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Letzte Änderung für Artikel Weiltingen: 25.10.2005 12:09

Weiltingen

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Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Weiltingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Landkreis : Ansbach
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 01' N, 10┬░ 28' O
49┬░ 01' N, 10┬░ 28' O
Fl├Ąche : 24,02 km┬▓
Einwohner : 1.405 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 58 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 440 m ├╝. NN
Postleitzahl : 91744
Vorwahl : 09853
Kfz-Kennzeichen : AN
Gemeindeschl├╝ssel : 09 5 71 218
Gliederung des Gemeindegebiets: 8 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schlossweg 11
91744 Weiltingen
Website: www.weiltingen.de
Politik
B├╝rgermeister : Martin Schuster ( Freie W├Ąhlergemeinschaft )

Weiltingen ist ein Ort mit Marktrecht an der W├Ârnitz in der N├Ąhe von Dinkelsb├╝hl in Mittelfranken und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten. Weiltingen liegt unweit des Hesselbergs, mit 689 m der h├Âchste Berg Mittelfrankens.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der N├Ąhe der Stadt Dinkelsb├╝hl liegt der Markt Weiltingen, einstmals Sitz einer Nebenlinie des Hauses W├╝rttemberg. Neben Weiltingen selbst geh├Ârten zur Herrschaft die Weiler Veitsweiler und Wolfsb├╝hl sowie ein Teil der D├Ârfer Frankenhofen und Greiselbach. Im 17. Jahrhundert war die Herrschaft an die Herren von Kn├Âringen als Lehen ausgegeben. Als diese Familie 1616 im Mannesstamm erlosch, fiel das Lehen an Herzog Johann Friedrich von W├╝rttemberg heim. Mit seinen Br├╝dern schloss der regierende Herzog 1617 den ÔÇťF├╝rstbr├╝derlichen VergleichÔÇŁ, in dem die Unteilbarkeit des Herzogtums W├╝rttemberg festgeschrieben wurde. Gleichzeitig erhielt der j├╝ngere Bruder Julius Friedrich (1588-1635) die Herrschaft Weiltingen und den Marktflecken Brenz als Apanage. In Weiltingen begr├╝ndete er eine Linie des Hauses W├╝rttemberg, in der jedoch zahlreiche S├Âhne unverheiratet blieben. Der Sohn Julius Friedrichs, Herzog Silvius Nimrod von W├╝rttemberg-Weiltingen (1622-1664), begr├╝ndete seinerseits die Linie W├╝rttemberg-Oels. Drei Generationen lang regierten die Herz├Âge von W├╝rttemberg in Weiltingen. Herzog Ferdinand Friedrich (1654-1705) starb jedoch ohne einen ├╝berlebenden Sohn, worauf die Linie W├╝rttemberg-Weiltingen im Mannesstamm erlosch.

Daraufhin fiel die Herrschaft Weiltingen wieder an die Hauptlinie zur├╝ck und wurde von der Kammerschreiberei in Stuttgart als Verwaltungsbeh├Ârde des herzoglichen Privatverm├Âgens verwaltet. Im Jahr 1729 ├╝berlie├č die Kammerschreiberei der Landschaft die Herrschaft pfandweise auf 50 Jahre um 330000 Gulden; nach dem Ablauf dieses Zeitraums wurde die Verpf├Ąndung um weitere 20 Jahre verl├Ąngert.

Nach der Umgestaltung der Kammerschreiberei zur Hof- und Dom├Ąnenkammer richtete K├Ânig Friedrich von W├╝rttemberg 1807 in Weiltingen eine "Hof- und Dom├Ąnenkammerverwaltung" ein und besetzte sie mit dem Beamten Friedrich August Christlieb. Bereits drei Jahre sp├Ąter trat der K├Ânig durch einen Staatsvertrag mit Bayern jedoch die Herrschaft an das K├Ânigreich Bayern ab und erhielt daf├╝r die ehemalige Deutschordensherrschaft Altshausen. Damit h├Ârte die Hof- und Dom├Ąnenkammerverwaltung Weiltingen auf zu bestehen.

├ľffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

  • Staatliche Forstdienststelle

Ortsteile

Veitsweiler, W├Ârnitzhofen, Ruffenhofen, Frankenhofen, Hahnenberg, Unterklingen, Oberklingen, Bosacker

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

  • Trachten- und Heimatmuseum

Bauwerke

  • St. Peterskirche mit F├╝rstengruft und Sch├Ąufelin Altar
  • Nikolauskirche in Ruffenhofen
  • Reste des Obergermanisch-Raetischen Limes im Weiltinger Forst
  • R├Âmerpark Ruffenhofen

Literatur

  • Die Seitenlinie Weiltingen. In: S├Ânke Lorenz/Dieter Mertens/Volker Press (Hg.): Das Haus W├╝rttemberg. Ein biographisches Lexikon. Stuttgart 1997. S. 188-200.

Weblinks

Wikipedia

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