fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Nationalpark Berchtesgaden: 03.02.2006 09:20

Nationalpark Berchtesgaden

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Nationalpark Berchtesgaden wurde am 1. August 1978 gegr├╝ndet. Er liegt im S├╝dosten Deutschlands im Freistaat Bayern und grenzt an das ├Âsterreichische Bundesland Salzburg an. Er umfasst das Gebiet des ehemaligen Naturschutzgebiets K├Ânigssee zuz├╝glich einer Erweiterungsfl├Ąche von knapp 10 km┬▓ , woraus sich eine Gesamtfl├Ąche von ca. 210 km┬▓ ergibt. Der Nationalpark wurde 1990 durch die UNESCO als Biosph├Ąrenreservat ausgewiesen.

Karsterscheinungen pr├Ągen das Landschaftsbild im Steinernen Meer
Karsterscheinungen pr├Ągen das Landschaftsbild im Steinernen Meer

Das Gebiet des Nationalparks liegt ├╝berwiegend in den Gemeinden Ramsau und Sch├Ânau a. K. N├Ârdlich an den Nationalpark schlie├čt das rund 250 km┬▓ gro├če Nationalpark-Vorfeld das neben den Nationalpark- Gemeinden Ramsau und Sch├Ânau am K├Ânigssee auch Berchtesgaden, Bischofswiesen und Marktschellenberg umfasst.

Innerhalb des Nationalparks ist der Watzmann zu finden, der vierth├Âchste Gipfel Deutschlands . Des Weiteren der 1874 Meter hohe Jenner, der auch mit einer Gondelbahn zu erreichen ist. Das Jennergebiet ist beim Nationalpark auf Grund eines Skigebietes und der Gondelbahn ausgespart. Besonders zu erw├Ąhnen ist noch das Wimbachgries, eine geologische Besonderheit, die durch den Einsturz eines Gew├Âlbes ├╝ber Watzmann und Hochkalter entstanden ist. Es besteht aus einer bis zu 300 Metern dicken Schuttablagerung, die sich ├╝ber eine L├Ąnge von 10 Kilometer erstreckt.

Watzmann vom Obersee her
Watzmann vom Obersee her

Inhaltsverzeichnis

Tierarten

Zu den im Nationalpark vorkommenden Tierarten des Nationalparks Berchtesgaden geh├Âren Alpenmurmeltier , Steinadler , Haselhuhn , Birkhuhn , Auerhuhn, Alpensalamander , Alpenkammmolch , Alpendohle , Schneemaus , Alpenwaldmaus , G├Ąmse, Hochalpenapollo , Alpenbock , Schneehase , Alpenschneehuhn , Mauerl├Ąufer , K├Ânigssee-Saibling , Seeforellen , G├Ąnsegeier und Steinbock, wobei letzterer erst in den 30er Jahren heimisch gemacht wurde.

Touristische Nutzung

Wimbachgries zwischen Watzmann und Hochkalter, im Hintergrund das Palfelhorn, vom Soleleitungsweg aus gesehen
Wimbachgries zwischen Watzmann und Hochkalter, im Hintergrund das Palfelhorn, vom Soleleitungsweg aus gesehen

Die im Nationalpark vorhandenen Wege und Steige (zusammen ca. 230 km ) erm├Âglichen eine Vielzahl unterschiedlicher Bergtouren. Durch die Nationalparkverwaltung finden gef├╝hrte Wanderungen f├╝r Erwachsene und spezielle Wanderungen f├╝r Kinder statt.

Geschichte

Die Bem├╝hungen des "Vereins zum Schutz und zur Pflege der Alpenpflanzen" um Ausweisung eines Schutzgebiets f├╝hrten 1910 zum "Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen". Er war rund 83 km┬▓ gro├č und umfa├čte den s├╝dlichen Teil des K├Ânigssees, den Obersee sowie die umgebenden Gebirgsmassive. W├Ąhrend des Ersten Weltkriegs tauchten Pl├Ąne auf, in die Falkensteiner Wand am K├Ânigssee einen bayerischen L├Âwen als "Kriegerdenkmal" einzumei├čeln. Dies f├╝hrte zu heftigen Protest u.a. des Bund Naturschutz, der erreichte, dass 1921 die Errichtung des "Naturschutzgebiets K├Ânigssee" erfolgte. Es schloss den K├Ânigssee, den Hohen G├Âll, das bayerische Hagengebirge, den bayerischen Anteil des Steinernen Meeres, den Watzmann, den Hochkalter und den S├╝dteil der bayerischen Reiteralm ein. Nach langen Diskussionen wurde schlie├člich am 1. August 1978 der "Nationalpark Berchtesgaden" gegr├╝ndet. Zur Voraussetzung daf├╝r machten die ├Ârtlichen Gemeinden die Leitung des Nationalparks durch den Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land. Gegen den Beschluss des Landkreises wurde diese nunmehr aufgehoben. Zunehmende Kritik erntet auch die gegen├╝ber den Nationalpark Bayerischer Wald deutlich schlechtere Finanzausstattung.

Blick von Trisch├╝bel auf das Wimbachgries
Blick von Trisch├╝bel auf das Wimbachgries

Adresse der Nationalparkverwaltung

Die Nationalparkverwaltung ist unter folgender Adresse zu erreichen:
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Doktorberg 6
D-83471 Berchtesgaden
Tel: 08652/96860

Links

Siehe auch: Berchtesgadener Alpen

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nationalpark Berchtesgaden aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Nationalpark Berchtesgaden verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de