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Letzte Änderung für Artikel Wiesloch: 18.02.2006 18:46

Wiesloch

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Wappen Karte
Wappen Wieslochs Deutschlandkarte, Position von Wiesloch hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Rhein-Neckar-Odenwald
Landkreis : Rhein-Neckar-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 18' N, 08┬░ 42' O
49┬░ 18' N, 08┬░ 42' O
H├Âhe : 130 m ├╝. NN (Marktplatz)
Fl├Ąche : 30,26 km┬▓
Einwohner : 26.005 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 859 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 15,1 %
Postleitzahlen : 69152 - 69168
(alt 6908)
Vorwahl : 06222
Kfz-Kennzeichen : HD
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 26 098
Stadtgliederung: Kernstadt, 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstra├če 13
69168 Wiesloch
Offizielle Website: www.wiesloch.de
E-Mail-Adresse: info@wiesloch.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Franz Schaidhammer

Wiesloch ist eine Stadt im n├Ârdlichen Baden-W├╝rttemberg, etwa 13 km s├╝dlich von Heidelberg. Sie ist nach Weinheim , Sinsheim und Leimen die viertgr├Â├čte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises und bildet mit der Nachbarstadt Walldorf eines der Mittelzentren im Bereich des Oberzentrums Heidelberg. Zum Mittelbereich Wiesloch/Walldorf geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden Dielheim, Malsch, M├╝hlhausen, Rauenberg und St. Leon-Rot.

Im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre ├╝berschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Wiesloch den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1973 beschloss. Die Stadt Wiesloch hat mit der Nachbargemeinde Dielheim eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage der Stadt Wiesloch im Rhein-Neckar-Kreis
Lage der Stadt Wiesloch im Rhein-Neckar-Kreis

Wiesloch liegt teils an den s├╝dlichen Ausl├Ąufern des kleinen Odenwalds (siehe auch Portal:Odenwald ), teils im Rheintal und teils im Kraichgauer H├╝gelland. Auf Wieslocher Gemarkung flie├čen f├╝nf B├Ąche: Leimbach , Gauangelbach , Waldangelbach, Ochsenbach und Maisbach .

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Wiesloch. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Nu├čloch, Leimen, Mauer, Meckesheim, Dielheim, Rauenberg, St. Leon-Rot und Walldorf.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Wieslochs besteht aus der Kernstadt und den vier Stadtteilen Altwiesloch, Baiertal, Frauenweiler und Schatthausen. Dar├╝ber hinaus gibt es zum Teil noch separat gelegene Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, z.B. Hohenhardterhof, Keitelberg und Vogelgsang.

Ortsteil Baiertal

Der Ort liegt ├Âstlich von Wiesloch im Tal des Gauangelbachs . Das in den 1990er Jahren errichtete Neubaugebiet mit ├╝ber 700 Wohneinheiten befindet sich im Westen Richtung Wiesloch. Baiertal ist heute eine moderne Wohngemeinde mit ( 2003 ) 4440 Einwohnern und verf├╝gt u.a. ├╝ber einen Supermarkt, mehrere Einzelhandelsgesch├Ąfte, zwei Banken, drei Kirchen, ein Altenpflegeheim, eine Grund- und Hauptschule, einen Golfplatz am Hohenhardter Hof und ein reges Vereinsleben mit insgesamt 30 verschiedenen Vereinen. Jedes Jahr am 3. Wochenende im September findet in der Dorfmitte die dreit├Ątige Kerwe statt, als so genannte Stra├čenkerwe mit Bewirtung durch die Vereine und Privatpersonen.

Als Aush├Ąngeschild Baiertals gilt der Obstanbau, insbesondere der Apfelanbau. Mit 50 Hektar besitzt der Ort die gr├Â├čte zusammenh├Ąngende Obstanlage Badens. Die Produkte der f├╝nf Obsth├Âfe werden dabei seit Jahren von den Erzeugern selbst vertrieben und vermarktet, was sich sehr gut bew├Ąhrt und den Erzeugern einen ├╝berregional guten Ruf eingebracht hat.

Der Spitzname der Baiertaler ist Briggehossler.

Klima

Die Durchschnittstemperaturen in Wiesloch betragen im Januar 1,3┬░C und im Juli 19,8┬░C. Dieses ├Ąu├čerst milde Klima bietet, wie an der gesamten Bergstra├če, seit jeher gute Bedingungen f├╝r den Weinbau .

Geschichte

Die Urspr├╝nge von Siedlungen lassen sich bis in die keltische Zeit (um 500 v. Chr. ) zur├╝ckverfolgen.

Im Westen von Wiesloch besteht von 120 - 260 ein r├Âmisches Stra├čendorf mit einigen Gutsh├Âfen. Hier kreuzen sich zwei r├Âmische Fernstra├čen. (Speyer-Bad Wimpfen-Limes und Ladenburg-Basel). Seit dem 1. Jahrhundert ist der Bergbau auf Blei, Silber und Galmei in Wiesloch nachweisbar.

Wiesloch wurde am 12. September 801 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch als 'Wezzinloch' erstmals erw├Ąhnt. 889 urkundet K├Ânig Arnulf in Wiesloch. 965 bekommt Wiesloch von Kaiser Otto I. die Erlaubnis erteilt einen ├Âffentlichen Markt einzurichten. (best├Ątigt von Kaiser Otto III. 987 und von K├Ânig Heinrich IV. 1067 )

Im fr├╝hen 13. Jahrhundert gelangt Wiesloch unter die Herrschaft der Pfalzgrafen bei Rhein, der sp├Ąteren Kurf├╝rsten der Pfalz. Als Stadt wurde Wiesloch erstmals 1288 in einer Urkunde des Pfalzgrafen Ludwig des Strengen erw├Ąhnt, der genaue Zeitpunkt der Verleihung des Stadtrechts ist jedoch unbekannt. 1296 urkundet K├Ânig Adolf in Wiesloch.

Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg fand am 27. April 1622 die Schlacht bei Wiesloch zwischen ligistischen Truppen unter der F├╝hrung Tillys und den vereinigten Heeren von Mansfeld und Georg Friedrich von Baden-Durlach statt. Wiesloch wird am 28. Januar 1689 in Folge des Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieges von franz├Âsischen Truppen des Generals M├ęlac heimgesucht und fast v├Âllig niedergebrannt und zerst├Ârt. Die katholische Kirche Sankt Laurentius wird 1750 fertiggestellt.

Bis 1803 geh├Ârt Wiesloch zur Kurpfalz, danach geht die Stadt im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses an das Gro├čherzogtum Baden und wird zur Amtsstadt erhoben. 1806 wird sie Sitz eines Bezirksamtes, das 1936 aufgel├Âst wird. Danach geh├Ârte die Stadt zum Landkreis Heidelberg. 1905 wird die Heil- und Pflegeanstalt, das heutige Psychiatrische Zentrum Nordbaden, er├Âffnet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg werden 1946 - 1949 in Wiesloch ├╝ber 2.000 Fl├╝chtlinge und Vertriebene aufgenommen.

1954 wurde der Wieslocher Bergbau wegen Unrentabilit├Ąt endg├╝ltig stillgelegt.

Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 kam die Stadt zum neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis. Gleichzeitig wurde sie zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt. Die Wieslocher Hauptstra├če wurde 1983 zur Fu├čg├Ąngerzone erkl├Ąrt.

Wer an der Geschichte des Autos interessiert ist, kennt Wiesloch als den Ort mit der ersten 'Tankstelle' der Welt: Auf ihrer Jungfernfahrt 5. August 1888 mit dem Wagen ihres Mannes von Mannheim nach Pforzheim ging Bertha Benz in Wiesloch der Sprit aus und sie musste bei der Stadt-Apotheke Ligroin als Treibstoff kaufen (der von dem H├Âllengef├Ąhrt vor seiner T├╝r nicht sehr begeistert war und erst ├╝berzeugt werden musste, das Ligroin ├╝berhaupt zu verkaufen). An diese Anekdote erinnert heute ein Denkmal am Wieslocher Marktplatz sowie ein Hinweisschild an der (heute noch existierenden) Stadtapotheke.

Religionen

Wiesloch geh├Ârte anfangs zum Bistum Worms und kam sp├Ąter zum Bistum Speyer . 1071 weihte Bischof Gundekar II. von Eichst├Ątt die heutige evangelische Stadtkirche] dem Heiligen Laurentius . Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Wiesloch die Reformation eingef├╝hrt. Wurde 1556 zun├Ąchst das lutherische Bekenntnis eingef├╝hrt, so wechselte man 1560 zum reformierten Bekenntnis. Wiesloch war danach eine ├╝berwiegend protestantische Stadt. Als 1803 die (reformierte) Kurpfalz zum (lutherischen) Land Baden kam, lag eine Vereinigung der beiden protestantischen Kirchen nahe, was 1821 dann vollzogen wurde. Mit Pfarrer und Kirchenrat Johann Karl David Paul Reimold und Posthalter Johann David Greiff waren ├╝brigens zwei Wieslocher in der Badischen Generalsynode vertreten, die diese Union herbeif├╝hrte. Seitdem ist die Stadtkirche also evangelisch-uniert und wurde Sitz des Dekans des Dekanats ( Kirchenbezirk ) Wiesloch, zu dem heute neben der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch mit Johannes-Pfarrei (Stadtkirche), Christus-Pfarrei und Paulus-Pfarrei die Kirchengemeinden der Stadtteile Baiertal und Schatthausen sowie die Kirchengemeinden der St├Ądte und Gemeinden des Umlands, Leimen, Nu├čloch, Sandhausen , St. Leon-Rot und Walldorf , geh├Âren. Der Kirchenbezirk Wiesloch, welcher derzeit von einer Dekanin geleitet wird, geh├Ârt zum Kirchenkreis Nordbaden innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden .

Die nach der Reformation ├╝briggebliebenen Katholiken konnten von 1701 bis ca. 1725 den abgemauerten Chor der Stadtkirche als Gottesdienstraum mitbenutzen ( Simultankirche ). Sp├Ąter erwarben sie die s├Ąkularisierte Klosterkirche, die heutige katholische Kirche St. Laurentius. Geh├Ârten die Katholiken im Raum Wiesloch zun├Ąchst noch zum Bistum Speyer , so wurden sie 1821 /27 Teil des neu gegr├╝ndeten Erzbistums Freiburg. Die Pfarrgemeinden wurden den Dekanaten Heidelberg, St. Leon und Waibstadt zugeordnet. Als 1929 das Dekanat St. Leon aufgehoben wurde, entstand das Dekanat Wiesloch, das 1976 seine heutige Ausdehnung erhielt. Ihm geh├Âren heute insgesamt 29 Pfarrgemeinden an. Im Wieslocher Stadtgebiet umfasst es die Pfarrgemeinden St. Laurentius, Hl. Dreifaltigkeit (mit der Filialgemeinde St. Marien Frauenweiler), Hl. Kreuz und St. Gallus Baiertal (mit Hl. Dreifaltigkeit Schatthausen).

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Wiesloch auch Freikirchen , darunter eine methodistische Gemeinde. Ferner gibt es in neuerer Zeit auch eine muslimische Moschee.

Eingemeindungen

Bereits 1526 wurde Frauenweiler eingemeindet. 1908 erfolgte die Eingliederung von Altwiesloch, das erst 1824 eine selbst├Ąndige Gemeinde geworden war und am 31. Januar 1972 wurden die ehemals selbst├Ąndigen Gemeinden Baiertal und Schatthausen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1577 1.360
1689 ca. 900
1727 978
1777 1.373
1. Dezember 1871 3.474
1. Dezember 1880 ┬╣ 3.740
1. Dezember 1890 ┬╣ 3.796
1. Dezember 1900 ┬╣ 4.322
1. Dezember 1910 ┬╣ 6.536
8. Oktober 1919 ┬╣ 6.673
16. Juni 1925 ┬╣ 7.278
16. Juni 1933 ┬╣ 7.637
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 7.932
Dezember 1945 ┬╣ 7.636
13. September 1950 ┬╣ 10.926
6. Juni 1961 ┬╣ 13.651
27. Mai 1970 ┬╣ 16.102
31. Dezember 1975 21.552
31. Dezember 1980 21.746
27. Mai 1987 ┬╣ 21.862
31. Dezember 1990 22.947
31. Dezember 1995 24.647
31. Dezember 2000 25.383
31. M├Ąrz 2004 25.742

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Wiesloch hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 35 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 12 Sitze
  • SPD 7 Sitze
  • Gr├╝ne 7 Sitze
  • FW 6 Sitze
  • WGF (W├Ąhlergemeinschaft Frauenweiler) 2 Sitze
  • Frauenliste 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt ist seit 1300 der Schulthei├č nachweisbar. Ihm standen zwei B├╝rgermeister und 12 Ratsleute und der Stadtschreiber zur Seite. Die Zahlen der Ratsleute wechselte mehrmals.

Heutiges Stadtoberhaupt ist der B├╝rgermeister, seit 1. Januar 1973 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister".

B├╝rgermeister bzw. (ab 1973) Oberb├╝rgermeister

  • 1900 - 1918 : Julius Burckhardt
  • 1918 - 1920 : Georg Walter
  • 1920 - 1925 : Dr. Wilhelm G├Âtz
  • 1925 - 1933 : Dr. Albert Gr├Âppler, bis 1927 nur kommissarisch
  • 1934 - 1945 : Otto Bender
  • 1945 - 1946 : Valentin Ullrich
  • 1946 - 1954 : Anton D├Ârner
  • 1954 - 1968 : Philipp Hilswicht
  • 1968 - 1984 : Heinz Bettinger
  • 1984 - 1992 : Wolfgang F├╝rni├č
  • 1992 - 2000 : Gustav Bylow
  • 2000 - heute: Franz Schaidhammer

Wappen

Das Wieslocher Wappen zeigt in gespaltenem Schild vorne in Schwarz einen rot bewehrten, goldenen L├Âwen, hinten schr├Ąg gerautet von Silber und Blau. Die Stadtfarben sind blau-wei├č.

Das Wappen wurde in seiner heutigen Form 1898 amtlich festgelegt. Es symbolisiert den kurpf├Ąlzischen L├Âwen und die Wittelsbacher Rauten und bringt somit die Zugeh├Ârigkeit der Stadt zur Kurpfalz zum Ausdruck.

St├Ądtepartnerschaften

Wiesloch unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Sturgis ( USA ), seit 1966
  • Fontenay-aux-Roses ( Frankreich ), seit 1973
  • Z─ůbkowice ┼Ül─ůskie ( Polen ), seit 1998
  • Amarante ( Portugal ) seit ( 2003 )

Zudem pflegt Wiesloch freundschaftliche Beziehungen mit Gy┼Ĺr ( Ungarn ).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater und Museen

Das Palatin ist das Kulturzentrum Wieslochs. Das Wieslocher Heimatmuseum zeigt Gegenst├Ąnde aus der Lokalgeschichte.

Bauwerke

Der Freihof , das ├Ąlteste Geb├Ąude Wieslochs, hat den Drei├čigj├Ąhrigen Krieg und beide Weltkriege ├╝berlebt. Die Wieslocher Burg mit Bergfried beherbergt heute die Polizei . Von der ehemaligen Stadtmauer sind der D├Ârndl , der Sauermillichhaffe und der Runde Eckturm erhalten. Weitere Sehensw├╝rdigkeiten in der Kernstadt sind das alte Rathaus , die Evangelische Stadtkirche mit Fundament- und Mauerresten aus dem 11. Jahrhundert, die Sankt Laurentius -Kirche und der j├╝dische Friedhof .

In Altwiesloch ist die Pankratiuskapelle und in Schatthausen das Schatth├Ąuser Wasserschloss zu nennen. Letzteres befindet sich jedoch im Privatbesitz. Ferner gibt es zwischen Baiertal und Schatthausen den Hohenhardter Hof .

Die Wieslocher Stadtapotheke r├╝hmt sich, die "erste Tankstelle der Welt" zu sein, da im Jahr 1888 Bertha Benz bei ihrer Fahrt von Mannheim nach Pforzheim in Wiesloch der Treibstoff ausging und sie in der Stadtapotheke Benzin kaufte.

Weiterhin sehenswert ist die Altwieslochler "Lechner'sche M├╝hle", die sich entlang der Baiertaler Stra├če erstreckt. Diese befindet sich leider in Privatbesitz, ist jedoch nach Voranmeldung unter 06222/2228 zu besichtigen.

Feldbahn- & Industriemuseum Wiesloch e.V.

Austellungsgel├Ąnde des Feldbahn- & Industriemuseums Wiesloch e.V.
Austellungsgel├Ąnde des Feldbahn- & Industriemuseums Wiesloch e.V.

Der Verein Feldbahn- & Industriemuseum Wiesloch e.V. besteht seit 2001 und sammelt historisch wertvolle Schienenfahrzeuge von Feld- und Grubenbahnen in der Spurweite 600mm, um sie - m├Âglichst betriebsf├Ąhig - der Nachwelt zu erhalten. Sein Domizil hat der Verein im Feldbahnlokschuppen auf dem ehemaligen Gel├Ąnde der Tonwaren-Industrie-Wiesloch AG (TIW - AG) in Wiesloch.

Das denkmalgesch├╝tzte Lokschuppengeb├Ąude mit seinen Rauchf├Ąngern f├╝r Dampflokomotiven befindet sich noch im Originalzustand seiner Erbauung aus dem Jahre 1905 und ist ein einzigartiges Zeugnis der Industriegeschichte im s├╝ddeutschen Raum. Das Museum befindet sich im Aufbau und ist regelm├Ą├čig an mehreren Besuchstagen und Sonderveranstaltungen im Jahr f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich. Das Museum befindet sich ÔÇ×In den Wein├ĄckernÔÇť und liegt verkehrsg├╝nstig nur 10 Geh-Minuten vom DB- und S-Bahnhof Wiesloch-Walldorf entfernt. Mit dem PKW erreicht man es ├╝ber die neue B 3, Abfahrt Wiesloch-West, danach der Beschilderung REWE-Frischelager folgend, erreichbar. Kostenlose Parkm├Âglichkeiten befinden sich vorort.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Allj├Ąhrlich findet Ende August /Anfang September das Kurpf├Ąlzische Winzerfest in Wiesloch das 8 Tage dauert, statt. Es wird seit 1935 gefeiert. Am ersten Samstag im September feiert man in der Wieslocher Altstadt das Stra├čenfest ÔÇÖÔÇÖWein und MarktÔÇÖÔÇÖ.

Weitere Veranstaltungen:

  • Kurpf├Ąlzisches Winzerfest ├╝ber 1 Woche beginnend am letzten Wochenende im August
  • Gro├čes Wein und Markt Fest am ersten Samstag im September
  • Wochenmarkt (Adenauerplatz), freitags 8 - 13 Uhr
  • Tag der Kirchenmusik, Wochenende nach Ostern um den Sonntag "Cantate"
  • Wieslocher Mai, Anfang Mai
  • Aktion Ferienspa├č, Sommerferien
  • Wieslocher Sommer, Anfang Juli
  • Wieslocher Herbst, letzter Sonntag im September
  • Weihnachtsmarkt , Adventswochenden
  • Kerwe in den 4 Stadtteilen

Wirtschaft und Infrastruktur

Druckmaschinenherstellung , Wellpappenherstellung , Lebensmittelzentral- und Frischelager, Finanzdienstleister sind die Hauptzweige der Wirtschaft. Daneben besitzt Wiesloch eine Gro├čkellerei eine Winzergenossenschaft , der Winzerkeller.

Verkehr

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar
Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Wiesloch liegt an der Autobahn A 6 (Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg) und unweit der A 5 (Anschlussstelle Walldorf/Wiesloch) und hat somit direkten Anschluss an die europ├Ąischen Fernstra├čen E35 und E60. Ferner liegt die Stadt an den Bundesstra├čen B 3 und B 39. Die Entfernung nach Heidelberg betr├Ągt 15 km und nach Mannheim 30 km.

Wiesloch verf├╝gt ├╝ber ein umfangreiches ├ľPNV -Angebot. Der Bahnhof Wiesloch/Walldorf liegt am Westrand des Wieslocher Stadtgebiets an den Bahnstrecken Heidelberg ÔÇô Karlsruhe bzw. Heidelberg ÔÇô Stuttgart. Es halten Z├╝ge des IC - und Regionalverkehrs. Der Bahnhof ist au├čerdem in das S-Bahn-Netz der S-Bahn Rhein-Neckar integriert, die Linien S3/4 stellen halbst├╝ndliche Verbindungen in Richtung Heidelberg/Mannheim sowie Bruchsal/Karlsruhe her. Inner├Ârtliche Anschl├╝sse bietet das gemeinsam mit Walldorf betriebene Stadtbusnetz mit dreizehn Stadt- und Regionalbuslinien.

Ans├Ąssige Unternehmen

  • Die Heidelberger Druckmaschinen AG besch├Ąftigt 5.500 Personen. Sie siedelt sich Anfang der 1950er Jahre an.
  • MLP AG besch├Ąftigt 700 Personen.
  • REWE Deutscher Supermarkt KGaA - ZNL S├╝dwest besch├Ąftigt 1.200 Personen.
  • WEB-M Internet Ideen und L├Âsungen - seit 1998

Medien

├ťber das lokale Geschehen der Stadt berichtet die in Heidelberg ans├Ąssige Rhein-Neckar-Zeitung mit dem Lokalteil f├╝r Walldorf und Wiesloch. Au├čerdem berichtet jeden Donnerstag die "WieWo" ├╝ber Ereignisse, die in Wiesloch und seinen Ortsteilen passierte sind. Die "Wieslocher Woche" erscheint bei Nussbaum Medien in St.Leon-Rot und ist die Plattform f├╝r Vereine, Kirchen, Parteien und sonstigen Institutionen, die sich und ihre Arbeit in Wiesloch lokal pr├Ąsentiern wollen .

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Wiesloch besitzt ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Heidelberg geh├Ârt, und eine Au├čenstelle des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis. Ferner befindet sich in Wiesloch das PZN - Psychiatrisches Zentrum Nordbaden.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Wiesloch der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Wiesloch des Erzbistums Freiburg.

Bildung

Wiesloch verf├╝gt ├╝ber ein vielf├Ąltiges Schulangebot, n├Ąmlich ein Gymnasium (Ottheinrich-Gymnasium), eine Realschule (Realschule Wiesloch), eine F├Ârderschule (Albert-Schweitzer-Schule) und zwei Haupt- bzw. Grund- und Hauptschulen (Gerbersruhschule (Hauptschule) und Pestalozzi-Grund- und Hauptschule). Ferner gib es vier Grundschulen : Schillerschule, Maria-Sibylla-Merian-Grundschule, Grundschule Frauenweiler und Grundschule Schatthausen.

Folgende berufsbildende Schulen in Tr├Ągerschaft des Rhein-Neckar-Kreises befinden sind in Wiesloch: Hubert-Sternberg-Schule (Gewerbliche Schule) mit Technischem Gymnasium , Johann-Philipp-Bronner-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule) mit Wirtschaftsgymnasium sowie Luise-Otto-Peters-Schule (Hauswirtschaftliche Schule).

Ferner gibt es noch drei Privatschulen in Wiesloch, das Abendgymnasium der Volkshochschule , die Private Abendrealschule der Volkshochschule S├╝dliche Bergstra├če e.V. und die Tom-Mutters-Schule f├╝r Geistigbehinderte der Lebenshilfe.

Sport

Das Stadion an der Parkstra├če besteht aus einer Wettkampfbahn Typ B mit Gro├čspielfeld, 400-m-Rundbahn (Kunststoff), Leichtathletik -Segmentfl├Ąchen (Kunststoff) und einer Stehtrib├╝ne f├╝r ca. 7.500 Zuschauer.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Wiesloch hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • Joseph Bleibrinhaus - 27. November 1839
  • Leopold Gerber - 1. Januar 1841
  • Carl Fr├Âhlich - 30. September 1853
  • Sebastian Breitenberger - 27. Oktober 1879
  • Joseph Gayer - 12. Mai 1920 (Ehrenb├╝rger von Baiertal)
  • Johann Kaufmann - 24. November 1920 (Ehrenb├╝rger von Baiertal)
  • Karl Schopp - 1. Oktober 1921
  • Ferdinand Prey - 1. April 1924
  • Emil Holfelder , Fabrikant - 3. November 1952
  • Adolf Pfisterer , Regierungsamtmann a.D. - 11. September 1955
  • Hermann D├╝rr , Dekan - 30. Januar 1962
  • Ludwig Wagner , Werkmeister a.D. - 8. November 1963
  • Philipp Hilswicht , B├╝rgermeister a.D. - 29. M├Ąrz 1968
  • Ludwig Sch├╝ttler , Bankdirektor - 17. April 1970
  • Georg Steinbrenner , Landrat a.D. - 12. Oktober 1973
  • Heinz Bettinger , Oberb├╝rgermeister a.D. - 30. M├Ąrz 1984
  • Dr. Heinz Schmidt-Rohr , Kinderarzt - 27. November 2005

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1741 , 17. Oktober , Heinrich Zimmermann , Koch bei den Reisen nach Australien von James Cook
  • 1792 , 11. Januar , Johann Philipp Bronner , Weinbauexperte und Apotheker
  • 1845 , 10. Juni , Max Rees , Professor der Botanik an der Universit├Ąt Erlangen
  • 1865 , 3. Dezember im Stadtteil Baiertal, Prof. Karl-Hermann Zahn , Hieracium-Spezialist, ÔÇá 8. Februar 1940 in Haigerloch

Sonstige Personen, die mit Wiesloch in Verbindung stehen:

  • Georg August Schweinfurth , * 29. Dezember 1836 in Riga; ÔÇá 19. September 1925 in Berlin), Afrikaforscher; seine Vorfahren kamen aus Wiesloch.
  • Adolf Kussmaul , *22. Februar 1822 in Graben, verlebte seine Jugendjahre in Wiesloch
  • The Busters , eine der bekannstesten deutschen Ska -Bands (gegr├╝ndet 1987 )

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Wiesloch, Beitr├Ąge zur Geschichte; Band 1 (2000), Band 2 (2001); Hrsg. Stadtverwaltung Wiesloch; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher
  • Mittelalterliche Urkunden ├╝ber Wiesloch und Walldorf, bearbeitet von Ludwig H. Hildebrandt; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2001

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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