef Maierhofer (CSU/Freie W√§hlergemeinschaft)

Pilsting ist ein Markt mit 6.165 Einwohnern im Landkreis Dingolfing-Landau ( Regierungsbezirk Niederbayern ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Pilsting liegt in der Region Landshut.

Es existieren folgende Gemarkungen : Ganacker, Großköllnbach, Harburg, Pilsting, Waibling.

Geschichte

Vorg√§ngersiedlungen im und um den Ort gibt es seit der Jungsteinzeit. Bereits im Jahre 889 nach Christus wurde Pilsting in einer Urkunde als "ad Pilistingon" als Besitz der Grafen von Frontenhausen erw√§hnt. Durch den Burgvogt in Landau wurde der Ort Pilsting 1237 in Brand gelegt und ausgepl√ľndert. Im Friedensvertrag vom 5. Mai 1237 mu√üte sich Herzog Otto verpflichten, Bischof Siegfried von Regensburg f√ľr die Zerst√∂rung Pilstings zu entsch√§digen und die Durchgangsstra√üe nicht mehr zu blockieren. Pilsting wurde als Markt (seit 1380) samt den dazugeh√∂rigen Besitzungen, Rechten und Privilegien im Jahr 1386 vom Hochstift Regensburg an die bayerischen Herz√∂ge verkauft. Der Drei√üigj√§hrige Krieg und vor allem der Brand im Jahr 1789 verw√ľsteten den in dieser Zeit zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Teisbach des Kurf√ľrstentums Bayern geh√∂renden Ort. 1812 wurde eine Poststation errichtet. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. In die Marktgemeinde Pilsting wurden 1972 bis 1978 mit der Gemeindegebietsreform die ehemals selbst√§ndigen Gemeinden Ganacker, Gro√ük√∂llnbach, Pilsting und Waibling eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.429, 1987 dann 5.570 und im Jahr 2000 6.041 Einwohner gezählt.

Politik

B√ľrgermeister ist Josef Maierhofer (CSU/Freie W√§hlergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2750 T‚ā¨, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 289 T‚ā¨.

Sehensw√ľrdigkeiten

Die Pfarrkirche in Pilsting stammt aus dem 15. Jahrhundert, der Vorg√§ngerbau reicht jedoch bis ins 13. Jahrhundert zur√ľck. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet und ist seit 1878 regotisiert. Der 60 Meter hohe Turm stammt aus der √úbergangszeit von der Romanik zur Gotik. Als Zentralkirche der ganzen Umgebung spielte die stattliche Pfarrkirche vor allem im 15. Jahrhundert eine gro√üe Rolle als Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau auf dem Moos". Sie ist auch die letzte Ruhest√§tte der Hoholtinger und K√∂lnpecken, die ihren Adelssitz im nahegelegenen Gro√ük√∂llnbach hatten.

Die Wieskapelle "Zum Gegei√üelten Heiland" au√üerhalb des Marktes entstand um das Jahr 1648. Pilsting besitzt dar√ľber hinaus einen der sch√∂nsten denkmalgesch√ľtzten Marktpl√§tze in Bayern.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Am Ort gibt es eine Anzahl an mittelst√§ndischen Handwerks- und Gewerbebetriebe (Bekleidung, Holz- und Eisenverarbeitung). Bekannt ist der Ort aber durch das Goggomobil: 1946 wurde am westlichen Ortsrand von Friedrich Hahn ein metallverarbeitender Betrieb errichtet, der 1951 an die Isaria Maschinenfabrik von Hans Glas √ľberging. Im selben Jahre kam der Motorroller unter dem Namen Goggo und 1954 ein Kleinwagen, das Goggomobil auf den Markt. Sp√§ter kam es zur √úbernahme durch BMW und durch die Traktorenwerke Eicher. Seit 1973 werden auf diesem Gel√§nde NEOPLAN-Busse gebaut.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 32, im produzierenden Gewerbe 1271 und im Bereich Handel und Verkehr 155 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 151 Personen sozialversicherungspflichtig besch√§ftigt. Sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte am Wohnort gab es insgesamt 2123. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 214 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fl√§che von 5154 ha, davon waren 4858 ha Ackerfl√§che und 289 ha Dauergr√ľnfl√§che.

Verkehr

1988 erfolgte Fertigstellung der Bundesautobahn A 92 M√ľnchen-Deggendorf, die Hauptverkehrsader des Isartals f√ľhrt nun nicht mehr durch Pilsting.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kinderg√§rten: 125 Kindergartenpl√§tze mit 183 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 29 Lehrern und 512 Sch√ľlern

Naturschutz

Die Gemeinde hat im Westen Anteil am bayernweit bedeutenden Niedermoor Königsauer Moos.

Weblinks

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