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Letzte Änderung für Artikel Neustadt an der Aisch: 13.02.2006 17:23

Neustadt an der Aisch

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Neustadt_Aisch hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Kreis : Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Fläche : 61,2 km²
Einwohner : 12.434 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 203 Einwohner/km²
H√∂he : 290 m √ľ. NN
Postleitzahl : 91413
Vorwahl : 09161
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 34' N, 10¬į 36' O
49¬į 34' N, 10¬į 36' O
Kfz-Kennzeichen : NEA
Gemeindekennzahl : 09575153
Stadtgliederung: Kernstadt mit 16 Ortsteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 5
91413 Neustadt an der Aisch
Website: www.neustadt-aisch.de
E-Mail-Adresse: info@neustadt-aisch.de
Politik
B√ľrgermeisterin : Claudia Platz√∂der (CSU)

Neustadt an der Aisch ist Kreisstadt und mit √ľber 12.000 Einwohnern gr√∂√üte Stadt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

741 wird der K√∂nigshof Riedfeld, Keimzelle Neustadts, zum ersten Mal urkundlich erw√§hnt. Ende des 12. Jahrhunderts gelangt Neustadt an die dem Geschlecht der Hohenzollern entstammenden Burggrafen von N√ľrnberg. 1285 wird Neustadt selbst zum ersten Mal als Nivenstadt urkundlich erw√§hnt. Die Hohenzollern bauen Neustadt aufgrund seiner g√ľnstigen Lage an der Handelsstra√üe zwischen W√ľrzburg und N√ľrnberg am Mittellauf der Aisch zum wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum aus. Im ausgehenden 15. Jahrhundert bauen Markgraf Albrecht Achilles und Kurf√ľrstin Anna Neustadt zum Festungsstandort aus. Nach der Niederbrennung im zweiten Markgr√§flerkrieg 1553 beginnt eine lang anhaltende Auf- und Ausbauphase, die erst mit den Zerst√∂rungen des Drei√üigj√§hrigen Krieges ein Ende findet. Der Wiederaufbau findet nur z√∂gerlich statt und zieht sich √ľber hundert Jahre hin. 1810 wird Neustadt schlie√ülich in das K√∂nigreich Bayern eingegliedert, nachdem es 1791 bis 1806 Preu√üen unterstand und anschlie√üend eine franz√∂sische Milit√§rregierung die Gewalt √ľbernahm. Die politische Bedeutung Neustadts schwindet zwar, durch die Stationierung von Ulanen -Garnisonen und den Anschluss an das prosperierende Eisenbahnnetz 1865 werden Handel und Gewerbe aber dennoch belebt. Die industriellen Fortschritte und Ver√§nderungen um die Wende zum 20. Jahrhundert lassen die traditionellen Handwerke wie die Pinsel- und Rei√üzeugherstellung fast v√∂llig verschwinden. Erst mit der Ansiedlung von Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland in das im Krieg weitestgehend unversehrt gebliebene Neustadt bringt mit dem Musikinstrumentenbau und der Textilindustrie neue, charakteristische Handwerksbranchen in die Stadt. 1969 bis 1980 wurden nach und nach 16 Ortsteile nach Neustadt eingemeindet. Im Rahmen der Kreisreform wurde Neustadt au√üerdem Verwaltungssitz des neugebildeten Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim . In den vergangenen zwei Jahrzehnten machte auch Neustadt die f√ľr viele Kleinst√§dte typische Entwicklung mit: Umgehungsstra√üen wurden gebaut, das kulturelle Programm wurde ausgeweitet, neue Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen und die Altstadtsanierung vorangetrieben. Mit der Schaffung einer Fu√üg√§ngerzone rund um den Marktplatz wurde der automobile Verkehr in der Innenstadt zudem stark eingeschr√§nkt.

Politik

Seit dem 1. Mai 2002 ist Claudia Platz√∂der (CSU) als Nachfolgerin von Dr. Wolfgang M√ľck ( SPD ) B√ľrgermeisterin (n√§chste regul√§re Wahl 2008).

Die Sitze im Stadtrat verteilen sich wie folgt:

  • CSU: 11 Sitze
  • SPD : 7 Sitze
  • Freie W√§hlergemeinschaft : 5 Sitze
  • B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen : 1 Sitz

Die Interessen der einzelnen Ortsteile werden durch neun Ortssprecher vertreten.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Neustadt/Aisch unterhält zu folgenden Städten Partnerschaften:

  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa , in der sich 34 St√§dte (Stand: 08-2005) mit Namen "Neustadt" aus Deutschland, √Ėsterreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei zusammengeschlossen haben.
  • Montespertoli ( Italien ), seit 1992
  • Hino ( Japan ), seit 1997
  • Hlubok√° nad Vltavou (Frauenberg) ( Tschechien ), seit 1997
  • Lipik ( Kroatien ), seit 1998

In Hino befindet sich der Frankenpark Blumenh√ľgel, in dem sich eine Replik des Neptunbrunnens am Marktplatz sowie ein von der Stadt Neustadt betreutes Heimatmuseum befinden.

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Von 1972 bis 1980 wurden folgende Orte und Gemeinden der Stadt Neustadt eingegliedert:

  • Birkenfeld mit Weiherhof (1972)
  • Diebach (1969)
  • Eggensee mit Chausseehaus (1970)
  • Herrnneuses mit Oberstrahlbach (1970)
  • Kleinerlbach (1978)
  • Obernesselbach (1978)
  • Unterschweinach und Oberschweinach mit St√∂ckach (1969)
  • Schauerheim mit Hasenlohe und Virnsbergerhaag (1972)
  • Schellert (1972)
  • Unternesselbach (1980)

Kultur, Sehensw√ľrdigkeiten und Bildungseinrichtungen

Geißbocksage

Einer Legende zufolge soll die Stadt 1461 von Feinden belagert worden sein. Die Nahrungsmittel innerhalb der Stadtmauern gingen rasch zur Neige und man sah keine andere M√∂glichkeit, als sich dem Feinde zu ergeben. In diesem Moment kam ein Schneider auf eine Idee: Er n√§hte sich selbst in das Fell einer Ziege ein, setzte deren Kopf auf und h√ľpfte meckernd die Stadtmauer entlang. Der Feind sah den wohlgen√§hrten Gei√übock und gab die Belagerung in dem Glauben auf, die Neust√§dter h√§tten noch mehr als gen√ľgend Nahrung. Zur Erinnerung an diese alte Volkssage dreht der Neust√§dter Gei√übock jeden Tag um 12 Uhr mittags in der Turmuhr des Neust√§dter Rathauses meckernd seine Runden. Zudem f√ľhren Sch√ľler der Neust√§dter Hauptschule jedes Jahr an der Kirchweih am Marktplatz den Gei√übocktanz auf, bei dem die Gei√übocksage musikalisch nacherz√§hlt wird.

Berufliche Bildung

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johannes Gramann (auch: Poliander, * 5. Juli 1487 ; ‚Ć 29. April 1541 in K√∂nigsberg ), Reformator und Dichter von Kirchenliedern
  • Werner Dollinger (* 10. Oktober 1918 ), deutscher Politiker (CSU), MdB , Bundesschatzminister (1962-66), Bundesverkehrsminister (1982-90)

Weblinks

Wikipedia

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