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Letzte Änderung für Artikel S-Bahn Nürnberg: 19.02.2006 17:04

S-Bahn Nürnberg

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S-Bahn Nürnberg
Verkehrsverbund Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN)
Linien 3
Gesamtlänge 67 Kilometer
S-Bahn-Haltepunkte 33
Fernbahnhöfe 1
Fahrzeuge BR 143 mit x-Wagen-Wendezügen
Betrieb durch DB Regio Mittelfranken
S-Bahn

Die S-Bahn Nürnberg ist das S-Bahn-Netz des Großraums Nürnberg/Fürth/Erlangen, deren erste Linie am 26. September 1987 eröffnet wurde.


Inhaltsverzeichnis

Linien

Momentan verfügt das S-Bahnnetz Nürnbergs über drei Linien:

Zur Nürnberger U-Bahn besteht nur am Hauptbahnhof eine Umsteigemöglichkeit, die Straßenbahnen können auch an den Stationen Nürnberg-Dürrenhof (S1/S2), Nürnberg-Mögeldorf (S1), Nürnberg-Dutzendteich (S2) und seit 2004 am kombinierten Straßen- und S-Bahnhof Nürnberg-Steinbühl (S3) erreicht werden, für den ein Teil der ehemaligen Bahnunterführung abgerissen wurde. Ein Wechsel zum Regionalverkehr der Deutschen Bahn ist an den Bahnhöfen Lauf links der Pegnitz (Richtung Hartmannshof mit Anschluss an den Pendolino in Richtung Bayreuth / Schwandorf), Feucht (Richtung Neumarkt) sowie Schwabach und Roth (Richtung Hilpoltstein und über Treuchtlingen nach Augsburg bzw. Ingolstadt) möglich.

Als Passagierwagen kommen x-Wagen zum Einsatz, seit 2002 nur noch mit zweiter Klasse. Als Zuglok fungierte bis 1994 die Baureihe 141 , sie wurde ab 1992 schrittweise durch die Baureihe 143 abgelöst.

S1 Nürnberg Hbf - Lauf (links Pegnitz)

Gesamtstrecke: 17 km, Fahrzeit: 23 Minuten

Nürnberg Hauptbahnhof - Nürnberg-Dürrenhof – Nürnberg-Ostring – Nürnberg-Mögeldorf – Nürnberg-Rehof – Nürnberg-Laufamholz – Schwaig – Röthenbach an der Pegnitz – Röthenbach-Steinberg – Röthenbach-Seespitz – Lauf West – Lauf (links Pegnitz)

Die gesamte Strecke wird im 20-Minuten-Takt bedient, in Randzeiten im 20/40-Minuten-Takt.

S2 Nürnberg Hbf - Altdorf (bei Nürnberg)

Gesamtstrecke: 24 km, Fahrtzeit: 32 Minuten

Nürnberg Hauptbahnhof – Nürnberg-Dürrenhof – Nürnberg-Gleißhammer – Nürnberg-Dutzendteich – Nürnberg- Frankenstadion – Nürnberg-Fischbach – Feucht – Moosbach – Winkelhaid – Ludersheim – Altdorf West – Altdorf (bei Nürnberg)

Die Strecke wird im 20-Minuten-Takt bedient, in Randzeiten im 40-Minuten-Takt. Einzelne Züge verkehren nur bis Feucht. Die Züge der S2 verkehren meistens weiter als S3 nach Roth. Zusätzliche Züge zwischen Nürnberg Hbf und Nürnberg-Frankenstadion werden bei Großveranstaltungen im Stadion, in der ARENA Nürnberg oder am Zeppelinfeld eingesetzt.

S3 Nürnberg Hbf - Roth

Gesamtstrecke: 25 km, Fahrtzeit: 28 Minuten

Nürnberg Hauptbahnhof – Nürnberg-Steinbühl – Nürnberg-Sandreuth – Nürnberg-Eibach – Nürnberg-Reichelsdorf – Nürnberg-Reichelsdorfer Keller – Nürnberg-KatzwangSchwabach-Limbach – SchwabachRednitzhembachBüchenbachRoth

Die gesamte Strecke wird im 20-Minuten-Takt bedient, in Randzeiten im 20/40-Minuten-Takt. Einzelne Züge verkehren nur bis Schwabach. Die Züge der S3 verkehren meistens weiter als S2 nach Altdorf.

Geschichte

Die Idee der Nürnberger S-Bahn geht auf Planungen der Bundesbahndirektion Nürnberg aus dem Jahre 1978 zurück. Geplant war zunächst eine Strecke, die Lauf an der Pegnitz im Osten von Nürnberg über den Nürnberger Hauptbahnhof mit Roth im Süden verbinden sollte. Bei der Ausarbeitung des Planes fiel die Entscheidung dann jedoch zugunsten eines Konzeptes mit drei Linien, deren Ausgangspunkt jeweils der Hauptbahnhof war. Neben Lauf und Roth wurde nun auch Altdorf im Südosten Ziel der S-Bahn. Am 1. Oktober 1983 erfolgte schließlich der erste Spatenstich durch Bundesverkehrsminister Werner Dollinger (CSU). Vier Jahre später, am 26. September 1987 ging die Linie S1 Nürnberg Hbf. – Lauf links der Pegnitz in Betrieb. Einen Tag später startete der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg ( VGN ), damit galt fortan im größten Teil Mittelfrankens ein Tarif für den öffentlichem Personennahverkehr . Ende 1992 wurde die seit 1988 im Bau befindliche Linie S2 Nürnberg Hbf. – Altdorf eröffnet; mit der Fertigstellung der S3 Nürnberg Hbf. – Roth 2001 wurde schließlich die erste Ausbaustufe komplettiert.

Ausblick

Wichtigste Projekte sind der Ausbau der Regionalbahnstrecken nach Neumarkt, Ansbach und vor allem Erlangen bzw. Forchheim zur S-Bahn.

S-Bahn nach Fürth - Erlangen - Forchheim (Oberfr)

Hier handelt es sich um die dringlichste Erweiterung des Nürnberger S-Bahn-Netzes. Der Ausbau dieser Strecke war in Verbindung mit dem Ausbau der Fernverkehrsstrecke Nürnberg - Erfurt geplant und sollte bereits um das Jahr 2000 herum abgeschlossen werden. Die Planungsschwierigkeiten der Fernverkehrsstrecke führten aber auch zu erheblichen Verzögerungen bei der S-Bahn, da die S-Bahn zusammen mit der Neubaustrecke gebaut werden sollte.

Ein offizieller Baubeginn wird noch für 2006 angestrebt, die ersten S-Bahnen auf dieser Linie könnten dann bereits 2010 verkehren. Ein definitiver Termin steht noch nicht fest. Begonnen haben bereits erste Vorleistungen für den Ausbau der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth.

Zur besseren Erschließung des Gewerbegebietes Schmalau soll die Strecke dorthin verschwenkt werden, es war geplant dort ein gemeinsames Gewerbegebiet der Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen zu errichten bzw. bestehende Gewerbeansiedlungen zu verbinden. Im Zuge dieser Verschwenkung sollten neue Bahnhöfe in Fürth-Stadeln, in der Schmalau und bei Eltersdorf entstehen. Zusätzlich soll in Erlangen an der Paul-Gossen-Straße ein zusätzlicher Bahnhof entstehen um das südliche Stadtgebiet mit seinen Industriebetrieben besser zu erschliessen.

Nachdem der Streckenabschnitt NürnbergFürth der S-Bahn nur eingleisig ausgebaut werden soll und die Bahn den Streckenabschnitt in zehn Minuten durchfahren muss, soll der Haltepunkt Nürnberg-Neusündersbühl von der S-Bahn nicht bedient werden. Es ist zusätzlich geplant stündlich eine S-Bahn bis nach Bamberg zu verlängern.

S-Bahn nach Neumarkt in der Oberpfalz

Zusammen mit der Strecke nach Ansbach handelt es sich hier um eines der Projekte, das wohl am ehesten auf absehbare Zeit realisiert wird. Momentan ist eine Fertigstellung für den Dezember 2009 geplant. Einige Bahnhöfe wurden bereits in den letzten Jahren auf S-Bahn-Niveau gebracht (z.B. Postbauer-Heng, Oberferrieden), weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Im November 2005 ging das neue elektronische Stellwerk in Neumarkt in Betrieb. Der S-Bahn-Abschnitt von Fischbach bis Feucht wird zweigleisig ausgebaut. Ein größerer Umbau ist für den Bahnhof Neumarkt geplant, neue Haltepunkte werden in Feucht-Ost und Neumarkt-Woffenbach angestrebt. Da sich die Fahrtzeit auf dieser Relation jedoch wegen der zusätzlichen Halte zwischen Nürnberg Hbf und Feucht gegenüber der Regionalbahn auf 45 Minuten verlängern wird, ist gerade Woffenbach noch heftig diskutiert. Eine möglicher Lösungsansatz sieht vor, Neumarkt-Woffenbach und Neumarkt-Pölling abwechselnd zu bedienen.

S-Bahn nach Ansbach

Die Strecke nach Ansbach soll ebenfalls im Winter 2010 eröffnet werden. Wie die Strecke nach Neumarkt kann auch diese Strecke ohne größeren Gleisbau betrieben werden, lediglich ein neues Einfahrgleis in den Bf Ansbach ist notwendig. Außerdem werden etliche Weichen für höhere Abzweiggeschwindigkeiten umgebaut. Eine Neugestaltung der Signalanlagen ist nötig (Blockverdichtung). Ein neuer Haltepunkt wird in Petersaurach-Nord errichtet. Nachteil dieser Strecke ist, dass sie in Nürnberg Hbf nicht zusammen mit den anderen Linien von den Gleisen 2 bzw. 3 starten kann, sondern von den Gleisen 22 und 23. So sollen aufwendige Kreuzungsbauwerke vermieden werden. Damit entfällt auch eine Haltemöglichkeit in Nürnberg-Steinbühl, was dort einen Anschluss an die Straßenbahn verhindert.

S-Bahn nach Hersbruck - Hartmannshof

Die bestehende S1 soll von Lauf über Hersbruck nach Hartmannshof verlängert werden. Der Bahnhof Hersbruck (links der Pegnitz) wurde bereits dafür vorbereitet. In Hartmannshof entsteht so eine neue Umsteigemöglichkeit zu den Regionalzügen Richtung Weiden und Schwandorf. Ein weiterer Haltepunkt ist in Happurg geplant. Der heute eingleisige Abschnitt zwischen Lauf (links Pegnitz) und Hersbruck wird wieder zweigleisig. Außerdem ist der Abschnitt Lauf – Hartmannshof zu elektrifizieren. Die Fertigstellung ist für 2010 vorgesehen.

S-Bahn nach Neustadt an der Aisch

Eine S-Bahn über Fürth nach Neustadt über Siegelsdorf ist ebenfalls immer wieder im Gespräch, ihre Realisierung wegen der unbefriedigenden Auslastung der Regionalzüge jedoch eher unwahrscheinlich. Die Strecke Nürnberg – Neustadt – Würzburg ist derart ausgelastet, dass ein 20-Minuten-Takt ohne ein drittes Gleis nicht möglich ist und somit auch aus finanziellen Gründen zurückgestellt wurde. Für die Strecken in Richtung Neustadt ist derzeit vorgesehen ab 2008 diese Strecken mit Dieseltriebwagen mit Flügelung in Siegelsdorf zu bedienen:

Weitere Vorhaben

Am Bahnhof Nürnberg-Frankenstadion entsteht zur Zeit ein weiterer Bahnsteig. Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wird hier im Zuge der Schnellfahrstrecke Nürnberg-München ein ICE-Bahnsteig errichtet, der bei Großveranstaltungen in diesem Bereich eine für eine verbesserte Anbindung sorgen soll.

Weblinks

Wikipedia

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