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Letzte Änderung für Artikel Feuchtwangen: 07.02.2006 13:19

Feuchtwangen

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Feuchtwangen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Landkreis : Ansbach
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 10' N, 10┬░ 19' O
49┬░ 10' N, 10┬░ 19' O
H├Âhe : 497 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 137,4 km┬▓
Einwohner : 12.210 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 89 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 91555
Vorwahl : 09852
Kfz-Kennzeichen : AN
Gemeindeschl├╝ssel : 09 5 71 145
Stadtgliederung: 87 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 2
91555 Feuchtwangen
Website: www.feuchtwangen.de
E-Mail-Adresse: info@feuchtwangen.de
Politik
B├╝rgermeister : Wolf-R├╝diger Eckhardt (CSU)

Feuchtwangen ist eine Stadt im Landkreis Ansbach im Regierungsbezirk Mittelfranken , Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographisch und geologisch nimmt das Feuchtwanger Land den ├Âstlichen Teil des Schw├Ąbisch-Fr├Ąnkischen Schichtstufenlandes, auch als Gips-Keuper-Landschaft bezeichnet, ein. Charakteristisch f├╝r diese Landschaft ist der schnelle Wechsel von tiefen Talsenken und meist bewaldeten H├Âhenz├╝gen, der durch die geringe Widerstandskraft der Keuperschichten zustande kommt. Dadurch konnten die Wasserl├Ąufe der Gegend breite T├Ąler ausr├Ąumen. Die Stadt Feuchtwangen liegt im Tal der Sulzach, das weitl├Ąufigen Stadtgebiet umfasst auch Teile des W├Ârnitztals.

Nachbargemeinden

Schnelldorf, W├Ârnitz, Domb├╝hl, Aurach, Herrieden, Wieseth, Dentlein am Forst, D├╝rrwangen, Schopfloch, Dinkelsb├╝hl (alle Landkreis Ansbach, Bayern) und Kre├čberg (Landkreis Schw├Ąbisch-Hall, Baden-W├╝rttemberg)

Stadtgliederung

Feuchtwangen hat 87 Ortsteile, u.a. Aichau.

Geschichte

Der Ursprung der Stadt Feuchtwangen geht auf ein Benediktinerkloster zur├╝ck, das 818/819 erstmals urkundlich als "mittelbeg├╝tert" erw├Ąhnt wird. Die Zust├Ąnde im Kloster beschreiben 16 Briefe des gelehrten M├Ânchs Froumund und des Abtes Wigo aus den Jahren 991 bis 995. Sp├Ątestens 1197 war Feuchtwangen ein Chorherrenstift. Die Kanoniker waren keine M├Ânche, lebten in eigenen H├Ąusern, verrichteten aber gemeinsam ihre Chorgebete in der Stiftskirche.

Neben dem Kloster gab es schon seit fr├╝hester Zeit eine d├Ârfliche Niederlassung. Durch die Stauferkaiser erfolgte zwischen 1150 und 1178 die Stadtgr├╝ndung. Im Jahr 1241 wird Feuchtwangen Reichsstadt. Von da an bestand Feuchtwangen aus zwei selbstst├Ąndigen Gemeinwesen: die k├Ânigliche freie Reichststadt s├╝dlich der Linie Untere Torstra├če und Postgasse und das Stift auf n├Ârdlich davon. Gemeinsam mit anderen Reichsst├Ądten wie Rothenburg oder Dinkelsb├╝hl versuchte die Stadt im Schw├Ąbischen St├Ądtebund die gemeinsamen Interessen gegen├╝ber den F├╝rsten durchzusetzen. Feuchtwangen war durch die g├╝nstige Verkehrslage reich geworden und wurde mehrmals von den K├Ânigen verpf├Ąndet. Im Jahr 1376 schlie├člich wurde sowohl die Stadt als auch das Stift an die Burggrafschaft N├╝rnberg, dem sp├Ąteren Markgraftum Brandenburg-Ansbach, verpf├Ąndet bzw. ├╝bertragen. Den B├╝rgern gelang es nicht mehr, ihre Stadt freizukaufen und somit endete die Reichsfreiheit f├╝r Feuchtwangen relativ fr├╝h.

Um 1400 wurden beide Teile Feuchtwangens nach der Zerst├Ârung der Stadt durch den schw├Ąbischen St├Ądtebund 1388 von einer gemeinsamen Mauer umgeben, wodurch das Verschmelzen zu einer Gemeinschaft beg├╝nstigt wurde. Die markgr├Ąfliche Stadt, Sitz eines Oberamtes und Ort verschiedener M├Ąrkte, bewann an Bedeutung und im 15. und 16. Jahrhundert bl├╝hte sie wieder auf. Die Unruhen des Bauernkrieges erm├Âglichten Versuche, die Reformation einzuf├╝hren, was 1533in der gesamten Markgrafschaft endg├╝ltig geschah. Das Stift wurde 1563 aufgehoben und seine Besitzungen fielen an den Markgrafen.Der Drei├čigj├Ąhrige Krieg brachte Elend und Not nach Feuchtwangen, vor allem durch die Pl├╝nderungen 1631 durch Tyllische Soldateska. 1632 und 1634 nahmen Schweden und Kaiserliche mit, was noch da war und so dauerte es Jahrzehnte bis sich die Stadt und sein Umland wieder erholten.

Bis 1791 blieb Feuchtwangen eine brandenburgisch-ansbachische Amtsstadt. Der letzte, kinderlose Markgraf Carl Alexander trat sein Land an Preu├čen ab. Nach nur 14 Jahren ├╝bernahmen die Franzosen kurz die herrschaft ├╝ber die Stadt, die jedoch schon ein Jahr sp├Ąter 1806 an das K├Ânigreich Bayern fiel. Feuchtwangen wurde Sitz eines Landgerichts, aus dem Bezirks-(Landrats-)amt und Amtsgericht entstanden.

In der langen Friedenszeit des 19. Jahrhunderts ver├Ąnderte sich das Gesicht der Stadt. Der untere Torturm wurde ebenso wie gro├če Teile der Stadtbefestigung abgerissen. Das s├╝dlich gelegene Spitaltor brannte bereits 1811 nieder. Die Stadt wurde an eine Nebenlinie der Bahnstrecke N├╝rnberg-Stuttgart angeschlossen. Dennoch stagnierte die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg. W├Ąhrend der beiden Weltkriege blieb die Stadt, anders als manche ihrer sp├Ąteren Ortsteile, unzerst├Ârt.

Ein erneuter Aufschwung setzte in der Nachkriegszeit durch den Zuzug vieler Heimatvertriebenen ein. Feuchtwangen wurde Garnison der Bundeswehr. Durch die Gebietsreform verlor die Stadt zwar ihre Funktion als ├ämterstadt, eroberte sich jedoch durch den Zusammenschlu├č mit zehn umliegenden Gemeinden einen Platz in den Top Ten der fl├Ąchenm├Ą├čig gr├Â├čten St├Ądte Bayerns. Die Kaserne wurde 1997 aufgel├Âst, jedoch zog bereits zwei Jahre sp├Ąter die Bayerische BauAkademie als Fortbildungseinrichtung des Bayerischen Bauhandwerks in das ehemalige Kasernengel├Ąnde. Im Jahr 2000 wurde die Spielbank Feuchtwangen er├Âffnet, die im Jahr 2005 erneut die bestbesuchteste und umsatzst├Ąrkste aller Bayerischen Spielbanken war.

Religionen

68,3 % sind evangelisch, 20,0 % katholisch

Eingemeindungen

1972 werden zehn Gemeinden eingemeindet: Aichau mit Th├╝rnhofen, Aichenzell, Banzenweiler, Breitenau, Dorfg├╝tingen, Heilbronn, Krapfenau, Larrieden, Mosbach und Vorderbreitenthann.

Einwohnerentwicklung

Politik

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt pflegt Partnerschaften mit den St├Ądten Lana in S├╝dtirol ( Italien ) und Morhange in Lothringen ( Frankreich ).

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Stra├če

Feuchtwangen liegt an der Bundesstra├če B25 , sowie an den Bundesautobahnen A 6 und A 7. Die "ehemalige" B 14 zwischen Schw├Ąbisch Hall und Aurach wurde zur├╝ckgestuft auf die Landesstra├čen 2218 und 1066. Der Streckenverlauf f├╝hrte von Schw├Ąbisch Hall ├╝ber Ilshofen, Crailsheim und Feuchtwangen nach Aurach.

Schiene

Feuchtwangen liegt dar├╝ber hinaus an der Bahnstrecke N├Ârdlingen - Dinkelsb├╝hl - Domb├╝hl, die abschnittsweise von 1876 bis 1881 er├Âffnet wurde. Am 1. Juni 1985 stellte der damalige Betreiber, die Deutsche Bundesbahn, den Schienenpersonennahverkehr auf der Verbindung ein. Fortan verkehrten auf der Strecke nur mehr G├╝terz├╝ge sowie Ausflugsfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums (BEM) aus N├Ârdlingen.

1999 ├╝bernahm die BayernBahn Betriebsgesellschaft mbH (BayernBahn), eine Tochtergesellschaft des genannten Bayerischen Eisenbahnmuseums (BEM), die Streckeninfrastruktur zwischen N├Ârdlingen, Feuchtwangen und Domb├╝hl. Aktuell wurde der Verkehr auf dieser Strecke eingestellt.

Neu 2006 :

Romantische Schiene

Jeden Sonntag im Juni,Juli und August 2006 verbindet der historische "rote Schienenbus" VT98 die St├Ądte Feuchtwangen, Dinkelsb├╝hl und N├Ârdlingen. Fahrplan und weiter Info auf der Homepage des Bayerischen Eisenbahnmuseums . [1]

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Jedes Jahr finden von Mitte Juni - Mitte August die Kreuzgangspiele Feuchtwangen statt.
  • J├Ąhrlich im September findet auf dem Mooswiesenfestplatz die Mooswiese statt.
  • Ebenfalls einmal im Jahr findet nahe Oberransbach das Sommerf├╝hl Festival des Sommerf├╝hl e.V. als Plattform regionaler Bands und DJ's statt

Sehensw├╝rdigkeiten

  • Sehenswert ist die historische Altstadt mit dem Marktplatz, den Dehio als "Festsaal Frankens" bezeichnet hat. Bemerkenswert auch die Stiftskirche, ehemalige Klosterkirche der Benediktiner mit dem romanischen Kreuzgang, dazu betr├Ąchtliche Teile des Stadtmauerrings aus der Zeit um 1400. Von den urspr├╝nglich drei Stadttoren ist nur noch das Obere Tor erhalten. Das Untere Tor musste im 19. Jh. dem Verkehr weichen, das Spitaltor st├╝rzte nach einem Brand ein.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Cornelia Dumler , ist deutsche Volleyball-Nationalspielerin
  • Adalbert Schnitzlein , deutscher Botaniker
  • Johann Georg von Soldner , bekannter deutscher Astronom, Entdecker einiger Fl├Ąchenformeln

Weblinks

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Gasthof Lamm 91555 Feuchtwangen http://www.gasthof-lamm-feu.de  09852 / 25 00
Gasthof Ballheimer 91555 Feuchtwangen http://www.gasthof-ballheimer.de  09852 / 9182
Land-Gast-Hof Walkm├╝hle 91555 Feuchtwangen http://www.walkmuehle-feuchtwangen.de  09852 / 6 79 99-0
Gasthof Wilder Mann 91555 Feuchtwangen http://www.gasthofwildermann.de  09852 / 7 19
Gastst├Ątte-Pension Zum Gr├╝nen Wald 91555 Feuchtwangen http://www.braeutigam-pension.de  09855 / 9797-0
Hotel Ambiente 91555 Feuchtwangen   09852 / 67640
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