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Letzte Änderung für Artikel Eichendorf: 07.02.2006 20:29

Eichendorf

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Wappen Karte
Wappen der Gemeinde Eichendorf Deutschlandkarte, Position von Eichendorf hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Niederbayern
Landkreis : Dingolfing-Landau
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 38' N, 12¬į 51' O
48¬į 38' N, 12¬į 51' O
H√∂he : 366 m √ľ. NN
Fläche : 98,19 km²
Einwohner : 6.634 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 68 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 94428
Vorwahl : 09952 und 09956
Kfz-Kennzeichen : DGF
Gemeindeschl√ľssel : 09 2 79 113
Stadtgliederung: 118 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 5
94428 Eichendorf
Website: www.markt-eichendorf.de
E-Mail-Adresse: info@markt-eichendorf.de
Politik
B√ľrgermeister : Max Schadenfroh ( CSU )

Eichendorf ist ein Markt mit 6.634 Einwohnern im Landkreis Dingolfing-Landau ( Regierungsbezirk Niederbayern ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Im Herzen Niederbayerns und von der Vils durchflossen, ist der Markt heute noch sehr ländlich geprägt. Er ist mit 100 Quadratkilometern die flächengrößte Landgemeinde Bayerns und dient den umliegenden Ortschaften als Verwaltungs- und Versorgungszentrum.

Geschichte

Erste urkundliche Erw√§hnung von Eichendorf, fr√ľher "Euchendorf" genannt, in einem Schreiben vom 24. M√§rz 1075 von Papst Gregor VII. Darin best√§tigt der Papst dem Bischof Altmann von Passau die Schenkung von drei Geh√∂ften und einer Kirche von Eichendorf an das Kloster St. Nikola bei Passau. Die √ľbrige Ortschaft verblieb weiterhin im Besitz der Bisch√∂fe, deren Eigentum sie wahrscheinlich schon seit dem 8. Jahrhundert war.

Im 12. bis 14. Jahrhundert scheint ein Ortsadel ansässig gewesen zu sein. In den Urkunden des Klosters Aldersbach wird 1170 ein Heinricus de Euchendorf als Zeuge und in Urkunden des Klosters St. Nikola von 1334 wird Karl von Euchendorf erwähnt. 1350 erhält Heinrich der Euchendorfer eine Hube des Klosters St. Nikola zu Leibrecht.

1264 wird Eichendorf als "forum Eichendorf," - Markt Eichendorf - in einem Verzeichnis der G√ľter und Eink√ľnfte des Hochstifts Passau erw√§hnt. Im Jahre 1358 hatte Eichendorf bereits das Recht, drei Jahrm√§rkte und einen Wochenmarkt abzuhalten, was ein Best√§tigungsbrief von Herzog Albrecht enth√§lt.

Am 7. Oktober 1334 trafen sich Kaiser Ludwig der Bayer und sein Vetter Herzog Heinrich von Niederbayern in Eichendorf zu einem Versöhnungsgespräch.

Im niederbayerischen Erbfolgekrieg wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen. Als Entsch√§digung an die Marktb√ľrger zum Wiederaufbau wird von Herzog Wilhelm IV. im Jahr 1512 die Abhaltung eines vierten Jahrmarktes zugesagt.

Im 30jährigen Krieg brannten die Schweden den Ort in den Jahren 1639 und 1648 (mit Ausnahme der Kirche) vollkommen nieder.

1835, 1848 und 1850 w√ľteten weitere Br√§nde und vernichteten ganze Ortsteile. 1896 wird Eichendorf zur Pfarrei erhoben. Vorher geh√∂rte der Ort als Expositur zur Pfarrei Dornach.

Infrastruktur

6878 ha werden landwirtschaftlich genutzt. Seit nun mehr 30 Jahren ist Eichendorf eine Gro√ügemeinde mit 118 Ortsteilen. Grund- und Hauptschule unterrichten derzeit 500 junge Menschen. Ein Freibad, Sportanlagen mit einer entsprechenden Vereinspalette sowie Wander- und Radwege im idylischen Vilstal sorgen f√ľr Lebensqualit√§t. Und wer dann dennoch mal Luftver√§nderung haben will, kein Problem: Die A 92 M√ľnchen-Deggendorf liegt mit ihrem Anschlu√ü Landau direkt vor der Haust√ľr.

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde (Markt) Eichendorf wurde in den Jahren 1972 - 1978 neu formiert. Auf Grund der Gebietsreformverfahren schlossen sich die ehemaligen Gemeinden Eichendorf, Dornach, Hartkirchen, Reichstorf, Adldorf, Aufhausen, Exing, Indersbach und Teile der Gemeinden Kammern und Rengersdorf zur neuen Einheitsgemeinde zusammen. Abgeschlossen wurde die Gebietsreform zum 1.Mai.1978 mit der Eingliederung der Gemeindeteile Brunnberg, Gneidingerhart, Hiemling, Unterfrauenholz, Wildeneck und Zeitlstadt aus der ehemaligen Gemeinde Ettling.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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